27 Mai 2026
Neu: Überblick über die europäischen Beobachtungsstellen für Energiearmut
Neues Energiearmuts-Nexus Factsheet veröffentlicht
Das neu veröffentlichte Factsheet bietet einen Überblick über die Landschaft der europäischen Beobachtungsstellen für Energiearmut, einschließlich einer Bestandsaufnahme der bestehenden Beobachtungsstellen auf EU-Ebene (Stand: Mai 2026). Es stellt die Leitungsstrukturen, Finanzierungsansätze, Betriebsmodelle und politischen Beiträge von Beobachtungsstellen in Österreich, Frankreich, Rumänien und Irland vor und hebt dabei wichtige Erkenntnisse und gemeinsame Herausforderungen hervor.
Das Informationsblatt wurde auf der Grundlage der Diskussionen und des Austauschs im Rahmen der zweiten internen Schulung des Projekts Energiearmuts-Nexus erstellt, die im April 2026 stattfand. Die Schulung ist Teil des übergeordneten Ziels des Projekts, nationale Behörden bei der Einrichtung oder Stärkung von Beobachtungsstellen für Energiearmut in Bulgarien, Kroatien, Estland, Griechenland, Ungarn, Polen und Spanien zu unterstützen.
Im Rahmen der Sitzung wurden operative Erfahrungen, Governance-Modelle, Finanzierungsansätze und politische Beiträge von vier bestehenden Beobachtungsstellen für Energiearmut beleuchtet und erörtert, wie diese Erfahrungen den Aufbau und die Stärkung von Beobachtungsstellen in den Partnerländern unterstützen können. Das neue Informationsblatt enthält zudem die Präsentationen der vier Referent*innen der Sitzung:
- Caroline Nwafor – Österreichische Koordinationsstelle für Energiearmut (AT)
- Cristina Nirup – Nationale Beobachtungsstelle für Energiearmut (ONPE), ADEME (FR)
- Anca Sinea – Rumänisches Observatorium für Energiearmut (ORSE), Verein „Zentrum für Demokratiestudien“ (RO)
- Dr. Fábio Silva – Irisches Observatorium für Energiearmut (IREPO), Internationales Energieforschungszentrum (IE).
In der Diskussion ging es um:
- Einrichtung und Leitung von Beobachtungsstellen
- Einbindung von Interessengruppen und institutionelle Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit mit nationalen Behörden
- Datenerhebung und Entwicklung von Indikatoren
- Politische Unterstützung und Umsetzung der EU-Ziele
- Finanzierungsstrukturen und langfristige Nachhaltigkeit
- Zukunftspläne und Innovationsmöglichkeiten.
Die Sitzung endete mit einem offenen Austausch unter den Teilnehmenden, um die Vernetzung, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu fördern, die neue Beobachtungsmodelle entwickeln.
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Dr. Kristina Eisfeld
T. +49 30 240 882 77
E. k.eisfeld@climatealliance.org