22. September 2025
Klimapolitik auf Kosten der Rechte indigener Völker
22. September 2025, ab 18 Uhr
Berlin (DE)
Die Rolle des internationalen Handels mit CO2-Zertifikaten im Vorfeld der COP30
Marktbasierte Ansätze für den wald- und landbasierten Klimaschutz im Globalen Süden sollen die Quadratur des Kreises ermöglichen: Günstiger Klimaschutz für die Hauptverursacher*innen der Klimakrise, Investitionen und Entwicklung im Globalen Süden. Nebenbei sollen sie die Klimafinanzierungslücke schließen. Mit dem EU-Klimaziel für 2040 wird sich aller Voraussicht nach auch Deutschland künftig dieser Instrumente bedienen. Die Risiken für Klima, Natur und Menschenrechte sind hoch – auch für das Amazonasgebiet und dessen Bewohner*innen, wo die diesjährige Weltklimakonferenz (COP30 in Belém, Brasilien) stattfinden wird.
Mit dieser Veranstaltung werden die Folgen der Kompensationsprojekte in den Fokus gerückt und ein kritischer Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, der EU und der internationalen Klimapolitik geworfen. Diese Veranstaltung wird organisiert vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL), der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Klima-Bündnis und Misereor.