14. Oktober 2026
Klima-Bündnis unterstützt Aufruf gegen Förderstopp bei Stadtsanierung
Breites Bündnis aus Landesenergieagenturen und weiteren Verbänden macht sich stark für den Erhalt des deutschen Förderprogramms.
Der Förderstopp für die energetische Stadtsanierung (KfW-432-Förderung) führt dazu, dass ein zentraler Baustein für die Umsetzung der Wärmewende in Städten und Gemeinden verloren geht. Und das obwohl die Politik die Bedeutung von Quartierslösungen für die Wärmewende betont. Deshalb müssen Quartiersansätze als Handlungsebene gestärkt und mit den nötigen Finanzmitteln ausgestattet werden.
Das Bündnis fordert im gemeinsamen Aufruf ganz klar, die Lücke durch den Stopp des Förderprogramms zu schließen. Um die Wärmewende im Gebäudebestand voranzubringen, braucht es:
- Eine finanzierte Servicestelle mit energetischem Know-how im Quartier.
- Mehr Personalkosten in der Städtebauförderung für Sanierungsmanager*innen bzw. Stärkung der Fachkompetenz für Fragen der Energiewende, insbesondere in Gebieten mit hohem energetischen Sanierungspotenzial.
- Anknüpfung an Wärmeplanung und Städtebaurecht, um Synergien zu nutzen und Prozesse zu beschleunigen.
- Bessere Koordination der Instrumente (Wärmeplanung, Städtebauförderung, BEW und weitere) und einen Bund-Länder-Dialog, um das Zusammenwirken für die Umsetzung der Wärmewende zu verbessern.
- Förderung von 100 Servicestellen zur Erprobung der koordinierten Nutzung bestehender Instrumente und anschließende Evaluation der Maßnahmen.