26. August 2026
Hitzeschutz – Sommerfall in Schulen
26. August, 15:30 – 17:00 Uhr
Online
Schulbauten in Mitteleuropa werden in absehbarer Zeit nicht ohne Temperierung auskommen.
Schulen mit ihrer hohen Belegungsdichte und zunehmenden technischen Ausstattung erfordern angepasste Lösungen, um auch in zukünftig heißeren Sommern erfolgreiches Lernen zu gewährleisten. Wenn der Fokus primär auf der optimalen Nutzung passiver Strategien liegt, bleibt der Aufwand für zusätzliche aktive Maßnahmen gering. Anhand von praktischen Beispielen wird in diesem kostenfreien Online-Vortrag gezeigt, wie das gelingen kann.
Eine sehr gute Wärmedämmung schützt vor anhaltender Hitze. Die Überprüfung des Sommerfalls und die Umsetzung geeigneter passiver und aktiver Kühlstrategien müssen aber fester Bestandteil der Gebäude-Projektierung. Hierfür stehen Tools wie ein Sommer-Stresstest zur Verfügung, um die Resilienz der passiven Sommerkomfort-Strategie auch unter zukünftig steigenden Temperaturen oder bei Einschränkung passiver Maßnahmen (z. B. bewegliche Verschattung, Nachtlüftung) zu überprüfen.
Angemessene Fenstergrößen, außenliegende Verschattung und ein angepasstes Lüftungsverhalten sind von entscheidender Bedeutung. Dennoch zeigen die Erfahrungen und die Hitzeperioden dieses Jahres deutlich, dass auch in Deutschland passive Kühlmaßnahmen zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Besonders effiziente Stromanwendungen lohnen sich in der Planung sogar doppelt: Sie sparen nicht nur die Betriebskosten, sondern reduzieren auch die Wärmeeinträge und damit den Aufwand für passive oder aktive Kühlung.