10. November 2026
Benachteiligte Bevölkerungsgruppen in sozial schwachen Stadtvierteln einbeziehen
10. November 2026, 10 – 10:45 Uhr, online
Das Energiegespräch in Gang bringen
Wie beginnt man ein Gespräch über Energie mit Anwohner*innen, die selten zu Informationsabenden kommen, keine eigene Wohnung besitzen und dringendere Alltagssorgen haben als die Energieplanung? Diese Frage stand im Mittelpunkt des JUST-PEPP-Projekts, das untersucht, wie „Positive Energy Districts“ (PEDs) gemeinsam mit und von den Bewohner*innen benachteiligter Stadtviertel geplant werden können.
In den Pilotstadtteilen in den Niederlanden, Schweden und Norwegen testete das Team verschiedene niederschwellige Aktivitäten. Diese lieferten nützliche Daten und Ergebnisse, hatten aber auch einen unerwarteten Effekt: Sie gaben dem Team einen Anlass, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die normalerweise schwer zu erreichen sind. Wärmebilder der eigenen Wohnung oder eine im Wohnzimmer aufgestellte Solarbatterie wecken Neugier und Fragen. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis für das Thema Energie, auf dessen Grundlage Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und andere lokale Akteur*innen dann handeln können.
In diesem 45-minütigen Workshop stellt das JUST PEPP-Team drei praktische Ansätze zur Einbindung vor und berichtet, was gut funktioniert hat, was sie überrascht hat und was sie anders machen würden.
Sie haben Fragen? Wir sind gerne für Sie da.
Axel Veitengruber
T. +49 69 717 139 -13
E. a.veitengruber@climatealliance.org