Klima-Bündnis e.V. Newshttp://example.comde_DEKlima-Bündnis e.V.Thu, 22 Feb 2024 01:19:24 +0100Thu, 22 Feb 2024 01:19:24 +0100TYPO3 EXT:newsnews-3016Mon, 05 Feb 2024 15:43:00 +0100RADar! Update: Jetzt noch einfacher den Fahrradverkehr gemeinsam mit Bürger*innen gestalten!https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/radar-update-jetzt-noch-einfacher-den-fahrradverkehr-gemeinsam-mit-buergerinnen-gestalten.htmlDie Meldeplattform RADar! ist ein onlinebasiertes Bürgerbeteiligungs- und Planungsinstrument des Klima-Bündnis. Die Plattform hat nun einen neuen Anstrich erhalten – doch nicht nur sieht die Plattform moderner aus, auch ist die Menüführung intuitiver und einfacher gestaltet. Damit bietet RADar! Kommunalverwaltungen sowie Bürger*innen optimale Möglichkeiten, gemeinsam den Fahrradverkehr in ihrer Kommune zu verbessern.

Kommunen können die als Ergänzung zu STADTRADELN entwickelte Plattform im Rahmen ihrer Teilnahme an der Fahrradkampagne mit 21-tägigem Meldezeitraum weiterhin kostenfrei nutzen. Interessierte Städte und Gemeinden können die Meldeplattform aber auch unabhängig von STADTRADELN nutzen und kostenpflichtig eine Jahres- oder Drei-Jahreslizenz abschließen.

RADar! ist ein niedrigschwelliges Angebot für Städte und Gemeinden, ihre Bürger*innen in die Weiterentwicklung der Radinfrastruktur einzubinden. Bürger*innen können den Handlungsbedarf direkt auf der Plattform in einem digitalen Stadtplan melden und die Kommunalverwaltung damit informieren, wo sie aktiv werden muss. Diese wiederum kann anschließend selbstständig Radelnde öffentlich über Verbesserungen informieren.

Sie haben Interesse? Kontaktieren Sie das RADar!-Team unter info(at)radar-online.net.

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news-3007Thu, 01 Feb 2024 10:58:00 +0100Europäischer Klimapakt startet Aufruf zu bürgerschaftlichem Engagementhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/europaeischer-klimapakt-startet-aufruf-zu-buergerschaftlichem-engagement.htmlAb sofort haben Einzelpersonen und lokale Organisationen in der gesamten EU die Gelegenheit, das Bewusstsein für die Klimakrise zu schärfen, Lösungen für den Klimaschutz vorzustellen und ihre Sichtbarkeit zu stärken – das alles ist möglich über den aktuellen Aufruf des Europäischen Klimapakts, der führenden Initiative der EU für bürgerschaftliches Engagement im Klimaschutz.

Durch die Teilnahme können Städte und Gemeinden zeigen, wie aktiv sie bereits sind, um Bürger*innen in lokale Klimaschutzmaßnahmen einzubeziehen, oder die Vorschläge des Klimapakts nutzen, um die Einbindung von Bürger*innen vor Ort zu stärken. Der Europäische Klimapakt bietet vier niedrigschwellige Ideen für das bürgerschaftliche Engagement für die lokale Umsetzung. Die Teilnahme steht allen interessierten Einzelpersonen und Organisationen in der EU offen, einschließlich der Botschafter*innen des Europäischen Klimapakts, der Partner*innen des Pakts, Kommunalvertreter*innen, Pädagog*innen und Jugendliche. Die Frist für die Teilnahme endet im Mai 2024.

Das Klima-Bündnis ist Teil des Sekretariats des Europäischen Klimapakts und führt die Bürger*innenbeteiligungsaktivitäten durch, um noch mehr Bürger*innen für lokale Klimaschutzmaßnahmen zu gewinnen!

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news-2990Thu, 18 Jan 2024 09:03:00 +0100Energie- und Klimaplan: Deutschland droht, EU-Ziele im Verkehrs- und Gebäudesektor zu verfehlenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/energie-und-klimaplan-deutschland-droht-eu-ziele-im-verkehrs-und-gebaeudesektor-zu-verfehlen.htmlVerbändebündnis fordert in offenem Brief: Deutschland muss mehr tun, um verbindliche EU-Klimaziele zu erreichen – Auch Bundeshaushalt droht andernfalls massive BelastungGemeinsame Pressemitteilung von Germanwatch, Deutsche Umwelthilfe, DNR, Klima-Bündnis, Misereor, Transport & Environment, Umweltinstitut München e.V., WWF.

Berlin/Brüssel, 18.01.2024. In einem offenen Brief fordern acht Umwelt- und Entwicklungsorganisationen Bundeskanzler Scholz, Verkehrsminister Wissing, Bauministerin Geywitz und Wirtschaftsminister Habeck auf, die EU-Klimaziele auf sozial gerechte Weise zu erreichen und das EU-Recht einzuhalten. Zurzeit erzielt Deutschland zwar große Erfolge im Strombereich, verfehlt aber deutlich die verbindlichen Jahresziele der Klimaschutz-Verordnung („Effort-Sharing") und zwar insbesondere wegen fehlender Maßnahmen in den Sektoren Verkehr und Gebäude. „Bleibt die Ziellücke im Bereich Verkehr und Gebäude bestehen, wird die Bundesregierung Zertifikate in Milliardenhöhe von anderen EU-Mitgliedstaaten einkaufen müssen, statt das Geld für die notwendigen Investitionen in Deutschland zu nutzen”, sagt Lutz Weischer, Leiter des Berliner Büros von Germanwatch.

Deutschland berichtet über seine Anstrengungen zur Erreichung der EU-Ziele in seinem Nationalen Energie- und Klimaplan (NEKP). Acht Umweltorganisationen haben den Entwurf dieses Plans bewertet. Ihr Fazit: Deutschland hinkt trotz großer Fortschritte in einigen Bereichen bei mehreren EU-Klimazielen und verbindlichen EU-Anforderungen hinterher.

„Weil Deutschland in einigen Sektoren verbindliche EU-Klimaziele verfehlt, gefährdet das Land als größter EU-Emittent die gemeinsame Erreichung der EU-Ziele für 2030. Damit machen wir uns auf EU-Ebene im Bereich der Verkehrs- und der Gebäudepolitik unglaubwürdig”, sagt Florian Schöne, Geschäftsführer des Deutschen Naturschutzrings (DNR).

Auch im Bereich Energieeffizienz gibt es Nachbesserungsbedarf. Dr. Leonard Burtscher, Referent für Energie- und Klimapolitik beim Umweltinstitut München: „Die Bundesregierung muss die Ziellücke für Energieeffizienz schließen und Maßnahmen ergreifen, mit denen das EU-Ziel realistisch erreicht werden kann. Um der Bedeutung der Energieeffizienz für die Energiewende gerecht zu werden, muss außerdem unbedingt das "Energy Efficiency First"-Prinzip gesetzlich verankert werden.”

Besonders besorgniserregend ist der Mangel an Informationen über die notwendige Finanzierung der erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung der EU-Ziele. Insgesamt werden die kumulierten zusätzlichen Investitionen, die für die Energiewende bis 2030 erforderlich sind, nicht berechnet, was die Vertrauenswürdigkeit des gesamten Plans belastet. Auch ein Zeitplan für das Auslaufen aller Subventionen für fossile Brennstoffe fehlt. Sebastian Bock, Geschäftsführer von Transport & Environment Deutschland dazu: „Die privilegierte Besteuerung von Diesel oder Dienstwagen wird im NEKP gar nicht erst berücksichtigt. Die Ampel kürzt die Klimapolitik zusammen, weil es angeblich an Geld mangele. Gleichzeitig traut sie sich nicht mal, die wirklich teuren und klimaschädlichen fossilen Subventionen als solche anzuerkennen.” 

Organisationen fordern mehr Transparenz und Beteiligung

Schließlich enthält der Entwurf des deutschen NEKP zu wenig Informationen über die geschätzten sozialen Auswirkungen der geplanten Maßnahmen und weist auch keine Ausgleichsmaßnahmen aus. „Im Bereich Energiearmut sollte der NEKP konkrete Maßnahmen benennen, wie diese verhindert werden kann. Grundlage dafür ist die bislang fehlende Abschätzung, wie viele Haushalte von Energiearmut betroffen sind. An einem nationalen Richtziel sollte sich die Verringerung der Energiearmut ablesen lassen", sagt Andreas Wolter, Vorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln.

„Die Öffentlichkeit hat mit der Governance-Verordnung und der Aarhus Konvention ein Recht auf eine frühzeitige und inklusive Partizipation im NEKP-Prozess. Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung keine öffentliche Beteiligung ermöglicht. Wenn das so bleibt, drohen der Bundesregierung rechtliche Konsequenzen", warnt Kathrin Schroeder, Politische Leitung von Misereor.

In ihrem offenen Brief fordern die acht Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, dass in diesem Jahr eine umfassende öffentliche Konsultation zur sozial gerechten Erfüllung der EU-Klimaziele durchgeführt wird.

Die Bundesregierung muss den endgültigen NEKP am 30. Juni vorlegen.

Der Offene Brief wurde unterzeichnet vom Klima-Bündnis gemeinsam mit:
Deutsche Umwelthilfe, DNR, Germanwatch, Misereo, Transport & Environment Umweltinstitut München e.V. und WWF Deutschland

Weitere Informationen

Kontakt

Julian Thoss
Nationalkoordinator Deutschland, Klima-Bündnis
+49 69 7171 39 -18 | j.thoss(at)klimabuendnis.org

Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation Klima-Bündnis
+49 69 7171 39 -20 | communications(at)klimabuendnis.org

 

Das Klima-Bündnis
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. Als Teil des europaweiten Netzwerks bietet das Klima-Bündnis Deutschland seinen über 600 Mitgliedsstädten, -Gemeinden und -Landkreisen aufmerksamkeitsstarke Kampagnen, hilfreiche Planungsinstrumente, Austauschmöglichkeiten, Umsetzungshilfen für den kommunalen Klimaschutz sowie eine starke Stimme auf nationaler Ebene. klimabuendnis.org         

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Pressemitteilung
news-2976Mon, 15 Jan 2024 14:44:00 +0100Zuschüsse für Städte und Gemeinden verfügbar in der 6. Bewerbungsphase der Europäischen City Facility https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/zuschuesse-fuer-staedte-und-gemeinden-verfuegbar-in-der-6-bewerbungsphase-der-europaeischen-city-facilit.htmlAb heute können ist die 6. Bewerbungsrunde für Investitionen in saubere Energie der Europäischen City Facility (EUCF) geöffnet. Städte und Gemeinden aus ganz Europa haben dadurch die Chance, finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung von Investmentkonzepten für lokale Energieprojekte zu erhalten. Bewerbungen können bis zum 15. März eingereicht werden.  

Städte und Gemeinden können durch die EUCF einen festen Zuschuss von bis zu 60.000 Euro erhalten, um ihren Bedürfnissen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Investitionskonzepten zur Unterstützung ihrer Pläne für nachhaltige Energie und Klima gerecht zu werden. Bisher haben die Begünstigten die Mittel für die Durchführung einer Vielzahl von Maßnahmen verwendet, darunter technische Durchführbarkeitsstudien, Marktanalysen, die Planung von Interessengruppen oder rechtliche, wirtschaftliche und finanzielle Analysen, wobei es den Antragstellern überlassen bleibt, welche konkrete Maßnahme sie in den Themenbereichen saubere Energie oder Energieeffizienz durchführen.

Am 24. Januar findet eine Informationsveranstaltung für deutsche Städte und Gemeinden statt.

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News
news-2967Wed, 13 Dec 2023 09:03:00 +0100Fahrradkampagne Stadtradeln knackt erstmals die Millionenmarkehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/fahrradkampagne-stadtradeln-knackt-erstmals-die-millionenmarke.htmlGewinnerkommunen 2023 wurden gestern in Köln prämiertKöln / Frankfurt am Main, 13. Dezember 2023. Gestern Abend wurden im Historischen Rathaus zu Köln die diesjährigen Gewinnerkommunen der Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln ausgezeichnet. Die Trophäen übergaben der Kölner Beigeordnete für Mobilität Ascan Egerer und der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Viktor Haase. Die diesjährigen Rekordergebnisse gaben wieder Anlass zur Feierstimmung: Mehr als 1,1 Millionen Teilnehmende aus 2.836 Kommunen legten insgesamt 227 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad zurück. So vermieden sie nicht nur knapp 37.000 Tonnen CO2 im Vergleich zu einer Autofahrt, sondern setzten auch ein deutliches Zeichen für entschlossenen Klimaschutz und eine engagierte Radverkehrsförderung. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Für Beigeordneten Egerer ist das Fahrrad im städtischen Raum ein wichtiges Verkehrsmittel für die nachhaltige Mobilität und das Stadtradeln regelmäßiger Anstoß für ein gesellschaftliches Umdenken: „Besonders in Städten braucht es allgemeinverträgliche und klimafreundliche Mobilitätslösungen, die obendrein flexibel und schnell sind – wie das Fahrrad. Das Stadtradeln zeigt mit seinen sensationellen Ergebnissen, dass dies längst in der Breite der Gesellschaft angekommen ist.“

Staatssekretär Haase sieht in der diesjährigen Zahl der Teilnehmenden ebenfalls ein klares Signal, von dem auch ein Auftrag an Politik und Verwaltung ausgeht: „Erstmals haben mehr als 1 Million Menschen am Stadtradeln teilgenommen. Das zeigt einmal mehr, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind für den Umstieg. Damit dies auch gelingt, braucht es jedoch Radwege, auf denen sie komfortabel und sicher ans Ziel kommen. Der Ausbau der Radinfrastruktur ist für uns daher ein zentraler Baustein der Mobilitätswende.“

Für Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, ist ein Umdenken in der Verkehrs- und Stadtplanung notwendig: „Nach Jahrzenten der Fokussierung aufs Auto besteht im Verkehrssektor großer Aufholbedarf in Sachen Klimaschutz, Umgang mit Ressourcen und Flächenverbrauch. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, vor allem vor dem Hintergrund der Klimakrise, müssen wir aktiv werden und Mobilität neu denken. Stadtradeln bietet dabei für viele Menschen einen Eindruck, wie mobil sein auch funktionieren kann – dies muss sich nun auch in der Verkehrs- und Stadtplanung niederschlagen.“

Aus der autozentrierten Verkehrsplanung der letzten Jahrzehnte folgt laut Stadtradeln-Kampagnenleiter André Muno vom Klima-Bündnis noch eine weitere Herausforderung: „In vielen Kommunen bestehen immer noch große blinde Flecken, was die Radverkehrsplanung anbelangt.“ Genau hier setzt das Stadtradeln an, indem die mit der Stadtradeln-App getrackten Strecken anonymisiert und wissenschaftlich ausgewertet werden. So lässt sich ein aussagekräftiges Abbild des Radverkehrs geben sowie mögliche Verbesserungspotenziale in der Infrastruktur vor Ort aufzeigen. „Dies ist eine ganz entscheidende Unterstützung für die Kommunen, um die Radinfrastruktur auch wirklich entsprechend der Bedürfnisse der Radfahrenden auszubauen“, erklärt Muno. Dank einer Förderung vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr können alle deutschen Stadtradeln-Teilnehmerkommunen bis 2024 kostenfrei über die Plattform RiDE – Radverkehr in Deutschland auf diese Daten zugreifen.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, stadthelm.de, TERN, WERTGARANTIE, Busch + Müller, Schwalbe, WSM und Paul Lange & Co. unterstützt.

In Nordrhein-Westfalen wird die Kampagne durch den ADFC Nordrhein-Westfalen, die AGFS Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt.

Weitere Informationen

Kontakt

Sebastian Reisch
Kommunikation Stadtradeln, Klima-Bündnis
+49 69 7171 39 -30 | kommunikation(at)stadtradeln.de

Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation Klima-Bündnis
+49 69 7171 39 -20 | communications(at)klimabuendnis.org


Stadtradeln
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Projekt RiDE – Radverkehr in Deutschland, das den Teilnehmerkommunen wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten bereitstellt, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden kann. stadtradeln.de        

Das Klima-Bündnis
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org         

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Pressemitteilung
news-2959Tue, 05 Dec 2023 00:00:00 +0100Kinder setzen Zeichen für mehr Klimaschutz auf COP28https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/kinder-setzen-zeichen-fuer-mehr-klimaschutz-auf-cop28.htmlKlima-Bündnis übergibt Grüne Meilen an UN-KlimasekretariatFrankfurt am Main / Dubai, 5. Dezember 2023.

Das Klima-Bündnis hat heute Vormittag gemeinsam mit einer Kinder-Delegation die Ergebnisse seiner Kindermeilen-Kampagne an das UN-Klimasekretariat übergeben. In diesem Jahr haben insgesamt 252.746 Kinder 3.670.936 Grüne Meilen durch nachhaltige Verhaltensweisen gesammelt – ein Rekord! Mit der offiziellen Übergabe der Meilen auf der UN-Klimakonferenz erkennt auch das UN-Klimasekretariat das Engagement der teilnehmenden Kinder aus ganz Europa und darüber hinaus an.

„Mit der Kampagne konnten wir den Kindern vermitteln, wie wichtig umweltbewusstes Verhalten ist. Wir sind nächstes Jahr bestimmt wieder mit dabei!" betonte Michael Lummel, Schulleiter der Deutschen Internationale Schule Dubai, der mit dem Chor der Viertklässler*innen die Übergabe unterstützte.

Die Kindermeilen-Kampagne des Klima-Bündnis feiert dieses Jahr 20. Jubiläum. Bereits seit 2003 sammeln Kinder in ganz Europa fleißig Grüne Meilen, indem sie beispielsweise zu Fuß zur Schule gehen oder in der Kita und zuhause Energie nachhaltig nutzen. Die Kampagne hat in den letzten zwei Jahrzehnten weit über 3 Millionen Kinder aus 42 Ländern erreicht. Gemeinsam sammelten sie 44.456.936 Grüne Meilen und sendeten damit Jahr für Jahr ein deutliches Zeichen für mehr Klimaschutz an die politischen Entscheidungsträger*innen.

„20 Jahre Kindermeilen, das ist eine Erfolgsgeschichte! Wir alle sollten das unermüdliche Engagement der Kinder als Aufforderung verstehen, mehr zu tun. Es müssen hier und heute gemeinsam die großen Entscheidungen getroffen werden für eine lebenswerte Zukunft”, kommentiert Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis.

Die Kindermeilen-Kampagne ist ein niedrigschwelliges Angebot für Kommunen und Bildungseinrichtungen, um Kindern spielerisch das Thema Nachhaltigkeit nahezubringen, eigenes klimafreundliches Handeln zu fördern sowie Kindern eine Stimme zu geben.

Weitere Informationen

Kontakte

Sarah Mekjian, Klima-Bündnis
Leiterin Kommunikation
+49 69 7171 39 -20
s.mekjian@klimabuendnis.org

Claudia Schury, Klima-Bündnis
Projektleitung Kindermeilen, Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -22
c.schury(at)klimabuendnis.org

 

DIE KINDERMEILEN-KAMPAGNE
Seit 2002 unterstützt die Kindermeilen-Kampagne europaweit Kinder darin, etwas über den Einfluss ihres täglichen Lebens auf das Klima zu lernen und ermutigt sie Vorbild für ihre Familien sowie für Klimapolitiker*innen zu sein. Die Kinder sammeln mindestens eine Woche lang sogenannte "Grüne Meilen" für jeden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegten Weg sowie für weitere umweltfreundliche Aktionen wie zum Beispiel regionale Ernährung. Die Grünen Meilen werden den Teilnehmer*innen und Politiker*innen der jährlichen UN-Klimakonferenzen präsentiert. kindermeilen.de

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern mit dem Ziel, eine Reduktion im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 % bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

 

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Pressemitteilung
news-2963Mon, 04 Dec 2023 14:44:00 +0100Schulradeln 2023 aktiviert mehr Menschen denn jehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/schulradeln-2023-aktiviert-mehr-menschen-denn-je-1.htmlDer mit dem STADTRADELN verknüpfte Wettbewerb Schulradeln nimmt weiter an Fahrt auf: In diesem Jahr nahmen bereits acht Bundesländer teil, in denen mehr als 300.000 Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte an über 4.800 Schulen fast 42 Mio. Kilometer erradelten. Mit dem Wettbewerb schaffen die Länder einen Anreiz für das Radfahren insbesondere bei Kindern und Jugendlichen und machen das Potenzial des Radfahrens vor Ort sichtbar.

Der Sonderwettbewerb Schulradeln findet in Deutschland stets auf Bundeslandebene statt, sprich in den jeweiligen Ländern werden die „Fahrradaktivsten Schulen“ gesucht und sollen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung prämiert werden. Die Organisation des Wettbewerbs Schulradeln ist unmittelbar mit dem STADTRADELN verknüpft. Alle Kommunen, die am STADTRADELN teilnehmen, können den Wettbewerb Schulradeln aktiv bei ihren Schulen bewerben – vorausgesetzt, das jeweilige Bundesland nimmt am Schulradeln teil.

Lesen Sie mehr über Schulradeln.

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News
news-2944Wed, 08 Nov 2023 09:10:00 +0100Klima-Bündnis besorgt über geplante Abschwächung des Klimaschutzgesetzeshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-besorgt-ueber-geplante-abschwaechung-des-klimaschutzgesetzes.htmlFrankfurt am Main, 08. November 2023. Das Klima-Bündnis ist zutiefst besorgt über die geplante Abschwächung des Klimaschutzgesetzes. Die von der Bundesregierung geplanteNovellierung des Bundes-Klimaschutzgesetzes (20/8290), deren öffentliche Anhörung heute stattfindet, sieht die Abschaffung der verbindlichen Sektorziele vor. Anstatt Bundesministerien für ihre Zielverfehlungen in die Verantwortung zu nehmen, soll eine mehrjährige und sektorübergreifende Gesamtrechnung die Zuständigkeit verwässern.

Damit untergräbt die Bundesregierung das schärfste Instrument der deutschen Klimapolitik: Bisher müssen Bundesministerien, die ihre Sektorziele verfehlen, innerhalb von drei Monaten ein Sofortprogramm ausarbeiten, welches die Einhaltung der Jahresemissionsmengen des Sektors für die folgenden Jahre sicherstellt. In Zukunft soll dies nicht mehr nötig sein. Stattdessen soll die gesamte Bundesregierung erst nach zwei Jahren der aufeinanderfolgenden Zielverfehlungen aktiv werden müssen, einzelne Bundesministerien hingegen werden aus der Pflicht entlassen.

Die Bundesregierung unter Olaf Scholz hat immer wieder insbesondere im Verkehrssektor gegen das aktuelle Gesetz verstoßen. Anstatt die Einhaltung des Klimaschutzgesetzes zu garantieren und im Verkehrssektor wirksame Klimaschutzmaßnahmen wie ein Tempolimit oder eine Reform des Dienstwagenprivilegs umzusetzen, plant sie nun, das Klimaschutzgesetz an die eigenen Verfehlungen anzupassen.

Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis: „Kommunaler Klimaschutz braucht ambitionierte nationale Rahmenbedingungen. Wenn die Bundesregierung das Klimaschutzgesetz nun an die eigenen Verfehlungen anpasst, verspielt sie damit massiv an Glaubwürdigkeit. Dabei zeigt der aktuelle IPCC-Bericht klar und deutlich: Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, um das globale 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und die drohenden Kipppunkte zu vermeiden. Es liegt nun an dem deutschen Bundestag, sich für ein starkes Klimaschutzgesetz einzusetzen.“

Kontakte

Julian Thoss
Nationalkoordinator, Klima-Bündnis Deutschland
+49 69 7171 39 -18 | j.thoss(at)klimabuendnis.org

Sarah Mekjian
Kommunikationsleiterin, Klima-Bündnis
+49 69 7171 39 -20 | communications(at)klimabuendnis.org   

 

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. Als Teil des europaweiten Netzwerks bietet das Klima-Bündnis Deutschland seinen über 600 Mitgliedsstädten, -Gemeinden und -Landkreisen aufmerksamkeitsstarke Kampagnen, hilfreiche Planungsinstrumente, Austauschmöglichkeiten, Umsetzungshilfen für den kommunalen Klimaschutz sowie eine starke Stimme auf nationaler Ebene. klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-2941Wed, 01 Nov 2023 16:44:00 +0100Pilotkommunen gesucht: Klima-Bürgerräte für wirkungsvollen Klimaschutzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/pilotkommunen-gesucht-klima-buergerraete-fuer-wirkungsvollen-klimaschutz.htmlDie Idee des neuen Projekts von BürgerBegehren Klimaschutz und Mehr Demokratie ist einfach und ebenso effektiv: In einem bundesweiten Modellprojekt möchten die Projektpartner gemeinsam mit engagierten Pilotkommunen Klima-Bürgerräte organisieren, über deren Empfehlungen in einem verbindlichen Ratsreferendum abgestimmt wird. Auf diese Weise lässt sich Klimapolitik wirksam und bürgernah gestalten. Durch den Einbezug lokalen Wissens und unterschiedlicher Perspektiven können Lösungen für kontroverse, klimapolitische Aufgaben gefunden und durch demokratische Abstimmung legitimiert werden, was Kommunen auch die Umsetzung tiefgreifender Maßnahmen ermöglicht.

Interessierte Städte und Gemeinden haben ab sofort die Chance, gemeinsam mit einem erfahrenen Team ein maßgeschneidertes Konzept für die lokale Umsetzung solcher Bürgerräte zu erarbeiten. Gesucht werden insgesamt vier Modellkommunen in Deutschland, die das Projekt in zwei zeitversetzten Runden zwischen April 2024 – April 2026 umsetzen. 

Sie haben Interesse mehr über das Projekt zu erfahren und möchten die Bürgerräte selbst in Ihrer Stadt oder Gemeinde testen? Kontaktieren Sie Michael Efler vom BürgerBegehren Klimaschutz unter efler(at)buerger-begehren-klimaschutz.de für weitere Informationen.

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News
news-2938Thu, 26 Oct 2023 15:52:00 +0200Neue Publikation zum Status Quo nationaler Anpassungspläne veröffentlicht https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neue-publikation-zum-status-quo-nationaler-anpassungsplaene-veroeffentlicht.htmlAm 24. Oktober hat die Europäische Umweltagentur einen Bericht über die aktuelle Situation nationaler Klimaanpassungsmaßnahmen in EU-Mitgliedsstaaten publiziert. Die Informationen beruhen auf der Berichterstattung der Länder selbst aus diesem Jahr. Das Klima-Bündnis war im Rahmen des ETC-CA Projekts an der Erstellung der Publikation maßgeblich involviert.

Der Bericht kann als Erweiterung des EUA-Berichts "Advancing towards climate resilience in Europe -Status of reported national adaptation actions in 2021" (Fortschritte auf dem Weg zur Klimaresilienz in Europa - Stand der gemeldeten nationalen Anpassungsmaßnahmen im Jahr 2021) verstanden werden. Es werden neuere Zahlen und Tabellen zu klimabezogenen Gefahren, Anfälligkeit und Risiken, Anpassungsstrategien und -prioritäten, Anpassungssteuerung, -umsetzung und -finanzierung sowie Überwachung, Berichterstattung und Bewertung vorgestellt.

Der Bericht ist ab sofort auf Englisch online verfügbar.

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News
news-2931Wed, 25 Oct 2023 14:33:00 +0200Radverkehrsdaten 2023 ab sofort für alle STADTRADELN-Kommunen verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/radverkehrsdaten-2023-ab-sofort-fuer-alle-stadtradeln-kommunen-verfuegbar.htmlÜber die digitale Plattform RiDE (kurz für „Radverkehr in Deutschland“) erhalten die deutschen Kommunen, die 2023 am STADTRADELN teilgenommen haben, ab sofort wieder kostenlosen bzw. kostenreduzierten Einblick in planerisch relevante Radverkehrsdaten ihrer Stadt oder Gemeinde.

Zwischen Mai und September dieses Jahres konnten die Kampagnenteilnehmer*innen ihre Strecken mit der STADTRADELN-App tracken. Dabei kamen insgesamt mehr als 7,8  Millionen aufgezeichnete Radfahrten zustande, die anschließend von flow.d, Partner des Klima-Bündnis, wissenschaftlich ausgewertet und visuell aufbereitet wurden. Die Daten geben Aufschluss darüber, wie flüssig der Radverkehr in einer Kommune läuft, welche Wege die Radfahrer*innen bevorzugen und welche sie eher meiden oder wie es um die Wartezeiten an Ampeln und Kreuzungen bestellt ist.

Neben der Durchführung der Kampagne STADTRADELN, der App-Entwicklung und der Datenerfassung untersucht das Klima-Bündnis im Projekt MoveOn die gezielte Bewerbung der Kampagne im ländlichen Raum. Ziel ist, möglichst viele Radelnde zur Teilnahme und zur App-Nutzung zu motivieren. Eine gesteigerte App-Nutzungsquote unter den STADTRADELN-Teilnehmer*innen ermöglicht die DSGVO-konforme Datenerhebung, erhöht die Aussagekraft der Datenbasis für die Verkehrsplanung und hilft somit, die Radinfrastruktur umfassend zu verbessern.

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News
news-2926Fri, 20 Oct 2023 11:45:00 +0200Klima-Bündnis präsentiert gemeinsam mit Energy Cities die Modena-Erklärung https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-praesentiert-gemeinsam-mit-energy-cities-die-modena-erklaerung.htmlDie zwei großen europäischen Städtenetzwerke im Klimaschutz, Klima-Bündnis und Energy Cities, haben gestern bei der internationalen Konferenz Grafting Cities in Modena (IT) die Modena-Erklärung vorgestellt. Das Papier ist ein Zeichen von über 400 registrierten Teilnehmenden aus fast 40 Ländern für eine starke lokale Klimapolitik.

Denn um unsere Zukunft gemeinsam nachhaltig gestalten zu können, müssen wir auf die Stärken der lokalen Ebene setzen und Städte und Gemeinden zu Orten machen, wo Demokratie wachsen kann, Menschen in Harmonie mit der Natur und solidarisch miteinander leben können. Die Modena-Erklärung beschreibt fünf Schlüsselelemente für eine solche Zukunftsperspektive:

  • Städte und Gemeinden setzen die notwendigen Veränderungen um
  • Städte und Gemeinden sind essenziell in der Klimapolitik
  • Die Klimakrise ist eine soziale Herausforderung
  • Bei der Ressourcennutzung und -produktion sollte die lokale Beteiligung im Vordergrund stehen
  • Unser Energiesystem muss demokratisch, dezentral und nachhaltig gestaltet werden

Lesen Sie jetzt mehr über die Modena-Erklärung.

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News
news-2924Mon, 09 Oct 2023 10:11:00 +0200Jetzt verfügbar: Überarbeitetes EPAH-Dashboard und neuer Bericht über nationale Indikatoren zur Energiearmuthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/jetzt-verfuegbar-ueberarbeitetes-epah-dashboard-und-neuer-bericht-ueber-nationale-indikatoren-zur-ener.htmlDie Beratungsstelle für Energiearmut (Energy Poverty Advisory Hub, EPAH) hat ein überarbeitetes und leistungsfähiges Instrument veröffentlicht: Das interaktive Indikatoren-Dashboard bietet eine eingehende Untersuchung der nationalen Energiearmutsindikatoren und bietet den Nutzenden die Möglichkeit, Daten nach Jahr und Land zu vergleichen und auf wichtige Informationen in verschiedenen Kategorien zuzugreifen. Die Überarbeitung des Dashboards zielt darauf ab, das Wissen und die Instrumente, die EPAH zur Verfügung stellt, weiterzuentwickeln, um zur Verbesserung der Messungen der Energiearmut in der EU beizutragen.

Indikatoren sind Schlüsselinstrumente zur Messung der Energiearmut. Die durch ihre Messung gesammelten Daten ermöglichen es, verschiedene Facetten der Energiearmut effektiv zu erfassen, um eine umfassende Diagnose zu erstellen. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

  • Benutzerfreundliches Interface: Das Dashboard wurde mit Blick auf die Benutzerfreundlichkeit entwickelt. Mit einer übersichtlichen und intuitiven Benutzeroberfläche können Sie ganz einfach durch die neuesten EU-weiten Statistiken navigieren.
  • Umfassende Daten: Erforschen Sie quantifizierbare Aspekte der Energiearmut. Die Indikatoren wurden neu geordnet und aktualisiert und die neuen (Unter-)Themen Klima, Einrichtungen/Wohnungen, Mobilität und sozioökonomische Aspekte entsprechen den Leitlinien des Konvents der Bürgermeister für Energiearmutsindikatoren auf lokaler Ebene.
  • Daten visualisieren: Zeigen Sie die Daten in Form von Karten und Balkendiagrammen an und verbessern Sie so Ihr Verständnis von Energiearmutstrends in der EU.
  • Merkblätter zum Herunterladen: Zu jedem Indikator können Sie eine Zusammenfassung zum schnellen Nachschlagen und Weitergeben herunterladen.

Dieses Dashboard wurde jetzt aktualisiert und verbessert, um Kommunalverwaltungen, politischen Entscheidungsträger*innen, Forscher*innen und allen Praktiker*innen ein einfaches Instrument zur effektiven Messung der Energiearmut an die Hand zu geben. Der neue Bericht "Energy Poverty National Indicators: Uncovering New Possibilities for Expanded Knowledge" (Neue Möglichkeiten für erweitertes Wissen aufdecken) geht einen Schritt weiter und erklärt die Verbesserungen der nationalen Indikatoren und des Dashboards zur Energiearmut.

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news-2917Wed, 27 Sep 2023 16:32:00 +0200Dokumentarfilm „The Illusion of Abundance“ zeigt Wirkung in den Städten Kleve und Emmerich am Rheinhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/dokumentarfilm-the-illusion-of-abundance-zeigt-wirkung-in-den-staedten-kleve-und-emmerich-am-rhein.htmlEnde September zeigte die Mitgliedskommune Kleve in Kooperation mit der Stadt Emmerich am Rhein die Dokumentation "Die Illusion des Überflusses" bei gleich zwei Vorstellungen mit Schüler*innen und Bürger*innen. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichten von drei Umweltaktivistinnen aus Lateinamerika und deren unermüdlichen Widerstand gegen Umweltzerstörung. Die eindrücklichen Bilder verdeutlichten die Konsequenzen des ständigen Wachstums für die Menschen in Lateinamerika. Die Eindrücke zeigten ihre Wirkung im Kinosaal und regten das Publikum zur Selbstreflexion an. Der Film wurde ergänzt durch Erzählungen von Katty Gualinga, eine indigene Aktivistin aus der Kichwa-Gemeinde Sarayaku (Ecuador) sowie durch ein Grußwort des Regisseurs.

Die Filmvorführung fand in Zusammenarbeit mit dem Klima-Bündnis statt. Seit Frühjahr 2023 bietet das Netzwerk seinen Mitgliedern an, den Dokumentarfilm „The Illusion of Abundance“ in ihrer Stadt oder Gemeinde zu zeigen und damit einen Beitrag zur Sensibilisierung von Bürger*innen zu leisten.

Sie haben Interesse? Kontaktieren Sie Silke Lunnebach unter s.lunnebach(at)klimabuendnis.org

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news-2911Tue, 26 Sep 2023 10:39:00 +020020 Jahre Kindermeilen-Kampagne: Neue Mitmachaktion für kleine Klimaschützerhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/20-jahre-kindermeilen-kampagne-neue-mitmachaktion-fuer-kleine-klimaschuetzer.htmlDie neue Mitmachaktion der Kindermeilen-Kampagne „Wohlfühlecken und Grummelflecken“ lädt teilnehmende Kinder ein, ihre Lieblingsorte auf ihrem Schul- oder Kindergartenweg und die Stellen, die sie weniger mögen, zu fotografieren und zu beschreiben. Auf einer Karte sollen alle eingereichten Bilder und Beschreibungen online gestellt werden.

Die Mitmachaktion ist Teil der 20. Jubiläums der internationalen Kindermeilen-Kampagne. Ziel dieser Aktion ist es, zu zeigen, ob und inwiefern sich die Situation von Kindern im Verkehr verbessert hat. Denn es fehlt noch immer am politischen Willen, grundsätzliche Änderungen an der Straßenverkehrsordnung zugunsten von Kindern durchzuführen. Deshalb lädt das Kampagnenteam alle teilnehmenden Kommunen und Institutionen ein, mitzumachen!

Neben dieser Aktion bietet die Kindermeilen in ihrem Jubiläumsjahr auch neue Inhalte, wie die neuen Stopps auf der Klimaweltreise. Neben den neuen Informationen über Spanien und Italien, gibt es ab Ende September auch Materialien aus Deutschland (Wald) und Luxemburg (Dorf aus Müll). Alle Informationen sind online verfügbar.

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news-2908Tue, 19 Sep 2023 13:49:00 +0200Aufruf für Klimapakt-Botschafter*in: Jetzt anmelden und etwas bewegen!https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/aufruf-fuer-klimapakt-botschafterin-jetzt-anmelden-und-etwas-bewegen.htmlDer Europäische Klimapakt hat einen Aufruf für Botschafter*innen gestartet, der noch bis zum 15. Oktober 2023 gilt.

Viele kommunale Vertreter*innen und lokale Akteur*innen setzen Klimaschutz längst im Alltag um. Als Klimapakt-Botschafter*in können sie sich mit Hunderten von Gleichgesinnten in Europa vernetzen, erhalten Zugang zu wertvollen Instrumenten und Ressourcen und können ihre Aktivitäten sichtbar machen. Europäische Klimapakt-Botschafter*innen informieren, inspirieren und unterstützen Klimapolitik und -maßnahmen in ihren Kommunen und Netzwerken.

Neben kommunalen Vertreter*innen und politischen Entscheidungsträger*innen können folgende Personen auch Klimapakt-Botschafter*in werden: Leiter*innen von Organisationen oder Verbänden, Leiter*innen von informellen Gruppen oder Bewegungen, Vertreter*innen von Kultur-, Bildungs- oder Forschungseinrichtungen, Influencer und Meinungsmacher*innen.

Als Teil des Europäischen Green Deals ist der Klimapakt eine Bewegung von Menschen, die sich für eine gemeinsame Sache einsetzen und jede*r in seiner eigenen Welt Schritte unternimmt, um ein nachhaltigeres Europa für uns alle zu schaffen. Das Klima-Bündnis ist Teil des Klimapakt-Sekretariats und unterstützt die Umsetzung der Initiative.

Erfahren Sie mehr über den Aufruf für Klimapakt-Botschafter*innen.
 

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news-2896Tue, 29 Aug 2023 16:01:00 +0200Klima-Bündnis unterstützt Build Better Lives Kampagne für eine starke EU-Gebäuderichtliniehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-build-better-lives-kampagne-fuer-eine-starke-eu-gebaeuderichtlinie.htmlAls offizieller Unterzeichner der Build Better Lives Kampagne von CAN Europe fordert das Klima-Bündnis gemeinsam mit zahlreichen weiteren Akteur*innen aus ganz Europa von der Politik eine sozial gerechte und ehrgeizige Gebäuderichtlinie. Das Bündnis stellt konkrete dazu Forderungen:

  • Das energetische Potenzial unserer Häuser und Gebäude soll durch eine „ganzheitliche und tiefgreifende Renovierungswelle“ ausgeschöpft werden.
  • Die EU soll einen klaren Rechtsrahmen mit ebenso starken sozialen Schutzmaßnahmen festlegen.
  • Angemessene und ausreichende Mittel sollten für gefährdete Haushalte bereitgestellt werden, um die Sanierung der schlechtesten Wohnungen von Haushalten mit niedrigem Einkommen zu priorisieren.
  • Die Aktivierung und Unterstützung nationaler und lokaler Akteur*innen vor Ort durch eine entsprechende EU-Gebäudepolitik kann eine Vielzahl von Akteur*innen auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten.

Die Forderungen wurden heute veröffentlicht anlässlich der bevorstehenden zweiten Runde der Diskussionen zur EU-Gebäuderichtlinie.

Lesen Sie mehr über die Build Better Lives Kampagne und die Forderungen unter buildbetterlives.eu.

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news-2893Wed, 23 Aug 2023 16:34:00 +0200Erfolg für indigene Völker: Ecuador stimmt gegen die Ölförderung im Amazonashttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/ecuador-stimmt-gegen-die-oelfoerderung-im-amazonas.htmlIn einem richtungsweisenden Votum am 20. August hat die Bevölkerung von Ecuador ihre Chance genutzt und die Rechte der Natur gesichert. In der rechtlich bindenden Abstimmung haben die Menschen für den Stopp der Ölförderung im Yasuní Regenwald gestimmt, ein großer Erfolg auch für die indigenen Völker des Regenwalds.

Zurückzuführen ist dieser Erfolg auch auf den Druck der Zivilgesellschaft und die Yasuní ITT Kampagne zurückzuführen, die eine Kompensation für die zu erwartenden Verluste von der internationalen Gemeinschaft gefordert hat. Auch das Klima-Bündnis hat die Kampagne und die Akteur*innen vor Ort immer wieder unterstützt, um das Referendum tatsächlich möglich zu machen. Der Deutsche Bundestag plante 2008 auch die Initiative zu unterstützen, der damalige Entwicklungsminister zog diese Entscheidung kurzfristig allerdings wieder zurück. Luxemburg hingegen unterstützte die Yasuní ITT Kampagne finanziell, unter anderem auch aufgrund der nationalen Kampagne des Klima-Bündnis in Luxemburg.

Die Entscheidung aus Ecuador ist ein positives Signal für die Rechte der Natur und indigenen Völker Amazoniens. Das Beispiel kann aber auch für Europa eine Inspiration sein. Denn schließlich gilt es auch hier, die Natur zu schützen und die Erschließung fossiler Rohstoffe zu stoppen.

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news-2882Tue, 15 Aug 2023 13:31:00 +0200Klima-Bündnis unterstützt globalen Klimastreik am 15. September 2023https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-globalen-klimastreik-am-15-september-2023.htmlAm 15. September 2023 findet der nächste globale Klimastreik an und das Klima-Bündnis tritt erneut als offizieller Unterstützer auf. Gemeinsam mit Fridays for Future soll es auf die Straßen gehen für eine Regierung, die den Klimaschutz und mehr soziale Gerechtigkeit zusammen denkt und ihre globale Verantwortung annimmt und konsequent umsetzt. Konkret wird von der deutschen Bundesregierung Folgendes gefordert:

  • Das Klimaschutzgesetz zu stärken, statt es zu entkernen
  • Schneller aus Kohle, Gas und Öl auszusteigen
  • Eine grundlegende Mobilitätswende einzuleiten
  • Das versprochene Klimageld einzuführen, um gezielt Menschen mit niedrigem Einkommen zu entlasten
  • Länder des Globalen Südens, die am meisten unter der Erderhitzung leiden, viel stärker bei der Bewältigung der Klimakrise zu unterstützen

Machen Sie mit! Denn es braucht weiterhin den Druck von uns allen auf den Straßen, um die Regierung zum Handeln aufzufordern.

Alle Informationen zum Klimastreik, verfügbaren Materialien und geplanten Demonstrationen sind online unter https://www.klima-streik.org/.

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news-2888Mon, 14 Aug 2023 09:18:00 +0200Klima-Bündnis Luxemburg unterstützt Bewegung in Ecuador zum Stopp der Erdölförderunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-luxemburg-unterstuetzt-bewegung-in-ecuador-zum-stopp-der-erdoelfoerderung.htmlDer 20. August 2023 ist ein historischer Moment für Ecuador. Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, in einem rechtlich bindenden Votum über die Zukunft der Erdölförderung im Yasuní Regenwald abzustimmen. Dazu gekommen ist es durch jahrelange Arbeit und Druck der Zivilgesellschaft und die Yasuní ITT Kampagne. Die Kampagne verfolgt das Ziel, dass das Öl in der Erde bleibt und die internationale Gemeinschaft Ecuador für die zu erwartenden Verluste kompensiert. Das Klima-Bündnis Luxemburg hat diese Kampagne mit einer Resolution und nationalen Kampagne unterstützt und das mit Erfolg. Die Luxemburger Regierung hat einem finanziellen Beitrag zur Yasuní ITT Kampagne zugestimmt.

Angesichts der politischen Krise, in der sich Ecuador seit der Auflösung des Parlaments am 17. Mai befindet, ist das Interesse groß genug, um das Referendum tatsächlich rechtzeitig durchzuführen. Die Tatsache, dass die lokale Bevölkerung über die Zukunft der Erdölförderung im Regenwald abstimmen kann, ist ein Meilenstein in der Umweltpolitik und ein bedeutender Sieg für die Rechte der Natur und richtungsweisend für die indigenen Völker des Waldes.

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news-2874Thu, 27 Jul 2023 00:00:00 +020071 Organisationen fordern Austritt der Stadtwerke aus Gaslobby-Verbandhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/71-organisationen-fordern-austritt-der-stadtwerke-aus-gaslobby-verband.htmlEchter Klimaschutz und gleichzeitige Unterstützung der Gaslobby sind nicht vereinbarFrankfurt, 27. Juli 2023. In einem offenen Brief ruft das Klima-Bündnis Deutschland gemeinsam mit dem Umweltinstitut München, LobbyControl, 350.org, Campact, Greenpeace, dem WeiterSo!-Kollektiv und über 60 weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen Stadtwerke dazu auf, ihre Mitgliedschaften im fossilen Lobbyverband „Zukunft Gas“ zu kündigen.

„Seit Jahren versucht uns die Gaslobby glauben zu machen, fossiles Gas sei eine klimafreundliche Alternative zu Kohle. Dabei haben zahlreiche Studien diesen Mythos längst widerlegt. Der Ausstieg aus fossilen Energien muss so schnell wie möglich umgesetzt werden, fossiles Gas hat keine Zukunft. Wir appellieren an alle betroffenen Stadtwerke, die Lobbyorganisation „Zukunft Gas“ nicht länger über ihre Mitgliedschaft zu finanzieren.“ kommentiert Julian Thoss, Nationalkoordinator des Klima-Bündnis in Deutschland.

In dem gemeinsamen Aufruf werfen die Organisationen dem Verband „Zukunft Gas“ vor, Erdgas entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse als klimafreundlichen Energieträger zu bewerben und die zukünftige Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff überzubewerten. Seit Mitte 2022 sind insgesamt 15 Stadtwerke von der Mitgliederliste von Zukunft Gas verschwunden. Noch unterstützen aber mehr als 80 Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen, gemeinsam mit Großkonzernen wie Wintershall Dea, Shell und der früheren Gazprom-Tochter Wingas, den Verband mit ihren Beiträgen. Einige Stadtwerke planen sogar neue Gaskraftwerke oder bauen bestehende Anlagen aus.

Weitere Informationen


Kontakte

Julian Thoss
Nationalkoordinator, Klima-Bündnis Deutschland
+49 69 7171 39 -18 | j.thoss(at)klimabuendnis.org

Sarah Mekjian
Kommunikationsleiterin, Klima-Bündnis
+49 69 7171 39 -20 | communications(at)klimabuendnis.org   

 

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. Als Teil des europaweiten Netzwerks bietet das Klima-Bündnis Deutschland seinen über 600 Mitgliedsstädten, -Gemeinden und -Landkreisen aufmerksamkeitsstarke Kampagnen, hilfreiche Planungsinstrumente, Austauschmöglichkeiten, Umsetzungshilfen für den kommunalen Klimaschutz sowie eine starke Stimme auf nationaler Ebene. klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-2857Mon, 17 Jul 2023 00:05:00 +0200Halbzeit bei STADTRADELN 2023: Fahrradkampagne erfolgreicher denn jehttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/halbzeit-bei-stadtradeln-2023-fahrradkampagne-erfolgreicher-denn-je.htmlMit 2.801 teilnehmenden Kommunen erreicht STADTRADELN einen neuen Rekord – und das bereits zur Halbzeit der diesjährigen Ausgabe. Noch nie haben sich so viele Kommunen aus Deutschland und darüber hinaus für STADTRADELN angemeldet. Seit Mai treten Bürger*innen und Kommunalpolitiker*innen gemeinsam in die Pedale und setzen damit ein Zeichen für den Radverkehr. Bisher wurden bereits über 184 Millionen Kilometer geradelt. Interessierte Kommunen können sich noch bis Anfang September für das STADTRADELN 2023 anmelden und mitmachen. Die Kampagne endet offiziell am 30. September.

Kommunen aus Deutschland haben zudem die Möglichkeit, über die Plattform RiDE – Radverkehr in Deutschland ab Oktober relevante Radverkehrsdaten, gesammelt durch die STADTRADELN-App, einzusehen. Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) erhalten STADTRADELN-Kommunen aus Deutschland einen großen Teil dieser Daten kostenlos.

Erfahren Sie mehr über STADTRADELN.

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News
news-2856Mon, 17 Jul 2023 00:00:00 +0200Pressestatement: Erneuter Rechtsbruch beim Klimaschutzgesetzhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/pressestatement-erneuter-rechtsbruch-beim-klimaschutzgesetz.htmlFrankfurt am Main, 17. Juli 2023. Das Klima- Bündnis ist zutiefst empört über die Verweigerung der Bundesregierung, sich an das aktuell geltende Klimaschutzgesetz zu halten. Sowohl der Verkehrssektor als auch der Gebäudesektor haben die jährlichen Minderungsziele im Jahr 2022 erneut verfehlt. Laut §8 des Bundes-Klimaschutzgesetzes hätten Verkehrsminister Volker Wissing und Bauministerin Klara Geywitz deswegen heute ein Sofortprogramm für den jeweiligen Sektor vorlegen müssen, das „die Einhaltung der Jahresemissionsmengen des Sektors für die folgenden Jahre sicherstellt“.

Das haben sie nicht getan. Anstatt wirkungsvolle Maßnahmen für die Sektoren Verkehr und Gebäude vorzulegen, plant die Bundesregierung das Klimaschutzgesetz abzuschwächen und die verbindlichen Sektorziele abzuschaffen. Während das Vertrauen der Bevölkerung in die Klimakompetenz der Ampel schwindet, verstecken sich Volker Wissing und Klara Geywitz hinter den geplanten Änderungen des Klimaschutzgesetzes, um ihren Verpflichtungen zu entgehen. Beide brechen damit geltendes Recht. Bundeskanzler Olaf Scholz lässt seine Minister*innen gewähren.

Das Klima-Bündnis fordert die Bundesregierung dazu auf, Deutschland endlich auf 1,5°C-Kurs zu bringen. Zu einer konsequenten, sozial gut abgesicherten Klimapolitik gehören ein starkes Heizungsgesetz mit ausreichender finanzieller Unterstützung und ein umfassendes Konzept für den Verkehrssektor, inklusive Tempolimit, dem Abbau klimaschädlicher Subventionen und massiven Investitionen in Schiene, ÖPNV und Radinfrastruktur. Klimaschutz und Klimaanpassung müssen in kommunalen Pflichtaufgaben verankert werden. In allen Sektoren müssen die fossilen Abhängigkeiten beendet werden und eine konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz und -suffizienz erfolgen.

Kontakt
Julian Thoss
Klima-Bündnis Deutschland
j.thoss(at)klimabuendnis.org

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-2855Thu, 13 Jul 2023 00:00:00 +0200Kindermeilen-Kampagne feiert 20-jähriges Bestehen mit neuen Materialienhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/kindermeilen-kampagne-feiert-20-jaehriges-bestehen-mit-neuen-materialien.htmlAnlässlich des 20. Jubiläums der Kampagne Kindermeilen hat das Klima-Bündnis neue Module erarbeitet. Ab sofort dürfen sich Kinder europaweit über zwei neue Reisestationen auf ihrem symbolischen Weg rund um den Globus freuen. Mit Hilfe der neuen Materialien untersuchen teilnehmende Kitas und Grundschulen wie der Erdbeer- und Gemüseanbau im Süden Spaniens die Klimakrise noch zusätzlich verstärkt und wie der Wassermangel in Norditalien die dortigen Landwirte beeinträchtigt. Das Klima-Bündnis plant noch in diesem Sommer ein weiteres Kampagnenmodul zu entwickeln. Eine Reihe von Interviews mit Kampagnenleiter*innen in ganz Europa wird auch schon ab Juli schrittweise veröffentlicht.

Jedes Jahr seit 2002 unterstützt die Kindermeilen-Kampagne europaweit Kinder darin, etwas über den Einfluss ihres täglichen Lebens auf das Klima zu lernen. Die Kinder teilnehmender Klassen sammeln mindestens eine Woche lang sogenannte "Grüne Meilen" für jeden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegten Weg sowie für weitere umweltfreundliche Verhaltensweisen wie zum Beispiel regionale Ernährung. Auch in diesem Jahr werden Kinder die gesammelten Grünen Meilen Teilnehmer*innen und Politiker*innen bei der UN-Klimakonferenz präsentieren.

Interessierte Einrichtungen können selbst bei der Kampagne mitmachen und Grüne Meilen noch bis Ende Oktober 2023 einsammeln.

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Möchten Sie die Kampagne durchführen? Kontaktieren Sie Claudia Schury unter c.schury(at)klimabuendnis.org für weitere Informationen rund um die Kampagne.

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News
news-2854Thu, 29 Jun 2023 00:00:00 +0200Bundesregierung ignoriert Zivilgesellschaft bisher beim neuen Klima- und Energieplanhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/bundesregierung-ignoriert-zivilgesellschaft-bisher-beim-neuen-klima-und-energieplan.htmlGemeinsame Mitteilung von BUND, DNR, Germanwatch, Klima-Bündnis und MisereorBerlin / Aachen / Frankfurt am Main, 29. Juni 2023. Fünf Umwelt- und Entwicklungsorganisationen üben deutliche Kritik an der Bundesregierung: Obwohl bereits morgen die Einreichungsfrist der neuen Entwürfe der Nationalen Energie- und Klimapläne (NECP) durch die Mitgliedstaaten bei der EU-Kommission endet, ist in Deutschland bisher fast nichts über den Entwurf bekannt. Der NECP ist ein wichtiges Planungsinstrument zur Bewältigung der Klimakrise. Seine Erstellung ermöglicht die Beteiligung der Bürger*innen und der Zivilgesellschaft, um in den  Mitgliedstaaten die notwendigen Politiken und Maßnahmen zur Förderung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energiesparen für den Zeitraum zwischen 2021 und 2030 festzulegen und um die Energie- und Klimaziele für 2030 zu erreichen. Während in anderen EU-Mitgliedstaaten die Konsultationen mit der Zivilgesellschaft bereits laufen und erste Entwürfe veröffentlicht sind, fehlt es in Deutschland bislang noch an Transparenz und Partizipation.

„Die Bundesregierung verspielt bisher die Chance auf einen partizipativen Planungsprozess. Die deutsche Zivilgesellschaft wurde weder über den aktuellen Überarbeitungsprozess noch über den Entwurf des Klima- und Energieplans informiert. Die Bundesregierung muss nun zügig für Transparenz und Beteiligung sorgen, dafür stehen wir zivilgesellschaftliche Organisationen bereit”, fordert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch.  

„In Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft haben Kommunen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, notwendige Veränderungen vor Ort umzusetzen. Ein Klima- und Energieaktionsplan, der kommunale Perspektiven und Erfahrungen nicht berücksichtigt, ist nicht glaubwürdig. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, nachzubessern und ihren Konsultationspflichten zügig nachzukommen“, fügt Thomas Brose, Geschäftsführer von Klima-Bündnis hinzu.  

In einer NECP-Checkliste sprechen die Organisationen Empfehlungen an die Bundesregierung zur Verbesserung des NECP-Überarbeitungsprozesses aus. „Wir brauchen jetzt einen fairen, partizipativen Prozess und frühzeitige öffentliche Konsultationen, also noch vor Einreichung des NECP-Entwurfes einen Mindeststandard an Transparenz. Der überarbeitete NECP sollte zudem das 1,5-Grad-Limit einhalten“, fordert BUND-Geschäftsführerin Antje von Broock.

“Wie wichtig die Sicht und Expertise der Zivilgesellschaft bei der Planung von politischen Prozessen ist, sehen wir täglich bei der Zusammenarbeit mit unseren  Partnerorganisationen weltweit. Sie sind nah an den Menschen und haben das Wissen um Möglichkeiten oder Hindernisse in der Umsetzung von Energie- und Klimavorhaben. Das sollte in den Prozess in Deutschland integriert werden, gerade auch um Aspekte der Klimagerechtigkeit in die NECP-Überarbeitung einbringen zu können”, erklärt Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.

„Der NECP bietet die Chance zur engen Verzahnung von nationaler und europäischer Klimapolitik, zur Politikkohärenz zwischen den Ministerien sowie zur langfristigen Planung und Umsetzung der Energie- und Klimapolitik der EU-Mitgliedstaaten. Die einzelnen NECPs der Mitgliedstaaten sind damit ganz zentrale Bausteine bei der Einhaltung der EU-Klimaziele für die Jahre 2030, 2040 und 2050“, erklärt Florian Schöne, Geschäftsführer des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR).  

Um signifikanten Veränderungen, insbesondere Fortschritte in der EU-Klima- und Energiepolitik Rechnung zu tragen, sollten die NECP einmal innerhalb eines Zehnjahres-Zeitraums aktualisiert werden, und alle zwei Jahre muss ein Fortschrittsbericht über den Stand der Umsetzung folgen. Bis Juni 2024 muss Deutschland endgültig ein Update seines Energie- und Klimaplans einreichen.   

Weitere Informationen

Evtl. Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.

 

KONTAKT
Sarah Mekjian
Kommunikationsleiterin, Klima-Bündnis
communications(at)klimabuendnis.org
 

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Pressemitteilung
news-2828Wed, 28 Jun 2023 00:00:00 +0200Finanzierung auf lokaler und regionaler Ebene über das LIFE-Programm der EU – jetzt bewerben!https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/finanzierung-auf-lokaler-und-regionaler-ebene-ueber-das-life-programm-der-eu-jetzt-bewerben.htmlDie Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt (CINEA) nimmt ab sofort Bewerbungen für ihre Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für LIFE Clean Energy Transition (Energiewende) 2023 entgegen. Das Programm bietet Finanzmittel für lokale und regionale Akteur*innen in ganz Europa mit dem Ziel, den Übergang zu einer widerstandsfähigen, energieeffizienten und auf erneuerbaren Energien basierenden Wirtschaft zu erleichtern. Es bietet eine Förderquote von 95 % und umfasst eine Reihe von Unterthemen, die für Kommunen besonders interessant sind, wie z. B.:  

  • LOCAL – technische Unterstützung für Pläne und Strategien zur Umstellung auf saubere Energie in Gemeinden und Regionen
  • OSS – Integrierte Dienstleistungen für den Übergang zu sauberer Energie in Gebäuden und Unternehmen
  • PDA – Projektentwicklungshilfe für Investitionen in nachhaltige Energie
  • BETTERRENO – Gebäudeenergieeffizienz - Schaffung der Voraussetzungen für schnellere, gründlichere, intelligentere, dienstleistungs- und datengestützte Sanierungen

Die Aufruf zur Einreichung von Anträgen für LIFE Clean Energy Transition steht neben drei weiteren LIFE-Unterprogrammen, für die derzeit ebenfalls Anträge angenommen werden: Natur und biologische Vielfalt; Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität; und Klima. Insgesamt werden über die LIFE-Programme 99 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Die Bewerbungsfrist für alle Themen der LIFE Clean Energy Transition Aufruf ist der 16. November 2023.

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News
news-2827Thu, 22 Jun 2023 00:00:00 +0200Stellenauschreibung: Studentische Hilfskraft (m/w/d) zur Unterstützung der STADTRADELN-Kampagnehttps://www.klimabuendnis.org/ueber-uns/karriere.htmlNewsnews-2826Wed, 14 Jun 2023 00:06:00 +0200Klima-Bündnis geht Partnerschaft mit Google einhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-geht-partnerschaft-mit-google-ein.htmlMitglieder des Klima-Bündnis bekommen Zugriff auf Google-Daten für ihre KlimaschutzstrategienFrankfurt am Main, 14. Juni 2023. Das Klima-Bündnis kooperiert jetzt mit Google, um seinen fast 2.000 Mitgliedsstädten und –Gemeinden kostenlosen Zugang zu klimarelevanten Google-Daten zu ermöglichen. Die Partnerschaft wurde heute im Rahmen des Google Climate Summit verkündet.

„Städte und Gemeinden brauchen Daten, nicht nur um ihre Klimaschutzmaßnahmen zu planen und politisch zu beschließen, sondern auch, um den Erfolg messbar zu machen. Die Datenlage ist aber nicht überall gleich. Die Daten von Google sind somit eine echte Bereicherung für den kommunalen Klimaschutz. Wir freuen uns, dass wir unsere Mitgliedskommunen durch diese Partnerschaft noch stärker in ihren Bemühungen unterstützen können,“ kommentiert Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis.

Das Netzwerk kann somit Google-Daten zu Verkehr, dem Potenzial für Solardächer, den Emissionen von Gebäuden und dem Baumbestand von Kommunen liefern und bietet damit eine weitere Datenquelle für die Erstellung und Präzisierung von kommunalen Klimaschutzplänen. Jährlich erstellt Google Daten durch seinen Environmental Insights Explorer für über 40.000 Städte und Gemeinden weltweit – alleine in Deutschland sind es 800. Diese bestehen u.a. aus Satellitenaufnahmen, deren Inhalt mittels künstlicher Intelligenz aufbereitet wird, sowie aus aggregierten und anonymisierten Nutzerdaten. Aktuell stehen die Daten für Städte mit einer Größe ab ca. 10.000 Einwohner*innen zur Verfügung sowie für einige Regionen, Landkreise und weitere Gruppierungen von Kommunen. Das Klima-Bündnis darf nun für Mitgliedsstädte und -gemeinden auf den Google Environmental Insights Explorer zugreifen.

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Kommunikationsleiterin, Klima-Bündnis
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Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org         

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Pressemitteilung
news-2825Mon, 12 Jun 2023 00:00:00 +0200Klima-Bündnis begrüßt geplantes Wärmeplanungsgesetzhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-begruesst-geplantes-waermeplanungsgesetz.htmlLetzte Woche hat das Klima-Bündnis seine Stellungnahme zum geplanten Wärmeplanungsgesetz des Bundes an das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) übermittelt. Das Netzwerk begrüßt den Referentenentwurf zur Wärmeplanung und Dekarbonisierung der Wärmenetze vom 1. Juni 2023 ausdrücklich als mögliche „Blaupause für weitere kommunale Pflichtaufgaben“.

Das Klima-Bündnis fordert die Verankerung von Klimaschutz und Klimaanpassung in kommunalen Pflichtaufgaben (wie bereits in einem Positionspapier 2022 festgehalten) sowie eine ausreichende Finanzierung der Kommunen für diese Aufgaben. Dabei sieht das Netzwerk die kommunale Wärmeplanung als wichtiges Planungs- und Steuerungsinstrument für die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele. Das geplante Gesetz unterstützt eben diese Ziele mit einem verbindlichen Rahmen für die flächendeckende Aufstellung von kommunalen Wärmeplänen.

Die Stellungnahme des Klima-Bündnis steht ab sofort zur Verfügung.

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News
news-2823Wed, 07 Jun 2023 00:10:00 +0200Stellenausschreibung: Senior Projektmanager*in (m/w/d) als Co-Leitung unserer europäischen Klimapakt-Aktivitäten https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-senior-projektmanagerin-mwd-als-co-leitung-unserer-europaeischen-klimapakt.htmlBewerbungsfrist: 3. Juli 2023Die europäische Geschäftsstelle des Klima-Bündnis (Büro Brüssel) sucht eine*n Senior Projektmanager*in (m/w/d) für die Co-Leitung unserer europäischen Klimapakt-Aktivitäten.

Deine AufgabenAls Senior Projektmanager*in (m/w) bist Du in erster Linie für das Management unserer Leistungen im Zusammenhang mit dem Aufbau und der Unterstützung einer europäischen Klimapakt-Gemeinschaft in allen EU-Mitgliedstaaten verantwortlich. Zu Deinen Hauptaufgaben gehören:

  • Co-Leitung der Initiative in Bezug auf die etablierte Gemeinschaft der europäischen Klimapakt-Botschafter, die derzeit aus über 650 Personen in allen 27 EU-Ländern besteht
  • Unterstützung anderer Klimapakt-Initiativen in Bezug auf das Engagement von Bürger*innen und die Koordinierung der Klimapakt-Länderkoordinator*innen in allen 27 Ländern
  • Vertretung des Klima-Bündnis und der EU-Projekte bei öffentlichen Veranstaltungen, Konferenzen und Workshops
  • Beitrag zur Zusammenarbeit mit den EU-Institutionen im Rahmen der offiziellen Kooperationen und Projekte des Klima-Bündnis

Hier geht's zur vollständigen Stellenbeschreibung (auf Englisch, pdf)

Haben wir Dein Interesse geweckt?
Um sich zu bewerben, sende bitte Deinen Lebenslauf, ein Anschreiben und drei Referenzen (alle Unterlagen auf Englisch) mit dem Betreff "Senior Project Manager Application" ausschließlich per E-Mail an career(at)climatealliance.org.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 3. Juli 2023.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Bitte beachte, dass die Stelle besetzt wird, sobald ein*e geeignete*r Kandidat*in gefunden ist. Die Vorstellungsgespräche werden fortlaufend geführt, daher bitten wir Interessierte, ihre Bewerbung so schnell wie möglich einzureichen.

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News
news-2824Wed, 07 Jun 2023 00:00:00 +0200Stellenausschreibung: Koordination der deutschen Aktivitäten des Europäischen Klimapakts (m/w/d)https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-koordination-der-deutschen-aktivitaeten-des-europaeischen-klimapakts-mwd.htmlBewerbungsfrist: 3. Juli 2023Für unseren Hauptsitz in Frankfurt am Main suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit für den European Climate Pact, sowie zur Unterstützung der deutschen Nationalkoordination des Klima-Bündnis, eine Koordination der deutschen Aktivitäten des Europäischen Klimapakts (m/w/d).

Deine Aufgaben

  • Entwicklung, Koordination und Durchführung des deutschen Arbeitsprogramms des europäischen Klimapakts im engen Austausch mit der Klimapaktkoordination in Brüssel sowie den Climate-Pact-Koordinator*innen der anderen Ländern
  • Entwicklung von Aktivitäten mit dem Ziel, Einzelpersonen und Institutionen für mehr Klimaschutz zu mobilisieren
  • Erstellen eines Stakeholder-Mappings
  • Organisation und Durchführung von nationalen und lokalen Klima-Aktions- und Netzwerkveranstaltungen
  • Anwerbung, Einarbeitung, Betreuung und Vernetzung der deutschen ehrenamtlichen Klimapakt-Botschafter*innen
  • Unterstützung junger Akteur*innen bei lokalen Klimaschutzaktionen
  • Übersetzung EU-weiter Klimadokumente in die deutsche Sprache sowie deren zielgruppengerechte Aufbereitung
  • Regelmäßige Berichterstattung an das Klimapakt-Sekretariat des Klima-Bündnis in Brüssel
  • Unterstützung der deutschen Klima-Bündnis Nationalkoordination im Bereich der politischen Interessensvertretung, inkl. Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Schreiben von Positionspapieren, Ergebnispapieren und anderen Veröffentlichungen
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von politischen Kampagnen und entsprechende Kommunikationsarbeit

Hier geht's zur vollständigen Stellenbeschreibung (pdf)

Haben wir Dein Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns, Dich bald kennen zu lernen. Bitte sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse in einem PDF mit max. 5 MB) unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins sowie einer Gehaltsvorstellung bis zum 03.07.2023 an bewerbung(at)klimabuendnis.org.

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News
news-2822Tue, 06 Jun 2023 00:00:00 +0200Erste Energiekarawane in Luxemburg gestartethttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/erste-energiekarawane-in-luxemburg-gestartet.htmlEnde Mai ist in der Gemeinde Strassen die erste Energiekarawane in Luxemburg mit einer Auftaktveranstaltung gestartet. In den folgenden sieben Wochen wird das lokale Klimateam im ausgewählten Quartier von Haus zu Haus gehen und Hausbesitzende gezielt ansprechen, ob sie eine kostenfreie, initiale Energieberatung in Anspruch nehmen wollen. Angekündigt wurde das Vorgehen durch ein personalisiertes Anschreiben des Bürgermeisters Nico Pundel. Organisiert wird die Kampagne durch die kommunale Umweltberaterin.

Durch die Einbindung des Strassener Klimateams werden hohe Beratungszahlen im Quartier erwartet, woraus erfahrungsgemäß zahlreiche energetische Sanierungsmaßnahmen bis hin zur erneuerbaren Energieversorgung hervorgehen. In luxemburgischen kommunalen Klimateams finden sich engagierte, ehrenamtliche Bürger*innen zusammen, vergleichbar mit kommunalen Beirät*innen in deutschen Städten und Gemeinden.

Ermöglicht wurde die kommunale Kampagne durch Pol Straus, Koordinator Energiekarawane Klima-Bündnis Luxemburg. Die projektbezogene Kooperation zwischen dem Klima-Bündnis Luxemburg, des Klima-Bündnis Europa und dem fesa e.V. läuft seit Mai 2022. Weitere erste Kampagnendurchführungen in Luxemburg sind durch die Gemeinde Betzdorf im Herbst 2023 und die Gemeinde Mertzig im Frühjahr 2024 geplant. Das Angebot gilt aktuell für alle luxemburgischen Klima-Bündnis Gemeinden.

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Sie wollen mehr erfahren? Kontaktieren Sie Pol Straus unter pol.straus(at)oeko.lu für weitere Informationen.


 

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News
news-2821Mon, 05 Jun 2023 00:00:00 +0200Stellenausschreibung: Büroassistenz Mitgliederverwaltung (m/w/d)https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-bueroassistenz-mitgliederverwaltung-mwd.htmlBewerbungsfrist: 10. Juli 2023Für unseren Hauptsitz in Frankfurt am Main suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Teilzeit (bis 30 Stunden) eine Büroassistenz Mitgliederverwaltung (m/w/d).

Was erwartet Dich?

  • Du übernimmst die Mitgliederverwaltung und -betreuung
  • Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von internationalen Veranstaltungen (CAIC)
  • Allgemeine Sekretariats- und Büroorganisationsaufgaben
  • Vorbereitung von internen Besprechungen und Vorstandssitzungen
  • Administrative Unterstützung der Projektteams
  • Verwaltung von Informations- und Büromaterialien
  • Buchhaltungserfahrung ist von Vorteil

Hier geht's zur vollständigen Stellenbeschreibung (pdf)

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Dann freuen wir uns, Dich bald kennen zu lernen. Bitte sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse in einem PDF mit max. 5 MB) unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins sowie einer Gehaltsvorstellung bis zum 10.07.2023 an bewerbung(at)klimabuendnis.org.

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news-2820Sun, 04 Jun 2023 00:00:00 +0200Neue Instrumente für Kommunen zur Förderung der Stadtnatur verfügbar!https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/neue-instrumente-fuer-kommunen-zur-foerderung-der-stadtnatur-verfuegbar.htmlDas Klima-Bündnis kann nun zwei neue Instrumente für Kommunen anbieten, die an naturbasierten Lösungen und der Wiederherstellung von Ökosystemen arbeiten: Das INTERLACE Kochbuch und der INTERLACE Urban Governance Atlas.

Das INTERLACE-Kochbuch für interaktiven Online-Austausch
Das vom Klima-Bündnis entwickelte "Kochbuch für virtuelle interaktive Austauschformate für Städte" bietet Kommunen, Städtenetzwerken und anderen Organisationen, die eine integrative Online-Umgebung für den Austausch und das Lernen zwischen Kommunen aufbauen wollen, eine Anleitung. Es ist speziell auf den Aufbau von Netzwerken für naturbasierte Lösungen (NBS) und die Wiederherstellung von Ökosystemen zugeschnitten und enthält Beispiele aus der Praxis. Werfen Sie einen Blick auf unsere bewährten Methoden und kochen Sie Ihr eigenes Rezept für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Das Kochbuch ist in Englisch und Spanisch erhältlich.

Der INTERLACE Urban Governance Atlas
Der Urban Governance Atlas ist eine interaktive Online-Datenbank mit 250 politischen Instrumenten, die naturbasierte Lösungen und die Wiederherstellung von Ökosystemen unterstützen. Entdecken Sie politische Instrumente aus der ganzen Welt, darunter Beiträge von Klima-Bündnis Mitgliedern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und vielen anderen Ländern. Erfahren Sie, was sie erfolgreich gemacht hat, welche Lehren aus ihrer Gestaltung und Umsetzung gezogen wurden und welche unterschiedlichen Governance-Ansätze sie verfolgen. Politische Entscheidungsträger*innen, und Stadtplaner*innen sind herzlich eingeladen, den Urban Governance Atlas zu erkunden und sich von der erstaunlichen Arbeit in über 41 Ländern inspirieren zu lassen! Der Atlas ist in Englisch und Spanisch erhältlich.

Beide Materialien wurden im Rahmen des Projekts INTERLACE entwickelt. INTERLACE befähigt europäische und lateinamerikanische Städte, urbane Ökosysteme wiederherzustellen, was zu lebenswerteren, widerstandsfähigeren und integrativeren Städten führt. Wenn Sie daran interessiert sind, Projektupdates zu erhalten, schreiben Sie einfach eine E-Mail an proyectointerlace(at)ungl.or.cr.

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news-2819Tue, 30 May 2023 00:00:00 +020049 Kommunen erhalten technische Unterstützung im Kampf gegen Energiearmuthttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/49-kommunen-erhalten-technische-unterstuetzung-im-kampf-gegen-energiearmut.htmlDie EU Beratungsstelle für Energiearmut (EPAH) hat die Ergebnisse ihrer zweiten Ausschreibung für technische Unterstützung bekanntgegeben. Insgesamt wurden 49 Kommunen aus 12 Ländern aus ganz Europa ausgewählt. Sie alle erhalten bis zu neun Monate lang maßgeschneiderte Unterstützung durch Expert*innen und das EPAH-Team, um ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiearmut zu entwickeln.

Eine  interaktive Karte aller ausgewählten Kommunen ist ab sofort online verfügbar.

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news-2818Mon, 08 May 2023 00:00:00 +0200Weltgrößte Fahrradkampagne in Mannheim gestartethttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/weltgroesste-fahrradkampagne-in-mannheim-gestartet.htmlStadtradeln lädt Kommunen ein, für mehr Radförderung und Klimaschutz in die Pedale zu tretenMannheim / Frankfurt am Main, 8. Mai 2023. Der Startschuss für die internationale Klima-Bündnis Kampagne Stadtradeln fiel gestern bei einer Sternfahrt zur Bundesgartenschau in Mannheim. Bis Ende September können Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen an jeweils 21 Tagen klimafreundliche Fahrradkilometer sammeln und so ein Zeichen für mehr Radförderung setzen.

Baden-Württembergs Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr, Elke Zimmer, eröffnete die Kampagne: „Im vergangenen Jahr konnten wir in Baden-Württemberg alle Rekorde beim Stadtradeln knacken. Das Stadtradeln wird seit Jahren immer beliebter – beim täglichen Radfahren werden die Vorteile der Mobilitätswende für alle erlebbar: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann klimaschonend und einfach mobil sein und dabei noch Spaß haben. Das ist auch unsere Botschaft bei der Initiative RadKULTUR: Das Verkehrsmittel der Wahl ist das Fahrrad. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir in diesem Jahr auch erstmals am Schulradeln teilnehmen und ein Zeichen für die selbstständige, umweltfreundliche und gesunde Mobilität von Kindern und Jugendlichen setzen. Lasst uns gemeinsam für den Klimaschutz in die Pedale treten. Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Freude, Ausdauer und Rückenwind!“

In deutschen Großstädten sind fast die Hälfte aller Autofahrten weniger als fünf Kilometer lang – eine Entfernung, die sich auch gut und vielfach sogar schneller mit dem Fahrrad bewältigen ließe. Genau hier setzt das Stadtradeln an und motiviert Bürger*innen, die vielen Vorteile des Radfahrens selbst zu erleben. Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz findet: „Diese positive Aufforderung, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken, ist die große Stärke der Kampagne.“ Gleichzeitig sieht Kurz aber auch auf Seiten der Stadt eine wichtige Rolle für mehr Radverkehr: „Wir sind in der Verantwortung, den Menschen eine gut ausgebaute Radinfrastruktur bereitzustellen, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen – hier sind wir vorangekommen, es gibt in den nächsten Jahren aber noch einiges zu tun.“

Für André Muno, Gesamtleiter des Stadtradelns, ist eine qualitativ hochwertige Radinfrastruktur ebenfalls der entscheidende Baustein zur Verkehrswende. Dazu liefert die Stadtradeln-App den Kommunen in diesem Jahr wieder die passenden Daten. „Die mit der App aufgezeichneten Fahrten werden anonymisiert und wissenschaftlich ausgewertet. So lässt sich ein aussagekräftiges Abbild des Radverkehrs geben und mögliche Verbesserungspotenziale in der Infrastruktur aufzeigen. Die Ergebnisse unterstützen die Kommunen also ganz entscheidend dabei, die Radinfrastruktur vor Ort datenbasiert und auch wirklich entsprechend der Bedürfnisse der Radfahrenden auszubauen“, erklärt Muno. Dank einer Förderung vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, können alle Stadtradeln-Teilnehmerkommunen in Deutschland bis 2024 kostenfrei über die Plattform RiDE – Radverkehr in Deutschland auf diese Daten zugreifen.

Den ersten Rekord hat das Stadtradeln bereits geknackt: Über 2.600 Kommunen nehmen bisher an der diesjährigen Kampagne teil – und noch bis September können sich weltweit Kommunen für das Stadtradeln 2023 anmelden.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, stadthelm.de, TERN, WERTGARANTIE, Busch + Müller, Schwalbe, WSM und Paul Lange & Co. unterstützt.

In Baden-Württemberg wird die Kampagne durch den ADFC Baden-Württemberg, die AGFK Baden-Württemberg und das Ministerium für Verkehr sowie die Initiative RadKULTUR unterstützt.

Weitere Informationen

Kontakte

Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation
T. +49 69 7171 39 -20
communications(at)klimabuendnis.org

Sebastian Reisch
Kommunikation Stadtradeln
+49 69 7171 39 -76
s.reisch(at)klimabuendnis.org

STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Projekt RiDE – Radverkehr in Deutschland, das wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten den Teilnehmerkommunen bereitstellt, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden kann. stadtradeln.de

KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern mit dem Ziel, eine Reduktion im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 %  bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

 

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Pressemitteilung
news-2817Fri, 05 May 2023 00:10:00 +0200Das NetZeroCities Partnerschaftsprogramm ist da – jetzt bewerben!https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/das-netzerocities-partnerschaftsprogramm-ist-da-jetzt-bewerben.htmlAb sofort ist das NetZeroCities-Partnerschaftsprogramm für alle interessierten Städte, die sich auf dem Weg zur Klimaneutralität befinden, geöffnet. Das 20-monatige Programm ermöglicht einen wertvollen Wissensaustausch zwischen den gewählten Partnerstädten und den NetZeroCities-Pilotstädten durch Online-Meetings, Workshops und Besuchen vor Ort. Der praktische Schwerpunkt liegt dabei auf systemischen Transformationsmethoden und innovativen Ansätzen.

Die Bewerbung für das Partnerschaftsprogramm ist bis zum 30. Juni 2023 möglich und richtet sich an alle Städte aus der EU und Horizon2020 assoziierten Ländern. Die ausgewählten Partnerstädte werden in einem maßgeschneiderten Prozess mit den NetZeroCities-Pilotstädten gepaart. Dabei werden die Lernbedürfnisse, Emissionsbereiche und lokalen Möglichkeiten einer Partnerstadt berücksichtigt. Ziel der gemeinsamen Reise ist ein individueller Replikationsplan für jede teilnehmende Partnerstadt zur eigenständigen Umsetzung vor Ort.

Das EU-Projekt NetZeroCities (NZC) trägt dazu bei, die EU-Mission der „100 klimaneutralen und smarten Städte" zu erfüllen. Über NZC unterstützt das Klima-Bündnis sowohl die Pilotstädte als auch die Partnerstädte dabei, ihre Ziele in Bezug auf Klimaneutralität zu erreichen.

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News
news-2816Fri, 05 May 2023 00:00:00 +0200Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d)https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-wissenschaftliche-hilfskraft-mwd.htmlBewerbungsfrist: 28. Mai 2023Für unseren Hauptsitz in Frankfurt am Main mit rund 40 Mitarbeiter*innen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d).

Was erwartet Dich?

  • Mitwirkung bei der Durchführung der projektbezogenen Öffentlichkeitsarbeit: Vorbereitung des Newsletters, Pflege und Aktualisierung der Projektwebseite
  • Beteiligung an der Organisation und Durchführung von 2-3 Online-Seminaren und einem Workshop in Saarbrücken im November (Inhalt, Werbung, technische und logistische Unterstützung)
  • Unterstützung bei der Begleitung von kommunalen deutsch-französischen Partnerschaften, online und in Präsenz (Planung, Übersetzung, Protokoll)
  • Teilnahme an der operativen und administrativen Verwaltung des Projekts (Übersetzungen, Sitzungsprotokolle…)

Hier geht's zur vollständigen Stellenbeschreibung (pdf)

Haben wir Dein Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns, Dich bald kennen zu lernen. Bitte sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (kurzes Motivationsschreiben und Lebenslauf in einem PDF mit max. 5 MB) unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins bis zum 28.05.2023 an bewerbung(at)klimabuendnis.org.

Wir freuen uns sehr auf Deine Bewerbung!

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News
news-2815Thu, 04 May 2023 00:05:00 +0200EU veröffentlicht Leitfaden zur Anpassung von Gebäuden an den Klimawandelhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/eu-veroeffentlicht-leitfaden-zur-anpassung-von-gebaeuden-an-den-klimawandel.htmlDie Generaldirektion Klimapolitik der Europäischen Kommission (DG Clima) hat soeben einen technischen Leitfaden zur Anpassung an den Klimawandel in unserem Gebäudebestand veröffentlicht. Der Leitfaden fasst bestehende Methoden, Spezifikationen, bewährte Verfahren und Ratschläge für klimaresistente Gebäude zusammen und ist in zwei separate Berichte unterteilt. Der erste Bericht gibt den Leser*innen einen Überblick über die auf EU-Ebene bestehenden politischen Maßnahmen und Normen für die Anpassung von Gebäuden, fasst den Status quo auf europäischer und nationaler Ebene zusammen und geht auf bestehende Ansätze zur Bewertung der Widerstandsfähigkeit von Gebäuden ein. Ein separater Bericht befasst sich dann mit Best-Practice-Beispielen für die Anpassung an den Klimawandel im Gebäudebestand und zeigt praktische Lösungen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit auf. Beide Berichte stehen jetzt zum Download bereit.

Mehr erfahren

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News
news-2814Wed, 03 May 2023 08:30:00 +0200Klima-Bündnis bezieht Stellung zu Bundes-Klimaanpassungsgesetzhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-bezieht-stellung-zu-bundes-klimaanpassungsgesetz.htmlGestern hat das Klima-Bündnis seine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundes-Klimaanpassungsgesetzes an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz geschickt. Das Klima-Bündnis begrüßt die Initiative des Bundes, einen verbindlichen Rahmen für die Klimaanpassung zu schaffen.

Das Netzwerk fordert die Verankerung von Klimaschutz und Klimaanpassung in kommunalen Pflichtaufgaben (wie bereits in einem Positionspapier 2022 festgehalten) sowie eine ausreichende Finanzierung der Kommunen für diese Aufgaben. Konkret sieht das Klima-Bündnis eine Kombination aus einer fördermittelunabhängigen Grundfinanzierung und Förderprogrammen für Leuchtturmprojekte vor, die sowohl von Bundesländern als auch vom Bund getragen werden müssen. Außerdem müsse auch ein verbindlicher Rahmen für die Klimaanpassung im privaten Sektor gesetzt werden, um auch den Gebäudebestand in Hand von Unternehmen an die Klimakrise anzupassen.

Die Stellungnahme des Klima-Bündnis mit einer detaillierten Analyse des Referentenentwurfs steht ab sofort zur Verfügung.

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news-2813Fri, 28 Apr 2023 08:30:00 +0200Kommunale Klimaschutzprojekte europaweit ausgezeichnethttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/kommunale-klimaschutzprojekte-europaweit-ausgezeichnet.htmlKlima-Bündnis vergibt fünf Climate-Star-Awards nach DeutschlandFrankfurt am Main, 28. April 2023. Die Stadt Braunschweig, Korschenbroich, Monheim am Rhein, der Rems-Murr-Kreis und das Kompetenznetz KlimaMobil aus Baden-Württemberg sind die fünf deutschen Gewinner*innen des 10. Climate-Star-Wettbewerbs des Klima-Bündnis. Das europäische Städtenetzwerk hat die Climate Stars gestern Abend im österreichischen Krems an der Donau verliehen. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Zukunft startet jetzt!“. Mit ihren Projekten beweisen die insgesamt 16 Sieger*innen aus Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, der Schweiz, Tschechien und Ungarn, dass wir die Zukunft selbst in der Hand haben. 

„Die Siegerprojekte zeigen, wie ambitioniert und engagiert die lokale Ebene ist. Ich hoffe, dass viele Städte und Gemeinden diesen inspirierenden Beispielen folgen und wünsche den Sieger*innen alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, kommentiert Andreas Wolter, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln.

Die deutschen Siegerprojekte sind vielfältig und vorbildhaft: In Braunschweig treibt eine eigens gegründete Genossenschaft die Energiewende voran und begleitet die Projektierung von Photovoltaik-Projekten. In Korschenbroich wurde Klimaschutz gekonnt in Szene gesetzt: Kinderreporter*innen haben mit Kurzvideos über erfolgreiche Projekte Mitbürger*innen für mehr Klimaschutz motiviert. Monheim am Rhein ermöglicht mit dem Monheim-Pass im Scheckkartenformat kostenlosen Nahverkehr und vieles mehr. Der Rems-Murr-Kreis widmet sich der nachhaltigen Mobilität mit dem Projekt „Bike & Work“, das Unternehmen hilft, fahrradfreundlicher zu werden. Das kommunale Netzwerk aus Baden-Württemberg, KlimaMobil, schafft Platz fürs Klima mit einer Kampagne für klimafreundliches Parkraummanagement.

Bereits seit 2002 vergibt das Klima-Bündnis, das mittlerweile fast 2.000 Mitgliedskommunen aus über 25 europäischen Ländern zählt, den Climate-Star-Award und zeichnet damit herausragende Beispiele des kommunalen Klimaschutzes aus.

Weitere Informationen unter
klimabuendnis.org/kommunen/climate-star/10-climate-star 

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Kontakt
Sarah Mekjian
Kommunikationsleiterin, Klima-Bündnis
communications(at)klimabuendnis.org

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org         

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Pressemitteilung
news-2766Wed, 19 Apr 2023 17:20:00 +0200Energieeffizienzrichtlinie: Umfassender Überblick verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/energieeffizienzrichtlinie-umfassender-ueberblick-verfuegbar.htmlDie “Coalition for Energy Savings“, eine europäische Organisation, die sich für Energieeffizienz als treibende Kraft auf dem Weg zu einem klimaneutralen Europa einsetzt, hat jetzt einen Überblick über die kürzlich eingeführte Energieeffizienzrichtlinie (EED) veröffentlicht. Die Koalition, der auch das Klima-Bündnis angehört, hat sich für höhere Ziele und die Einbeziehung von Energiearmut stark gemacht. Die Veröffentlichung zeigt die wichtigsten Bestimmungen der EED auf, einschließlich der Auswirkungen auf die lokale Ebene, wie zum Beispiel:

  • Kommunen werden ermutigt, Unterstützung von Energieagenturen in Anspruch zu nehmen
  • Erneuerbare Energiegemeinschaften sollten von den Mitgliedstaaten als Instrument anerkannt und aktiv unterstützt werden, ebenso wie die Energieeffizienz auf lokaler oder Haushaltsebene gefördert werden muss
  • Die Mitgliedstaaten, einschließlich regionaler und lokaler Ebene, sollten ermutigt werden, die verfügbaren europäischen Mittel in vollem Umfang zu nutzen, um private und öffentliche Investitionen in Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz auszulösen

Weitere Einzelheiten finden Sie in dem nun veröffentlichten Briefing der Coalition for Energy Savings“.

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news-2764Wed, 12 Apr 2023 17:12:00 +0200Neues Angebot für Klima-Bündnis Mitglieder: Filmvorführung „The Illusion of Abundance“https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/neues-angebot-fuer-klima-buendnis-mitglieder-filmvorfuehrung-the-illusion-of-abundance.htmlAb sofort haben Klima-Bündnis Mitglieder die Chance, den Dokumentarfilm „The Illusion of Abundance“ in ihrer Stadt oder Gemeinde zu zeigen. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichten von drei Umweltaktivistinnen aus Lateinamerika und deren unermüdlichen Widerstand gegen Umweltzerstörung. Sie kämpfen für das Überleben ihrer Gemeinschaften und für eine intakte Umwelt. Dabei legen sie sich mit mächtigen Wirtschaftsinteressen an und riskieren ihr Leben.

Ausschnitte des Films wurden bereits bei der Internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnis in Luxemburg 2022 gezeigt. Die vollständige Version auf Spanisch mit englischen und deutschen Untertiteln kann nun von interessierten Mitgliedern gezeigt werden, um Bürger*innen für die Themen Klimagerechtigkeit und Umweltzerstörung in Lateinamerika zu sensibilisieren. Begleitende Diskussionsrunden können z. B. durch Organisationen vor Ort, durch Vertreter*innen des Klima-Bündnis oder auch durch die Regisseur*innen (Online-Zuschaltung) unterstützt werden. Die Kosten für die Filmvorführung belaufen sich auf 250 Euro.

Sie haben Interesse? Kontaktieren Sie Silke Lunnebach unter s.lunnebach(at)klimabuendnis.org für weitere Informationen.

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News
news-2763Wed, 12 Apr 2023 17:10:00 +0200Erneuter Mord an indigenem Anführer in Amazonienhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/erneuter-mord-an-indigenem-anfuehrer-in-amazonien.htmlLetzte Woche wurde der Asháninka-Anführer Santiago Contoricón in seinem Haus in Puerto Ocopa (Selva Central, Peru) ermordet. Sein Name reiht sich in eine bereits lange Liste von Anführer*innen und Verfechter*innen der Rechte indigener Völker ein, die in den letzten Jahren ermordet wurden. Das Motiv ist noch nicht geklärt, vermutet wird eine Verbindung zu Drogenhandel und Landkonflikten. Santiago hat sich jahrelang gegen das Vordringen des Drogenhandels eingesetzt. Der peruanische Staat scheint allerdings nicht in der Lage zu sein, hiergegen vorzugehen. Kaum ein Mord wird aufgeklärt. Laut einer Studie der Asociación Propurús sind alleine in der Region Ucayali über 100 Menschen bedroht.

Das Klima-Bündnis erhielt gleich nach der Ermordung eine Anfrage aus der Region, um einen indigenen Anführer und seine Familie in Sicherheit zu bringen. Das Klima-Bündnis hat immer wieder indigene Vertreter*innen, die bedroht wurden, unterstützt. Jedoch ist es umso wichtiger die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen und den peruanischen Staat in seiner Verpflichtung zum Schutz der Menschen in den Gebieten mit dem größten Risiko zu stärken.

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news-2762Tue, 11 Apr 2023 15:06:00 +0200Kommunen gesucht: Lokale Energiekonzepte mit dem WHY Toolkit aktualisierenhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/kommunen-gesucht-lokale-energiekonzepte-mit-dem-why-toolkit-aktualisieren.htmlDas Klima-Bündnis bietet ab sofort interessierten Klimaschutz- und Energiemanager*innen sowie weiteren kommunalen Vertreter*innen an, in einem persönlichen Gespräch mehr über das neue WHY Toolkit zur Modellierung lokaler Energiesysteme für neu gebaute oder bestehende Wohngebiete zu erfahren. Von Mai bis September besuchen Klima-Bündnis Mitarbeitende interessierte Mitgliedskommunen, um die Potenziale des Toolkits zu präsentieren. Die Besuche sind kostenlos und beinhalten ein 1-stündiges Treffen in den besuchten Kommunen.

Das WHY Toolkit simuliert den Energiebedarf von Haushalten bereits vor der Aufstellung eines Investitionsplans für die Einführung von erneuerbaren Energien oder Fernwärme. In Maintal, Hessen, demonstriert das Toolkit derzeit eine seiner Hauptstärken: die Feinsimulation des Energiebedarfs der Haushalte – vom sehr kleinen Maßstab eines Haushalts bis hin zum gesamten Stadtteil oder der Gemeinde. Auch die Planung der Wärmeversorgung wird in Maintal unterstützt. Die zur Verfügung gestellten Daten der Komponentenanalyse können für den Planungsprozess verwendet werden, um die Technologien, die Wärme- und Energieinfrastruktur für den gesamten neu gebauten Stadtteil zu definieren und bei der Entscheidung helfen, ob ein positives Energiequartierkonzept machbar ist.

Sie haben Interesse an einem Besuch? Kontaktieren Sie Eva Suba unter e.suba(at)klimabuendnis.org für weitere Informationen.

Um die Entscheidungen von Bürger*innen bezogen auf ihr Heizverhalten besser zu verstehen, steht derzeit eine Umfrage für kommunale Planer*innen und Expert*innen zur Verfügung. Machen Sie mit und unterstützen Sie eine genauere Konfiguration des WHY Toolkits.

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news-2761Thu, 06 Apr 2023 15:03:00 +0200Konferenz des Konvents der Bürgermeister – Europa: Wie Städte die Energiekrise in eine Chance verwandelnhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/konferenz-des-konvents-der-buergermeister-europa-wie-staedte-die-energiekrise-in-eine-chance-verwan.htmlAm 30. März brachte die Konferenz des Konvents der Bürgermeister Vertreter*innen der EU-Institutionen und Bürgermeister*innen aus ganz Europa zusammen. Bei dem Austausch wurde deutlich, dass die Reaktion der Städte auf die Energiekrise ein Beispiel für die langfristigen Bemühungen Europas in Sachen Energie und Klima ist und wie die EU und Städte Hand in Hand arbeiten können, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Die Konferenz hat erneut die entscheidende Rolle von Städten in den Fokus gestellt, insbeondere wenn es um die Ziele für Sanierungen und Energieeffizienz geht. Bürgermeister*innen aus ganz Europa haben eine Reihe an Sofortmaßnahmen vorgestellt, die sie angesicht der Energiekrise ins Leben gerufen haben – von der Ökosteuer über die Gebäudesanierung, die Förderung von Energiegemeinschaften, Bildung und Sensibilisierung bis hin zu Verkehr und Mobilität. Um diese Maßnahmen auch in langfristige Strategien übersetzen zu können, bedarf es aber auch der Unterstützung durch die EU und die nationalen Regierungen. Deshalb haben die Bürgermeister*innen die EU aufgefordert, Druck auf die nationalen Regierungen auszuüben, um locale Entscheidungsträger*innen und Akteur*innen stärker in nationale Klima- und Energiepolitik einzubinden. Ebenso wichtig ist aber auch die Einbindung der Bürger*innen. Auch diesbezüglich wurden einige erfolgreiche Maßnahmen vorgestellt, wie bspw. Energiegemeinschaften, Bürger*innenversammlungen, Jugendforen und Energiebüros, die Beratung zu Energieeinsparungen anbieten.

Der vollständige Rückblick auf die Inhalte der Konferenz ist online verfügbar. Als Teil des Büros des Konvents der Bürgermeister – Europa war das Klima-Bündnis maßgeblich an der Vorbereitung und Umsetzung der diesjährigen Konferenz beteiligt.

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news-2760Wed, 05 Apr 2023 14:54:00 +0200Die Energiekarawane: Eine hoch wirksame Kampagne für Kommunen jeder Größe!https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/die-energiekarawane-eine-hoch-wirksame-kampagne-fuer-kommunen-jeder-groesse.htmlDie Energieberatungskampagne zur Steigerung der Sanierungsrate des privaten Gebäudebestands ist weiter auf Erfolgskurs. Anfang März hat der Gemeinderat von Riegel am Kaiserstuhl einstimmig den Beschluss gefasst, die Energiekarawane als Maßnahme im Klimaschutz umzusetzen. Kurz davor ging die erste Kampagne in der Landeshauptstadt München – im Österreicher-Viertel im Stadtbezirk Laim-Obermenzing – zu Ende. Damit bestätigt sich wieder, dass der Quartiersansatz der Kampagne die Umsetzung in Städten und Gemeinden jeder Größe ermöglicht, seien es etwas mehr als 4.000 oder 1,5 Millionen Einwohner*innen.

Beide Energiekarawanen-Kommunen haben sich entschlossen, einen Impuls im Klimaschutz zu setzen, um gerade in diesen schweren Zeiten für ihre Bürger*innen aktiv zu werden. Bei der ersten Münchener Energiekarawane wurde hierbei die höchste absolute Beratungszahl aller bisher durchgeführten Kampagnen erreicht. Mit dem Rückenwind dieses Erfolges sind bereits weitere Kampagnenumsetzungen in 2023 und den Folgejahren in Planung.

Das Kooperationsprojekt der beiden gemeinnützigen Vereine Klima-Bündnis und fesa wird auch verstärkt von Kommunalvertreter*innen angefragt, um die Energiekarawane als hoch effektive Maßnahme in die kommenden, kommunalen Klimaschutzkonzepte mit aufzunehmen. Als bundesweit verfügbarer Praxishinweis ist die Kampagne in der Zwischenzeit auch Teil des Standardwerks „Praxisleitfadens Kommunaler Klimaschutz“ und bietet sich an zur Umsetzung von Maßnahmen wie beispielsweise die strategische Wärmeplanung, als Informationskampagne für Bürger*innen und für die Nutzung von erneuerbaren Energien.

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news-2759Tue, 04 Apr 2023 14:51:00 +0200Zeichnungen junger Menschen verdeutlichen die Bedeutung der Natur in den Städtenhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/zeichnungen-junger-menschen-verdeutlichen-die-bedeutung-der-natur-in-den-staedten.htmlÜber 90 Kinder haben am Foto- und Zeichenwettbewerb „Der Fluss, die Stadt und Ich“ des Interlace Projekts teilgenommen. Kinder aus den Projektregionen in Europa und Lateinamerika waren aufgerufen, Zeichnungen und Bilder einzureichen, die ihre Gedanken und Beziehungen zu lokalen Flüssen darstellen. Dabei herausgekommen ist eine Vielfalt an bunten Bildern und Fotos, die die starke Verbindung zwischen den Menschen und der Natur sowie die Abhängigkeit des Menschen von Flüssen abbilden. Einzelne Beiträge zeigen aber auch Kontrastthemen, wie die Verschmutzung von Flüssen. Camila, eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs in der Kategorie 7-10 Jahre, sagte: "Ich möchte meinen Fluss ohne Verschmutzung sehen, so wie es mir meine Großeltern erzählt haben, ich möchte die Fische sehen und er soll ein Ort sein, den ich mit meiner Familie teilen kann". Ein Abschlussbericht des Wettbewerbs mit weiteren Stimmen der Kinder sowie ihren Bildern ist online verfügbar.

Der Wettbewerb ist Teil einer Serie von Aktivitäten im Rahmen des Interlace Projekts, das auch vom Klima-Bündnis unterstützt wird. Ziel ist es, junge Menschen auf kreative Weise einzubinden und ihre Haltung zu Natur und naturbasierten Lösungen zu verstehen.

Lesen Sie mehr über den  Interlace-Wettbewerb.

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news-2740Fri, 31 Mar 2023 13:45:00 +0200Klima-Bündnis Jahresbericht jetzt verfügbar https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-jahresbericht-jetzt-verfuegbar.htmlDas Klima-Bündnis hat seinen Jahresbericht 2022/2023 veröffentlicht. Der Bericht, der in deutscher und englischer Sprache zum Download zur Verfügung steht, bietet den Leser*innen einen Einblick über die Erfolge und Highlights des Netzwerks im Jahr 2022. Die Vielfalt der darin beschriebenen Veranstaltungen, Projekte, Aktivitäten und Kampagnen sowie die zahlreichen Erfolgsbeispiele der Klima-Bündnis Mitglieder sind ein Beleg für die Stärke des Netzwerks im kommunalen Klimaschutz. Wie in den vergangenen Jahren blickt das Dokument auch auf das laufende Jahr und gibt Leser*innen einen Ausblick auf 2023. Als besonderes Highlight: Die diesjährige Ausgabe ist die erste im neuen Klima-Bündnis Design.

Zum Download des Jahresberichts 2022/2023 (EN | DE; pdf)

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns unter communications(at)klimabuendnis.org für weitere Informationen.

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news-2758Thu, 30 Mar 2023 14:48:00 +0200EPAH bietet neue Instrumente zur Weiterbildung im Bereich Energiearmuthttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/epah-bietet-neue-instrumente-zur-weiterbildung-im-bereich-energiearmut.htmlDie EU Beratungsstelle für Energiearmut (EPAH) hat im März zwei neue Angebote veröffentlicht: den kostenfreien Online Kurs „Energiearmut in Europa: Vom politischen Rahmen zur Integration in lokale Aktionspläne“ und das Handbuch zur Diagnose von Energiearmut.

Online-Kurs "Energiearmut in Europa: Vom politischen Rahmen zur Integration in lokale Aktionspläne"
Der Kurs zielt darauf ab, Entscheidungsträger*innen in Kommunalverwaltungen und anderen Interessenvertreter*innen das notwendige Wissen zu vermitteln, um lokale Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiearmut zu ergreifen. Der Kurs zum Selbststudium besteht aus vier Modulen, die Präsentationen, Interviews und interaktive Aktivitäten beinhalten, um zu verstehen, wie politische Maßnahmen in lokale Aktionen umgesetzt werden. Für alle Kursteilnehmenden steht außerdem regelmäßig die EPAH-Sprechstunde zur Verfügung, um Ihre Fragen zu stellen.

Handbuch "Leitfaden zur Diagnose von Energiearmut"
Die Erstellung einer soliden Diagnose von Energiearmut ist ein grundlegender Schritt, um die Merkmale des Phänomens zu verstehen und weitere Maßnahmen zu seiner Bekämpfung zu entwickeln. Die Beratungsstelle für Energiearmut hat einen praktischen Leitfaden herausgegeben, der Kommunalverwaltungen auf ihrem Weg zur Diagnose helfen soll. Die Veröffentlichung stellt die verschiedenen Phasen der Diagnose vor: von der Kontextualisierung und Koordinierung über die Datenerfassung bis hin zur Formalisierung der Ergebnisse.

Beide Instrumente sind ab sofort online verfügbar.

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news-2757Wed, 29 Mar 2023 14:44:00 +0200Abschwächen und vertagen: Ergebnisse des Koalitionsausschusseshttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/abschwaechen-und-vertagen-ergebnisse-des-koalitionsausschusses.htmlFrankfurt am Main, 29. März 2023. Das Klima-Bündnis als größtes europäisches Städtenetzwerk, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt, ist schockiert über die gestern Abend vorgestellten Ergebnisse des Koalitionsausschusses. Das sogenannte „Modernisierungspaket für Klimaschutz und Planungsbeschleunigung“ entpuppt sich als Anschlag auf das deutsche Klimaschutzgesetz und viele dringend benötigte Gesetzesinitiativen.

Die Abschaffung der jährlichen Sektorziele im Klimaschutzgesetz, der Autobahnausbau im Namen des „überragenden öffentlichen Interesses“, der starke Fokus auf E-Fuels und die Abschwächung des geplanten Gebäudeenergiegesetzes sind klare parteipolitische Projekte, die dem gesellschaftlich erforderlichen effektiven Klimaschutz im Weg stehen. Das Vertagen des Energieeffizienzgesetzes, dessen schnelle Verabschiedung von Kanzler Scholz im Oktober 2022 mit Verweis auf seine Richtlinienkompetenz angekündigt wurde, offenbart seine Schwäche. In einem der klimapolitischen schwierigsten Bereiche, der Verkehrspolitik, werden zwar Mittel für den Ausbau und die Modernisierung der Bahn bereitgestellt, allerdings gibt es keine wirkliche Umsteuerung. Der Individualverkehr mit seinem immensen Verbrauch an Ressourcen bleibt weiterhin das Leitbild in der Verkehrspolitik.

Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, kommentiert: „Der aktuelle IPCC-Bericht zeigt klar und deutlich: Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, um das globale 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und damit die schlimmsten Verwerfungen der Klimakrise zu verhindern. Mit der systematischen Vertagung und Abschwächung  von notwendigen Klimaschutzprojekten verspielt Deutschland seine Vorreiterrolle im Klimaschutz. Es liegt nun an dem deutschen Bundestag, das Klimaschutzgesetz zu retten.“

Kontakt
Julian Thoss
Klima-Bündnis Deutschland
j.thoss(at)klimabuendnis.org

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org         

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Pressemitteilung
news-2756Tue, 28 Mar 2023 14:38:00 +0200Neuer Praxisleitfaden für kommunalen Klimaschutz verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/neuer-praxisleitfaden-fuer-kommunalen-klimaschutz-verfuegbar.htmlFrankfurt am Main, 28. März 2023. Ab heute ist die neue Version des Praxisleitfadens „Klimaschutz in Kommunen“ digital  verfügbar. Der Leitfaden ist das Standardwerk im kommunalen Klimaschutz und vermittelt umfassendes Know-how über lokale Klimaschutzmaßnahmen.

Der Praxisleitfaden ist als praktische Wissensressource vor allem für Klimaschutzpersonal in Kommunen und Organisationen, aber auch für andere Akteur*innen im Klimaschutz konzipiert. Steckbriefe für konkrete Klimaschutzmaßnahmen – inklusive einer Bewertung ihrer Wirksamkeit – sollen zu eigenem Handeln inspirieren. Zahlreiche Infografiken visualisieren das vermittelte Know-how. Der Praxisleitfaden richtet sich sowohl an Einsteiger*innen als auch an jene, die bereits Vorwissen im kommunalen Klimaschutz mitbringen und tiefer in konkrete Themen oder Aspekte eintauchen wollen.

Inhaltlich knüpft das neue Angebot mit den Schwerpunktthemen „Klimaschutzpersonal“, „Klimaschutzkonzept“ und „Handlungsfelder im kommunalen Klimaschutz“ an die bisherigen Printausgaben an. Zusätzlich zur Website wird der gesamte Praxisleitfaden auch als barrierefreies PDF zum Download angeboten.

Das Klima-Bündnis hat den Praxisleitfaden gemeinsam mit dem Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und dem Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz aktualisiert. Das Klima-Bündnis hat bereits die früheren Ausgaben des Leitfadens mitgestaltet und war damit von Beginn an in die Entwicklung des Standardwerks für den kommunalen Klimaschutz in Deutschland involviert.

Weitere Informationen

Kontakt
Sarah Mekjian
Leitung Kommunikation, Klima-Bündnis
communications(at)klimabuendnis.org

Das Klima-Bündnis
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org         

 

 

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Pressemitteilung
news-2755Thu, 23 Mar 2023 14:24:00 +0100Der deutsche Stromspar-Check erweitert sein Heizungsberatungsangebothttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/der-deutsche-stromspar-check-erweitert-sein-heizungsberatungsangebot.htmlIm Rahmen des Klima-Bündnis Projekts ENPOR wurde das Beratungsangebot des Stromsparchecks gemeinsam mit der Caritas Düsseldorf ausgeweitet. Ziel war es, mit innovativen Ansätzen die heizungsbezogene Energieberatung insbesondere für energiearme Haushalte effektiver zu gestalten.

Konkret wurde das Thema Heizung/Lüftung neu als Frage der Behaglichkeit definiert. Dazu wurden beispielsweise Fragen zum Behaglichkeitsempfinden der Zielhaushalte in einem Fragebogen für die Mieter*innen ergänzt. Außerdem wurde ein Informationspaket zur Unterstützung der Beratung erstellt, bestehend aus einem Informationsblatt, einem Belüftungstagebuch und visuellen Hilfsmaterialien, wie Fensteraufkleber mit Lüftungshinweisen oder bedruckte Aufhänger mit Informationen zu Thermostateinstellungen. Erste Monitoring-Zahlen deuten auf eine positive Bilanz der Anpassungen hin, so haben bsp. über 80 % der Nutzer*innen des Lüftungstagebuch bekundet, ihr Lüftungsverhalten ändern zu wollen.

Der neue Ansatz wird in diesem Jahr in allen 60 Caritas-Standorten, die derzeit Heizungsberatungen durchführen, angewendet.

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News
news-2754Thu, 16 Mar 2023 14:20:00 +0100EU Mission „Anpassung an den Klimawandel“ – Klima-Bündnis Mitglieder mit dabeihttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/eu-mission-anpassung-an-den-klimawandel-klima-buendnis-mitglieder-mit-dabei.htmlInsgesamt 301 Unterzeichner*innen hat die EU Mission „Anpassung an den Klimawandel“ in den letzten Monaten gewinnen können. Das Team hinter der EU Mission wird Unterzeichner*innen maßgeschneiderte Unterstützung in ihren Vorhaben zur Klimaanpassung bereitstellen. Auch Klima-Bündnis Mitglieder zählen zu dem Kreis der Unterzeichner*innen, wie Graz (AT), Steiermark (AT), Augsburg (DE), Bremen (DE), Göttingen (DE), Hamburg (DE), Ingolstadt, Kreis Herford (DE), München (DE), Nordrhein-Westfalen (DE), Rüsselsheim am Main (DE), Leipzig (DE), Wettenberg (DE), Aarhus (DK), Nantes (FR), Strasbourg (FR), Thermi (GR), Trentino (IT), Cesano Maderno (IT), Cascais (PT) und Guimarães (PT). Zusätzlich bietet die Mission Angebote zum Kapazitätsaufbau und Fördermöglichkeiten rund um das Thema Klimaanpassung, auch für Nicht-Unterzeichner*innen.

Die Mission zur Anpassung an den Klimawandel konzentriert sich auf die Unterstützung von EU-Regionen, Städten und Gemeinden bei ihren Bemühungen, sich gegen die Auswirkungen der Klimakrise zu wappnen. Die Mission ist eine von insgesamt fünf Missionen der EU, um konkrete Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden.

Lesen Sie mehr über die  EU Mission „Anpassung an den Klimawandel“.

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news-2736Wed, 15 Mar 2023 17:20:00 +0100Jetzt anmelden fürs STADTRADELN 2023https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/jetzt-anmelden-fuers-stadtradeln-2023.htmlAb heute können sich Kommunen weltweit für die diesjährige Ausgabe der erfolgreichen Klima-Bündnis Kampagne STADTRADELN anmelden. Das STADTRADELN lädt bereits seit 2008 Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen ein, an 21 Tagen zwischen Mai und September in ihrer Kommune aufs Fahrrad zu steigen und somit ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und den Klimaschutz zu setzen. Im letzten Jahr waren über 920.000 Menschen Teil von STADTRADELN und haben fast 180 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad klimafreundlich zurückgelegt – ein Rekordjahr für die Kampagne.

In Deutschland wird die Kampagne in diesem Jahr wieder von zahlreichen Bundesländern gefördert: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen.

Kommunen in Deutschland profitieren außerdem von der Nutzung des RiDE-Portals. Im Rahmen von STADTRADELN werden die Radfahrten der Teilnehmenden über die STADTRADELN-App getrackt. Das RiDE-Portal wertet diese Informationen aus und bereitet die Daten visuell auf. So können kommunale Planer*innen beispielsweise sehen, wie flüssig der Radverkehr läuft, welche Wege besonders stark frequentiert sind und wie lange die Wartezeiten an Ampeln sind.

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news-2732Thu, 02 Mar 2023 00:00:00 +010053 Pilotstädte ausgewählt für Unterstützung auf dem Weg zur Klimaneutralitäthttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/53-pilotstaedte-ausgewaehlt-fuer-unterstuetzung-auf-dem-weg-zur-klimaneutralitaet.htmlGestern wurden die 53 ausgewählten Pilotstädte für das NetZeroCities-Pilotprogramm bekanntgegeben, darunter auch acht Klima-Bündnis Mitglieder. Die Pilotstädte werden in einem zweijährigen Programm neue und schnelle Wege raus aus Öl, Gas und Kohle testen. Dabei werden sie systemische und lokal konzipierte Maßnahmen in mehreren Bereichen durchführen und Hebel der Transformation, einschließlich Governance, Finanzen und Politik, testen. Unterstützt werden die Städte durch Zuschüsse in Höhe von 32 Millionen Euro. Die Liste aller Pilotstädte sowie ihrer Projekte ist ab sofort online verfügbar.

Das NetZeroCities-Pilotprogramm wird von der Missionsplattform der EU-Mission für klimaneutrale und intelligente Städte (EU Cities Mission) gesteuert. Die Cities Mission zielt darauf ab, Städte auf Ihrem Weg zur Klimaneutralität bis 2030 zu unterstützen.

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news-2729Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0100Ausschreibung für technische Unterstützung im Kampf gegen Energiearmut auf lokaler Ebenehttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/ausschreibung-fuer-technische-unterstuetzung-im-kampf-gegen-energiearmut-auf-lokaler-ebene.htmlAb sofort lädt die Beratungsstelle für Energiearmut (EPAH) Kommunen und/oder Organisationen, die eng mit Kommunalverwaltungen zusammenarbeiten, aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten, dazu ein, einen Antrag bei der EPAH-Ausschreibung zu stellen und Unterstützung bei der Bekämpfung der Energiearmut zu erhalten. Ausgewählte Kommunen erhalten bis zu neun Monate lang maßgeschneiderte Unterstützung durch Expert*innen und das EPAH-Team, um ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiearmut zu entwickeln. Bewerbungsschluss ist am 31. März 2023.

Die Beratungsstelle für Energiearmut ist die führende Initiative für lokale Maßnahmen gegen Energiearmut. Als Koordinator der Initiative organisiert das Klima-Bündnis Anfang März eine Reihe von Informationsveranstaltungen, um interessierten Kommunen bei ihren Anträgen zu helfen und Fragen zur Ausschreibung für technische Unterstützung zu beantworten.

Dies ist bereits die zweite Runde der Ausschreibung. 2022 wurden bereits 23 Bewerber*innen ausgewählt und in ihren lokalen Vorhaben im Kampf gegen Energiearmut unterstützt. Informationen zu den Projekten sind online verfügbar.

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news-2556Fri, 10 Feb 2023 00:00:00 +0100Stellenausschreibung: Personalfachkraft (m/w/d)https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-personalfachkraft-mwd.htmlBewerbungsfrist: 25. März 2023Für unseren Hauptsitz in Frankfurt am Main mit rund 40 Mitarbeiter*innen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Personalfachkraft (m/w/d).

Was erwartet Dich?

  • Du unterstützt das Mitarbeitermanagement, führst unsere Personalakten zuverlässig und hast dabei alle wichtigen Termine und Fristen im Blick
  • auch die Organisation von Ein- und Austritten von Mitarbeiter*innen, Vorbereitung von Arbeitsverträgen und Arbeitszeugnissen sowie Koordination von Gesprächen mit Mitarbeitenden liegen in Deiner Verantwortung
  • Du bist verantwortlich für das Bewerbungsmanagement, kümmerst Dich um Stellenausschreibungen, kontrollierst Bewerbungseingänge und koordinierst Vorstellungsgespräche
  • Du bringst Dich ein in die Weiterentwicklung von Personalprozessen und betriebliche Organisationsentwicklung

Hier geht's zur vollständigen Stellenbeschreibung (pdf)

Haben wir Dein Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns, Dich bald kennen zu lernen. Bitte sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse in einem PDF mit max. 5 MB) unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins sowie einer Gehaltsvorstellung bis zum 25.03.2023 an bewerbung(at)klimabuendnis.org.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

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news-2711Wed, 08 Feb 2023 00:00:00 +0100Neue Recherchen zur Bedeutung indigener Gebiete für den Schutz des Regenwalds veröffentlichthttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/neue-recherchen-zur-bedeutung-indigener-gebiete-fuer-den-schutz-des-regenwalds-veroeffentlicht.htmlDas Amazonasgebiet ist der größte tropische Regenwald der Welt und nach wie vor eine Kohlenstoffsenke. Jedoch steht er kurz davor, zu einer Kohlenstoffquelle zu werden. Das südöstliche Amazonien emittiert bereits mehr Kohlenstoff als es bindet. Eine neue Studie des World Resources Institute bestätigte nun erneut, dass Wälder, die von indigenen Völkern im Amazonasgebiet bewirtschaftet werden, immer noch mehr Kohlenstoff speichern als abgeben. Areale, die außerhalb von indigenen Gebieten liegen, wurden jedoch insgesamt zur Kohlenstoffquelle, unter anderem aufgrund systematischer Rodungen für die Landwirtschaft. Die Studie unterstreicht damit die Notwendigkeit, die indigene Bevölkerung und andere lokale Gemeinschaften dabei zu unterstützen, ihre Wälder zu schützen und die verbleibenden Kohlenstoffsenken im Amazonasgebiet zu erhalten.

Neben der Studie des World Resources Institute hat ein Rechercheteam von der ZEIT, The Guardian und SourceMaterial kürzlich herausgefunden, dass Kompensationsprojekte im Regenwald nicht halten, was sie versprechen. Ein internationales Forschungsteam hat ein Drittel der von Verra (weltweit führende Zertifizierungsstelle) zertifizierten Regenwald-Projekte, die von Unternehmen am meisten genutzt werden, ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass 90 Prozent der Zertifikate wertlos sind. Alleine diese Auswertung entspricht falschen Zertifikaten in Höhe von 89 Mio. Tonnen CO2. Dies zeigt deutlich, wie problematisch Kompensationsprojekte sind. Denn objektive Nachweise, dass Kompensation tatsächlich zu mehr Klimaschutz führt, gibt es häufig nicht.

Diese Erkenntnisse bestätigen auch die langjährigen Positionen des Klima-Bündnis zu den Themen Kompensation und Schutz der Regenwälder. Der Druck auf Amazonien steigt allerdings und ohne indigene Völker wird es langfristig keine Regenwälder geben. Aus diesem Grund setzt das Klima-Bündnis auch weiterhin auf die Kooperation mit indigenen Partner*innen in Amazonien und unterstützt sie beim Erhalt ihrer Gebiete. Der Klimafonds des Klima-Bündnis ist hierbei ein neues Instrument, das Mitgliedskommunen und weiteren Unterstützer*innen bald zur Verfügung stehen wird, um ihren Beitrag zum Schutz Amazoniens zu leisten.

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news-2712Wed, 01 Feb 2023 00:00:00 +0100Klima-Bündnis unterstützt internationale Initiative zur Nichtverbreitung von fossilen Energienhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-internationale-initiative-zur-nichtverbreitung-von-fossilen-energien.htmlMit dem Fossil Fuel Non-Profileration Treaty unterstützt das Klima-Bündnis ab sofort die internationalen Forderungen nach einem Nichtverbreitungsvertrag für fossile Energien. Inspiriert von historischen Verträgen wie dem Atomwaffensperrvertrag oder dem Montrealer Protokoll zum Schutz der Ozonschicht, fordert die Initiative ein neues multilaterales Abkommen, um die Ausweitung der Produktion fossiler Brennstoffe zu stoppen. Unterstützt werden die Forderungen unter anderem von 101 Nobelpreisträger*innen, über 3.000 Wissenschaftler*innen, dem EU-Parlament, mehr als 1.300 Organisationen der Zivilgesellschaft und immer mehr Städten und Gemeinden.

Mehr als 70 Städte weltweit haben sich der Kampagne bereits angeschlossen. In Deutschland haben Bonn und Marburg bereits entsprechende Resolutionen verabschiedet. Das Klima-Bündnis ruft deshalb alle interessierten Städte und Gemeinden auf, einen Antrag zu verfassen oder eine Kampagne zu starten, die ihre Kommune dazu auffordert, den Vertrag zu unterstützen. Alle Informationen zur Städtekampagne und mögliche Formulierungshilfen sind online verfügbar.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie Julian Thoss unter j.thoss(at)klimabuendnis.org.

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news-2689Fri, 20 Jan 2023 00:00:00 +0100Kommunale Beschaffungspraktiker*innen gesucht für die PROTECT Communityhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/kommunale-beschaffungspraktikerinnen-gesucht-fuer-die-protect-community.htmlNoch bis zum 15. Februar können sich Praktiker*innen aus dem Beschaffungswesen und interessierte Kommunalvertreter*innen für die neue PROTECT Community anmelden. Ziel der Gruppe ist es, die Teilnehmenden darauf vorzubereiten, gemeinsame, grenzüberschreitende oder koordinierte Beschaffungen durchführen, Herausforderungen aus dem Beschaffungsalltag mit Expert*innen zu teilen, Einblicke in den Markt der Klimadienstleistungen sowie maßgeschneiderte Schulungs-Software und dazugehörige Veranstaltungen kommunalen Praktiker*innen bereitzustellen und vieles mehr.

Die Möglichkeit wird vom EU-Projekt PROTECT angeboten. Die Mission des Projekts ist es, kommunale Praktiker*innen strategisch darauf vorzubereiten, eine vorkommerzielle Auftragsvergabe durchzuführen. Dieses Ziel wird von der Europäischen Kommission finanziert und soll im Jahr 2024 mit einem Betrag von bis zu 19 Mio. EUR anlaufen.

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news-2686Tue, 17 Jan 2023 00:00:00 +0100Rechtsgutachten: Klimaschutz und -anpassung gehören ins Grundgesetzhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/rechtsgutachten-klimaschutz-und-anpassung-gehoeren-ins-grundgesetz.htmlKlima-Bündnis fordert, kommunalen Klimaschutz endlich angemessen zu finanzieren und ein Klimaschutzmanagement als Pflichtaufgabe für Kommunen einzuführenFrankfurt am Main, 17. Januar 2023. Um kommunalen Klimaschutz flächendeckend und angemessen finanzieren zu können, ist eine Änderung des Grundgesetzes notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der bekannten Klima-Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen (Kanzlei Günther, Hamburg) im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Das Klima-Bündnis fordert daher gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und seinen Mitgliedsgewerkschaften IG BAU und ver.di, der Deutschen Umwelthilfe, Germanwatch, der Klima-Allianz Deutschland, dem Institut für Kirche und Gesellschaft, Misereor und dem WWF die Bundesregierung und die Bundesländer auf, Kommunen zu kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsaufgaben zu verpflichten und diese auch zu finanzieren. Mit dieser Forderung bekräftigt das Klima-Bündnis seine Position, Klimaschutz und Klimaanpassung müssen als Pflichtaufgaben verankert werden, die das Netzwerk bereits 2022 in einem ersten Forderungspapier kommuniziert hat.

Andreas Wolter, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister von Köln, sagt dazu: „Wir brauchen einen parteiübergreifenden Ruck zur Bewältigung dieser Gemeinschaftsaufgabe. Wir Kommunen wollen Treiber des sozial-ökologischen Wandels werden, brauchen aber die Unterstützung von Bund und Ländern bei dieser globalen Herausforderung. Deshalb muss der Gesetzgeber sich nun dringend auf den Weg machen und das Grundgesetz so ändern, dass Klimaschutz und -anpassung zu Gemeinschaftsaufgaben für Bund, Länder und Kommunen werden. Nur so ist es möglich, alle 11.000 Kommunen in die Lage zu versetzen, ihren Teil zur Bewältigung der Klimakrise beizutragen.”

Roda Verheyen, Autorin des Rechtsgutachtens, erklärt: „Durch das Grundgesetz und das Bundes-Klimaschutzgesetz sind Kommunen bereits heute verpflichtet, ihren Beitrag zum Erreichen der Treibhausgasneutralität bis 2045 zu leisten. Bisher können viele Kommunen dieser Aufgabe aufgrund mangelnder finanzieller und personeller Ressourcen aber nicht ausreichend nachkommen. Unser Gutachten hat ergeben, dass es sich anbietet, im Grundgesetz einen Art. 91a Abs. 1 Nr. 3 GG zu schaffen. Dadurch entstünde ein Kooperationsgebot zwischen Bund und Ländern und eine Mischfinanzierung der Aufgaben wäre rechtlich zulässig.”

Im Rechtsgutachten wird herausgearbeitet, dass im bestehenden System der Aufgabenteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sichere und verlässliche Finanzierungswege für Klimaschutz und -anpassung bisher keinesfalls sichergestellt sind. Durch eine Mischfinanzierung von Bund und Ländern können neue Pflichtaufgaben mit voller Kostendeckung für die Kommunen im Bereich Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen geschaffen werden.

Das Bündnis aus den oben genannten Organisationen hat die Erkenntnisse aus dem Rechtsgutachten in einem gemeinsamen Forderungspapier festgehalten und heute auf einer virtuellen Pressekonferenz vorgestellt.

Weitere Informationen

Kontakte

Sarah Mekjian
Leitung Kommunikation,  Klima-Bündnis
+49 69 717 139 0 | communications(at)klimabuendnis.org

Julia Dittmann
Klima-Allianz Deutschland
+49 30 780 899 514 | presse(at)klima-allianz.de

Stefan Küper und Katarina Heidrich
Germanwatch
presse(at)germanwatch.org 

DAS KLIMA-BÜNDNIS
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Pressemitteilung
news-2681Thu, 05 Jan 2023 00:00:00 +0100Deutschland verfehlt Klimaziele 2022: Klima-Bündnis Kommentar zur Agora Energiewende Jahresbilanz https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/deutschland-verfehlt-klimaziele-2022-klima-buendnis-kommentar-zur-agora-energiewende-jahresbilanz.htmlDas Klima-Bündnis blickt mit Sorge auf die gestern von Agora Energiewende veröffentlichte Jahresbilanz 2022 zum Stand der Energiewende in Deutschland. Die Analyse von Agora Energiewende zeigt: Deutschland hat die Klimaziele für 2022 verfehlt. Die Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) stagnieren auf Vorjahresniveau, die Rückkehr der Kohle macht die Energiespareffekte zunichte. Der Verkehrs- und der Gebäudebereich verpassen erneut die im Klimaschutzgesetz definierten Sektorziele.

Zwar wurden 2022 von der Bundesregierung im „Osterpaket“ wichtige Neuerungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschlossen. Trotzdem klafft zwischen den für das Jahr 2022 beschlossenen Plänen der Bundesregierung und den letztendlich verabschiedeten Maßnahmen eine gewaltige Lücke: Weder das im Koalitionsvertrag beschlossene sektorübergreifende Klimaschutzsofortprogramm, noch das groß angekündigte „Sommerpaket“ zur Beschleunigung der Energiewende wurden bisher vorlegt. Besonders negativ fällt der Verkehrssektor auf. Hier ist die Lücke zwischen Ziel- und Ist-Werten so groß wie in keinem anderen Sektor. Die dringend benötigte Verlagerung auf klimafreundliche Verkehrsträger (modal shifts) findet nicht statt. Klimaschädliche Subventionen für den fossilen Autoverkehr bleiben unangetastet. Schnell wirksame Instrumente wie ein allgemeines Tempolimit werden vom Verkehrsminister ignoriert.

Das Klima-Bündnis appelliert daher an die Bundesregierung, das im Koalitionsvertrag angekündigte Klimaschutzsofortprogramm endlich zu verabschieden. Die gesetzlich vorgeschriebenen THG-Emissionsziele müssen auch im Gebäude- und im Verkehrssektor eingehalten werden. Neben den genannten Maßnahmen muss hierfür auch das Straßenverkehrsrecht reformiert werden: Kommunen brauchen mehr Gestaltungsspielraum, um Alternativen zum privaten Pkw zu stärken und Tempo 30 innerorts als Höchstgeschwindigkeit anzuordnen. Denn auch das zeigen die Daten: Die Politik kann bei Klimaschutzmaßnahmen auf eine hohe Akzeptanz in Bevölkerung und Wirtschaft zählen.

Lesen Sie hier den Agora Jahresrückblick 2022.

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news-2683Mon, 19 Dec 2022 00:00:00 +0100Neuer Bericht der Europäischen Umweltagentur: EU Staaten machen Fortschritte in der Klimaanpassunghttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/neuer-bericht-der-europaeischen-umweltagentur-eu-staaten-machen-fortschritte-in-der-klimaanpassung.htmlAm 14. Dezember hat die Europäische Umweltagentur (EUA) ihren neuen Bericht zum Stand der nationalen Klimaanpassungsmaßnahmen vorgelegt. Im Rahmen des ETC CA Projekts war auch das Klima-Bündnis an der Entwicklung des Berichts maßgeblich beteiligt.

Der Bericht gibt einen Überblick über die nationalen Anpassungsmaßnahmen aller EU-Mitgliedstaaten für das Jahr 2021. Dabei wird deutlich, dass nationale Bemühungen im Bereich der Klimaanpassung ausgebaut wurden. Kapazitäten zur Sensibilisierung für Klimaanpassung wurden aufgebaut, mehr Finanzierungsmöglichkeiten für Anpassungsmaßnahmen wurden erschlossen. Auch setzen einige Staaten gesetzliche Vorschriften ein, um die Klimarisikobewertung zu institutionalisieren. Dennoch verlassen sich viele Länder auf weiche Maßnahmen ohne rechtliche Verpflichtung, auch der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit von Klimaanpassung ist in vielen Staaten noch nicht angekommen.

Der vollständige Bericht ist ab sofort auf Englisch online verfügbar.

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news-2672Thu, 08 Dec 2022 00:00:00 +0100Digitale Radverkehrsdaten ab sofort für deutsche Kommunen verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/digitale-radverkehrsdaten-ab-sofort-fuer-deutsche-kommunen-verfuegbar.htmlStadtradeln Kampagne ermöglicht digitale Vermessung des Radverkehrs in DeutschlandDresden/Frankfurt am Main, 08. Dezember 2022. Über die digitale Plattform RiDE (kurz für „Radverkehr in Deutschland“) erhalten rund 2.500 Kommunen in Deutschland ab sofort kostenlosen Einblick in planerisch relevante Radverkehrs-daten ihrer Stadt oder Gemeinde. Die Datengrundlage bietet die Klima-Bündnis Kampagne Stadtradeln, die Daten stehen demnach allen deutschen Teilnehmerkommunen zur Verfügung.

„Im Bereich der Radverkehrsplanung bestehen in vielen Kommunen immer noch große blinde Flecken, da viele Jahrzehnte primär der Autoverkehr im Fokus der Verkehrsplanung lag. Die RiDE-Daten schaffen hier Abhilfe und unterstützen die Kommunen ganz entscheidend dabei, die Radinfrastruktur vor Ort datenbasiert und entsprechend der bestehenden Bedürfnisse auszubauen“, sagt André Muno vom Klima-Bündnis.

Zwischen Mai und September dieses Jahres konnten die Kampagnenteilnehmer*innen ihre Strecken mit der Stadtradeln-App tracken. Dabei kamen insgesamt mehr als 5,2 Millionen aufgezeichnete Radfahrten zustande, die anschließend von der Technischen Universität Dresden und dem Unternehmen flow.d wissenschaftlich ausgewertet und visuell aufbereitet wurden. So lassen sich Erkenntnisse darüber gewinnen, wie flüssig der Radverkehr in einer Kommune läuft, welche Wege die Radfahrer*innen bevorzugen und welche sie eher meiden oder wie es um die Wartezeiten an Ampeln und Kreuzungen bestellt ist.

Die kostenfreien Radverkehrsdaten, die bis einschließlich der Stadtradeln-Kampagne 2024 angeboten werden, sind Teil des RiDE-Entwicklungsprojektes „MoveOn“, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert wird.

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KONTAKTE

Ann-Kathrin Beichel
Projektkoordination MoveOn
Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -16
a.beichel(at)klimabuendnis.org

Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation
Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -20
communications(at)klimabuendnis.org

 

MOVEON
Im Rahmen des Forschungsprojekts Movebis hat das Klima-Bündnis gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden die Grundlage geschaffen, während der Stadtradeln-Kampagne geradelte Kilometer via App zu erfassen und diese wissenschaftlich aufbereitet Kommunen zur besseren Radverkehrsplanung zur Verfügung zu stellen. Das Nachfolgeprojekt MoveOn zielt nun darauf ab, die Datenerfassung und Auslieferung für alle deutschen Teilnehmerkommunen der Kampagne Stadtradeln zu skalieren sowie weiterzuentwickeln. Mittels des Radverkehrsportals RiDE soll den Kommunen eine möglichst umfassende, valide und einfach bedienbare Datenplattform zur Verfügung gestellt werden, die als Grundlage zur kommunalen Radverkehrsplanung dient.
moveon-projekt.org

STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Projekt RiDE – Radverkehr in Deutschland, das wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten den Teilnehmerkommunen bereitstellt, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden kann.
stadtradeln.de

KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern mit dem Ziel, eine Reduktion im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 % bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.
klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-2663Thu, 01 Dec 2022 00:00:00 +0100Über 920.000 Menschen sammeln Radkilometer für den Klimaschutzhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/ueber-920000-menschen-sammeln-radkilometer-fuer-den-klimaschutz.htmlSaarländische Ministerin für Umwelt und Mobilität prämiert Gewinnerkommunen der Stadtradeln-KampagneGemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz Saarland, der Landeshauptstadt Saarbrücken und des Klima-Bündnis.

Saarbrücken/Frankfurt am Main, 1. Dezember 2022. Mehr als 920.000 Teilneh-mende aus 2.557 Kommunen in fünf Ländern – das ist die diesjährige Bilanz der internationalen Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln. Zwischen Mai und September legten die Teilnehmer*innen fast 180 Millionen Kilometer klima-freundlich auf dem Fahrrad zurück und vermieden dabei über 27.000 Tonnen CO2. Gestern fand die Auszeichnung der erfolgreichsten Kommunen des Stadtradeln 2022 in Saarbrücken statt. Die saarländische Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, Petra Berg, Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt und André Muno vom Klima-Bündnis prämierten die Gewinnerkommunen.

„Die große Resonanz beim Stadtradeln setzt jährlich ein klares Zeichen für den Klimaschutz und für den Radverkehr. Wenn wir mehr Menschen fürs Radfahren gewinnen wollen, dann brauchen wir Vorbilder. Ich bin überzeugt davon, dass viele von denjenigen, die an der Kampagne teilgenommen haben, nicht nur selber öfter auf ihr Rad umsteigen werden, sondern auch Freunde und Bekannte anstecken. So können wir den Alltagsradverkehr Stück für Stück voranbringen“, sagt Ministerin Berg. In vielen Kommunen ist die Kampagne seit Jahren fest im Kalender verankert und willkommener Anlass, dem Fahrrad besondere Aufmerksamkeit zu schenken. „Der Ausbau der Radinfrastruktur, den wir vorantreiben, spielt eine ganz wichtige Rolle, wenn es darum geht, Menschen fürs Radfahren zu begeistern. Dazu müssen sich auch bestimmte Routinen im Alltag ändern. Um solche Prozesse anzuregen, ist Stadtradeln eine hilfreiche Aktion. Immer mehr Menschen in Saarbrücken und im Saarland machen hier mit und steigen aufs Rad“, kommentiert Oberbürgermeister Conradt die Kampagne in Saarbrücken.

Um die Menschen dauerhaft zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen, muss es laut Kampagnenleiter André Muno vom Klima-Bündnis aber auch beim Ausbau der notwendigen Radinfrastruktur zügiger vorangehen: „Überzeugte Radfah-rer*innen werden die Menschen nur, wenn sie sich sicher fühlen und schnell und flexibel ans Ziel kommen. Dass die Infrastruktur hierfür essenziell ist, ist in vielen Kommunen inzwischen angekommen – nun gilt es, den nötigen Umbau auch in die Tat umzusetzen.“

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, stadthelm.de, DB Call a Bike, ROSE Bikes, Busch + Müller, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt.

Im Saarland wird die Kampagne durch das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz unterstützt.

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KONTAKTE

Sebastian Reisch
Kommunikation Stadtradeln
Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -76
s.reisch(at)klimabuendnis.org

Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation
Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -20
communications(at)klimabuendnis.org

Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz
Pressestelle
T. +49 681 501 -4710/4792
presse(at)umwelt.saarland.de

Thomas Blug
Leitung Marketing und Kommunikation
Landeshauptstadt Saarbrücken
T. +49 681 905-1350
medien(at)saarbruecken.de

 

STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Projekt RiDE – Radverkehr in Deutschland, das wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten den Teilnehmerkommunen bereitstellt, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden kann. stadtradeln.de

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern mit dem Ziel, eine Reduktion im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 % bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org


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Pressemitteilung
news-2671Mon, 28 Nov 2022 00:00:00 +0100Klima-Bündnis stärkt Forderung nach Klimaschutz als kommunale Pflichtaufgabe im Bundestaghttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-staerkt-forderung-nach-klimaschutz-als-kommunale-pflichtaufgabe-im-bundestag.htmlAm 24. November hat die Koordination des Klima-Bündnis Deutschland gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Karoline Otte (Bündnis 90/ Die Grünen) ein Parlamentarisches Frühstück im Bundestag organisiert. Ziel war es, das Thema „Klimaschutz und Klimaanpassung als kommunale Pflichtaufgaben“ gemeinsam mit Vertreter*innen aus Bundestag, Zivilgesellschaft und Kommunen zu diskutieren und entsprechende Erfahrungen, bspw. aus Niedersachsen, auszutauschen.

Zum Auftakt hat das Klima-Bündnis sein Positionspapier, das bereits im September veröffentlicht wurde, vorgestellt. Im Anschluss wurde das novellierte niedersächsische Klimagesetz präsentiert, das in einem in Deutschland bisher einmaligen Umfang kommunale Pflichtaufgaben im Bereich Klimaschutz definiert. In einer anschließenden Diskussion berichteten kommunale Vertreter*innen von Herausforderungen, mit denen ihre Ämter und Stabstellen bei der Umsetzung in der Praxis konfrontiert werden, zum Beispiel seien interne Abstimmungsprozesse oft sehr langatmig und mit viel Überzeugungsarbeit verbunden, da vorhandene personelle und finanzielle Ressourcen meist für Pflichtaufgaben reserviert sind. Auch existierende Förderprogramme seien oft sehr zeitaufwendig und erreichen viele Kommunen nicht.

Die Anwesenden zeigten großes Verständnis für die Herausforderungen, mit denen sich Kommunen konfrontiert sehen. Es herrschte Konsens, dass Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen flächendeckend umgesetzt werden müssen und es hierfür eine umfangreichere und verstetigte Finanzierung von Bund und Ländern braucht.

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news-2654Tue, 15 Nov 2022 00:00:00 +0100Klima-Bündnis überreicht Kindermeilen an UN-Klimasekretariat auf COP27https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-ueberreicht-kindermeilen-an-un-klimasekretariat-auf-cop27.htmlÜber 235.000 Kinder sammelten mehr als 3 Millionen Meilen für den KlimaschutzFrankfurt am Main, 15. November 2022. Das Klima-Bündnis hat gestern bei der UN-Klimakonferenz in Sharm el Sheikh die Ergebnisse seiner Kindermeilen-Kampagne an Simon Stiell, Chef des UN-Klimasekretariats, überreicht. Durch die offizielle Übergabezeremonie bei der jährlichen UN-Klimakonferenz würdigt das Klimasekretariat das Engagement zehntausender Kinder im Rahmen der Klima-Bündnis-Kampagne.

„Liebe Kinder, ihr seid unsere Zukunft. Macht weiter so! Verschafft euch Gehör, denn ihr spielt eine zentrale Rolle. Als Erwachsene und als politische Entschei-dungsträger*innen sind wir euch gegenüber verpflichtet, diesen Planeten in einem besseren Zustand zu hinterlassen, als wir ihn vorgefunden haben, und euch die Chancen zu geben, die ihr verdient, die wir hatten und die einige von uns vergeudet haben. Wir tragen die Verantwortung für euch alle", kommentierte Simon Stiell bei der Übergabe der Kampagnen-Ergebnisse.

Mit 236.281 Kindern aus acht Ländern Europas haben in diesem Jahr mehr Kinder und Einrichtungen an der Kampagne teilgenommen als jemals zuvor. Die Kinder kamen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Nord Mazedonien Österreich, Schweden und Ungarn. Gemeinsam sammelten sie 3.019.901 Grüne Meilen, indem sie klimafreundliche Verkehrsmittel wählten, sich von lokalen, biologischen Lebensmitteln ernährten und Energie nachhaltig nutzten.

„Die Rückmeldungen aus den teilnehmenden Einrichtungen zeigen, dass die Kinder die Gefahren durch die Klimakrise sehen; sie sind sehr bedrückt und auch ängstlich, daher hoffen Sie, dass konkrete Änderungen eintreten, um die Gefahren abzuwenden. Eine Aufforderung an alle Entscheidungsträger*innen, jetzt gemeinsam aktiv zu werden, im Kampf gegen die Klimakrise und für eine sichere Zukunft“, betont Andreas Wolter, Vorsitzender des Klima-Bündnis.

Die Kindermeilen-Kampagne des Klima-Bündnis lädt bereits seit 2002 Kinder aus ganz Europa dazu ein, Grüne Meilen für das Klima zu sammeln. Gemeinsam lernen die Kinder damit mehr über einen nachhaltigen Lebensstil und setzen mit ihren gesammelten Meilen ein starkes Zeichen für den Klimaschutz.

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KONTAKTE

Sarah Mekjian, Klima-Bündnis
Leiterin Kommunikation
T. +49 69 7171 39 -20
communications(at)klimabuendnis.org  

Claudia Schury, Klima-Bündnis
Projektleitung Kindermeilen
T. +49 69 7171 39 -22
c.schury(at)klimabuendnis.org 

DIE KINDERMEILEN-KAMPAGNE
Seit 2002 unterstützt die Kindermeilen-Kampagne europaweit Kinder darin, etwas über den Einfluss ihres täglichen Lebens auf das Klima zu lernen und ermutigt sie Vorbild für ihre Familien sowie für Klimapolitiker*innen zu sein. Die Kinder sammeln mindestens eine Woche lang sogenannte "Grüne Meilen" für jeden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegten Weg sowie für weitere umweltfreundliche Aktionen wie zum Beispiel regionale Ernährung. Die Grünen Meilen werden den Teilnehmer*innen und Politiker*innen der jährlichen UN-Klimakonferenzen präsentiert. kindermeilen.de 

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern mit dem Ziel, eine Reduktion im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 %  bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org 

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Pressemitteilung
news-2651Mon, 24 Oct 2022 00:00:00 +0200Bewerbungsfrist für Climate Star Wettbewerb bis zum 15. November verlängerthttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/bewerbungsfrist-fuer-climate-star-wettbewerb-bis-zum-15-november-verlaengert.html Noch bis zum 15. November können sich Klima-Bündnis-Mitglieder aus ganz Europa für den 10. Climate Star Wettbewerb bewerben. Die ursprüngliche Bewerbungsfrist vom 31. Oktober wurde um zwei Wochen verschoben, um noch mehr Kommunen die Möglichkeit zu geben, ins Rennen um den Climate Star zu gehen.

In der 10. Ausgabe unseres Klimaschutz-Wettbewerbs suchen wir unter dem Motto Zukunft startet jetzt! kommunale Vorbildprojekte, die Lösungen aufzeigen: Wie hinterlassen wir unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Welt? Wie kommen wir vom Reden ins Tun? Wie gestalten wir unsere Städte und Gemeinden resilient? Wie sichern wir eine lebenswerte Zukunft? Dabei kommt es nicht allein auf die thematische Ausrichtung an, sondern auf die Ambition, jetzt etwas für unsere Zukunft zu leisten.

Weitere Informationen und Details zum Bewerbungsprozess sind online verfügbar.

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news-2633Tue, 11 Oct 2022 00:00:00 +0200Klima-Bündnis fordert soliden Klima-Sozialfondshttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-fordert-soliden-klima-sozialfonds.htmlAm 11. Oktober forderte das Klima-Bündnis gemeinsam mit WWF, Oxfam, CAN Europe und über 35 weiteren Verbänden, Nichtregierungsorganisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft einen mutigen und transformativen Klima-Sozialfonds. In einem offenen Brief an die Verhandlungsführer*innen Klima-Sozialfonds-Initiative, die tschechische Ratspräsidentschaft und den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Frans Timmermans betonten die Organisationen die Bedeutung des Fonds für die sozialen, klimapolitischen und energiepolitischen Ziele der EU.

"Klimapolitik geht Hand in Hand mit der Erschwinglichkeit von Energiesicherheit. Durch Investitionen in saubere, billige und souveräne erneuerbare Energiequellen sowie die Förderung von Energieeinsparungen können wir alle drei Krisen auf einmal angehen", erklären die Verfasser*innen des Briefes. Zu den Forderungen gehört ein Basiseinkommensstrom für den Fonds, der mit dem Kohlenstoffpreis skaliert, durch das Emissionshandelssystem unterstützt wird und durch andere Finanzierungsquellen aufgestockt werden kann, einschließlich der Kofinanzierung durch die Mitgliedstaaten und Beiträge aus Windfall-Profit-Caps.

Die Europäische Kommission hat sich im Juli 2021 auf die Einrichtung eines Klima-Sozialfonds als Teil des Legislativpakets "Fit for 55" des Europäischen Green Deal geeinigt. Die Verhandlungen über die Form eines solchen Fonds sind noch nicht abgeschlossen.

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news-2625Fri, 30 Sep 2022 00:00:00 +0200Städte und Gemeinden setzen Zeichen im Kampf gegen Energiearmuthttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/staedte-und-gemeinden-setzen-zeichen-im-kampf-gegen-energiearmut.htmlKlima-Bündnis-Mitglieder verabschieden Resolution zur Linderung von EnergiearmutFrankfurt am Main, 30. September 2022. Mehr Engagement im Kampf gegen Energiearmut auf allen Ebenen – nichts weniger fordert das Klima-Bündnis in einer aktuellen Resolution, die gestern bei der jährlichen Mitgliederversammlung verabschiedet wurde. Damit reagiert das Netzwerk, hinter dem fast 2.000 Städte und Gemeinden aus ganz Europa stehen, auf die aktuelle Energiekrise und die zunehmende Verbreitung von Energiearmut.

Andreas Wolter, Vorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln, kommentiert: „Der Schutz gefährdeter Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen muss Priorität haben, wenn wir eine gerechte Energiewende gewährleisten wollen. Es gilt, geeignete nationale sowie einen europäischen Rechtsrahmen für die Bekämpfung der Energiearmut zu schaffen. Das Mandat der Städte und Gemeinden bei der Bekämpfung der Energiearmut muss gestärkt werden!“

Mit dem Resolutionspapier beweisen Klima-Bündnis-Mitglieder eine starke Führungsrolle in der aktuellen Krise und unterstützen ehrgeizige Ziele. Dazu gehören unter anderem, Energiearmut bis 2050 zu beseitigen und soziale Aspekte in der lokalen Energie- und Klimapolitik stets zu berücksichtigen. Zentral sind im Kampf gegen die Energiearmut auch die energetische Sanierung des Gebäudebestandes sowie der dafür entsprechende politische und finanzielle Rahmen. Daher appellieren die Mitgliedskommunen im Resolutionstext auch an die europäische und nationale Ebenen, Städte und Gemeinden bei ihren Vorhaben zu unterstützen. 

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Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation,
Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -20
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Das Klima-Bündnis
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern mit dem Ziel, eine Reduktion im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 % bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org 

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Pressemitteilung
news-2644Tue, 20 Sep 2022 00:00:00 +0200Energiearmut im Mietsektor bekämpfen – neue Empfehlungen verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/energiearmut-im-mietsektor-bekaempfen-neue-empfehlungen-verfuegbar.htmlIn den letzten zwei Jahren hat das Klima-Bündnis gemeinsam mit seinen Partnern aus dem ENPOR-Projekt die aktuelle Politik- und Maßnahmenlandschaft in Europa untersucht und einen konsequenten und sorgfältig ausgerichteten Konsultationsprozess mit den Interessengruppen durchgeführt, um politische Empfehlungen für kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur Eindämmung der Energiearmut im privaten Mietsektor zu entwickeln. Dieser Prozess hat gezeigt, dass finanzielle Hindernisse die wichtigsten sind, die es zu überwinden gilt, wenn es darum geht, erfolgreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiearmut umzusetzen. Es wurde auch festgestellt, dass die Energiearmut im privaten Mietsektor zwar relativ unsichtbar ist, insbesondere bei einkommensschwachen und gefährdeten Mieter*innen und Vermieter*innen, dass aber Strategien auf EU-Ebene eine wichtige Rolle bei der Förderung gezielter Energieeffizienzmaßnahmen spielen können.

Eine erste Liste mit Empfehlungen und Lösungsansätzen ist ab sofort verfügbar.

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News
news-2622Wed, 14 Sep 2022 00:00:00 +0200Kommunen fordern Verankerung von Klimaschutz und Klimaanpassung als kommunale Pflichtaufgabe(n)https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/kommunen-fordern-verankerung-von-klimaschutz-und-klimaanpassung-als-kommunale-pflichtaufgaben.htmlKlima-Bündnis und weitere gemeinnützige Organisationen präsentieren Politik gemeinsames PositionspapierFrankfurt am Main, 14. September 2022. Das Klima-Bündnis hat heute mit Unterstützung zahlreicher Organisationen, unter anderem dem Städtetag Baden-Württemberg, Germanwatch, WWF, der Deutschen Umwelthilfe und der Klima-Allianz Deutschland, den Bundestagsabgeordneten und Regierungen der Bundesländer eine zentrale Forderung für den kommunalen Klimaschutz vorgelegt. In einem gemeinsamen Positionspapier rufen sie die Politik dazu auf, Klimaschutz und Klimaanpassung als kommunale Pflichtaufgabe(n) zu verankern. Entwickelt wurden die Forderungen vom Klima-Bündnis, das mehr als 560 Mitgliedskommunen (rund 54 % der Bevölkerung) in Deutschland vertritt. Diese Forderungen kommen rund eine Woche nach Veröffentlichung des dritten Entlastungspakets, das von vielen Seiten als unzureichend in Sachen Klimaschutz kritisiert wurde.

Andreas Wolter, Vorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln, erklärt: „Es führt kein Weg daran vorbei: Klimaschutz und Klimawandelan-passung müssen in kommunale Pflichtaufgaben überführt werden! Städte und Gemeinden sind verpflichtet, aktiv Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, dazu gehören heute auch solche Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaß-nahmen, die nur auf lokaler Ebene umgesetzt werden können. Den Verträgen wie dem Pariser Abkommen folgend, sind Städte und Gemeinden von Bund und Land mit entsprechenden Mitteln auszustatten, so wie es das Konnexitätsprinzip gesetzlich vorsieht.“

Das Positionspapier benennt zentrale Elemente, die für den Erfolg von kommunalem Klimaschutz und Klimaanpassung entscheidend sind. Hierzu gehören u.a. die Verankerung von Klimaschutz und Klimaanpassung als Ziele von überragendem öffentlichem Interesse in allen kommunalen Aufgabenfeldern, die flächendeckende Entwicklung und Umsetzung von ambitionierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepten sowie eine fördermittelunabhängige Grundfinanzierung für Investitionen und ausreichend Personal in allen Kommunen. Nur mit der Einführung konkreter kommunaler Pflichtaufgaben kann die notwendige Institutionalisierung von Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen.

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Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation, Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -20
communications(at)klimabuendnis.org

Svenja Schuchmann
Nationalkoordination Deutschland, Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -21
s.schuchmann(at)klimabuendnis.org


Das Klima-Bündnis

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern mit dem Ziel, eine Reduktion im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 % bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org  

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Pressemitteilung
news-2614Mon, 05 Sep 2022 00:00:00 +0200NetZeroCities Pilotprogramm gestartet: 32 Millionen Euro Unterstützung für Städte verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/netzerocities-pilotprogramm-gestartet-32-millionen-euro-unterstuetzung-fuer-staedte-verfuegbar.htmlAb sofort können sich Städte für das NetZeroCities Pilotprogramm im Rahmen der EU Cities Mission bewerben. Städte aus ganz Europa haben die Chance, Pilotstadt zu werden und innovative Lösungsansätze zur Emissionsreduktion zu testen und umzusetzen. Ziel ist es, über thematische Bereiche hinweg zu arbeiten und Silodenken aufzubrechen, um die notwendige Transformation voranzubringen. Die ausgewählten Kommunen erhalten dabei praktische Unterstützung sowie umfassende finanzielle Hilfen: Bezuschusst werden rund 30 Städte mit bis zu 1,5 Millionen Euro.

Bei der Auswahl der Pilotprojekte werden alle städtischen Bereiche berücksichtigt, die zur Klimaneutralität beitragen, darunter Mobilität, Energiesysteme und Gebäudebestand; Material- und Rohstoffflüsse; Gesundheit und Wohlbefinden; Naturräume; kulturelle, soziale, finanzielle, institutionelle Systeme; und zugängliche öffentliche Räume.

Die Bewerbungsfrist ist der 4. November 2022. Bewerbende Städte müssen grundsätzlich mindestens 50.000 Einwohner*innen haben.

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News
news-2609Thu, 25 Aug 2022 00:00:00 +0200Klima-Bündnis unterstützt Forderungen zur Abschaffung des Dienstwagenprivilegshttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-forderungen-zur-abschaffung-des-dienstwagenprivilegs.htmlIn der aktuellen Debatte um die Finanzierung einer möglichen Nachfolgelösung für das 9-Euro-Ticket unterstützt das Klima-Bündnis die Forderungen der deutschen Umwelthilfe (DUH) zur Abschaffung des Dienstwagenprivilegs. Damit stellt sich das Klima-Bündnis auch hinter weitere gemeinnützige und wissenschaftliche Organisationen wie z.B. das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) oder das Umweltbundesamt (UBA), die die Notwendigkeit einer Reformierung der Dienstwagenbesteuerung seit Jahren thematisieren.

Der Anteil der gewerblichen Fahrzeuge an den Neuzulassungen liegt bei ca. 60 %. Die gesamten Anschaffungs- und laufenden Kosten eines Dienstwagens können von der Steuer abgesetzt werden. Je teurer und damit meist klimaschädlicher das Fahrzeug ist, desto höher fällt die staatliche Subventionierung aus. Neue Berechnungen der DUH zeigen, dass luxuriöse Dienstwagen von Spitzenverdiener*innen, welche die geltenden CO2-Grenzwerte deutlich überschreiten, mit teils mehr als 150.000 Euro pro Fahrzeug gefördert werden. Laut Schätzungen des UBA kostet das Dienstwagenprivileg die Steuerzahlenden jährlich mehr als drei Milliarden Euro. Andere Schätzungen gehen von über 5,5 Milliarden Euro jährlich aus. Dabei wird dieses Geld, welches derzeit fast ausschließlich Besserverdienenden zugutekommt, dringend an anderer Stelle benötigt, bspw. von Kommunen, um eine sozial gerechte Verkehrswende zu finanzieren. So könnte es zum Beispiel den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder ein bundesweit gültiges 365-Euro-Klimaticket mitfinanzieren.

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news-2607Mon, 22 Aug 2022 00:00:00 +0200Klima-Bündnis kommentiert Regierungspapier zum Einsatz Erneuerbarer beim Einbau von Heizungen https://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-kommentiert-regierungspapier-zum-einsatz-erneuerbarer-beim-einbau-von-heizungen.htmlIn seiner heute veröffentlichten Stellungnahme begrüßt das Klima-Bündnis die Bemühungen der Bundesregierung, die Wärmewende voranzutreiben und Deutschland unabhängig von fossilen Energieimporten zu machen. Das Konzeptpapier „65 Prozent erneuerbare Energien beim Einbau von neuen Heizungen ab 2024“, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) erarbeitet wurde, ist hierfür ein wichtiger Baustein.

Das Papier sieht zwei Modelle vor: ein 2-Stufen-Modell, bei dem bestimmte Erfüllungsoptionen klar priorisiert werden und Optionen der zweiten Stufe nur in Ausnahmefällen und unter Einbeziehung eines Sachverständigen ermöglicht werden, und ein weiteres Modell, bei dem alle Erfüllungsoptionen auf einer Ebene zur Auswahl gestellt werden. Diese zweite Variante lehnt das Klima-Bündnis entschieden ab. Die genannten Erfüllungsoptionen sind in ihrem Beitrag zur Wärmewende bzw. in ihrer Nachhaltigkeit nicht gleichwertig und dürfen nicht in gleicher Weise ermöglicht und gefördert werden. Nachhaltig verfügbare Biomasse ist beispielsweise eine knappe Ressource und kann in der Breite keine Anwendung finden. Sie sollte nur in Ausnahmefällen in Heizungen zum Einsatz kommen.

Das Klima-Bündnis plädiert daher dafür, die 65-Prozent-EE-Vorgabe mit konsequenten Energiespar- und Energieeffizienzmaßnahmen zu kombinieren und das Energieberatungsangebot auszuweiten. Hierbei verweist das Klima-Bündnis auch auf seine Kampagne Energiekarawane, die das Netzwerk gemeinsam mit fesa e.V. Kommunen zur Verfügung stellt. Die Kampagne dreht das herkömmliche Prinzip der Energieberatung um: von der Kommune beauftragte, zertifizierte Energieberater*innen nehmen proaktiv Kontakt mit Eigentümer*innen von unsanierten Gebäuden auf und bieten ihnen eine kostenfreie Initialberatung am Objekt an.

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news-2597Fri, 29 Jul 2022 00:00:00 +0200Neue Broschüre rückt Beispiele und Tipps für Energiegemeinschaften ins Rampenlichthttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/neue-broschuere-rueckt-beispiele-und-tipps-fuer-energiegemeinschaften-ins-rampenlicht.htmlDie Publikation „Consumer Stock Ownership Plans (CSOPs) - Finanzierung von Energy Communities“ ist der Abschlussbericht des EU-Projekts SCORE und beleuchtet lokale Beispiele für Energiegemeinschaften und hilfreiche Tipps, die im Rahmen des Projekts entwickelt wurden:

  1. Die erste italienische Energiegemeinschaft im Bereich Wasserkraft in Venaus (Susa-Tal, IT), die die gemeinsame Nutzung von Strom über das öffentliche Netz (electricity sharing) praktiziert, hat am 27. Dezember 2021 ihre Tätigkeit aufgenommen;
  2. Der Abschluss einer Vereinbarung über die Errichtung einer regionalen Energiegemeinschaft im Susatal (IT) mit einer geplanten Gesamtinvestition von 60 Mio. EUR, an der 31 Gemeinden mit rund 80.000 Einwohner*innenn  beteiligt sind;
  3. Die Gründung der "Prager Energiegemeinschaft für erneuerbare Energien" am 1. Oktober 2021, eines der größten Photovoltaik-Projekte in der Tschechischen Republik mit einer geplanten Kapazität von 500 MW und einem Investitionsvolumen von 40 Mio. EUR ko-finanziert über einen ELENA-Vertrag;
  4. Eine der ersten deutschen Energiegemeinschaften, die 2022 die gemeinsame Nutzung von Strom unter ihren institutionellen Mitgliedern (das Berufskolleg Ost der Stadt Essen; das Franz Sales Haus, eine Einrichtung für behinderte Kinder und  der DJK Sportverein) über das öffentliche Netz (electricity sharing) plant;
  5. die Entwicklung eines assistierten Beteiligungsplans für Verbraucher*innen (CSOP), der es u.a. Bewohner*innen eines Obdachlosenheims im polnischen Słupsk ermöglicht, Miteigentum an einer von IKEA gestifteten PV Anlage zu erwerben.  

Im Rahmen des SCORE Projekts unterstützte das Klima-Bündnis die Idee, Konsumierende in drei Pilotregionen zu Prosumierenden von erneuerbaren Energien zu machen. Das Projekt wurde Ende 2021 abgeschlossen.

Lesen Sie hier die Abschlussbroschüre (auf Englisch).

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news-2593Wed, 27 Jul 2022 00:00:00 +0200EU-weite Umfrage erfasst lokale Bedürfnisse in der öffentlichen Beschaffunghttps://www.klimabuendnis.org/de/newsroom/news/news-detail/eu-weite-umfrage-erfasst-lokale-beduerfnisse-in-der-oeffentlichen-beschaffung.htmlMit einer neuen Umfrage möchte das EU-Projekt PROTECT Informationen sammeln, um eine Auswahl relevanter Klimadienstleistungen zu treffen, die den Bedürfnissen der lokalen Ebene entsprechen. Dabei geht es vorrangig um Dienstleistungen in fünf Bereichen: Versorgungsunternehmen, grüne Kommunen, Kreislauf- und Bioökonomie, Landnutzung und Meeresumwelt sowie zivile Sicherheit und Schutz. Die Umfrage kann bis zum 30. September 2022 ausgefüllt werden.

Das neue Projekt plant, durch innovative Beschaffungsverfahren Klimaschutz und Klimawandelanpassung zu unterstützen. Insbesondere zielt es darauf ab, es Kommunen aus verschiedenen Regionen Europas zu ermöglichen, bei einer gemeinsamen vorkommerziellen Auftragsvergabe zusammenzuarbeiten.

Füllen Sie die Umfrage jetzt aus!

Die Umfrage ist in den folgenden Sprachen verfügbar: Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch, Italienisch und Slowenisch.  Der Fragebogen sollte idealerweise in Abstimmung mit den lokalen Vergaberechtsexpert*innen und technischen Expert*innen ausgefüllt werden. 

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news-2579Thu, 07 Jul 2022 00:00:00 +0200EPAH startet mit einer Reihe von Handbüchern zum Thema Energiearmut https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/epah-startet-mit-einer-reihe-von-handbuechern-zum-thema-energiearmut.htmlDie Beratungsstelle für Energiearmut (EPAH) hat das erste Handbuch aus der Reihe "EPAH-Handbücher: Ein Leitfaden zum Verständnis und zur Bekämpfung von Energiearmut" veröffentlicht. Der erste Leitfaden ist eine Einführung in die Reihe und stellt das Konzept von Energiearmut mit den verschiedenen Ansätzen vor, die nützlich sein können, um ein allgemeines Bild von Energiearmut auf der lokalen Ebene zu erhalten, sowie eine erste Einführung in die Methodik zur Bekämpfung von Energiearmut.

Jedes Handbuch der Reihe wird sich auf eine der drei Hauptphasen konzentrieren und zusätzliche praktische Informationen und konkrete Instrumente zur Anwendung bieten. Die Handbücher wurden auf der Grundlage von Erfahrungen und Daten erstellt, die im Laufe der Zeit und in verschiedenen geografischen Kontexten gesammelt wurden, und werden durch zusätzliches von EPAH entwickeltes Material unterstützt.

EPAH ist die führende EU-Initiative im Bereich der Energiearmut und wird vom Klima-Bündnis koordiniert. EPAH hat sich zum Ziel gesetzt, das Zentrum für Erfahrungen und Fachwissen im Bereich Energiearmut in Europa zu werden, indem es direkte Unterstützung, Online-Schulungen und Forschungsarbeiten für lokale Verwaltungen und Organisationen der Zivilgesellschaft anbietet und ein gemeinsames Netzwerk aller Interessengruppen aufbaut, die an Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiearmut in Europa interessiert sind.

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news-2573Mon, 04 Jul 2022 00:00:00 +0200Klima-Bündnis fordert Veto bei Abstimmung über Atomkraft und Erdgas als nachhaltige Investitionen https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-fordert-veto-bei-abstimmung-ueber-atomkraft-und-erdgas-als-nachhaltige-investitionen.htmlDas Klima-Bündnis hat zahlreiche Europaabgeordnete verschiedener Fraktionen persönlich aufgefordert, am 6. Juli 2022 gegen den Entwurf der EU-Kommission zu stimmen, Atomkraft und fossiles Gas in der Klimataxonomie als nachhaltige Investitionen einzustufen. Das Netzwerk schließt sich damit den Forderungen vieler anderer zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie der beiden EU-Fachausschüsse (ENVI und ECON) an, den delegierten Rechtsakt zur Aufnahme von Atomenergie und Erdgas in die EU-Taxonomie abzulehnen. Eine aktuelle WWF Umfrage zeigt, dass auch die Mehrheit der Deutschen nicht möchte, dass die EU Erdgas und Atomkraft als nachhaltig einstuft.

Hierfür gibt es unter anderem diese Gründe:

  • Die Einstufung von Erdgas als nachhaltig ist wissenschaftlich nicht haltbar und steht nicht im Einklang mit den Klimazielen der EU: Entlang seiner Förder-, Transport und Nutzungskette werden große Mengen an klimaschädlichen Treibhausgasen ausgestoßen. Wenn die Menschheit die Pariser Klimaziele erreichen möchte, dürfen keine neuen Investitionen in fossile Energien getätigt werden.
  • Die Einstufung von Atomkraft als nachhaltig ist wissenschaftlich ebenfalls nicht haltbar. Sogar das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) spricht sich in einem Fachgutachten gegen den genannten delegierten Rechtsakt aus. Der Bau neuer Atomkraftwerke kann außerdem nicht rechtzeitig erfolgen, um Europa bei der Reduzierung seiner Treibhausgase zu helfen.
  • Die Deutsche Umwelthilfe hat mit einem Rechtsgutachten belegt, dass die Aufnahme von Atom und fossilem Gas in die EU-Taxonomie rechtswidrig wäre.
  • Greenpeace Frankreich hat bereits im Mai einen Bericht veröffentlicht, der die Lobbyverbindungen zwischen russischen Energiekonzernen und EU-Kommission in Zusammenhang mit der Taxonomie aufzeigt. Dem Bericht zufolge könnte Russland durch die Änderungen der Taxonomie jährlich vier Milliarden Euro zusätzlich verdienen.
  • Das Greenwashing von fossilem Erdgas und Atomkraft hat das Potenzial, die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit der gesamten EU-Taxonomie zu untergraben und das Vertrauen in die Europäische Union zu schwächen.
  • Jeder investierte Euro in fossiles Gas und Atomkraft fehlt für Investitionen in die dringend notwendige Energiewende.

Die Debatte des EU-Parlaments über den Vorschlag der EU-Kommission findet am 5. Juli und die Abstimmung am 6. Juli statt.

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news-2571Mon, 27 Jun 2022 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Projekt CEESEU gewinnt Emerging Europe Awardhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-projekt-ceeseu-gewinnt-emerging-europe-award.htmlDas CEESEU Projekt zur Förderung von nachhaltiger Energie in Mittel- und Osteuropa wurde am 23. Juni als beste Initiative für regionale Zusammenarbeit bei den Emerging Europe Awards in Brüssel (BE) ausgezeichnet. Die Kategorie Regionale Zusammenarbeit" steht Organisationen offen, die in den aufstrebenden Ländern Europas erfolgreiche Projekte durchgeführt haben mit dem Ziel, eine gemeinsame Agenda auf allen Ebenen zu schaffen, Erfahrungen auszutauschen, die Entwicklung intelligenter Städte zu fördern und die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und anderen Teilen der Welt zu unterstützen.

CEESEU unterstützt Verwaltungen in Mittel- und Osteuropa (MOE) dabei, Kapazitäten aufzubauen, um dadurch eine höhere Energieeffizienz, saubere Energie, geringere Kohlenstoffemissionen und eine bessere Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel zu fördern. CEESEU bringt dafür 11 Partner aus 10 MOE-Ländern zusammen. Das Klima-Bündnis ist dabei für die Evaluierung der Entwicklung und Umsetzung von SECAPs verantwortlich und unterstützt die Schulungsaktivitäten für lokale und regionale Behörden in den MOE-Ländern zum SECAP-Prozess.

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news-2549Fri, 10 Jun 2022 00:00:00 +0200Radverkehrsdaten für Teilnehmende der STADTRADELN-Kampagne kostenfrei verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/radverkehrsdaten-fuer-teilnehmende-der-stadtradeln-kampagne-kostenfrei-verfuegbar.htmlAb sofort bietet die STADTRADELN-Kampagne teilnehmenden Kommunen Anwendungsfälle über den Radverkehr in ihrer Kommune kostenfrei bzw. kostenreduziert an. Aufgrund einer Förderung durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr können die Anwendungsfälle weiterentwickelt und somit allen deutschen STADTRADELN-Kommunen über das RiDE-Portal online visualisiert zur Verfügung gestellt werden. Die Daten geben Kommunen einen Einblick in die Situation der lokalen Radinfrastruktur vor Ort und erleichtern eine zukünftige Planung.

Zu den kostenfreien Anwendungsfällen zählt eine Heatmap, Informationen zu Verkehrsmengen und richtungsabhängige Geschwindigkeiten sowie ein Statistik-Dashboard (Basis). Die Anwendungsfälle von 2022 – 2024 sind kostenfrei, der Zugang für dieses Jahr wird voraussichtlich im Oktober möglich sein. Da die Daten über die STADTRADELN-App gesammelt werden, müssen interessierte Kommunen lediglich möglichst viele Teilnehmer*innen dazu motivieren, ihre Radstrecken mit der App zu tracken.

Für die Anwendungsfälle 2021 wird zudem ein Rabatt von 25 % auf die verfügbaren Daten angeboten. Dieser Rabatt ist bis zum 30. September 2022 einlösbar. Interessierte Kommunen können sich online ein Angebot ausstellen lassen.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie das STADTRADELN-Team unter info(at)stadtradeln.de.

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news-2560Thu, 09 Jun 2022 00:00:00 +0200Letzte Bewerbungsphase der Europäischen City Facility gestartethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/letzte-bewerbungsphase-der-europaeischen-city-facility-gestartet.htmlAb heute können sich Kommunen aus ganz Europa bei der Europäischen City Facility (EUCF) bewerben und damit die Chance auf Unterstützung bei der Entwicklung von Investitionskonzepten für lokale Energieprojekte erhalten. Dies ist die vierte und letzte Bewerbungsphase der EU Initiative. Städte und Gemeinden können ihre Bewerbungen bis zum 30. September 2022 einreichen.

Diese Bewerbungsrunde soll die Entwicklung von 48 Investitionskonzepten mit einem Gesamtbudget von 2,88 Mio. Euro unterstützen. Städte und Gemeinden können durch die EUCF einen festen Zuschuss von bis zu 60.000 Euro erhalten, um ihr lokales Investitionskonzept zu entwickeln. In den drei vorangegangenen Bewerbungsphasen für die EUCF gingen mehr als 600 Anträge ein.

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news-2557Mon, 06 Jun 2022 00:00:00 +0200Präsident des Klima-Bündnis Ungarn erhält Preis für herausragende Arbeithttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/praesident-des-klima-buendnis-ungarn-erhaelt-preis-fuer-herausragende-arbeit.htmlAm 3. Juni wurde Csaba Lajtmann, Präsident des Klima-Bündnis Ungarn und Programmleiter des Umweltverbands Reflex, mit dem Pro Natura Preis für seine herausragende Arbeit im Bereich des kommunalen Biodiversitätsschutzes und für die Erneuerung der ungarischen Umwelt- und Naturschutzbewegung ausgezeichnet. Überreicht haben den Preis András Rácz, Staatssekretär für Naturschutz, und Sándor Farkas, stellvertretender Landwirtschaftsminister, bei einer Zeremonie im Rahmen des Programms zum Weltumwelttag.

Anlässlich der Preisverleihung in Budapest sagte der stellvertretende Minister Sándor Farkas: "Das Landwirtschaftsministerium hat es sich zur Priorität gemacht, die bestehenden Wälder auf die Anpassung an den Klimawandel vorzubereiten und die mit Bäumen bewachsene Fläche zu vergrößern. Derzeit sind 25,4 % unseres Landes von Wald- und Strauchvegetation bedeckt. Im Rahmen des Aufforstungsprogramms wurden in den letzten zwei Jahren 42.000 Hektar neue Wälder geschaffen.“ Die Aufforstung wird durch staatliche Programme unterstützt und gefördert. Im Rahmen des Aktionsplans Klima und Natur wurden beispielsweise bisher 680 Hektar neuer Wald geschaffen.

Neben Csaba Lajtmann haben auch drei weitere Personen den Pro Natura Preis für ihre Arbeit im Bereich Umwelt- und Klimaschutz erhalten:

  • András Ambrus, Ökologe der Nationalparkdirektion Fertő-Hanság
  • Csaba Fitala, pensionierter Naturschutzgebietsbetreuer der Nationalparkdirektion Bükk
  • Andrea Riskó, Leiterin der Naturschutzabteilung des Landwirtschaftsministeriums

Lesen Sie mehr über die Preisverleihung (auf ungarisch).

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news-2533Wed, 01 Jun 2022 00:00:00 +0200Zukunft startet jetzt: Der 10. Climate Star Wettbewerb startethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/zukunft-startet-jetzt-der-10-climate-star-wettbewerb-startet.htmlDer Climate Star Wettbewerb startet heute in die 10. Runde. Unter dem Motto Zukunft startet jetzt sucht das Klima-Bündnis wieder nach den besten lokalen Klimaschutzprojekten aus ganz Europa, die Vorbildcharakter haben und Lösungen aufzeigen: Wie hinterlassen wir unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Welt? Wie kommen wir vom Reden ins Tun? Wie gestalten wir unsere Städte und Gemeinden resilient? Wie sichern wir eine lebenswerte Zukunft?

Alle Klima-Bündnis-Mitglieder sind aufgerufen, ihre Erfolgsgeschichten zu teilen und sich für den 10. Climate Star zu bewerben. Die Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2022. Teilnehmen können Klima-Bündnis-Mitglieder aus ganz Europa sowie kommunale Zusammenschlüsse – seien es Gruppierungen von Gemeinden oder lokale Organisationen, die mit und für Mitgliedsstädte und -gemeinden arbeiten. Die Gewinner*innen werden dank der Unterstützung des Landes Niederösterreich am 27. April 2023 im Schloss Grafenegg (Niederösterreich) im Rahmen einer feierlichen Gala ausgezeichnet.

Mehr Informationen

  • Bewerbung
  • Alle Informationen im Überblick

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns unter communications(at)klimabuendnis.org für weitere Informationen.

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news-2530Mon, 30 May 2022 00:00:00 +0200Klima-Bündnis unterstützt Europäische Kampagne für mehr Personal im kommunalen Klimaschutzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-europaeische-kampagne-fuer-mehr-personal-im-kommunalen-klimaschutz.htmlHeute startet die europaweite Kampagne „Mehr kommunales Personal für das Klima“, die vom Klima-Bündnis und weiteren Organisationen unter der Führung von Energy Cities unterstützt wird. Mit der Kampagne möchten die Unterstützer*innen auf ein zentrales Problem im lokalen Klimaschutz aufmerksam machen: den Mangel an Personal für die Klimaschutzarbeit in Städten und Gemeinden.  

Ein zentraler Bestandteil der Kampagne ist das Manifest, mit dem die Unterzeichner*innen den EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission Maßnahmen vorschlagen, um der lokalen Ebene die personellen Mittel zu geben, die sie für ihre Klimaziele benötigen. Die vier Hauptforderungen des Manifests sind:

  • Finanzierung der Einstellung von Mitarbeitenden kommunaler Einrichtungen
  • Arbeitsplätzen attraktiver zu gestalten und Fachwissen vor Ort bündeln
  • Bereitstellung von Ausbildungs- und Umverteilungsprogrammen
  • Schaffung eines Rahmens, der es den Kommunen ermöglicht, ihr eigenes Budget, Investitionen und Personal zu entwickeln

Das Manifest kann von Gemeinden, Städten, Regionen und weiteren Akteur*innen im lokalen Klimaschutz unterzeichnet werden.

Der Kampagne liegt unter anderem eine aktuelle Studie zugrunde, die deutlich zeigt, dass der Personalbedarf angesichts der bevorstehenden Herausforderungen in den nächsten Jahren steigen wird und Kommunen dementsprechend handeln müssen. Die Kampagne verfolgt somit das Ziel, die Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken und Unterstützung auf nationaler und EU-Ebene zu fordern. 

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news-2528Fri, 27 May 2022 00:00:00 +0200Klima-Bündnis bezieht Stellung zum Gesetzesentwurf zur Aufteilung der Kohlendioxidkostenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-bezieht-stellung-zum-gesetzesentwurf-zur-aufteilung-der-kohlendioxidkosten.htmlDas Klima-Bündnis hat eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Aufteilung CO2-Kosten veröffentlicht, der am 25. Mai 2022 vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Der Entwurf schlägt ein Stufenmodell vor, anhand dessen die CO2-Kosten entsprechend der spezifischen Gebäudeemissionen zukünftig fair zwischen Mieter*innen und Vermieter*innen aufgeteilt werden sollen.

In seiner Stellungnahme begrüßt das Klima-Bündnis die Einführung einer CO2-Bepreisung von Heizgeräten und anderen CO2-emittierenden Energieträgern sowie die Förderung eines sozial gerechten Rahmens im Mietsektor. Dennoch fordert das Netzwerk die Regierung auf, das Gesetz zu erweitern. So sollen insbesondere Umsetzungsbarrieren und –methoden sowie Kontrollmechanismen zur Berechnung der Emissionen stärker berücksichtigt werden. Auch der Aspekt der Unterstützung im Falle von Konflikten zwischen Mieter*innen und Vermieter*innen muss im Gesetz ausreichend Beachtung finden.

Alle Forderungen des Klima-Bündnis sowie die gesamte Stellungnahme stehen ab sofort online zur Verfügung.

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news-2568Fri, 20 May 2022 00:00:00 +0200Aufruf für Städte: Gemeinsam den Energieverbrauch in Europa senkenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/aufruf-fuer-staedte-gemeinsam-den-energieverbrauch-in-europa-senken.htmlAm 19. Mai wurde die Kampagne „Cities Energy Saving Sprint“ ins Leben gerufen. Die Kampagne regt Städte dazu an, Maßnahmen zu ergreifen, die ihren Energieverbrauch sofort senken. Der sogenannte "Sprint" wird vier Monate lang dauern, bis zur European Sustainable Energy Week im September 2022. Mit Hilfe des Cities Energy Saving Toolkits und einer Reihe spezieller Veranstaltungen erhalten Städte Anregungen für einfache und schnelle Maßnahmen, die sie ergreifen können, um sich auf den kommenden Winter vorzubereiten. Interessierte Städte können sich an der Kampagne beteiligen, indem sie ihr Interesse anmelden.

Die Kampagne ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission, des Europäischen Ausschusses der Regionen und des Konvents der Bürgermeister - Europa. Als enger Partner des Ausschusses der Regionen und treibende Kraft hinter dem Konvent der Bürgermeister unterstützt auch das Klima-Bündnis diese Kampagne. Der „Cities Energy Saving Sprint“ kommt zu einer Zeit, in der die Notwendigkeit, die Energiewende zu beschleunigen und die Abhängigkeit der EU von Importen fossiler Brennstoffe zu verringern, noch dringlicher geworden ist. Städte und Regionen sind ein wichtiger Partner bei der Senkung des Energieverbrauchs.

Weitere Anregungen für konkrete Maßnahmen zur kurz-, mittel- und langfristigen Energieeinsparung, speziell für den Gebäudesektor, finden sich in der Passipedia-Datenbank unter der Rubrik "Effizienz JETZT!". Die hier skizzierten, leicht umsetzbaren Effizienz- und Suffizienzmaßnahmen, kuratiert vom Passivhaus Institut, sind eine nützliche Ressource für alle, die es ernst meinen mit der Reduzierung ihres Gas- und Ölverbrauchs.

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news-2515Mon, 09 May 2022 00:00:00 +0200Stadtradeln-Botschaftertour 2022 startet https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stadtradeln-botschaftertour-2022-startet.htmlRainer Fumpfei fährt ein letztes Mal quer durch Deutschland für die weltgrößte FahrradkampagneFrankfurt am Main, 9. Mai 2022. Im baden-württembergischen Waldstetten begann gestern die 13. und zugleich finale Tour des Stadtradeln-Botschafters Rainer Fumpfei. Bis zum 3. Juni, dem Weltfahrradtag, wird er acht Bundesländer durchfahren und nach etwa 2.000 Kilometern in Berlin ankommen.

Mit seiner Tour unterstützt Fumpfei in diesem Jahr wieder die Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln und wirbt dafür, das Auto im Alltag öfter stehen zu lassen. „Gerade auf kurzen Distanzen in der Stadt ist man mit dem Rad oft sogar schneller als mit dem Auto, da man sich die nervenzehrende Parkplatzsuche spart“, erklärt Fumpfei. „Auch in ländlicheren Regionen bekommt das Auto auf mittleren Distanzen inzwischen echte Konkurrenz durch das E-Bike. Pendelstrecken von über 10 Kilometern sind damit kein Problem mehr. Aber natürlich braucht es dafür auch die nötige Infrastruktur.“

Unterwegs wirbt er bei zahlreichen Auftritten in Städten, Gemeinden und Landkreisen für mehr Radverkehrsförderung und lebenswertere Kommunen. Über seine Erlebnisse und Erfahrungen berichtet der Stadtradeln-Botschafter während der Tour täglich in seinem Blog. Kommunen, die auf der Route liegen, können sich auch während der Botschaftertour direkt bei Rainer Fumpfei für einen Besuch bewerben.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, Stadthelm, DB Connect, Busch + Müller, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt. Der STADTRADELN-Botschafter wird persönlich unterstützt und ausgestattet von Ortlieb, Patria, ABUS, Schwalbe, Wechsel Tents, Paul Lange & Co., Rohloff, Busch & Müller, Hebie sowie von Tubus.

WEITERE INFORMATIONEN

KONTAKTE

Rainer Fumpfei
Stadtradeln-Botschafter
T. +49 171 8321648
botschafter(at)stadtradeln.de

Sebastian Reisch
Kommunikation STADTRADELN, Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -76
s.reisch(at)klimabuendnis.org

Cordula Richter
Kommunikation STADTRADELN, Klima-Bündnis
T. +49 69 717139 –71
c.richter(at)klimabuendnis.org 


STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Projekt RiDE – Radverkehr in Deutschland, das wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten den Teilnehmerkommunen bereitstellt, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden kann. stadtradeln.de

DAS KLIMA-BÜNDNIS

Seit über 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-2503Mon, 02 May 2022 00:00:00 +0200Stadtradeln 2022 – Startschuss fällt in Greifswaldhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stadtradeln-2022-startschuss-faellt-in-greifswald.htmlWeltgrößte Fahrradkampagne lädt Kommunen ein, für mehr Radförderung und Klimaschutz in die Pedale zu tretenGemeinsame Pressemitteilung des Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, der Hansestadt Greifswald, den Stadtwerken Greifswald und des Klima-Bündnis.

Greifswald/Frankfurt am Main, 2. Mai 2022. Der Auftakt der internationalen Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln fand gestern im Rahmen des Stadtwerke-Fahrradfestes in Greifswald statt. Bis Ende September können Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen an jeweils 21 Tagen in die Pedale treten und somit ein Zeichen für mehr Radförderung setzen.

Dr. Beatrix Romberg, Referatsleiterin für den Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz im Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt gab in Vertretung für Mecklenburg-Vorpommerns Klimaschutzminister Dr. Till Backhaus den offiziellen Startschuss. „In Sachen Klimaschutz gibt’s im Mobilitätssektor noch einiges nachzuholen, um die Klimaschutzziele Deutschlands zu erreichen. Unverzichtbarer Bestandteil auf dem Weg zur notwendigen Verkehrswende ist dabei das Fahrrad. Schon jetzt werden in Mecklenburg-Vorpommern 13 Prozent der alltäglichen Wege mit dem Rad zurückgelegt – bundesweit im Vergleich der Flächenländer ein Spitzenwert. Unser Land als Fahrradland für Einheimische und Gäste noch attraktiver zu machen und noch mehr Menschen aufs Rad bringen – das ist unser erklärtes Ziel. Deshalb unterstützen wir unsere Kommunen in diesem Jahr erneut finanziell bei der Teilnahme am Stadtradeln“, sagte der Minister im Vorfeld der Veranstaltung.  

Greifswald geht in diesem Jahr wieder gemeinsam mit ihren Schwesterstädten Pomerode in Brasilien und Newport News in den USA beim Stadtradeln an den Start. Greifswalds Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder sieht in der Internationalität eine wichtige Perspektive für das Thema Klimaschutz: „Im Kampf gegen die Klimakrise kann man nur gemeinsam erfolgreich sein – das gilt für die lokale genauso wie die globale Ebene. Wir freuen uns, dass unsere Schwesterstädte mit uns am Stadtradeln teilnehmen und wir gemeinsam ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltige Mobilitätswende setzen können.“

Für André Muno, den Gesamtleiter des Stadtradelns, ist klar, für eine erfolgreiche Verkehrswende braucht es die entsprechende Radinfrastruktur. Mit der Stadtradeln-App liefert die Kampagne den Kommunen auch in diesem Jahr wieder die passenden Daten dafür. „Die über die Trackingfunktion der App generierten Radverkehrsdaten werden anonymisiert und wissenschaftlich aufbereitet, um sie für die Radverkehrsplanung nutzbar zu machen“, erklärt Muno zur Funktionsweise der App. Dank einer Förderung vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, können Kommunen in Deutschland über drei Jahre kostenfrei auf diese Daten zugreifen.

Im letzten Jahr waren über 800.000 Menschen aus 2.172 Kommunen Teil der Stadtradeln-Kampagne und legten mehr als 160 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Noch bis September können sich weltweit Kommunen und Radler*innen für das Stadtradeln 2022 anmelden.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, stadthelm.de, DB Connect, Busch + Müller, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt.

In Mecklenburg-Vorpommern wird die Kampagne durch den ADFC Mecklenburg-Vorpommern, die AGFK MV und das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt unterstützt.

WEITERE INFORMATIONEN

KONTAKTE

Sebastian Reisch
Kommunikation STADTRADELN, Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -76
s.reisch(at)klimabuendnis.org

Eva Klaußner-Ziebarth
Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
T. +49385 58816003
e.klaussner-ziebarth(at)lm.mv-regierung.de

Andrea Reimann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universitäts- und Hansestadt Greifswald
T. +49 3834 8536-1110
a.reimann(at)greifswald.de


STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Projekt RiDE – Radverkehr in Deutschland, das wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten den Teilnehmerkommunen bereitstellt, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden kann. stadtradeln.de

DAS KLIMA-BÜNDNIS

Seit über 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-2508Fri, 29 Apr 2022 00:00:00 +0200Klima-Bündnis veröffentlicht Rückblick & Ausschau 2021/2022https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-veroeffentlicht-rueckblick-ausschau-20212022.htmlDer neue Klima-Bündnis-Jahresbericht ist ab sofort in deutscher Sprache verfügbar. In dieser Publikation schaut das Netzwerk zurück auf das, was das Klima-Bündnis im letzten Jahr erreicht hat. Seien es Veranstaltungen und Networking-Angebote, erfolgreiche Praxisbeispiele der Mitglieder, Projekte und Kampagnen zur Stärkung der lokalen Klimaschutzarbeit oder die langjährige Partnerschaft mit den indigenen Völkern des Amazonasgebiets – die Arbeit des Netzwerks ist vielfältig und genauso vielseitig ist der neue Jahresbericht. Er blickt zudem auch auf das laufende Jahr 2022 und beleuchtet zukünftige Pläne des Klima-Bündnis. Neben den Aktivitäten der Europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis berichten auch die Nationalkoordinationen in Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Ungarn über ihre Arbeit auf nationaler Ebene.

Der Jahresbericht steht ab sofort auf Deutsch und Englisch zum Download bereit.

Zum Download: DE | EN

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns unter communications(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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News
news-2485Wed, 06 Apr 2022 00:00:00 +0200Zwischenbilanz des EU Green Deal: Umfrage erfasst die lokale & regionale Perspektive https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/zwischenbilanz-des-eu-green-deal-umfrage-erfasst-die-lokale-regionale-perspektive.htmlKommunen aus ganz Europa haben jetzt die Möglichkeit, die politischen Botschaften des Europäischen Ausschusses der Regionen, einem Partner des Klima-Bündnis, über eine Umfrage mitzugestalten. Ziel ist es, eine Bestandsaufnahme der ersten zweieinhalb Jahre des EU Green Deal zu machen. Die Umfrage konzentriert sich darauf, wie der Green Deal in den EU-Ländern wahrgenommen und umgesetzt wird, wobei auch die aktuelle Energiekrise berücksichtigt wird. Sie wird dazu beitragen, die Hürden bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu ermitteln und kann zu politischen Empfehlungen für die Arbeit am Green Deal und am RePowerEU-Plan beitragen.

Die Umfrage wird im Rahmen einer Studie über den EU Green Deal durchgeführt. Die Ergebnisse werden in die politische Arbeit des Europäischen Ausschusses der Regionen einfließen, sowohl auf EU- als auch auf globaler Ebene.

Die Umfrage ist in 23 Sprachen verfügbar.

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News
news-2483Mon, 04 Apr 2022 00:00:00 +0200Urban Governance Atlas: Beispiele politischer Instrumente für naturbasierte Lösungen gesuchthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/urban-governance-atlas-beispiele-politischer-instrumente-fuer-naturbasierte-loesungen-gesucht.htmlBis zum 30. Juni 2022 können Städte und Gemeinden ihre lokalen Beispiele für Strategien und Maßnahmen in Sachen naturbasierte Lösungen für den Urban Governance Atlas einreichen. Als erster seiner Art ermöglicht der Atlas Nutzenden, Beispiele für naturbasierte Lösungen aus aller Welt zu sichten und sich so für die eigenen Klimaschutzbemühungen inspirieren zu lassen. Die Datenbank wird bis zu 250 Praxisbeispiele und politische Instrumente zur Förderung naturbasierter Lösungen enthalten und somit Städte und Gemeinden dabei unterstützen, grüner zu werden.

Der Urban Governance Atlas wird im Rahmen des Interlace Projekts, das auch vom Klima-Bündnis unterstützt wird, entwickelt.

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news-2478Tue, 29 Mar 2022 00:00:00 +0200Bewerbungsfrist verlängert: Peer-Learning-Programm des Konvents der Bürgermeister https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/bewerbungsfrist-verlaengert-peer-learning-programm-des-konvents-der-buergermeister.htmlNoch bis zum 15. April 2022 haben Städte und Gemeinden Zeit, sich für das Peer-Learning-Programm des Konvents der Bürgermeister für Klima & Energie – Europa zu bewerben. Das Programm ermöglicht den Unterzeichner*innen des Konvents die Teilnahme an maßgeschneiderten Diskussions- und Austauschrunden mit Gleichgesinnten. Ziel ist es, Kapazitäten aufzubauen und Wissen zu übertragen, um lokale Herausforderungen in Sachen Klimaschutz und Energie anzugehen.

Bereits 2021 konnte der Konvent der Bürgermeister 45 Städte, sechs Koordinator*innen und vier Energieagenturen unterstützen. In diesem Jahr bietet der Konvent vier thematische Programme: Städtepartnerschaft, Experteneinsatz, Peer-Review und technische Hilfe.

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news-2477Wed, 23 Mar 2022 00:00:00 +0100Neu im Klimaschutz-Planer: Berechnung von technischen Klimaschutzpotenzialenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neu-im-klimaschutz-planer-berechnung-von-technischen-klimaschutzpotenzialen.htmlDer Klimaschutz-Planer, das Bilanzierungsinstrument des Klima-Bündnis, bietet deutschlandweit ab sofort ein neues Modul an: Potenziale und Szenarien. Mithilfe des Moduls können technische Klimaschutzpotenziale bezüglich Einsparungs-, Effizienz-, und Energieerzeugungsmöglichkeiten berechnet werden. In Verbindung mit der Planung von kommunalen Szenarien kann so ein Blick in die Zukunft gewagt werden.

Für die Nutzung des Moduls ist eine spezifische Einweisung durch das Klimaschutz-Planer-Team empfehlenswert. Die Einweisung hilft Kommunen dabei, die Zusammenhänge und Funktionalitäten der Navigationsbereiche "Zukunftsschritte", "Potenziale" und "Szenarien" zu verstehen und anzuwenden, und ergänzt die grundlegenden Schulungsdurchläufe. Die Einweisung ist kostenlos, sofern Kommunen bereits an einer allgemeinen Einweisung für den Klimaschutz-Planer teilgenommen haben.

Lesen Sie mehr über den Klimaschutz-Planer.

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news-2470Mon, 14 Mar 2022 00:00:00 +0100Klima-Bündnis präsentiert lokale Forderungen bei europäischen Klimakonferenzen https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-praesentiert-lokale-forderungen-bei-europaeischen-klimakonferenzen.html Vom 7. – 8. März fanden gleich zwei hochrangige Klimakonferenzen in Nantes (FR) statt: die Europäische Klimakonferenz der französischen EU-Ratspräsidentschaft und der Climate Chance Summit Europe. Das Klima-Bündnis war mit einer Delegation aus Vorstand und Mitarbeiter*innen vertreten. Mit Beiträgen in nicht weniger als neun offiziellen Diskussionen, Workshops und Präsentationen brachte das Netzwerk dort die Bedürfnisse der kommunalen Ebene ein.

Bei der Europäischen Klimakonferenz der EU-Ratspräsidentschaft sprachen Klima-Bündnis-Vertreter*innen zu Themen wie die Gefahren von einem Fokus auf Kompensation und Klimaneutralität sowie die Herausforderungen von Klimawandelanpassungen in Städten und Gemeinden. Auf dem Climate Chance Gipfel wurde eine Sonderveranstaltung zur Unterstützung der Ukraine einberufen, europäische Kommunen drückten ihre Solidarität mit dem Land aus. Auch Andreas Wolter, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister von Köln, nahm teil und betonte die Unterstützung seiner Stadt. Zudem organisierte das Klima-Bündnis unter anderem ein Event zum Thema Gebäudesektor. Dabei formulierte das Netzwerk vier konkrete politische Forderungen zum Themenbereich Gebäude, die zusammen mit weiteren offiziellen Empfehlungen der Konferenz EU-Politiker*innen vorgelegt werden. Die Klima-Bündnis-Forderungen umfassen:

  • Linderung der Energiearmut für eine gerechte Transformation
  • Abbau von Hürden für Renovierungen zur Steigerung der Energieeffizienz
  • Sicherung des Rechts auf energieeffizienten, angemessenen Wohnraum
  • Senkung der Energienachfrage und Nutzung erneuerbarer Energien für Energieautonomie

„Wir brauchen finanzielle Unterstützung, um die erforderlichen Maßnahmen, Mittel zur Gewährleistung der Klimaneutralität des Sektors, Finanzinstrumente und Rechtsinstrumente festzulegen. Kommunen müssen umfassend ausgestattet werden“, betonte Andreas Wolter während des Workshops. Ziel war es, die Bedeutung der Anpassung von Gebäuden aus ökologischer und sozioökonomischer Sicht sowie die entscheidende Rolle der Kommunen bei der Umsetzung europäischer und nationaler Politik zu verdeutlichen. Im Fokus standen zwei Aktivitäten des Klima-Bündnis: die Energiekarawane als Kampagne zur energetischen Gebäudesanierung und die Beratungsstelle für Energiearmut (EPAH) als führende EU-Initiative für lokale Maßnahmen gegen Energiearmut.

Die Aktivitäten des Klima-Bündnis wurden auch in Climate Chances „Local Action Report 2022“ präsentiert, der parallel zur Konferenz letzte Woche veröffentlicht wurde und ab sofort online verfügbar ist. Das Praxisbeispiel des Klima-Bündnis-Mitglieds Rüsselsheim am Main, das die Umsetzung der Energiekarawane in der hessischen Stadt beleuchtet, wurde zudem in der Projektkarte von Climate Chance aufgenommen.

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news-2466Fri, 11 Mar 2022 00:00:00 +0100Belgische Region Flandern testet Finanzierungslösungen in der Praxishttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/belgische-region-flandern-testet-finanzierungsloesungen-in-der-praxis.htmlKürzlich hat die belgische Region Flandern drei innovative Finanzierungslösungen für ehrgeizige lokale Klimaziele in mehreren Kommunen getestet, darunter auch das Klima-Bündnis-Mitglied Gent. Die Lösungsansätze konzentrierten sich auf drei Bereiche, die Renovierung von Privatgebäuden, Energieeffizienz-Investitionen für KMU und die Renovierung von öffentlichen Gebäuden, und umfassen:

  • Ein langfristiges Darlehen, das Kommunen den Zugang zu einem persönlichen Darlehen für die energetische Sanierung einzelner Privathäuser und damit zusammenhängende Investitionen gewährt. Ein hoher Darlehensbetrag (bis zu 50.000 €) ermöglicht umfassende Renovierungen und bietet zudem die Vorteile einer längeren Darlehenslaufzeit (bis zu 20 Jahre).
  • Die Zusammenfassung von Gebäuden in einem großen Portfolio, um Energieeinsparungen auch für Unternehmen zu ermöglichen. So werden die relativen Transaktionskosten und das Leistungsrisiko gesenkt, was sich wiederum positiv auf die Bankfähigkeit des Investitionsprojekts auswirkt.
  • Die Identifizierung von Möglichkeiten, die Kommunen bei der Aufgabe, öffentliche Gebäude klimaneutral zu  machen, unterstützen. Viele Verwaltungen geben an, dass die verfügbaren Personalressourcen nicht auf die Durchführung dieses strategischen Immobilienplanungsansatzes ausgerichtet sind. Möglichkeiten umfassen bspw. zentrale Ausschreibungen für unterstützende Beratungsdienste, zentrale Anlaufstellen für den Zugang zu Auftragnehmern (z. B. EPC-Verträge) und verbesserte EPC-Verträge.

Die Lösungsansätze wurden im Rahmen des Klima-Bündnis-Projekts FALCO (Financing Ambitious Local Climate Objectives) entwickelt und getestet. Das Projekt ist gerade zu Ende gegangen und konnte mit einem Budget von 1,7 Millionen Euro ein Investitionsportfolio von insgesamt ca. 18 Millionen Euro mobilisieren. 

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news-2460Wed, 09 Mar 2022 00:00:00 +0100Energy Sharing: Klima-Bündnis unterzeichnet offenen Brief an Klima- und Umweltministeriumhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/energy-sharing-klima-buendnis-unterzeichnet-offenen-brief-an-klima-und-umweltministerium.htmlAls Teil einer breiten Allianz von Umwelt- und Bürgerenergie-Verbänden fordert das Klima-Bündnis in einem offenen Brief an Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundesklimaschutzminister Robert Habeck die Stärkung von Energy Sharing, um somit auch die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu mindern. Die Organisationen appellieren an die Bundesregierung, die EEG-Novelle im Osterpaket zu nutzen und Energy Sharing durch einen gesetzlichen Rahmen zu verankern.

Energy Sharing ist ein Energiekonzept, das den Ausbau Erneuerbarer Energien durch die Beteiligung der Bürger*innen beschleunigen kann. Energy Sharing bietet somit ein großes Potential für eine beschleunigte und naturverträgliche Energiewende und bindet Bürger*innen, Kommunen und Unternehmen ein. Denn nur wenn viele Akteur*innen befähigt werden, sich an der Energiewende zu beteiligen, kann dieses gesamtgesellschaftliche Projekt gelingen.

Der offene Brief sowie ein Hintergrundpapier zum Konzept des Energy Sharing sind ab sofort verfügbar.

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news-2461Wed, 09 Mar 2022 00:00:00 +0100Stadtradeln 2022: Anmeldungen für Kommunen geöffnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stadtradeln-2022-anmeldungen-fuer-kommunen-geoeffnet.htmlAb sofort können sich Städte und Gemeinden für die diesjährige Ausgabe der Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN anmelden. Die Fahrradkampagne wird erneut von zahlreichen deutschen Bundesländern gefördert: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen. Das rheinland-pfälzische Klimaministerium fördert in diesem Jahr außerdem zum ersten Mal den Wettbewerb Schulradeln im Rahmen der STADTRADELN-Kampagne. Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte aus teilnehmenden Kommunen können mitmachen und Radkilometer für ihre Schule sammeln.

Das STADTRADELN lädt bereits seit 2008 Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen ein, an 21 Tagen zwischen Mai und September in ihrer Kommune aufs Fahrrad zu steigen und somit ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und den Klimaschutz zu setzen. 2021 waren mehr als 800.000 Menschen weltweit aus 2.172  Kommunen dabei.

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news-2451Thu, 03 Mar 2022 00:00:00 +0100Noch drei Wochen: Städte wetteifern um die Auszeichnungen European Green Capital & European Green Leaf https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/noch-drei-wochen-staedte-wetteifern-um-die-auszeichnungen-european-green-capital-european-green-le.html Städte aus ganz Europa haben noch drei Wochen Zeit, an den Wettbewerben European Green Capital (EGCA 2024) und European Green Leaf (EGLA 2024) teilzunehmen und einen den renommierten Awards zu gewinnen. An dem European Green Capital Award können Städte ab 100.000 Einwohner*innen teilnehmen und ein Preisgeld von 600.000 Euro gewinnen. Der Wettbewerb um den Green Leaf Award 2024 läuft parallel und zeichnet kleinere Städte (20.000 – 99.999 Einwohner*innen) aus. Zwei Städte haben die Chance auf das Preisgeld von 200.000 Euro.

Mit beiden Auszeichnungen ehrt die Europäische Kommission städtische Maßnahmen für eine nachhaltige Umwelt sowie soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Die Preisgelder unterstützen die Städte darin, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Als Gewinner des European Green Capital oder Green Leaf Awards hat man zudem viele Vorteile, wie einen intensiveren Fokus auf Umweltprojekte, stärkeren Tourismus und ausländische Investitionen, die die lokale Wirtschaft fördern und neue Arbeitsplätze schaffen. Die Städte, die gewinnen oder in der engeren Auswahl standen, haben auch Zugriff auf das European Green Capital Netzwerk, das Unterstützung verspricht und eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungsberichten ist.

Noch bis zum 25. März 2022 können sich interessierte Städte um die Auszeichnungen bewerben. Städte aus EU-Mitgliedsstaaten und EU-Kandidatenländern sowie Städte aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz können an den Wettbewerben teilnehmen.

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Foto: Anthony Reungere via Unsplash

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news-2455Wed, 02 Mar 2022 00:00:00 +0100Fristverlängerung: Ausschreibung für Unterstützung bei der Bekämpfung von Energiearmuthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/fristverlaengerung-ausschreibung-fuer-unterstuetzung-bei-der-bekaempfung-von-energiearmut.htmlStädte und Gemeinden aus ganz Europa bekommen zwei Wochen mehr Zeit, um sich bei der EU Beratungsstelle für Energiearmut (EPAH) um Unterstützung bewerben. Die Ausschreibung verspricht maßgeschneiderte Hilfen für Kommunen bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Linderung von Energiearmut. Bewerbungen können jetzt zum 15. März eingereicht werden.

EPAH ist die führende Initiative der EU mit der Vision, Energiearmut zu beseitigen und die gerechte Energiewende in europäischen Kommunen zu beschleunigen. Das Team bietet neben Unterstützung auch Online-Angebote an, wie den EPAH Atlas mit inspirierenden Beispielen für lokale Maßnahmen oder Online-Schulungen im Bereich Energiearmut. Der erste Online-Kurs mit Informationen über die Initiative und das Thema Energiearmut ist ab sofort online verfügbar.

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news-2441Mon, 14 Feb 2022 00:00:00 +0100Klima-Bündnis unterstützt ARD Event #unserWasserhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-ard-event-unserwasser.htmlAm 16. März 2022 veranstaltet die ARD, unter Federführung des SWR, ein multimediales Event rund um das Thema Wasser – das Klima-Bündnis ist offizieller Unterstützer der Aktion. Das Event #unserWasser möchte Impulse geben und dem Thema Wasser mehr mediale Aufmerksamkeit geben. Trockenheit, extreme Dürren und Wasserknappheit sind Folgen des Klimawandels. Doch nicht nur in Schwellen- und Entwicklungsländern, auch in Europa sind die Auswirkungen zu spüren.

Ob Filme, Dokumentationen oder Mitmachaktionen - #unserWasser wird rund um den 16. März zahlreiche Aktionen bieten. Die Crowd-Science-Aktion „Wo verschwinden unsere Bäche und Teiche“ lädt jede*n ein, persönliche Beobachtungen zu Landschaftsveränderungen zu teilen; mit der Wasserampel des Weltfriedensdienst e.V. kann man herausfinden, wie groß der eigene Wasserfußabdruck ist.

Die Angebote können online, in der ARD Mediathek und weiteren Kanälen verfolgt werden.

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news-2428Thu, 10 Feb 2022 00:00:00 +0100Energiegemeinschaften: Leitfaden für Kommunen verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/energiegemeinschaften-leitfaden-fuer-kommunen-verfuegbar.htmlIm Rahmen der lokalen Förderung erneuerbarer Energien erkennen mehr und mehr Kommunen die positiven Auswirkungen, die gemeinsame Bürgerenergieprojekte auf die Akzeptanz und Finanzierung erneuerbarer Energien haben. Im Rahmen des H2020-Projekts SCORE hat das Klima-Bündnis nun einen Leitfaden für Kommunen veröffentlicht, der aufzeigt, wie solche Ko-Investitionsprojekte vor Ort umgesetzt werden können. Er enthält nützliche Strategien für die Einbindung von Bürger*innen, die Gewinnung von Co-Investor*innen und skizziert die Rolle aktiver Kommunen, die integrative kommunale Energieprojekte aufbauen wollen.

Der Leitfaden ist in sieben Sprachen verfügbar und kann jetzt heruntergeladen werden.

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news-2431Wed, 09 Feb 2022 00:00:00 +0100Das Klima-Bündnis trauert um ehemaligen Geschäftsführer des Klimabündnis Österreich https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/das-klima-buendnis-trauert-um-ehemaligen-geschaeftsfuehrer-des-klimabuendnis-oesterreich.htmlNicht mal ein Jahr nachdem Oliver Testor die Geschäftsführung des Klimabündnis Österreich übernahm, muss das Netzwerk Abschied nehmen. Oliver nahm Anfang 2021 seine Arbeit im Klimabündnis Österreich auf und ist nun nach schwerer Krankheit im 59. Lebensjahr gestorben. In seiner kurzen Zeit beim Klimabündnis zeigte er sich als zuverlässiger, herzlicher und engagierter Partner, der stets das Beste für das gesamte Netzwerk im Sinn hatte – in Österreich und ganz Europa. Für sein Engagement möchten wir uns im Namen des gesamten Klima-Bündnis bedanken. Wir werden weiterhin, ganz nach seinem Wunsch, an der Erreichung der Pariser Klimaziele arbeiten.

Lesen Sie den Nachruf des Klimabündnis Österreich

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news-2418Tue, 01 Feb 2022 00:00:00 +0100Ausschreibung für Unterstützung bei der Bekämpfung von Energiearmut gestartethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/ausschreibung-fuer-unterstuetzung-bei-der-bekaempfung-von-energiearmut-gestartet.htmlStädte und Gemeinden aus ganz Europa können sich ab heute bei der EU Beratungsstelle für Energiearmut (EPAH) um Unterstützung bewerben. Die Ausschreibung verspricht maßgeschneiderte Hilfen für Kommunen bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Linderung von Energiearmut. Bewerbungen können bis zum 1. März eingereicht werden.

Vom 3. Bis 15. Februar bietet das EPAH Team zahlreiche Informationsveranstaltungen im Rahmen der Ausschreibung an. Als Koordinator der Initiative organisiert das Klima-Bündnis zwei eigene Events:

EPAH ist die führende Initiative der EU mit der Vision, Energiearmut zu beseitigen und die gerechte Energiewende in europäischen Kommunen zu beschleunigen. Das Team bietet neben Unterstützung auch Online-Angebote an, wie den EPAH Atlas mit inspirierenden Beispielen für lokale Maßnahmen oder Online-Schulungen im Bereich Energiearmut. Der erste Online-Kurs mit Informationen über die Initiative und das Thema Energiearmut ist ab sofort online verfügbar.

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news-2415Wed, 26 Jan 2022 00:00:00 +0100Neuer Bericht über gerechten Wandel und Klimawandelanpassung verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neuer-bericht-ueber-gerechten-wandel-und-klimawandelanpassung-verfuegbar.html Ein neuer Bericht beleuchtet die soziale Gerechtigkeit und Resilienz in Europa. Das Papier gibt einen Überblick über das Wissen und die Praxis für einen gerechten Wandel und die Anpassung an den Klimawandel. Der Bericht diskutiert außerdem Barrieren und förderliche Bedingungen für Gerechtigkeit und Resilienz, umsetzbare Empfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen, Anpassungsplaner*innen und Praktiker*innen und zeigt eine Reihe von Wissenslücken und Richtungen für zukünftige Forschung auf.

Der Bericht ist im Kontext aktueller Entwicklungen in der europäischen Politik entstanden. Insbesondere der EU Green Deal und die überarbeitete EU-Anpassungsstrategie betonen die Bedeutung einer gerechten und fairen Resilienz, damit die Vorteile der Anpassung angemessen verteilt werden. Das Klima-Bündnis hat zu dem Bericht im Rahmen von ETC/CCA, dem europäischen Zentrum für thematische Expertise im Bereich Anpassung, beauftragt von der Europäischen Energieagentur, beigetragen.

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news-2413Mon, 24 Jan 2022 00:00:00 +0100Mentoring-Programm für energetische Sanierungen auf lokaler Ebene gestartethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/mentoring-programm-fuer-energetische-sanierungen-auf-lokaler-ebene-gestartet.html Ein neues Mentoring-Programm zielt darauf ab, Wissen und Erfahrung in Bezug auf die Entwicklung und Anpassung von One-Stop-Shops und sogenannten Energieeffizienz-Abonnements zu teilen, um energetische Sanierungen auf regionaler Ebene voranzutreiben. Interessierte Städte und Gemeinden können sich vom 24. Januar bis 21. Februar für die Teilnahme bewerben.

Das Klima-Bündnis unterstützt das Programm im Rahmen des EUROPA-Projekts. Das Lernprogramm ist darauf ausgerichtet, Know-how aus dem Projekt an Gleichgesinnte weiterzugeben und mögliche Herausforderungen im lokalen Umfeld zu bewältigen. Sechs Monate lang werden teilnehmende Kommunen die Möglichkeit haben, sich mit einem der EUROPA-Pilotprojekte und anderen Teilnehmer*innen online auszutauschen. Das Mentoring-Programm umfasst auch ein persönliches Treffen in der Region des jeweiligen Mentors.

Am 2. Februar veranstaltet das Klima-Bündnis eine Infoveranstaltung, um interessierten Städten und Gemeinden das Programm vorzustellen und Fragen zu beantworten.

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news-2408Wed, 19 Jan 2022 00:00:00 +0100Kommunen haben erstmals Chance auf deutschen Bundespreis für Klimaanpassunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/kommunen-haben-erstmals-chance-auf-deutschen-bundespreis-fuer-klimaanpassung.htmlDer Blaue Kompass ist die höchste staatliche Auszeichnung in Deutschland für Projekte im Bereich Anpassung an den Klimawandel; ausgelobt vom Umweltbundesamt und dem Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. In diesem Jahr können erstmals auch Städte, Gemeinden und Landkreise bei dem Wettbewerb mitmachen.  

Kommunen können sich mit ihren Projekten bis zum 25. März bewerben. Insgesamt werden fünf Projekte ausgezeichnet. Die Gewinner*innen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro, eine Trophäe und Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Am 16. September 2022 werden die Sieger*innen bei einer Preisverleihung im Bundesumweltamt in Berlin gekürt.

Lesen Sie mehr über denBundespreis Blauer Kompass.

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news-2406Mon, 17 Jan 2022 00:00:00 +0100Klimaschutz-Planer erstmalig auch außerhalb Deutschlands im Einsatzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimaschutz-planer-erstmalig-auch-ausserhalb-deutschlands-im-einsatz.htmlDie Region Ostbelgien startet in diesem Jahr mit der Nutzung des Klimaschutz-Planers und ist damit die erste Region außerhalb Deutschlands, die das Bilanzierungsinstrument des Klima-Bündnis nutzt. 2021 wurde das Instrument individuell an die Anpassungsforderungen der Region abgestimmt. Nun kann Ostbelgien den Klimaschutz-Planer für die Berichterstattung gegenüber dem Konvent der Bürgermeister einsetzen.

Der Klimaschutz-Planer ist ein Angebot des Klima-Bündnis und das empfohlene Instrument für das kommunale Klimaschutz-Monitoring in Deutschland. Gemeinden und Landkreise können damit Energie- und Treibhausgas-Bilanzen nach der deutschlandweit standardisierten BISKO-Methodik erstellen.

Lesen Sie mehr über denKlimaschutz-Planer.


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news-2391Tue, 14 Dec 2021 00:00:00 +0100Referenzrahmen für Städte und Gemeinden zur energieeffizienten Renovierung verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/referenzrahmen-fuer-staedte-und-gemeinden-zur-energieeffizienten-renovierung-verfuegbar.htmlMit dem „BUILD UPON2 FRAMEWORK“ gibt es ab sofort einen Referenzrahmen, der Städte und Gemeinden bei der Sammlung und Überprüfung relevanter Gebäudedaten unterstützt, um schließlich passgenaue Renovierungsstrategien zu entwickeln. Ziel des Ganzen ist die Schöpfung ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Mehrwerte.

Das Instrument wurde im Rahmen des EU-Projekts BUILD UPON² entwickelt. Für Brian Cassidy, leitender Ingenieur im Cork City Council, hat der Referenzrahmen entscheidende Vorteile. „Bis zum Jahr 2030 werden wir 2700 Sozialbauten renovieren. Das von BUILD UPON2 entwickelte Konzept bietet uns die großartige Möglichkeit, die Auswirkungen dieses Programms auf unsere Klimaziele besser zu überwachen und bewährte Verfahren mit anderen europäischen Kommunalbehörden auszutauschen“, sagt er.

Mit dem Ziel der praktischen Umsetzung wurden Städte und Gemeinden – darunter viele Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister - in die Entwicklung des Projekts einbezogen, um direkten Input und Feedback geben zu können.

Möchten Sie mehr darüber erfahren?
Kontaktieren Sie Anuschka Ruge unter a.ruge(at)climatealliance.org. 

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news-2388Mon, 13 Dec 2021 00:00:00 +0100Klima-Bündnis begleitete Change the Future Challenge in Belarushttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-begleitete-change-the-future-challenge-in-belarus.htmlZum ersten Mal haben zwei belarussische Städte – Karma und Smarhon – einen freundlichen Wettstreit mit dem Klima-Bündnis-Tool "Change the Future" durchgeführt. Das Tool zeigt Aktivitäten auf, die Einzelpersonen – allein oder im Team – durchführen können, um eine bessere Zukunft. Kommunen haben beispielsweise die Möglichkeit, mit einer Partnerstadt oder der Nachbargemeinde in einen spielerischen Wettbewerb zu treten. In Belarus waren 60 Bürger*innen aus 19 Teams Teil der Change the Future Challenge und haben sich den verschiedenen Aktivitäten rund um einen nachhaltigeren Lebensstil gestellt. Mit über 330.000 Punkten hat die Stadt Karma gewonnen, aber die erstmalige Umsetzung der Aktion in Belarus war insgesamt für beide teilnehmende Städte ein großer Erfolg.  

Olesya Dikalova, stellvertretende Direktorin für Unterrichts- und Bildungsarbeit, Karma Regional Center for Children and Youth Creativity, kommentierte: „Es ist toll, dass in letzter Zeit so viele Veranstaltungen in unserer Stadt stattfinden. Ich nehme gerne an ihnen teil. Solche Aktionen stärken die ökologische Kultur unserer Einwohner*innen und wecken bei unseren Kindern die Liebe zur Natur. Und ich denke, dass die Verbesserung der Umgebung, in der wir leben, in unserer direkten Verantwortung liegt.“

Der Wettstreit fand im Rahmen des Förderprogramms "Konvent der Bürgermeister für die Lokalisierung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in belarussischen Städten" statt. Das Klima-Bündnis unterstützt das Projekt bei der Organisation eines Austauschs mit deutschen Kommunen und bei der Anpassung und Nutzung des Change-the-Future-Tools in Belarus.

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news-2384Fri, 10 Dec 2021 00:00:00 +0100Veränderung des Mobilitätsverhaltens – Handbuch für Kommunen verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/veraenderung-des-mobilitaetsverhaltens-handbuch-fuer-kommunen-verfuegbar.htmlEin neues Handbuch verrät, wie verhaltensändernde Maßnahmen für Bürger*innen im Mobilitätsbereich implementiert werden können. Das Instrument richtet sich an politische Entscheidungsträger*innen und Kommunalvertreter*innen und unterstützt diese dabei, Belohnungsstrategien und Preisgestaltungen entwickeln und umsetzen zu können. Dabei beachtet das Handbuch alle Schritte – von der Analyse über die Implementierung bis zur Evaluation.

Das Klima-Bündnis hat die Entwicklung der Maßnahmen im Rahmen des Interreg Projekts SaMBA unterstützt. Das Projekt zielt darauf ab, Verhaltensveränderungen anzustoßen und dadurch eine stärkere Nutzung von nachhaltigen Verkehrsoptionen zu fördern. Das Handbuch steht ab sofort online zur Verfügung.

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news-2381Thu, 09 Dec 2021 00:00:00 +0100Klima-Bündnis kommentiert neuen, deutschen Koalitionsvertraghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-kommentiert-neuen-deutschen-koalitionsvertrag.htmlDie neue, deutsche Bundesregierung ist offiziell bestätigt, ein neues Bündnis ist im Amt. Anfang November erst hat das Klima-Bündnis Forderungen an die Koalitionsverhandlungspartner*innen gestellt. Nun bezieht das Netzwerk Stellung zum Koalitionsvertrag.

Der ausgehandelte Vertrag hat starke aber auch schwache Seiten. Die gesteigerte Deckung des Bruttostrombedarfs auf 80 % aus Erneuerbaren bis 2030 ist bspw. ein starkes Zeichen, ebenso das Festhalten am Atomausstieg und die Förderung der Klimawandelanpassung. Auch der Abbau von klimaschädlichen Subventionen sowie die Beteiligung der öffentlichen Hand am Aufbau eines Systems zur Berechnung von Klima- und Umweltkosten sind positive Signale. Dem gegenüber steht aber der Kohleausstieg, der nur „idealerweise“ 2030 stattfinden soll. Besonders fällt auch auf, dass die Forderung des Klima-Bündnis, Klimaschutz als kommunale Pflichtaufgabe zu etablieren, nicht aufgenommen wurde. Die fehlende strukturelle Einbindung von kommunalem Klimaschutz in die nationale Klimaschutzstrategie bleibt weiterhin problematisch. Diese würde es Kommunen ermöglichen, die  anspruchsvollen  Zielsetzungen auf nationaler und europäischer Ebene durch wirkungsvollen  und  nachhaltigen  kommunalen  Klimaschutz  umzusetzen.

Der vollständige Kommentar des Klima-Bündnis zum verabschiedeten Koalitionsvertrag ist ab sofort online nachzulesen.

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news-2377Tue, 07 Dec 2021 00:00:00 +0100Neue Übersicht über Praxisbeispiele und Strategien zur Verringerung der Energiearmut im privaten Mietsektor verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neue-uebersicht-ueber-praxisbeispiele-und-strategien-zur-verringerung-der-energiearmut-im-privaten-mie.htmlDas neue „Energy Poverty Dashboard“ bietet eine Vielzahl von verschiedenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiearmut im privaten Mietsektor und ist ab sofort verfügbar. Es ist ein Instrument zur Information, Entscheidungsunterstützung und zum öffentlichen Engagement und bietet auf benutzerfreundliche Weise maßgeschneiderte neue Daten über relevante Initiativen, Kooperationen und Formen der Unterstützung. Das Tool unterstützt auch die Visualisierung von Maßnahmen, die sich speziell an den privaten Mietsektor richten, und ist Teil der Fallbeispiele der Beratungsstelle für Energiearmut. Um Maßnahmen, die auf private Mietwohnungen abzielen, unterscheiden zu können, wurde ein neuer Indikator entwickelt: der Rented Private Housing Energy Poverty Indicator (REPI).

Das Energy Poverty Dashboard besteht aus zwei Elementen: Online-Karten, die die Geografie der Energiearmut im Mietsektor - und, soweit verfügbar, speziell im privaten Mietsektor - zeigen, und eine interaktive Karte der Maßnahmen zur Energieeffizienz im privaten Mietsektor. Ab sofort sind nationale, regionale und lokale Interessenvertreter eingeladen, das Dashboard zu durchsuchen und ihre Maßnahmen einzureichen.

Das Tool wurde im Rahmen des ENPOR-Projekts entwickelt, an dem das Klima-Bündnis beteiligt ist. Das Projekt zielt auf die Verringerung der Energiearmut im privaten Mietsektor ab.

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news-2378Mon, 06 Dec 2021 00:00:00 +0100Cities Forum der EU-Kommission: Städte können sich ab sofort als Gastgeber bewerbenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/cities-forum-der-eu-kommission-staedte-koennen-sich-ab-sofort-als-gastgeber-bewerben.htmlDas CITIES FORUM ist eine alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung der Europäischen Kommission, die die wichtigsten städtischen Akteure auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene zusammenbringt. Die nächste Ausgabe findet 2023 statt. Interessierte Städte können sich jetzt als Gastgeberstadt bewerben.

Das CITIES FORUM ist ein zentraler Ankerpunkt, um bspw. über die Rolle der Städte bei der Umsetzung des europäischen Green Deal oder über die auf EU-Ebene entwickelten Initiativen zur Unterstützung der Städte zu diskutieren. Die ausführende Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Kommission (DG Regio) ist auf der Suche nach einer engagierten Stadt, die Austragungsort und Mitgestalter des Forums sein möchte. Die Stadt sollte eine geeignete Location bieten, bei der Kommunikation unterstützen und für politische Teilhabe auf nationaler Ebene sorgen.

Interessierte Städte können sich noch bis zum 31. Januar 2022 hier bewerben.

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news-2369Fri, 03 Dec 2021 00:00:00 +0100Datenbank und Bericht über lokale Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiearmut verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/datenbank-und-bericht-ueber-lokale-massnahmen-zur-bekaempfung-der-energiearmut-verfuegbar.htmlAb sofort bieten zwei neue Materialien Zugang zu einer Auswahl von Praxisbeispielen zur Bekämpfung von Energiearmut: der digitale EPAH ATLAS und der Bericht "Energiearmut bekämpfen mit lokalen Maßnahmen - Inspirierende Fälle aus ganz Europa" (Originaltitel: Tackling energy poverty through local actions - Inspiring cases from across Europe).

Das Bewusstsein für Energiearmut wächst in ganz Europa. Europäische Kommunen haben bereits damit begonnen, Energiearmut durch einen lokalen Ansatz zu bekämpfen, der den Bedürfnissen ihrer Gemeinden entspricht. Vor diesem Hintergrund hat die Beratungsstelle für Energiearmut, an der das Klima-Bündnis federführend beteiligt ist, 2021 mehr als 200 inspirierende Beispiele gesammelt, um Kommunen zu inspirieren, Energiearmut auf lokaler Ebene zu bekämpfen.

Der Bericht zeigt eine Reihe von 24 Fallbeispielen, die nationale, lokale und internationale Projekte sowie Maßnahmen umfassen. Die Beispiele wurden so ausgewählt, dass sie sowohl in thematischer als auch in geografischer Hinsicht möglichst viele Situationen abdecken und die Leser*innen dazu anregen sollen, weitere Beispiele im EPAH ATLAS zu konsultieren. Der EPAH ATLAS ist eine interaktive Datenbank, die es Nutzer*innen ermöglicht, lokale und internationale Projekte sowie Maßnahmen zur Bekämpfung von Energiearmut auf der ganzen Welt zu entdecken. Eine filterbare Liste ermöglicht es den Besucher*innen, die Fallbeispiele auf einfache und effektive Weise zu durchsuchen. Interessierte Kommunen können noch immer ihre Projekte und Maßnahmen in den EPAH ATLAS unter energy-poverty.ec.europa.eu/discover/epah-atlas aufnehmen lassen.

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news-2367Thu, 02 Dec 2021 00:00:00 +0100Das Klima-Bündnis trauert um langjährigen Kollegen Johann Kandlerhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/das-klima-buendnis-trauert-um-langjaehrigen-kollegen-johann-kandler.htmlJohann Kandler, geschätzter Kollege des Klimabündnis Österreich und langjähriger Wegbegleiter unseres Netzwerkes, ist Ende November verstorben.

Johann „Hans“ Kandler lebte von 1972 bis 1992 in Brasilien. Dort unterstützte er die lokale Bevölkerung und kämpfte für den Erhalt des Regenwaldes sowie die Rechte der Indigenen. Zurück in Europa, war er als „Amazonas-Experte“ von Anfang an Teil des Klimabündnis Österreich und baute dort die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der FOIRN, dem Dachverband der indigenen Organisationen am Rio Negro, auf. Er hat damit eine starke und stabile Brücke für die Unterstützung der indigenen Gemeinden am Rio Negro sowie für ein besseres Verständnis über die Rolle und Bedeutung indigener Lebensweisen für eine nachhaltige Entwicklung auch außerhalb Amazoniens gebaut. Das Klimabündnis Österreich bezeichnet ihn als Wanderer zwischen den Welten und Kulturen.

Er trug die Idee der globalen Partnerschaft mit indigenen Völkern auch erstmalig in die österreichischen Gemeinden und informierte darüber in zahlreichen Vorträgen, Erzählungen und Delegationsreisen. Die vielen Teilnehmer*innen der Delegationsreisen sind für ihr Leben lang geprägt von den intensiven Eindrücken und versuchen diese Erkenntnisse auch in ihrer Arbeit einzubinden. Auch die vielen Menschen (Erwachsene und Kinder), die bei seinen Besuchen in Gemeinden und Schulen mit aktuellen und persönlichen Informationen motiviert wurden, sind potentielle Multiplikator*innen.

Für diese Arbeit möchten wir uns im Namen des gesamten Klima-Bündnis bedanken. Wir sind davon überzeugt, dass seine Arbeit weiter getragen werden wird. Mit dem Tod von Hans Kandler hat unser Netzwerk einen engagierten Kollegen, wichtigen Verfechter von Klimagerechtigkeit und langjährigen Freund verloren. Auch die indigene Organisation FOIRN verliert einen guten Freund sowie einen starken Unterstützer für deren Angelegenheiten. Ihre Besuche mit ISA in Österreich und darüber hinaus waren wichtige Bausteine zur Stärkung der Klima-Bündnis-Partnerschaft. Hans Kandler wird eine große Lücke hinterlassen.

Lesen Sie den vollständigen Nachruf des Klimabündnis Österreich.

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news-2361Mon, 29 Nov 2021 00:00:00 +0100Mehr als 800.000 Menschen radeln weltweit für ein gutes Klimahttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/mehr-als-800000-menschen-radeln-weltweit-fuer-ein-gutes-klima.htmlBerlins Verkehrssenatorin Regine Günther würdigt Gewinnerkommunen der Kampagne StadtradelnGemeinsame Pressemitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und des Klima-Bündnis.

Berlin/Frankfurt am Main, 29. November 2021. Heute fand die Auszeichnung der erfolgreichsten Kommunen der internationalen Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“ in Berlin statt. Berlins Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, würdigte die Gewinner-Kommunen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung – pandemiehalber mit nur wenigen Gästen am Ort unter 2G+-Bedingungen –, live gestreamt aus der Schöneberger Malzfabrik. Die Stadtradeln-Kampagne hat mit 804.077 Teilnehmer*innen aus 2.172 Kommunen aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Rumänien und den USA  in diesem Jahr neue Rekorde aufgestellt. Zwischen Mai und September legten die Teilnehmenden rund 160 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad zurück, vermieden dabei über 23.000 Tonnen CO2 im Vergleich zur Autofahrt und setzten so ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz, Radförderung und für lebenswerte Kommunen.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Die Kampagne Stadtradeln schafft es Jahr für Jahr auf beeindruckende Weise, sehr viele Menschen zum Fahrradfahren zu motivieren – darunter auch solche, die lange nicht mehr Rad gefahren sind und jetzt häufig dabeibleiben. Das ist großartig. Die Teams fahren miteinander im entspannten Wettbewerb – und radeln dabei alle für ein gemeinsames Ziel: für einen stadtverträglichen, klimaschonenden und gesundheitsfördernden Verkehr.“

André Muno, Kampagnenleiter des Stadtradeln, betonte, wie wichtig es sei, das Rad weiter in den Mittelpunkt stadtplanerischen Handelns zu setzen: „Die neu erreichten Rekorde zeigen eindeutig, dass die Menschen weltweit genug vom Status quo haben und eine fahrradorientierte Ausrichtung unserer Verkehrsinfrastruktur fordern.“

Das Stadtradeln lädt bereits seit 2008 Kommunen, Bürger*innen und Lokalpolitiker*innen dazu ein, auf das Fahrrad zu steigen und im Kampagnenzeitraum möglichst viele Radkilometer zu erzielen. Die Kampagne ist ein Angebot des Klima-Bündnis, dem größten Städtenetzwerk Europas, das sich zu einem umfassenden und gerechten Klimaschutz verpflichtet.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, Busch + Müller, Stevens Bikes, MYBIKE, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt.

WEITERE INFORMATIONEN

KONTAKTE

Jan Thomsen
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin
T. +49 30 9025-1090
jan.thomsen(at)senuvk.berlin.de

Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation, Klima-Bündnis
T. +49 69 717139 -20
s.mekjian(at)klimabuendnis.org

André Muno
Gesamtleitung Stadtradeln, Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -11
a.muno(at)klimabuendnis.org


STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Projekt RiDE – Radverkehr in Deutschland, das wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten den Teilnehmerkommunen bereitstellt, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden kann.
stadtradeln.de

DAS KLIMA-BÜNDNIS

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit über 1.800 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern, um eine Reduktion der CO2-Emissionen im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 %  bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-2357Fri, 26 Nov 2021 00:00:00 +0100Naturbasierte Lösungen im urbanen Raum: Städte können sich für Connecting Nature Roadshow bewerbenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/naturbasierte-loesungen-im-urbanen-raum-staedte-koennen-sich-fuer-connecting-nature-roadshow-bewerben.htmlDie Connecting Nature Roadshow ist eine mobile Ausstellung für Innenstädte. Sie bietet im April 2022 in vier Städten über einen Zeitraum von jeweils drei Tagen interaktive Workshops zum Thema „Naturbasierte Lösungen in Städten“ an. Ziel ist es, Städte und Natur einander näher zu bringen und die Implementierung naturbasierter Lösungen im urbanen Raum zu fördern. Interessierte Städte können sich ab sofort für die Roadshow bewerben.

Mit dabei ist auch ein Mobiles Grünes Zimmer®, das naturbasierte Lösungen in Städten erfahrbar macht. „Mitten in der Innenstadt ist es mit seiner bunten Vegetation für viele Menschen ein attraktiver Anziehungspunkt. Sie nehmen mit allen Sinnen wahr, was es darin zu entdecken gibt, oder nutzen es einfach als Ruheoase“, berichtet Sven-Oliver Knabe von der Firma Helix Pflanzen GmbH, Hersteller des Mobilen Grünen Zimmers. „Da es auf seiner ersten Tour 2016 auf so viel Begeisterung gestoßen ist, können es Städte und Kommunen seit 2017 mieten.“ Die Roadshow bietet Städten auch die Möglichkeit, Mitglieder der Connecting Nature Enterprise Plattform kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen Ideen zur Entstehung eines lokalen Netzwerks zu entwickeln. Als Teil der Roadshow wird es von EM | Path, den Entwicklern eines künstlerischen Schaffensprozesses, begleitet. In einem Workshop erhalten Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihr Verhältnis zur Natur zu reflektieren und daraus Narrative zu kreieren, die der Formung individueller naturbasierter Lösungen in Städten den Weg ebnen.

Die Roadshow wird im Rahmen des EU-Projekts Connecting Nature stattfinden. Das Klima-Bündnis ist Teil des Projekts, das mit Hilfe von naturbasierten Lösungen die Resilienz von Städten und Gemeinden stärken möchte. Interessierte Städte und Gemeinden können sich noch bis zum 12. Januar 2022 für die Roadshow bewerben.

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news-2355Thu, 25 Nov 2021 00:00:00 +0100Cities Mission: EU-Kommission startet Bewerbungsaufruf für Städtehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/cities-mission-eu-kommission-startet-bewerbungsaufruf-fuer-staedte.htmlDie EU-Kommission hat den Aufruf für die „Cities Mission” am 25. November offiziell gestartet. Ziel ist es, mit der Cities Mission mindestens 100 europäische Städte dabei zu unterstützen, Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen. Kommunen können sich nun bewerben und erhalten damit eine umfassende, maßgeschneiderte technische, regulatorische und finanzielle Beratung zu ihren ambitionierten Klimaschutzplänen.

Neben der Unterstützung in einer Reihe von Bereichen wie Einbindung von Bürger*innen, Governance, Finanzen und Systeminnovationen erhalten die „Mission Cities“ bevorzugten Zugang zu einer Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten über EU-Programme, die Europäische Investitionsbank, nationale Banken und private Investor*innen. Eine kleinere Gruppe von 30 Städten wird zusätzlich Unterstützung bei der Entwicklung ihrer eigenen kommunalen Strategien über eine spezielle Plattform erhalten. 

Kommunen, die sich für die Cities Mission bewerben möchten, müssen das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, klar formulieren und mindestens 50.000 Einwohner*innen haben (10.000 in Ländern mit überwiegend kleineren Städten wie Kroatien, Irland, Luxemburg, Slowenien oder der Slowakei). Die EU-Kommission plant vom 30. November bis zum 15. Dezember 2021 eine Reihe von drei Webinaren, um die Bewerber*innen bei ihrem Antragsprozess zu unterstützen. Der Bewerbungsaufruf soll am 31. 2022 enden, die Auswahl der Städte findet im April 2022 statt. Das Klima-Bündnis ist Teil des NetZeroCities-Konsortiums, das die Einführung der Cities Mission der Europäischen Kommission unterstützt und mit dem Betrieb der Plattform beauftragt ist.

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news-2341Tue, 09 Nov 2021 00:00:00 +0100Leitfaden für Förderprogramm „Cities Mission“ jetzt verfügbar: Kommunen können ihr Interesse signalisierenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/leitfaden-fuer-foerderprogramm-cities-mission-jetzt-verfuegbar-kommunen-koennen-ihr-interesse-signali.htmlDie Europäische Union hat jetzt ein umfassendes Informationspaket veröffentlicht, das Städten helfen soll, sich auf die Teilnahme an der neuen Cities Mission vorzubereiten. Die Mission zielt darauf ab, mindestens 100 europäische Städte dabei zu unterstützen, bis 2030 "Klimaneutralität" zu erreichen. Dazu werden ausgewählte Städte auf ihrem Weg zur „Netto Null“ umfassend und maßgeschneidert technisch, regulatorisch und finanziell beraten. Die Europäische Kommission hat allein bis 2023 rund 360 Millionen Euro für Maßnahmen im Rahmen der Cities Mission bereitgestellt. Das Label der Cities Mission wird somit ein Tor zur Finanzierung über EU-Programme sein, aber auch als Türöffner für eine Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten über die Europäische Investitionsbank, nationale Banken und private Investor*innen dienen. Das Klima-Bündnis ist Teil des NetZeroCities-Konsortiums, das die Einführung der Cities Mission der Europäischen Kommission unterstützt.

Kommunen, die sich als eine der 100 „Cities-Mission“-Städte bewerben möchten, müssen ihr Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, klar formulieren und mindestens 50.000 Einwohner*innen haben (10.000 in Ländern mit überwiegend kleineren Städten wie Kroatien, Irland, Luxemburg, Slowenien oder der Slowakei). Der offizielle Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen, der sogenannte "Aufruf zur Interessenbekundung", wird im November dieses Jahres veröffentlicht und endet im Januar 2022. Mit dem nun veröffentlichten Informationspaket können sich interessierte Kommunen bereits jetzt einen umfassenden Überblick über die Bewerbungsanforderungen verschaffen. Außerdem können sie ihr Interesse signalisieren und werden damit sofort informiert, sobald die offizielle Ausschreibung veröffentlicht wird.

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news-2336Mon, 08 Nov 2021 00:00:00 +0100UN-Klimasekretariat würdigt Klimaschutz-Engagement von Kindern https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/un-klimasekretariat-wuerdigt-klimaschutz-engagement-von-kindern.htmlMehr als 350.000 Kinder setzen Zeichen für den Klimaschutz mit der Klima-Bündnis-Kampagne KindermeilenFrankfurt am Main/ Glasgow, 8. November 2021. Eine Delegation des Klima-Bündnis hat heute im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Glasgow offiziell die Ergebnisse der Kindermeilen-Kampagne an Patricia Espinosa, Chefin des UN-Klimasekretariats, übergeben. Aufgrund der Verschiebung der COP26 auf 2021  wurden in diesem Jahr die gesammelten Kindermeilen von 2020 und 2021 zusammen überreicht.

„Ich bin sehr dankbar für diesen Einsatz", kommentierte Espinosa die Bemühungen der Kinder. „Es geht um ihre Zukunft, um die Welt, in der sie leben werden... Ich möchte die Kinder bitten, weiterzumachen und nicht aufzugeben", sagte sie und versprach, die Botschaften der Kinder an die führenden Politiker*innen der Welt weiterzuleiten.

Insgesamt machten mehr als 350.000 Kinder aus neun europäischen Ländern in den letzten zwei Jahren bei der Kindermeilen-Kampagne mit. Gemeinsam haben sie mehr als fünf Millionen Kindermeilen gesammelt, indem sie klimafreundliche Transportmöglichkeiten gewählt, lokale und biologische Nahrungsmittel gegessen oder Energie gespart haben. Viele Einrichtungen wurden aufgrund der durch die Pandemie erschwerten Bedingungen erfinderisch. Kampagnenmaterialien wurden kurzerhand auseinander geschnitten, um sie jedem Kind zur Bearbeitung mit nach Hause geben zu können. Statt der durch den Lockdown entfallenen  Schulwege,  zahlte z. B. der tägliche Spaziergang auf das Meilenkonto ein.

„Wir freuen uns, dass so viele Kinder und Einrichtungen in ganz Europa in den letzten zwei Jahren Teil der Kindermeilen-Kampagne waren. Es scheint, dass Corona sie veranlasst hat, sich noch stärker für das Klima einzusetzen – hoffen  wir, dass die Politiker es ihnen gleichtun“, kommentierte Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, während der diesjährigen offiziellen Übergabe.

Die Kindermeilen-Kampagne des Klima-Bündnis lädt bereits seit 2002 Kinder aus ganz Europa dazu ein, grüne Meilen für das Klima zu sammeln. Gemeinsam lernen die Kinder damit mehr über einen nachhaltigen Lebensstil und setzen mit ihren gesammelten grünen Meilen ein starkes Zeichen für den Klimaschutz. Die Ergebnisse der Kampagne werden traditionell den Teilnehmenden der jährlichen UN-Klimakonferenz übergeben.

WEITERE INFORMATIONEN

KONTAKTE

Sarah Mekjian,
Klima-Bündnis
Leiterin Kommunikation
T. +49 69 7171 39 -20
communications(at)klimabuendnis.org  

Claudia Schury, Klima-Bündnis
Projektleitung Kindermeilen
T. +49 69 7171 39 -22
c.schury(at)klimabuendnis.org  


DIE KINDERMEILEN-KAMPAGNE

Seit 2002 unterstützt die Kindermeilen-Kampagne europaweit Kinder darin, etwas über den Einfluss ihres täglichen Lebens auf das Klima zu lernen und ermutigt sie Vorbild für ihre Familien sowie für Klimapolitiker*innen zu sein. Die Kinder sammeln mindestens eine Woche lang sogenannte "Grüne Meilen" für jeden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegten Weg sowie für weitere umweltfreundliche Aktionen wie zum Beispiel regionale Ernährung. Die Grünen Meilen werden den Teilnehmer*innen und Politiker*innen der jährlichen UN-Klimakonferenzen präsentiert. kindermeilen.de

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit über 1.800 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern, um eine Reduktion der CO2-Emissionen im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 %  bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org


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Pressemitteilung
news-2332Thu, 04 Nov 2021 00:00:00 +0100Deutsche Kommunen fordern Berücksichtigung in Klimapolitikhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/deutsche-kommunen-fordern-beruecksichtigung-in-klimapolitik.htmlKlima-Bündnis-Netzwerk formuliert Empfehlungen anlässlich aktueller Koalitionsverhandlungen Frankfurt am Main, 4. November 2021. In einem neuen Papier haben die deutschen Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis ihre Forderungen an die Parteispitzen und derzeitigen Koalitionsverhandlungspartner*innen für die neue Legislaturperiode gestellt.

„Die lokale Ebene spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutz. Sie bildet eine Schnittstelle zwischen Bundes- und Landespolitik und den Bürger*innen. Unser Netzwerk verlangt eine deutsche Klimapolitik, die den kommunalen Klimaschutz unterstützt, fördert und stärkt“, erklärt Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln und Vorsitzender des Klima-Bündnis.

In seinem Papier fordert das Klima-Bündnis, dass Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagement zu Pflichtaufgaben für Kommunen werden.  Eine Energieversorgung auf der Basis von 100 % erneuerbaren Quellen sowie Energieeinsparungen und ein Fokus auf den Erhalt natürlicher Kohlenstoffsenken wie Wälder und Böden bilden Eckpfeiler effektiver Klimaschutzmaßnahmen; Technologien zur Kohlenstoffabscheidung demnach nicht. Die Politik müsse außerdem die Wärmewende vorantreiben, unsere Gebäude fit für die Energiewende machen, die Verkehrsinfrastruktur für die Zukunft ausbauen und im Prozess stets auf Gerechtigkeit achten.

Das Klima-Bündnis engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für ambitionierten und gerechten Klimaschutz. In Deutschland blickt das Bündnis auf eine Mitgliedschaft mit über 560 Mitgliedskommunen. Zurzeit leben mehr als 44 Millionen Bür-ger*innen, also gut 54 % der Einwohner*innen Deutschlands, in Klima-Bündnis-Kommunen.

Weitere Informationen

Kontakte

Sarah Mekjian, Klima-Bündnis
Leiterin Kommunikation
communications(at)klimabuendnis.org

Svenja Schuchmann, Klima-Bündnis
Nationalkoordination Deutschland
s.schuchmann(at)klimabuendnis.org


Das Klima-Bündnis

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit über 1.800 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu vermindern, um eine Reduktion der CO2-Emissionen im Sinne der Forderungen des Weltklimarats von mindestens 95 %  bis 2050 (gegenüber 1990) zu erreichen. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.
klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-2331Wed, 03 Nov 2021 00:00:00 +0100Bolivianische Behörden verhindern Teilnahme eines COICA-Vertreters an UN-Klimakonferenzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/bolivianische-behoerden-verhindern-teilnahme-eines-coica-vertreters-an-un-klimakonferenz.htmlDer bolivianische Indigenenführer Adolfo Chávez wurde am Sonntag, den 31. Oktober, auf dem internationalen Flughafen Viru Viru festgenommen und an der Reise zur UN-Klimakonferenz in Glasgow gehindert. Dort sollte er über den Abbau von Mineralien und Kohlenwasserstoffen und andere Verstöße gegen die Rechte der bolivianischen Ureinwohner*innen sprechen. Ein Bericht des Medienunternehmens Servindi stellt die Motive der Behörden in Frage und verweist auf Korruption und ein in Abwesenheit gefälltes Gerichtsurteil wegen angeblicher Veruntreuung von Geldern aus dem ehemaligen Indigenen Bauernfonds. Adolfo Chavéz wurde später freigelassen, darf Bolivien aber derzeit nicht mehr verlassen. Das Klima-Bündnis hat in der Vergangenheit mit dem COICA-Vertreter zusammengearbeitet und begrüßte ihn als Gast auf der internationalen Klima-Bündnis-Konferenz 2018 in Barcelona.

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news-2329Mon, 01 Nov 2021 00:00:00 +0100Neue Kommunalrichtlinie stärkt Klimaschutz in deutschen Kommunenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neue-kommunalrichtlinie-staerkt-klimaschutz-in-deutschen-kommunen.htmlLetzte Woche wurde die neue, deutsche Kommunalrichtlinie vorgestellt, die ab 2022 in Kraft tritt. Ziel ist es, den Klimaschutz in deutschen Städten und Gemeinden zu stärken und CO2-Emissionen zu senken. Die Fördermöglichkeiten sind dabei umfassend – von Beratungsleistungen und Machbarkeitsstudien über Energie & Umweltmanagement bis hin zu kommunalen Netzwerken und Radinfrastruktur. Auch Konzepte und Personal für die Umsetzung lokaler Klimaschutzmaßnahmen sind förderungsfähig und stellen damit eine große Chance dar, in vielen Kommunen ein Erstvorhaben Klimaschutzkonzept in Angriff zu nehmen oder Klimaschutzmanager*innen einzustellen.

Für die neue Programmlaufzeit bis Ende 2027 können sich Kommunen aus ganz Deutschland sowie Bildungseinrichtungen, Vereine, kommunale Unternehmen und weitere lokale Akteur*innen bewerben. Auch Sozial- und Wohlfahrtverbände und gemeinnützige Vereine sind ab sofort berechtigt, einen Förderungsantrag zu stellen. Außerdem haben finanziell schwächere Städte und Gemeinden die Chance auf dauerhaft erhöhte Förderquoten. 

Lesen Sie mehr über die neue Kommunalrichtlinie.


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news-2316Tue, 19 Oct 2021 00:00:00 +0200Neu im Klima-Bündnis: Hoch effektive Kampagne zur energetischen Gebäudesanierunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neu-im-klima-buendnis-hoch-effektive-kampagne-zur-energetischen-gebaeudesanierung.htmlDie neue Kampagne der Kooperationspartner Klima-Bündnis und fesa e.V., die Energiekarawane, beantwortet die Frage, wie Städte und Gemeinden ihre Bürger*innen für eine energetische Gebäudesanierung motivieren können. Die Kampagne kehrt das herkömmliche Prinzip der Energieberatung um. Städte und Gemeinden unterbreiten Bürger*innen in einem ausgewählten Quartier das Angebot einer kostenfreien Beratung durch neutrale und qualifizierte Energieberater*innen.

Die Kampagne folgt einem standardisierten Ablauf und wird auf der Grundlage vorgefertigter Arbeitsmaterialien und Umsetzungspaketen durchgeführt. Bisher wurden weit über 100 Kommunen jeder Größenordnung begleitet, um sie für eine selbständige Kampagnenumsetzung fit zu machen. Bei durchschnittlich 60 Prozent der Beratungen werden energetische Sanierungsmaßnahmen im privaten Gebäudebestand in allen Bereichen umgesetzt – Einsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energieerzeugung. Mit der Energiekarawane verfügen Kommunen damit über eine effektive Vorgehensweise, um die bisher schwer erreichbare Zielgruppe der Hausbesitzer*innen zur energetischen Modernisierung zu motivieren.

Für die Umsetzung der Energiekarawane kooperiert das Klima-Bündnis mit dem gemeinnützigen Verein fesa e.V. Derzeit sind die Materialien der Kampagne und die Erfahrungen zum Wissenstransfer in die Kommunen auf Deutschland ausgerichtet. Doch gemeinsam möchten beide Kooperationspartner diese erfolgreiche Kampagne zukünftig Städten und Gemeinden aus ganz Europa zur Verfügung stellen.

Sie haben Interesse an der Energiekarawane? Kontaktieren Sie Jan Schwarz unter j.schwarz(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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news-2305Fri, 15 Oct 2021 00:00:00 +0200Umfrageergebnisse verdeutlichen kommunalen Bedarf am Thema Gebäude & Sanierungen https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/umfrageergebnisse-verdeutlichen-kommunalen-bedarf-am-thema-gebaeude-sanierungen.htmlKommunen haben ein großes Interesse an Energieberatung, Fortbildung und Informationen zum Thema Sanierungsmaßnahmen sowie einen Austausch über Zielsetzungen und wirtschaftliche Tragfähigkeit von Renovierungen – das zeigt die Auswertung einer Umfrage des Klima-Bündnis. Im Sommer hat das Netzwerk seine Mitglieder aus ganz Europa aufgerufen, an einer Umfrage zum Thema Gebäude und Sanierungen teilzunehmen und ihre Bedürfnisse und Ansichten zu teilen.

Ziel der Umfrage war es, auf Basis der Ergebnisse eine Arbeitsgruppe für kommunale Vertreter*innen zum Thema Gebäude ins Leben zu rufen. Die Arbeitsgruppe wird eine Plattform für interessierte Kommunen sein, um sich untereinander und mit Expert*innen über das kritische Thema der Energienutzung in Gebäuden auszutauschen. Die neue Arbeitsgruppe des Klima-Bündnis zum Thema Gebäude soll sich im November dieses Jahres zum ersten Mal treffen. 

Das Klima-Bündnis hat die Umfrage auch in Zusammenarbeit mit dem EU-Projekt outPHit umgesetzt. Das outPHit-Konsortium entwickelt Lösungen für kostengünstige und schnelle Sanierungen mit zuverlässig hoher Qualität.

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Foto: Dylan Gilis via Unsplash

 

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news-2307Thu, 14 Oct 2021 00:00:00 +0200Kooperation mit oekom Verlag: Rabatte für Klima-Bündnis-Mitglieder verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/kooperation-mit-oekom-verlag-rabatte-fuer-klima-buendnis-mitglieder-verfuegbar.htmlKlima-Bündnis-Mitglieder haben ab sofort die Möglichkeit, über ihre Mitgliedschaft im Klima-Bündnis Vergünstigungen für Angebote des oekom Verlags zu erhalten. Der oekom Verlag setzt sich insbesondere für die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit ein und bietet eine Vielzahl an Zeitschriften, Büchern und weiteren Publikationen. Klima-Bündnis-Mitglieder haben nun die Gelegenheit, einen Rabatt von 20 % auf ein Institutions-Abo für Fachzeitschriften einzulösen. Außerdem erhalten Mitgliedskommunen auch 33 % Rabatt auf das E-Paper ihres Klimasparbuchs! 

Das Klimasparbuch ist ein Kommunikationsinstrument für Kommunen, um Bewohner*innen einer Stadt oder eines Kreises die »grünen Seiten« ihrer Region zu zeigen und sie zu einem nachhaltigen Konsum zu motivieren. Als kompaktes Ratgeber- und Gutscheinbuch zeigt es regional, unkonventionell und vielfältig wie Klimaschutz für jede und jeden funktionieren kann. Mitglieder des Klima-Bündnis erhalten den Rabatt für das E-Paper bei der Bestellung ihres Klimasparbuchs! Das E-Paper kann nur in Verbindung mit einer Printversion des Klimasparbuchs bestellt werden.

Sie haben Interesse? Dann melden Sie sich bei uns unter communications(at)klimabuendnis.org und erhalten Sie alle notwendigen Informationen, um die Rabatte einzulösen.

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Foto: Absolut Vision via Unsplash

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news-2304Wed, 13 Oct 2021 00:00:00 +0200Neues Zentrum für Expertise: Beratungsstelle für Energiearmut veröffentlicht Webseite https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neues-zentrum-fuer-expertise-beratungsstelle-fuer-energiearmut-veroeffentlicht-webseite.htmlDie Website des Energy Poverty Advisory Hubs (EPAH) ist ab sofort auf Englisch online verfügbar. EPAH, eine vom Klima-Bündnis geleitete Initiative der Europäischen Kommission, dient als Kompetenzzentrum für Energiearmut in der EU für Kommunalverwaltungen und alle Interessengruppen, die Maßnahmen zur Bekämpfung von Energiearmut ergreifen möchten. Die neue Plattform bietet nicht nur Informationen über die Initiative selbst, sondern hilft Kommunen und den sie unterstützenden Organisationen, mehr über Energiearmut zu erfahren, wie sie gemessen werden kann und was dagegen getan werden kann.

Die Webseite wird einen Atlas mit inspirierenden Projekten, Praktiken und Maßnahmen in ganz Europa sowie Online-Schulungskurse zum Thema Energiearmut und Informationen über einschlägige Veröffentlichungen und Veranstaltungen enthalten. Ein Helpdesk für Kommunen zum Thema Energiearmut rundet das Angebot ab und bietet Anleitungen sowie Informationen über offene Ausschreibungen, die den Zugang zu bilateraler Beratung durch lokale und internationale Expert*innen erleichtern.

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Foto: Anton Maksimov via Unsplash

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news-2308Tue, 12 Oct 2021 00:00:00 +0200Dt.-Frz. Klimaschutzpartnerschaft: Bürger*innen identifizieren Hitzeinseln und Klimaoasenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/dt-frz-klimaschutzpartnerschaft-buergerinnen-identifizieren-hitzeinseln-und-klimaoasen.html Anfang Oktober war eine Delegation des Klima-Bündnis-Mitglieds Worms zu Besuch bei ihrer französischen Partnerstadt Eurométropole Metz, um gemeinsam die Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung zur Kartierung von Hitzeinseln und Klimaoasen in beiden Städten zu präsentieren. Dabei zeigten sich in den beiden Städten viele Gemeinsamkeiten: öffentliche Plätze, Straßen und Parkplätze wärmen sich bei Hitze schneller auf, so dass die Bevölkerung den Aufenthalt aufgrund fehlender Beschattung, fehlender Durchlüftung und aufgeheizter Oberflächen meidet. Im Gegenteil dazu weisen die Klimaoasen Schatten durch Bäume, kühle Luft durch Verdunstung, Nähe zum Wasser sowie eine gute Durchlüftung und Sitzgelegenheiten auf.

Die Ergebnisse machen auch deutlich, dass es wichtig ist, folgende drei Lösungsansätze zur Hitzereduktion zu priorisieren: Grüne Strukturen durch Vegetation bzw. Bäume, weiße Strukturen durch helle und abstrahlende Oberflächen und blaue Strukturen durch die Nähe von fließendem Wasser.

Das Projekt wurde mit der finanziellen Unterstützung des deutsch-französischen Bürgerfonds umgesetzt. Bereits seit 2016 besteht zwischen den Städten Worms und der Eurométropole Metz eine fachliche Zusammenarbeit zu den Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Unterstützt durch das TANDEM-Projekt, das vom Klima-Bündnis und Energy Cities koordiniert wird, haben beiden Städte bereits verschiedene erfolgreiche Aktionen im Rahmen dieser erfolgreichen grenzüberschreitenden Klimaschutzpartnerschaft durchgeführt.

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Foto: Murielle Bosch

 

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news-2290Wed, 06 Oct 2021 00:00:00 +0200Die European City Facility öffnet ihren 3. Aufruf zur Einreichung von Anträgen https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/die-european-city-facility-oeffnet-ihren-3-aufruf-zur-einreichung-von-antraegen.htmlDie European City Facility (EUCF), eine Initiative, die Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Investitionskonzepten und der Suche nach Investoren für ihre Projekte im Bereich der nachhaltigen Energie unterstützt, veröffentlicht jetzt ihren dritten Aufruf zur Bewerbung. Kommunen  aus ganz Europa (Städte und Gemeinden) können sich vom 15. Oktober bis zum 17. Dezember 2021 um Unterstützung durch die EUCF bewerben. Im Rahmen der dritten Bewerbungsrunde werden Mittel für 68 Städte und Gemeinden in ganz Europa bereitgestellt. Das Gesamtbudget für diese Runde beträgt 4,08 Mio. EUR.

Mit einer Finanzierung von bis zu 60.000 EUR pro begünstigter Stadt oder Gemeinde sowie zusätzlichen Unterstützungsleistungen soll die EUCF Investitionen in nachhaltige Energieprojekte freisetzen, die für die Umsetzung der lokalen Energie- und Klimaaktionspläne der lokalen Ebene von entscheidender Bedeutung sind. Bei der ersten Bewerbungsrunde im Jahr 2020 gingen mehr als 250 Anträge aus ganz Europa ein. Von diesen erhielten 69 eine Finanzierung. Bei der zweiten Aufforderung, die im Mai dieses Jahres abgeschlossen wurde, gingen 221 Bewerbungen ein, aus denen 68 Bewerber ausgewählt wurden. Die Städte und Gemeinden aus der ersten Runde entwickeln bereits ihre Projektinvestitionskonzepte (die im Frühjahr 2022 vorliegen sollen), während die Städte aus der zweiten Runde bald mit der Arbeit an ihren Konzepten beginnen werden.

Klima-Bündnis-Mitglieder können mehr über die 3. Bewerbungsrunde der EUCF erfahren: beim EUCF Launch Event in englischer Sprache am 14. Oktober oder bei der EUCF Informationsveranstaltung für deutsche Kommunen am 19. Oktober.

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Foto: Jacek Dylag via Unsplash

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news-2266Mon, 13 Sep 2021 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Projekt im Finale der REGIOSTARS Awardshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-projekt-im-finale-der-regiostars-awards.htmlDas EU-finanzierte Projekt Renewable Energy Regions (RegEnergy) ist Finalist in der Kategorie Green Europe bei den diesjährigen REGIOSTARS Awards. Das Projekt wird in der finalen Runde von einer Fachjury sowie dem Publikum bewertet. Am 2. Dezember werden die Gewinner*innen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ausgezeichnet. Interessierte Personen können ihre Stimme für ihren Favoriten unter regiostarsawards.eu abgeben.

Das Klima-Bündnis arbeitet als Lead Partner mit acht weiteren Projektpartner*innen für RegEnergy. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien durch die Schaffung von Angebots- und Nachfrage-Partnerschaften für erneuerbare Energien zwischen städtischen und umliegenden ländlichen Gebieten in Nordwesteuropa zu erhöhen.

Der REGIOSTARS Award ist ein Wettbewerb, der seit 2008 jährlich von der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU Kommission organisiert wird. Er hat sich zum europäischen Gütesiegel für EU-finanzierte Projekte entwickelt, die innovative und integrative Ansätze für die regionale Entwicklung demonstrieren. 

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Foto: Infrastruktur & Umwelt

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news-2264Thu, 09 Sep 2021 00:00:00 +0200Größtes europäisches Städtenetzwerk setzt Zeichen für mehr Klimaschutzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/groesstes-europaeisches-staedtenetzwerk-setzt-zeichen-fuer-mehr-klimaschutz.htmlKlima-Bündnis-Mitglieder verabschieden zukunftsweisende ChartaFrankfurt am Main, 9. September 2021. Städte und Gemeinden aus ganz Europa haben ihr Bekenntnis zu ehrgeizigem Klimaschutz auf lokaler Ebene erneuert und bekräftigt. Klima-Bündnis-Mitglieder haben gestern bei der jährlichen Mitgliederversammlung die neue Charta des Städtenetzwerks verabschiedet. Die Charta zeigt auf, wie gerechter Klimaschutz lokal aussehen kann. Sie eröffnet zudem einen Zielkorridor, durch den Kommunen zukünftig ehrgeizigere Emissionsreduktionsziele anstreben können. 

„Ob Flutkatastrophen, extreme Hitze oder der aktuellste Bericht des Weltklima-rats (IPCC) – die Ereignisse der letzten Monate haben deutlich gemacht, wie wichtig ambitionierter Klimaschutz ist. Jetzt zu handeln, ist unerlässlich, aber wie dieses Handeln aussieht ist mindestens genauso wichtig. Die Verabschiedung der Charta ist ein Meilenstein für unser Netzwerk und ein großer Schritt in Richtung Zukunft“, kommentiert Andreas Wolter, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln.  

Die Charta unterstreicht die Bedeutung der Frage danach,  wie  die Erderhitzung bekämpft werden soll. Von Klimaneutralität über 100 % regenerative Energien bis hin zur Einführung eines CO2-Preises – mit der Charta gibt das Netzwerk seinen Mitgliedern konkrete Empfehlungen an die Hand, um eine nachhaltige und gerechte Transformation vor Ort voranzutreiben. 

Das Klima-Bündnis engagiert sich bereits seit mehr als 30 Jahren für lokalen Klimaschutz. Mit über 1.800 Mitgliedern ist es das größte europäische Städte-netzwerk, das sich für umfassende und gerechte Klimaschutzmaßnahmen einsetzt und einen lokalen Ansatz mit globaler Verantwortung verbindet.

WEITERE INFORMATIONEN

KONTAKT

Sarah Mekjian, Klima-Bündnis
Leiterin Kommunikation
T. +49 69 7171 39 -20
communications(at)klimabuendnis.org     


DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit mehr als 1.700 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org


Foto: Klima-Bündnis

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Pressemitteilung
news-2262Fri, 03 Sep 2021 00:00:00 +0200Erste italienische Diözese wird Mitglied im Klima-Bündnis https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/erste-italienische-dioezese-wird-mitglied-im-klima-buendnis.htmlIm Pastoralzentrum Bozen hat am 31. August Bischof Ivo Muser den Beitritt der Diözese Bozen-Brixen zum Klima-Bündnis unterzeichnet. Damit ist die Bozen-Brixen die erste italienische Diözese im Netzwerk. In Anwesenheit des Nationalkoordinators des Klima-Bündnis Italien, Karl-Ludwig Schibel, und des Geschäftsführers der Organisation für Eine solidarische Welt, Matthäus Kircher, veranschaulichten der Diözesanökonom Franz Kripp und der Leiter des Büros für Dialog Martin Pezzei das Engagement der Diözese für den Schutz und die Leitlinien für den verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung sowie einige konkrete Maßnahmen der letzten Jahre.

„Für uns ist es eine große Freude“, so Karl-Ludwig Schibel, „dass sich die Diözese entschlossen hat, ihre Aktivitäten für eine ökologische Konversion in Sachen Klimaschutz gemeinsam mit dem Klima-Bündnis fortzusetzen. Wir freuen uns über einen starken Partner, um das Thema Klimaverantwortung für die Schöpfung im Alltag der Gläubigen und aller Menschen guten ökologischen Willens in Südtirol und darüber hinaus lebendig zu machen.“

„Der Klimawandel kommt nicht von außen, wir sind alle mitbeteiligt“, unterstrich Bischof Muser. "Was können wir tun? Was sollen, was müssen wir tun? Der größte Fehler wäre, zu resignieren und nichts zu tun!" Vor der Unterzeichnung der formellen Beitrittserklärung bekräftigte der Bischof die Zustimmung der Diözese zu den Selbstverpflichtungen als Mitglied im europäischen Klima-Bündnis. Es sei wichtig, kleine konkrete Schritte zu unternehmen, um mehr ökosoziale Gerechtigkeit zu erreichen.

Lesen Sie mehr über das Klima-Bündnis Italien

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news-2261Fri, 20 Aug 2021 00:00:00 +0200Konvent der Bürgermeister verlängert Frist für den "City in the Spotlight Award" bis zum 3. Septemberhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/konvent-der-buergermeister-verlaengert-frist-fuer-den-city-in-the-spotlight-award-bis-zum-3-septembe.htmlKommunen haben jetzt zwei Wochen mehr Zeit, um ihre Bewerbungen für die diesjährigen Konvent-der-Bürgermeister-Awards einzureichen. Mit dem Preis werden die lokalen Klimaschutzmaßnahmen von Städten und Gemeinden in drei Kategorien nach Einwohnerzahl ausgezeichnet. In diesem Jahr sind die Chancen für kleinere Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern besonders gut.

Die Auszeichnung "City in the Spotlight 2021" steht allen Unterzeichner*innen des Konvents der Bürgermeister - Europa offen, die sich zu den Klimaschutz- und Anpassungszielen für 2030 verpflichtet haben. Unterzeichner*innen des Konvents von 2020 können sich jedoch auch bewerben, sonfern sie ihre Konvent-der-Bürgermeister-Ambitionen vor dem 1. Oktober 2021 erneuern. Das Klima-Bündnis ruft seine Mitglieder, die auch Unterzeichner*innen des Konvents der Bürgermeister sind, sich für die Auszeichnung zu bewerben und damit ein Beispiel für andere Kommunen in ganz Europa zu sein.

Die Gewinner*innen werden im Rahmen der Zeremonie des Konvents der Bürgermeister am 7. Oktober 2021 bekannt gegeben. Bewerbungen können noch bis zum 3. September eingereicht werden.

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Foto: Konvent der Bürgermeister für Klima & Energie - Europa

 

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news-2257Mon, 09 Aug 2021 00:00:00 +0200Internationaler Tag der indigenen Völker: In indigenen Territorien speichert der Regenwald noch CO2https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/internationaler-tag-der-indigenen-voelker-in-indigenen-territorien-speichert-der-regenwald-noch-co2.htmlEine neue Studie belegt, dass der Amazonas seine Funktion als Kohlenstoffsenke verliert und zunehmend zur Quelle von Emissionen wird. Die im Magazin „Nature“ veröffentlichte Studie bestätigt eine Entwicklung, die auch schon frühere Datenanalysen verdeutlichten. In den indigenen Territorien des Amazonasgebiets dagegen bleibt die Biomasse mit ihrem Kohlenstoff erhalten. Dies zeigt eine im Wissenschaftsmagazin PNAS veröffentlichte Studie der amazonischen Zivilgesellschaft und des Dachverbands der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens (COICA). Beide Studien bestätigen die bedeutende Rolle der indigenen Völker als Schützer der Wälder und somit des Klimas.

Die Studien bekräftigen auch den Ansatz des Klima-Bündnis, das die Bedeutung der indigenen Völker als wichtige Akteure einer globalen Klimaschutzstrategie als tragenden Gedanken seit mehr als 30 Jahren fördert. Als Teil des Städtenetzwerks unterstützen Mitgliedskommunen die politische Einbindung der indigenen Bevölkerung in internationale Prozesse. Viele Städte und Gemeinden unterstützen indigene Völker auch direkt – beispielsweise durch die Klima-Bündnis-Fonds oder in Form von Partnerschaften. Das Netzwerk entwickelt aktuell zudem konkrete Angebote, die eine effektive Alternative zum klassischen Kompensationsansatz sein können und die Klimafolgekosten in den Fokus rücken.

Eine detaillierte Kolumne mit weiteren Informationen zu Studiendaten sowie den Angeboten des Klima-Bündnis ist ab sofort online verfügbar.

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Foto: Unsplash

 

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news-2256Fri, 06 Aug 2021 00:00:00 +0200ESG-Cockpit – neues Instrument für eine klimaneutrale und nachhaltige Verwaltunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/esg-cockpit-neues-instrument-fuer-eine-klimaneutrale-und-nachhaltige-verwaltung.htmlDas ESG-Cockpit ist ein Reporting Tool, das Nachhaltigkeitsdaten erfasst und eine Verwaltung nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit unterstützt: Z.B. durch Klimabilanzierung, wobei aufgrund der Skalierbarkeit und Flexibilität des Tools nach allen gängigen internationalen Nachhaltigkeits-Standards konsolidiert werden kann.

Das Klima-Bündnis ist eine strategische Kooperation mit akaryon, einem Beratungs- und IT-Unternehmen aus Österreich und Entwickler des ESG-Cockpits, eingegangen, um das Instrument auch seinen Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Das ESG-Cockpit kann als Ergänzung zum Klimaschutz-Planer, dem Monitoring-Tool des Klima-Bündnis, genutzt werden.

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Foto: Unsplash

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news-2252Thu, 05 Aug 2021 00:00:00 +0200STADTRADELN 2021 auf Rekordkurshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stadtradeln-2021-auf-rekordkurs.htmlGerade erst war Halbzeit für die diesjährige Ausgabe der weltweit größten Radkampagne und STADTRADELN verzeichnet weiter große Erfolge. Mit neuen Rekordwerten übertrifft die Kampagne schon jetzt die Zahlen der letzten Jahre: Über 550.000 Radfahrer*innen und 11.000 teilnehmende Parlamentarier*innen radelten 2021 bisher mit. Mehr als 2.100 Kommunen haben sich bereits registriert. Auch international ist STADTRADELN auf Erfolgskurs. In diesem Jahr starten erstmals Teilnehmer*innen aus Rumänien, den USA und Dänemark.

STADTRADELN lädt seit 2008 Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen ein, an jeweils 21 Tagen zwischen Mai und September gemeinsam in die Pedale zu treten und somit ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. Interessierte Kommunen haben in diesem Jahr noch bis zum 9. September die Gelegenheit, sich anzumelden und beim STADTRADELN 2021 mit dabei zu sein.

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Foto: Klima-Bündnis/ STADTRADELN

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news-2248Fri, 30 Jul 2021 00:00:00 +0200Umfrage identifiziert Projekte und Maßnahmen zu Energiearmut in der ganzen Welthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/umfrage-identifiziert-projekte-und-massnahmen-zu-energiearmut-in-der-ganzen-welt.htmlDie EU-Beratungsstelle für Energiearmut (Energy Poverty Advisory Hub, EPAH) verfolgt derzeit das Ziel, eine vollständige Datenbank über Projekte und Maßnahmen im Zusammenhang mit Energiearmut aufzubauen, die zugänglich für die Öffentlichkeit ist. EPAH hat daher eine Umfrage ins Leben gerufen, um entsprechende Projekte und Maßnahmen zu sammeln, die auf lokaler Ebene im Zusammenhang mit Energiearmut durchgeführt werden bzw. darauf abzielen. Kommunen und andere interessierte Akteur*innen sind aufgerufen, mitzumachen und Projekte und Maßnahmen, die sie kennen oder an denen sie teilgenommen haben, direkt über die oben genannte Umfrage einzureichen oder die Umfrage an lokale Kontakte weiterzuleiten. Die Ergebnisse werden in einem globalen Online-Atlas auf der kommenden EPAH-Website zur Verfügung stehen. Eine Auswahl von 24 inspirierenden Fallstudienberichten, die in alle EU-Amtssprachen übersetzt werden, soll als Beispiel für neue Projekte auf lokaler Ebene dienen.

Die Umfrage ist eine gemeinsame Bemühung von EPAH, lokalen Unterstützer*innen und lokalen Expert*innen für Energiearmut. Das Klima-Bündnis koordiniert das EPAH-Konsortium und das Projekt wird von der GD Energie der Europäischen Kommission unterstützt. EPAH, die führende EU-Initiative zur Bekämpfung von Energiearmut auf lokaler Ebene, startete im Januar 2021 und wird vier Jahre lang laufen. Es knüpft an die Arbeit an, die im Rahmen von EPOV - der EU-Beobachtungsstelle für Energiearmut - geleistet wurde.

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Möchten Sie mehr erfahren? Wenden Sie sich an das EPAH-Helpdesk unter info(at)energypoverty.eu für weitere Informationen.


Foto: Unsplash

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news-2236Fri, 09 Jul 2021 00:00:00 +0200Klima-Bündnis und Bündnis Bürgerenergie veröffentlichen Positionspapier zu Bürgerenergiehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-und-buendnis-buergerenergie-veroeffentlichen-positionspapier-zu-buergerenergie.html Mit Bürgerenergie die lokale Energiewende in Deutschland beschleunigen – nichts weniger fordern das Klima-Bündnis und das Bündnis Bürgerenergie nun in einem gemeinsamen Positionspapier. Die Forderungen richten sich an die zukünftige Bundesregierung und wurden nun in Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2021 veröffentlicht.

Das 6-Punkte-Programm macht deutlich, welche Rolle Bürgerenergie im Transformationsprozess hin zu einer Versorgung zu 100 % aus Erneuerbaren spielt.  Die Bündnisse fordern den Ausbau der Bürgerenergie sowie mehr Energieeffizienz und Elektrifizierung im Gebäudebereich. Das Positionspapier ist ab sofort online verfügbar.

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Photo: Unsplash

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news-2240Thu, 08 Jul 2021 00:00:00 +0200Konvent der Bürgermeister Awards "City in the Spotlight" gestartethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/konvent-der-buergermeister-awards-city-in-the-spotlight-gestartet.htmlDie Bewerbungsphase für die diesjährigen Konvent-der-Bürgermeister-Awards ist offiziell eröffnet. Die Auszeichnung ist eine großartige Möglichkeit für Städte und Gemeinden, lokale Klimaschutzmaßnahmen und die erzielten Fortschritte zu präsentieren und ein Referenzbeispiel für andere Kommunen zu werden.

Die Auszeichnung "City in the Spotlight 2021" steht allen Unterzeichner*innen des Konvents der Bürgermeister - Europa offen, die sich zu den Klimaschutz- und Anpassungszielen für 2030 verpflichtet haben. Unterzeichner*innen des Konvents von 2020 können sich jedoch auch bewerben, unter der Bedingung, dass sie ihre Konvent-der-Bürgermeister-Ambitionen vor dem 1. Oktober 2021 erneuern. Klima-Bündnis-Mitglieder, die auch Unterzeichner*innen des Konvents der Bürgermeister sind, sind ebenfalls aufgerufen, sich um den Preis zu bewerben. 

Die Gewinner*innen werden im Rahmen der Zeremonie des Konvents der Bürgermeister am 7. Oktober 2021 bekannt gegeben. Bewerbungen können bis zum 16. August eingereicht werden.  

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Photo: Konvent der Bürgermeister für Klima & Energie - Europa

 

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news-2226Thu, 10 Jun 2021 00:00:00 +0200Höhere Ambitionen für die EU-Richtlinie für erneuerbare Energien – Klima-Bündnis unterzeichnet offenen Briefhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/hoehere-ambitionen-fuer-die-eu-richtlinie-fuer-erneuerbare-energien-klima-buendnis-unterzeichnet-offen.htmlGemeinsam mit neun weiteren Akteur*innen und Städtenetzwerken aus ganz Europa unterzeichnete das Klima-Bündnis einen offenen Brief an Frans Timmermanns, geschäftsführender Vize-Präsident und Komissar für Klimaschutz, und Kadri Simson, Komissar für Energie. Anlass des Briefes ist die Veröffentlichung des „Fit for 55“-Gesetzgebungspakets durch die EU-Kommission, das eine Überarbeitung des gesetzlichen Rahmens der EU-Politik vorsieht und damit auch eine Revision der EU-Richtlinie für erneuerbare Energie beinhaltet.

In dem offenen Brief werden ehrgeizigere Ziele in Bezug auf die EU-Richtlinie für erneuerbare Energien (Renewable Energy Directive, kurz RED) gefordert:

  1. Ambitioniertere Ziele für erneuerbare Energien
  2. Verpflichtende nationale Ziele
  3. Der Geltungsbereich der EU-Richtlinie soll ausschließlich für Erneuerbare bestehen bleiben

Erneuerbare Energien spielen eine wichtige Rolle für den Transformationsprozess. Für einen effektiven Klimaschutz sind ehrgeizige Klima- und Energieziele unerlässlich. Mit diesem Brief fordern europäische Akteur*innen mehr Ambitionen von der EU-Kommission ein und betonen Schlüsselelemente für einen soliden politischen Rahmen, um erneuerbare Energien zukünftig verstärkt einsetzen zu können.

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news-2222Wed, 09 Jun 2021 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Kampagne bricht Rekord: 2.000 Kommunen beim STADTRADELN 2021https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-kampagne-bricht-rekord-2000-kommunen-beim-stadtradeln-2021.htmlDie weltweit größte Fahrradkampagne hat einen Meilenstein erreicht. 2.000 Kommunen haben sich bereits für das STADTRADELN 2021 registriert – so viele wie noch nie zuvor! Ein großer Erfolg für die Klima-Bündnis-Kampagne, die seit 2008 Städte und Gemeinden einlädt, gemeinsam um die Wette zu radeln und somit ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung und den Klimaschutz zu setzen.

Seit dem 1. Mai treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen gemeinsam in die Pedale und sammeln an jeweils 21 Tagen zwischen Mai und September um die Wette. Interessierte Kommunen und Radler*innen können sich noch bis September für das STADTRADELN 2021 anmelden.

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news-2210Tue, 08 Jun 2021 00:00:00 +0200Online-Tool berechnet wirtschaftliche Machbarkeit von Investitionen in erneuerbare Energienhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/online-tool-berechnet-wirtschaftliche-machbarkeit-von-investitionen-in-erneuerbare-energien.htmlWenn Verbraucher*innen sich aktiv an der Produktion von erneuerbaren Energien beteiligen wollen, stehen sie häufig vor der finanziellen Hürde der Kosten für die Bewertung der Machbarkeit von Miteigentumsprojekten in ihrer Stadt oder Gemeinde. Aus diesem Grund wurde der neue CSOP-Rechner (Consumer Stock Ownership Plan) entwickelt. Das Tool ist ein Finanzmodell, das Verbraucher*innen dabei unterstützt, einen Anteil an einer EE-Anlage zu erwerben, die sie versorgt und sie so zu Prosument*innen macht. Es erlaubt auch Co-Investitionen von Kommunen sowie KMUs und ist damit für Klima-Bündnis-Mitgliedern ein wertvolles Finanzierungsinstrument für die lokale Energiewende.

Das Instrument ist ein offenes, interaktives Tool, das Verbraucher*innen und Kommunen, die sich aktiv an der Energiewende beteiligen, sowie Akteur*innen ohne spezifisches Fachwissen und technologisches Know-how (d.h. lokalen Behörden, Einzelpersonen, Verbraucherverbänden, Kleinstunternehmen usw.) eine vorläufige Bewertung ihrer EE-Prosumer-Investitionen ermöglicht. Der intuitiv zu bedienende CSOP-Rechner simuliert verschiedene Szenarien und die wirtschaftliche Machbarkeit. Er liefert eine Reihe von Daten zu Betriebskosten, Cashflows, Kreditrückzahlungen, Steuerbelastung und Finanzkennzahlen.

Der Rechner wurde im Rahmen des Klima-Bündnis-Projekts SCORE, das die Eigenverantwortung der Verbraucher*innen für erneuerbare Energien fördert, entwickelt. Interessierte Kommunen und andere Akteur*innen können ab sofort kostenfrei auf das Instrument zugreifen.

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Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Andrea Carosi unter a.carosi(at)climatealliance.org für mehr Informationen.

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news-2204Tue, 01 Jun 2021 00:00:00 +0200Klima-Bündnis erfasst kommunale Bedürfnisse im Gebäudebereichhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-erfasst-kommunale-beduerfnisse-im-gebaeudebereich.htmlDas Klima-Bündnis intensiviert seine Bemühungen im umfangreichen Themenkomplex Gebäude. Mit einer nun veröffentlichten Umfrage geht das Netzwerk den ersten Schritt, analysiert die Arbeit von Städten und Gemeinden im Gebäudebereich und identifiziert kommunale Bedürfnisse. Ziel ist dabei, auf Basis der Umfrageergebnisse eine Arbeitsgruppe im Herbst 2021 ins Leben zu rufen. Diese soll interessierten Mitgliedern als Plattform dienen – für den Austausch untereinander und mit Expert*innen. Alle Teilnehmenden der Umfrage erhalten freien Zugriff auf einen Trainingskurs über energieeffiziente Bauprinzipien des Passivhaus Instituts sowie digitalen Zugang zu allen Veranstaltungen im Rahmen der 25. Internationalen Passivhaustagung Anfang September 2021.Außerdem organisiert das Klima-Bündnis in den nächsten Wochen eine mehrteilige Gebäude-Eventreihe. Workshops über Energiespeicher, Kampagnen und Energieberatung sowie energieeffizientes Bauen und tiefgreifende Sanierungen bieten Kommunen die Chance, mehr über diese wichtigen Themen zu erfahren.

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Möchten Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns unter communications(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

 

Foto: ecoworks

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news-2194Tue, 11 May 2021 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Jahresbericht und Ausblick 2020/2021 ab sofort verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-jahresbericht-und-ausblick-20202021-ab-sofort-verfuegbar.htmlDas Klima-Bündnis hat seinen Jahresbericht und Ausblick für 2020/2021 veröffentlicht. Der Bericht  blickt zurück auf das Jahr 2020 und informiert über die Zukunftsperspektiven des Netzwerks. Er gibt einen umfangreichen Einblick in die vielseitige Arbeit des Klima-Bündnis – von europäischen Projekten über Netzwerk-Veranstaltungen sowie Networking-Angeboten bis hin zu Instrumenten und Kampagnen für den kommunalen Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und die Interessenvertretung auf EU-Ebene.

Neben den Aktivitäten der Europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis berichten auch die Nationalkoordinationen aus Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Ungarn über ihre Arbeit auf nationaler Ebene.

Der Jahresbericht steht ab sofort auf Deutsch und Englisch zum Download bereit.

Deutsch| Englisch

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns unter communications(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

 

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news-2172Thu, 29 Apr 2021 00:00:00 +0200Weltgrößte Fahrradkampagne geht in die nächste Rundehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/weltgroesste-fahrradkampagne-geht-in-die-naechste-runde.htmlStadtradeln startet mit so vielen Kommunen wie nie – erstmals auch in Dänemark und den USAFrankfurt am Main, 29. April 2021. Am 1. Mai 2021 fällt der Startschuss für die Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln.

Schon jetzt sind über 1.600 Kommunen aus fünf Nationen für die weltgrößte Fahrradkampagne angemeldet – ein neuer Rekord. Mit dabei sind erstmals Städte aus Dänemark und den USA. „Das Stadtradeln ist eine großartige Gelegenheit, die aktuelle Fahrradeuphorie zu nutzen und noch mehr Menschen langfristig zu überzeugten Alltagsradler*innen zu machen. Wir freuen uns daher, dass immer mehr und insbesondere auch internationale Kommunen an der Kampagne teilnehmen“, sagt André Muno vom Klima-Bündnis. Seit der Coronakrise hat der Fahrradtrend weltweit zusätzlichen Aufwind erhalten, sodass das Thema spätestens jetzt in vielen Kommunalverwaltungen auf der Tagesordnung steht.

Beim Stadtradeln treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen gemeinsam in die Pedale und radeln an jeweils 21 Tagen zwischen Mai und September um die Wette. Dabei können sie sich selbst von den Vorteilen des Radfahrens überzeugen und gleichzeitig ein Zeichen setzen für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. Über 545.000 Menschen aus 1.482 Kommunen folgten im letzten Jahr diesem Aufruf und legten mehr als 115 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück.
Noch bis September können sich weltweit Kommunen und Radler*innen für das Stadtradeln 2021 anmelden.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, Busch + Müller, Stevens Bikes, MYBIKE, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt.

WEITERE INFORMATIONEN

 

KONTAKTE

André Muno
Gesamtleitung Stadtradeln, Klima-Bündnis
T. +49 69 717139-11  |  a.muno(at)klimabuendnis.org

Sebastian Reisch

Kommunikation Stadtradeln, Klima-Bündnis
T. +49 69 717139-76  |  s.reisch(at)klimabuendnis.org

Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation, Klima-Bündnis
communications(at)klimabuendnis.org

 

STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb STADTRADELN lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und wissenschaftlich aufbereiteten Radverkehrsdaten, die den Teilnehmerkommune bereitgestellt werden können, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden soll. stadtradeln.de


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Pressemitteilung
news-2186Mon, 26 Apr 2021 00:00:00 +0200Europäische Bürgermeister*innen verstärken ihre Ambitionen im Klimaschutz: Die neuen Verpflichtungen des Konvent der Bürgermeistershttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/europaeische-buergermeisterinnen-verstaerken-ihre-ambitionen-im-klimaschutz-die-neuen-verpflichtungen.htmlAm 21. April hat der Konvent der Bürgermeister – Europa eine Reihe neuer Verpflichtungen vorgestellt. Bürgermeister*innen und kommunale Führungskräfte aus dem politischen Vorstand des Konvents haben diese Ambitionen während einer Online-Zeremonie offiziell unterstützt. Eine gut besuchte Informationsveranstaltung, die vom Klima-Bündnis direkt im Anschluss an die Zeremonie organisiert wurde, vertiefte zentrale Aspekte der neuen Verpflichtungen mit Redner*innen der Europäischen Kommission, Konvent-Unterzeichner*innen wie der Stadt Barcelona und Mitgliedern des Büros des Konvents der Bürgermeister – Europa. Das Klima-Bündnis ist seit Beginn der Initiative ein treibender Akteur des Konvents der Bürgermeister und war maßgeblich bei der Ausgestaltung der neuen Verpflichtungen beteiligt.

Die Aktualisierung der Verpflichtungen des Konvents der Bürgermeister – Europa basierte auf einer Umfrage unter Kommunen im Sommer 2020 und wurde auch durch die neuen Klimaziele der Europäischen Union, festgelegt in ihrem Green Deal, angeregt. Diese erneuerten Ambitionen spiegeln das Engagement lokaler Entscheidungsträger*innen für eine Klima- und Energiewende wider, die fair und inklusiv ist und die Menschen und Ressourcen unseres Planeten respektiert. Neben dem Ziel, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen, versprechen die Unterzeichner*innen der neuen Verpflichtungen auch, ihre Anstrengungen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Linderung der Energiearmut durch eine gerechte Transformation zu verstärken. Darüber hinaus verpflichten sie sich, ihre Bürger*innen, Unternehmen und lokalen Interessengruppen in die Transformation einzubeziehen und so zum Europäischen Klimapakt beizutragen, einer EU-weiten Initiative zur Förderung partizipativer Klimaschutzmaßnahmen für ein grüneres Europa. Bürgermeister*innen sind nun eingeladen, das 2050-Verpflichtungsdokument ihrem Gemeinderat zur formellen Genehmigung vorzulegen und somit die erneuerten Ziele des Konvents offiziell zu unterstützen.

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Möchten Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Lucie Blondel unter l.blondel(at)climatealliance.org für weitere Informationen.



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News
news-2170Thu, 22 Apr 2021 00:00:00 +0200Klima-Bündnis zeichnet kommunale Klimaschutzprojekte aus https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-zeichnet-kommunale-klimaschutzprojekte-aus.html16 Städte und Gemeinden erhalten Climate Star AwardFrankfurt am Main, 22. April 2021. Heute ehrte das Klima-Bündnis im Rahmen einer digitalen Preisverleihung 16 Städte und Gemeinden aus sieben Ländern für ihre kommunalen Erfolgsgeschichten in Sachen Klimaschutz. Die diesjährigen Gewinner*innen kommen aus Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, Rumänien, der Schweiz und Ungarn. Jedes Siegerprojekt steht exemplarisch für das Motto des Wettbewerbs: „Wir sind Wandel – Erfolgsgeschichten im lokalen Klimaschutz“.

„Die Climate Star Siegerprojekte aus ganz Europa zeigen, wie aktiv und kreativ Städte und Gemeinden in ihren kommunalen Klimaschutzbemühungen sind und was die lokale Ebene bewegen kann. Wir gratulieren allen Sieger*innen und wünschen ihnen und uns allen weiterhin viel Erfolg im lokalen Klimaschutz“, betonte Thomas Brose, Geschäftsführer der Europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis.

Die Siegerprojekte überzeugten die Jury mit vielfältigen Ideen: ehrgeizige Klima- und Energieplänen, autarke Energieversorgung, aufmerksamkeitsstarke Wettbewerbe für mehr Nachhaltigkeit im Alltag, innovative Ideen zur Einbindung der Bürger*innen in den lokalen Klimaschutz und kreative Ansätze zum Einsparen von Ressourcen und der Wiederverwendung von Produkten. So unterschiedlich die Siegerprojekte auch sind, haben sie alle eine Gemeinsamkeit: ehrgeizige Ziele für mehr kommunalen Klimaschutz.

WEITERE INFORMATIONEN


KONTAKT
Helena Daum, Klima-Bündnis
T. +49 69 7171 39 -0
communications(at)klimabuendnis.org


DAS KLIMA-BÜNDNIS

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit über 1.800 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org      

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Pressemitteilung
news-2162Fri, 16 Apr 2021 00:00:00 +0200Beratungsangebote zu Energiearmut – Kommunen können Erfahrungen in Umfrage teilenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/beratungsangebote-zu-energiearmut-kommunen-koennen-erfahrungen-in-umfrage-teilen.htmlEine neue Umfrage erfasst die Bedürfnisse und Erfahrungen von Kommunen in Sachen Energiearmut und Beratung von Bürger*innen. Energiearmut ist eine Situation, in der ein Haushalt seine häuslichen Energiebedürfnisse nicht befriedigen kann. Das Thema ist in Bezug auf den privaten Mietsektor nur wenig bekannt und stellt für Kommunen in mehreren EU-Ländern ein echtes Problem dar, während es in anderen Ländern kaum bekannt ist.

Das Klima-Bündnis unterstützt die Skalierbarkeitsstudie des ASSIST-Modells (auf Englisch) – ein etabliertes und erprobtes Modell für alle Einrichtungen, die eine integrierte Kontaktstelle (eine*n Energieberater*in für zu Hause oder eine Gruppe von Berater*innen) für Bürger*innen anbieten, die mit Problemen der Energieversorgung konfrontiert sind.

Die Umfrage richtet sich an alle Kommunen, die bereits ähnliche Dienstleistungen für Bürger*innen anbieten oder planen, in Zukunft solche Beratungsstellen einzurichten. Kommunale Vertreter*innen können mit der Umfrage ihre Ansichten zum Thema Energiearmut, Bürger*innenberatung und ihre Erfahrungen teilen. Die Umfrage ist ab sofort online verfügbar und kann bis zum 5. Mai ausgefüllt werden.

Füllen Sie die Umfrage jetzt aus!

Sie wollen mehr erfahren? Wenden Sie sich an Eva Suba unter e.suba(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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News
news-2166Fri, 16 Apr 2021 00:00:00 +0200Deutscher Bundestag ratifiziert ILO-Konvention zum Schutz indigener Völkerhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/deutscher-bundestag-ratifiziert-ilo-konvention-zum-schutz-indigener-voelker.htmlDer deutsche Bundestag hat gestern, am 15. April, das Ratifizierungsgesetz über die Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zum Schutz der Rechte indigener Völker verabschiedet. Die Konvention garantiert indigenen Völkern ihre Rechte auf Erhalt der kulturellen Identität, auf Beteiligung an staatlichen Entscheidungen sowie auf Land und Ressourcen.

Deutschland ist damit das 24. Land weltweit, das die Konvention verabschiedet hat und folgt damit auf Luxemburg, das die Konvention 2018 ratifiziert hat. Das Klima-Bündnis und seine indigenen Partner*innen setzen sich seit vielen Jahren für die Unterzeichnung der Konvention in mehreren Ländern ein. Das Netzwerk ist auch Teil des ILO 169-Koordinationskreis Deutschland, der in der Konvention einen entscheidenden Schritt sieht, um die Rechte indigener Völker zu stärken.

„Durch die Zerstörung des Regenwaldes sind indigene Völker, die Verteidiger des Waldes, vielfältigen Gefahren ausgesetzt, die das Klima auf regionaler und globaler Ebene beeinflussen“, sagt Harol Rincón Ipuchima, stellvertretender Vorsitzender des Klima-Bündnis und Klimakoordinator der COICA, dem Dachverband der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens. Dabei sind die Territorien indigener Völker und ihr traditionelles Wissen von weltweiter Bedeutung für den Erhalt der biologischen und kulturellen Vielfalt. Die ILO-Konvention 169 ist das einzige rechtsverbindliche internationale Instrument zum Schutz der Rechte indigener Völker.

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News
news-2164Thu, 15 Apr 2021 00:00:00 +0200Indigene Völker des Amazonasbeckens rufen Notstand für Menschenrechte aushttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/indigene-voelker-des-amazonasbeckens-rufen-notstand-fuer-menschenrechte-aus.htmlDer Klima-Bündnis-Partner COICA, Dachverband der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens, hat gestern auf einer Pressekonferenz den Notstand für Menschenrechte und indigene Menschenrechtsverteidiger*innen im Amazonasgebiet erklärt. Die systematische Verletzung der Menschenrechte, die Kriminalisierung und die Bedrohung indigener Aktivist*innen haben sich durch die Pandemie weiter verschärft. Von 2020 bis heute wurden über 220 Menschen in Kolumbien, Brasilien, Peru und Bolivien ermordet. Der Druck auf den Regenwald und ihre Gebiete wächst: Alleine 2020 wurden 2,3 Millionen Hektar Regenwald in Amazonien zerstört. Dies bedeutet einen Anstieg um 17 % gegenüber dem Vorjahr und den dritthöchsten jährlichen Gesamtverlust seit 2000.

Bereits seit der Gründung des Klima-Bündnis ist die COICA einer der wichtigsten Kooperationspartner des Netzwerkes. Das Ziel ist es, indigene Völker bei Ihrem Kampf um rechtliche Anerkennung und dem Schutz ihrer Territorien zu unterstützen.

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news-2160Wed, 14 Apr 2021 00:00:00 +0200Photovoltaikanlagen optimal nutzen – Optimal Sizing Calculator ab sofort verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/photovoltaikanlagen-optimal-nutzen-optimal-sizing-calculator-ab-sofort-verfuegbar.html Das neue Instrument „Optimal Sizing Calculator“ ermöglicht ab sofort die Berechnung der optimalen Größe einer Photovoltaikanlage (PV) und eines Energiespeichersystems (BESS), um die Beiträge zu maximieren und den Preis der Anlage zu minimieren. Die optimale Einstellung einer PV-Anlage und eines BESS unterstützt die Nutzer*innen dabei, Kosten zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

Der Rechner verwendet typische jährliche Verbrauchsprofile einer Vielzahl von Verbraucher*innen. Nutzer*innen des Tools können aber auch ihr eigenes Verbrauchsprofil verwenden, um ihre optimalen Parameter genauer zu berechnen. Der Rechner eignet sich für alle Energieexpert*innen, die im Bereich der Energieeffizienz tätig sind.

Das Klima-Bündnis begleitete die Entwicklung des Rechners im Rahmen des Interreg-Projekts Store4HUC, das zum Ziel hat, territoriale, kohlenstoffarme Energieplanungsstrategien zu verbessern.

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news-2156Wed, 07 Apr 2021 00:00:00 +0200Klima-Bündnis betont zentrale Rolle der lokalen Ebene bei Wiederaufbaubemühungenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-betont-zentrale-rolle-der-lokalen-ebene-bei-wiederaufbaubemuehungen.htmlDer 30. April ist der Stichtag für die Einreichung der Wiederaufbau- und Konjunkturpläne der EU Mitgliedsstaaten bei der Europäischen Kommission. Das Klima-Bündnis nimmt dies zum Anlass, zu betonen, wie wichtig Städte und Kommunen bei der Entwicklung der Konjunkturpläne sind. Diese Gelegenheit muss genutzt werden, um einen offenen Dialog über die grünen und digitalen Maßnahmen zu führen, die für den Wiederaufbau von Unternehmen und Städten vorgesehen sind.

Laut einer kürzlich durchgeführten Konsultation des Ausschusses der Regionen und des RGRE (Rat der Gemeinden und Regionen Europas) befragt jedoch nur eine Minderheit der Mitgliedsstaaten ihre lokalen und regionalen Gebietskörperschaften bei der Ausarbeitung nationaler Wiederaufbau- und Konjunkturpläne. Eine noch geringere Zahl nimmt deren Beiträge tatsächlich auf. Dafür gibt es viele Gründe – und es besteht die Gefahr, dass der Mehrwert, den Städte und Gemeinden für den Wiederaufbauprozess und den Green Deal bieten können, verloren geht.

Im März 2020 hat die COVID-19-Pandemie Europa erreicht. Nun, ein Jahr später, leiden viele Menschen darunter, dass sie ihren Arbeitsplatz verloren haben oder ihre Unternehmen wirtschaftliche Einbußen hinnehmen mussten. Einige befinden sich auch auf dem Weg der Besserung. In dieser Phase ist es besonders wichtig, sicherzustellen, dass die von der EU zur Verfügung gestellten milliardenschweren Konjunkturprogramme für die Bürger*innen und Unternehmen in ganz Europa optimal genutzt werden. Lokale Führungskräfte und Bürgermeister*innen sind diejenigen, die für die Umsetzung von Projekten vor Ort verantwortlich sind und die ersten, die in diese wichtige Aufgabe eingebunden werden.

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News
news-1926Wed, 31 Mar 2021 00:00:00 +0200Einreichfrist verlängert: Foto- und Videowettbewerb über die Zukunft der alpinen Mobilitäthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/einreichfrist-verlaengert-foto-und-videowettbewerb-ueber-die-zukunft-der-alpinen-mobilitaet.html Einwohner*innen des Alpenraums sind dazu aufgerufen, ihre Visionen von nachhaltiger Mobilität in den Alpen per Video oder Foto im Rahmen des SaMBA Wettbewerbs einzusenden. Der Hauptgewinn ist eine Reise nach Turin, Italien. Außerdem nimmt der/die Gewinner*in an der Abschlusskonferenz des SaMBA-Projektes teil. Die Konferenz findet in Kooperation mit dem Filmfestival CinemAmbiente (5. und 6. Oktober 2021) statt, in deren Rahmen der/die Gewinner*in gekürt wird. Die ursprüngliche Frist zur Einreichung der Beiträge wurde bis zum 31. Mai verlängert.

Das Klima-Bündnis ruft diesen Wettbewerb als Teil des Interreg geförderten SaMBA-Projektes aus, das nachhaltiges Mobilitätsverhalten erforscht und testet. Der Wettbewerb lenkt hierbei den Fokus auf bereits existierende Beispiele und Zukunftsvisionen und prämiert die besten Beiträge. Videos mit einer maximalen Länge von einer Minute und Fotos mit Bildbeschreibung können auf Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch und Slowenisch unter samba(at)climatealliance.org eingeschickt werden.

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news-2148Mon, 29 Mar 2021 00:00:00 +0200Die Europäische City Facility startet in die zweite Runde mit erhöhten Ressourcenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/die-europaeische-city-facility-startet-in-die-zweite-runde-mit-erhoehten-ressourcen.htmlAb heute beginnt die zweite Bewerbungsphase der Europäischen City Facility (EUCF). Kommunen aus ganz Europa können sich bis zum 31. Mai 2021 für die Unterstützung der EUCF bewerben. Mit verstärkten Ressourcen und einer Erweiterung der Förderkriterien werden im Rahmen des zweiten Förderzeitraums nun zusätzliche Anträge genehmigt.

Die EUCF unterstützt Kommunen bei der Entwicklung von Investitionskonzepten. Mit einer Fördersumme von 60.000€ sowie zusätzlichen Unterstützungsangeboten sollen Investitionen in nachhaltige Energieprojekte freigesetzt werden, was zu einer beschleunigten Umsetzung lokaler Energie- und Klimaaktionspläne führt. Im Rahmen der ersten Bewerbungsrunde 2020 sind über 250 Bewerbungen aus ganz Europa eingegangen.

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news-2142Fri, 26 Mar 2021 00:00:00 +0100UN Bericht bestätigt: Indigene Völker spielen Schlüsselrolle in Klimakrisehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/un-bericht-bestaetigt-indigene-voelker-spielen-schluesselrolle-in-klimakrise.htmlIndigene Völker sind die besten Hüter*innen der Wälder sind – dies bestätigt nun ein neuer Bericht der UN. Demnach liegen die Abholzungsraten in indigenen Gebieten deutlich niedriger im Vergleich zu anderen Regionen. Der Bericht hält außerdem fest, dass die offizielle Anerkennung der Landrechte indigener Völker wichtiger sei denn je.

Der Bericht wurde von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Entwicklungsfonds der indigenen Völker Lateinamerikas und der Karibik (FILAC) veröffentlicht und macht zum ersten Mal wissenschaftlich deutlich, wie groß die Bedeutung indigener Völker für den Schutz der Wälder und damit auch im Kampf gegen den Klimawandel ist.

Die Ergebnisse bestätigen die Klima-Bündnis-Prinzipien und langjährige Partnerschaft mit indigenen Völkern Amazoniens. Starke globale Partnerschaften sind der Schlüssel in der Klimakrise und im Kampf für Klimagerechtigkeit. Das Klima-Bündnis und seine Mitglieder unterstützen ihre indigenen Partner*innen dabei, für ihre Rechte zu kämpfen und ihre Gebiete zu schützen.

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News
news-2141Thu, 25 Mar 2021 00:00:00 +0100Klimaschutz-Planer und BISKO-Standard ermöglichen einheitliche Bilanzierung in Rheinland-Pfalzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimaschutz-planer-und-bisko-standard-ermoeglichen-einheitliche-bilanzierung-in-rheinland-pfalz.html„Rheinland-pfälzische Kommunen bilanzieren als erste einheitlich“, betonte die Energieagentur Rheinland-Pfalz in ihrer heute veröffentlichten Pressemitteilung. Ab sofort sind im Energieatlas Rheinland-Pfalz – einem Onlineportal für Praxisbeispiele und Daten zur Energiewende – die Endenergie- und Treibhausgasbilanzen für verschiedene Landkreise und Kommunen aufgeführt. Die einheitliche Methodik, die Bilanzierungssystematik kommunal (BISKO), ermöglicht die gemeinsame Darstellung. Die Daten selbst werden mit dem Klima-Bündnis-Instrument „Klimaschutz-Planer“ ermittelt.

Der BISKO-Standard wurde in einem Projekt auf Bundesebene mit dem Klimaschutz-Planer entwickelt. Der Klimaschutz-Planer ist das empfohlene Bilanzierungsinstrument für Mitglieder des Klima-Bündnis. Kommunen in Rheinland-Pfalz haben seit 2019 die Möglichkeit, die Software im Rahmen des KomBiRek-Projekts des Landes kostenfrei zu nutzen. Fast 60 % der Kommunen auf Kreisebene und beinahe die Hälfte auf Verbandsgemeindeebene nutzen diese Option.

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news-2144Wed, 24 Mar 2021 00:00:00 +0100Klima-Bündnis Luxemburg fordert Stop des EU-Mercosur-Abkommenshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-luxemburg-fordert-stop-des-eu-mercosur-abkommens.htmlDas Klima-Bündnis Luxemburg forderte nun gemeinsam mit engagierten Luxemburger Gemeinden die Regierung auf, ein Veto gegen das Abkommen einzulegen. Bereits im November 2020 hat das Klima-Bündnis Luxemburg die Resolution der Europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis gegen das EU-Mercosur-Abkommen verabschiedet. Seither haben viele Luxemburger Gemeinden, zum größten Teil sogar einstimmig, für die Resolution gestimmt: Sandweiler, Roeser, Tandel, Feulen, Differdange, Schifflange, Betzdorf, Lorentzweiler, Esch-Alzette, Contern, Kehlen, Mertzig, Steinfort, Dudelange und Steinsel.

Damit unterstützt das Klima-Bündnis Luxemburg Entwicklungen auf europäischer Ebene gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen. Anfang dieser Woche hat zudem der europäische Bürger*innenbeauftragte der EU-Kommission Missstände in der Verwaltung der Verhandlungen vorgeworfen. Die Verhandlungen über das EU-Mercosur-Abkommen wurden zu einem Zeitpunkt abgeschlossen, zu dem die Nachhaltigkeitsprüfung noch nicht vorlag und somit nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen werden konnte.

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News
news-2139Tue, 23 Mar 2021 00:00:00 +0100Erster Bericht über Energiearmut im privaten Mietsektor veröffentlichthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/erster-bericht-ueber-energiearmut-im-privaten-mietsektor-veroeffentlicht.htmlEnergiearmut im privaten Mietsektor nimmt europaweit zu. Das stellt der nun veröffentlichte, erste wissenschaftliche Bericht inklusive Analyse zum Thema Energiearmut im privaten Mietsektor fest. Die Untersuchungen haben ergeben, dass Energieeffizienzmaßnahmen oft wenig zielgerichtet sind und die Bedürfnisse von gefährdeten Haushalten nicht berücksichtigen. Viele Energieeffizienzmaßnahmen können bestehende soziale und systematische Ungleichheiten und Konflikte verstärken. Hindernisse in Bezug auf die energetische Sanierung umfassen finanzielle, regulatorische und umweltpolitische Aspekte. Zu den allgemeinen Herausforderungen gehören hohe Miet-Einkommens-Verhältnisse, schlechte Wohnqualität, zu hohe Mietpreise und schwierige Mieter*innen-Vermieter*innen-Beziehungen.

Auch auf kommunaler Ebene sind engagierte Maßnahmen erforderlich, die aktiv zur Linderung der Energiearmut beitragen. Kommen müssen energiearme Mieter*innen (und entsprechende Hausbesitzer*innen) identifizieren sowie deren Bedürfnisse verstehen und berücksichtigen.

Das Klima-Bündnis ist Teil des ENPOR Projekts zum Abbau der Energiearmut im privaten Mietsektor, in dessen Rahmen der Bericht entwickelt wurde. Dieser ist ab sofort online verfügbar.

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news-2120Wed, 10 Mar 2021 00:00:00 +0100Anmeldungen für das STADTRADELN 2021 geöffnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/anmeldungen-fuer-das-stadtradeln-2021-geoeffnet.html Ab heute, dem 10. März, können sich Kommunen weltweit für die Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN 2021 anmelden. In Deutschland wird die Kampagne wieder von zahlreichen Bundesländern gefördert: Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen. Verhandlungen mit weiteren Landesministerien laufen derzeit noch.

Das STADTRADELN lädt Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen ein, in ihren Städten und Gemeinden aufs Fahrrad umzusteigen und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen. Teilnehmerkommunen wählen einen Zeitraum von 21 aufeinanderfolgenden Tagen zwischen Mai und September, in dem die Kampagne lokal umgesetzt wird. Im letzten Jahr nahmen weltweit fast 550.000 Radelnde aus 1.482 Kommunen teil.

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news-2124Mon, 08 Mar 2021 00:00:00 +0100Indigene Anführer in Peru ermordethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/indigene-anfuehrer-in-peru-ermordet.htmlErneut sind zwei indigene Aktivisten im Amazonasgebiet ermordet worden. Laut eines Berichts in der peruanischen Zeitung „La República“ sind Herasmo García und Yenser Ríos vom indigenen Volk der Cacataibo im Zusammenhang mit Landkonflikten getötet worden.

Diese Morde betreffen eine Region, in der das Klima-Bündnis die Organisation FECONAU, dem Verband der indigenen Gemeinden des Ucayali, unterstützt. Die Organisation kämpft seit vielen Jahren gegen die illegale Ausweitung von Palmölplantagen in ihren Gebieten. Die Aktivist*innen sind regelmäßig mit Bedrohungen konfrontiert, wie auch zuletzt Miguel Guimaraes. Dank zahlreicher Mitgliederspenden und weiterer finanzieller Mittel Ende 2020 konnte er an einen sicheren Ort gebracht werden.

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news-2115Fri, 05 Mar 2021 00:00:00 +0100#besserRadfahren – SWR Aktion mit Klima-Bündnis Meldeplattform RADar!https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/besserradfahren-swr-aktion-mit-klima-buendnis-meldeplattform-radar.htmlAb sofort können Radfahrer*innen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im Rahmen der SWR Aktion #besserRadfahren über die Klima-Bündnis-Meldeplattform „RADar!“ Gefahrenstellen im lokalen Radverkehr melden. Das SWR berichtet an zwei Thementagen, dem 22. März und 9. Juni, rund ums Radfahren, unter anderem auch über das Thema Sicherheit. Die gesammelten „RADar!“-Meldungen werden von der neuen Professur für Radverkehr an der Hochschule Karlsruhe ausgewertet. Medial werden die Ergebnisse durch Interviews mit Vertreter*innen der Hochschule und vereinzelten Stellungnahmen aus Kommunen aufbereitet.

Die Meldungen über „RADar!“ gehen nicht direkt bei den Verwaltungen der Kommunen ein, da eigens für die Aktion eine „SWR Kommune“ für das Sendegebiet angelegt wird. Neben dem SWR und dem Klima-Bündnis sind an der Aktion unter anderem auch die Verkehrsministerien Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, das Umweltbundesamt, der ADAC, der ADFC, der BUND und Greenpeace beteiligt.

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news-2112Mon, 01 Mar 2021 00:00:00 +0100Lokale Beispiele gesucht – UN Global Climate Action Awardhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/lokale-beispiele-gesucht-un-global-climate-action-award.htmlDie Vereinten Nationen laden Städte, Organisationen, Schulen und weitere Akteure ein, an der neuesten Ausgabe des Global Climate Action Awards der UN teilzunehmen. Der Wettbewerb zeichnet Menschen und Projekte aus, die mutige und effektive Wege im Kampf gegen den Klimawandel beschreiten. Die innovativsten Projekte werden bei der UN Klimakonferenz im November 2021 ausgezeichnet. Die Gewinnerprojekte können zudem viele Vorteile genießen, wie bspw. die öffentliche Anerkennung des UN Klimasekretariats, Teilnahme an der COP26, Werbevideos und –fotos sowie eine eigene Seite auf der UN Webseite.

Die Auszeichnung rückt Klimaschutzmaßnahmen mit konkreten Ergebnissen in den Fokus. Diese sind unterteilt in folgende drei Kategorien:

  • Klimaneutralität
  • Vorbildfunktion
  • Finanzierung von klimafreundlichen Investments

Vollständige Bewerbungen können bis zum 30. April 2021 eingereicht werden. Bewerber*innen müssen sich zunächst im UN Bewerber*innenportal registrieren.

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news-1986Thu, 25 Feb 2021 00:00:00 +0100Lokales Engagement für ehrgeizigen Klimaschutz – Klima-Bündnis unterzeichnet Pariser Erklärunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/lokales-engagement-fuer-ehrgeizigen-klimaschutz-klima-buendnis-unterzeichnet-pariser-erklaerung.htmlDas Klima-Bündnis hat nun die Pariser Erklärung 2020 unterzeichnet und damit ein Zeichen für einen engagierten und verbindlichen lokalen Klimaschutz gesetzt. Die Pariser Erklärung wurde von der Bürgermeisterin Anne Hidalgo, dem Bürgermeister Eric Garcetti aus Los Angeles, dem europäischen kommunalen Dachverband (CEMR) und weiteren Akteur*innen am 11. Dezember 2020 vorgestellt. Insgesamt haben bisher 19 Städtenetzwerke, 110 Städte und Gemeinden und 16 Lokalregierungen die Pariser Erklärung unterstützt (Stand Februar 2021).

Fünf Jahre nach dem Pariser Abkommen, in dem sich viele Staaten weltweit dazu verpflichtet haben, ihre Emissionen zu reduzieren, wollte die lokale Ebene diese Verpflichtungen nun bekräftigen. Die Ziele im Rahmen der Pariser Erklärung sind ehrgeizig. Sie reichen von der Schaffung einer fairen Gesellschaft und der transparenten Bereitstellung von Informationen über klimapolitische Fortschritte bis hin zu Klimagerechtigkeit, dem Kampf gegen Energiearmut und dem Recht auf erneuerbare Energie für alle Bürger*innen bis 2050. Diese Maßnahmen verdeutlichen erneut die wesentliche Rolle, die Städte und Gemeinden bei der Bekämpfung der globalen Klimakrise spielen.

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News
news-1978Wed, 17 Feb 2021 00:00:00 +0100Klimazeugen gehen online – Ausstellung ab sofort digital verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimazeugen-gehen-online-ausstellung-ab-sofort-digital-verfuegbar.htmlAb sofort steht eine aktualisierte Version der beliebten Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ mit neuen Daten und Fakten zur Ausleihe und nun endlich auch online zur Verfügung. Unter klimazeugen.eu finden Sie die digital aufbereitete Ausstellung mit weiteren Informationen, Links und Hintergründen auf Deutsch und in Kürze auch auf Englisch unter climatewitnesses.eu.

Alleine in den letzten drei Jahren war die Ausstellung in über 140 verschiedenen Mitgliedskommunen in Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, Rumänien und Ungarn zu sehen. Das Klima-Bündnis möchte Kommunen mit der Ausstellung dabei unterstützen, Bürger*innen für den Klimawandel zu sensibilisieren. Die flexibel aufstellbaren Ausstellungen geben dem Klimawandel ein Gesicht und decken die Folgen unseres Ressourcenhungers auf.

Derzeit sind Ausleihen für 2021/22 noch möglich. Interessierte Kommunen können sich an uns unter ausstellung(at)klimabuendnis.org wenden.

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  • Ausstellungen zum Thema Klimagerechtigkeit
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News
news-1983Tue, 16 Feb 2021 00:00:00 +0100Deutsch-französische Klimaschutzpartnerschaften – neue Partnerstädte gesuchthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/deutsch-franzoesische-klimaschutzpartnerschaften-neue-partnerstaedte-gesucht.htmlNeue Kapazitäten ermöglichen neue Partnerschaften – ab sofort haben Kommunen in Deutschland und Frankreich wieder die Möglichkeit, miteinander in den Austausch zu gehen und neue Impulse für die eigenen Klimaschutzbemühungen zu erhalten. Über thematische Austauschprojekte kann die lokale Energiewende gestärkt und gleichzeitig der europäische Zusammenhalt gefördert werden. Unabhängig von bereits bestehenden Kooperationspartner*innen (z.B. offizielle Städtepartnerschaft) in Frankreich, hilft das Klima-Bündnis im Rahmen des TANDEM-Projekts deutschen Kommunen bei der Suche einer Partnerkommune. Das TANDEM-Team begleitet den Austausch und unterstützt bei der Übersetzung, Moderation und Konzeptualisierung.

Mitgliedskommunen, die an einer deutsch-französischen kommunalen Zusammenarbeit im Bereich Klimaschutz interessiert sind, können sich bis zum 5. März an Jenny-Claire Keilmann unter j-c.keilmann(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen wenden.

Lesen Sie mehr unter tandem-staedte.eu

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News
news-1966Fri, 15 Jan 2021 00:00:00 +0100Autarky Rate Tool für elektrische Speicherlösungen ab sofort verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/autarky-rate-tool-fuer-elektrische-speicherloesungen-ab-sofort-verfuegbar.htmlMit wenigen Klicks den Autarkiegrad messen und eine technische, ökonomische und ökologische Analyse der gewählten Konfiguration einsehen – das liefert ab sofort das Autarky Rate Tool. Das Instrument ist für all diejenigen geeignet, die an der Installation von elektrischen Speichern in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen interessiert sind. Ziel ist es, die Nutzer*innen zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema zu motivieren und in weiterer Folge zu einem vermehrten und intelligenten Einsatz von elektrischen Speicherlösungen beizutragen. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Tools ist die Checkliste, die Ergebnisse in einem pdf-Dokument zusammenfasst. In diesem Dokument ist außerdem eine weiterführende Analyse der Berechnungsresultate sowie spezielle Informationen zum Einsatz von Speichern in historischen Altstädten enthalten.

Das Klima-Bündnis unterstützt das Interreg Central Europe Projekt Store4HUC, in dessen Rahmen das Instrument entwickelt wurde. Das Projekt fördert die Integration und intelligentes Management von Energiespeichern in historischen Stadtzentren. Die englische und deutsche Version des Autarky Rate Tools is ab sofort online abrufbar.

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News
news-1934Thu, 17 Dec 2020 00:00:00 +0100Erste großflächige Vermessung des kommunalen Radverkehrshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/erste-grossflaechige-vermessung-des-kommunalen-radverkehrs.htmlForschungsprojekt Movebis liefert Datengrundlage für bedürfnisorientierte Planung der RadinfrastrukturDresden/Frankfurt am Main, 17. Dezember 2020. Über 1.400 Kommunen in Deutschland erhalten ab sofort Einblick in die Daten ihres lokalen Radverkehrs – wo fahren regelmäßig viele Menschen Rad, wo fließt der Verkehr und wo stockt der Verkehrsfluss. Möglich macht das die digitale Plattform des Forschungsprojektes Movebis, die heute online geht und eine Vielzahl an planerisch relevanten Daten in digitalen Verkehrskarten veranschaulicht.

Der bedürfnisorientierte Ausbau der Radinfrastruktur stellt viele Kommunen vor Probleme, da häufig die Datengrundlage fehlt. Bestenfalls stehen vor Ort einige Zählstellen an den Hauptverkehrspunkten – häufig nicht mal das. „Die Ergebnisse des Forschungsprojektes Movebis erlauben es, den Radverkehrsplaner*innen in vielen deutschen Kommunen erstmals einen Blick auf die räumliche Verteilung und das Verhalten ihrer Radfahrer*innen zu werfen und damit wichtige Erkenntnisse für die weitere Planung zu gewinnen“, sagt der Verkehrsökologe Sven Lißner von der am Projekt beteiligten Technischen Universität Dresden.

„Das Interesse bei den Kommunen war von Anfang an enorm“, sagt André Muno vom Städtenetzwerk Klima-Bündnis. Die von ihm geleitete weltgrößte Fahrradkampagne „Stadtradeln“ mit inzwischen über einer halben Million Teilnehmenden lieferte die Datengrundlage für das Forschungsprojekt. Die Fahrradfahrten ließen sich dabei mit einer App aufzeichnen und die Tracks wurden anschließend anonymisiert der TU Dresden zur Auswertung übermittelt. Seit 2018 kamen so insgesamt 3,4 Millionen Streckenaufzeichnungen von mehr als 160.000 App-Nutzer*innen zusammen. „Die zur Verarbeitung der Tracks von uns entwickelte Plattform vereint innovative Algorithmen und moderne Visualisierungstechnologien und bringt die Digitalisierung der Radverkehrsplanung auf kommunaler Ebene einen wichtigen Schritt voran“, sagt Philipp Grubitzsch von der Professur für Rechnernetze der TU Dresden.

Über die Plattform können Planer*innen zum Beispiel sehen, wo Radelnde wie lange an roten Ampeln stehen oder wo vermeintlich gut ausgebaute Radwege überraschenderweise gemieden werden. „Ein großartiges Resultat, anhand dessen Radinfrastruktur sich nun näher an den tatsächlichen Bedürfnissen der Radfahrenden verbessern lässt“, sagt André Muno.

Weitere Informationen


Kontakte

  • Dipl.-Ing. Sven Lißner, Projektkoordination, Radverkehrskonzept, Technische Universität Dresden, Professur für Verkehrsökologie, T. +49 351 463 -36929, kontakt.movebis(at)tu-dresden.de
  • André Muno, Projektleitung Stadtradeln, Klima-Bündnis, T. +49 69 7171 39 -11, a.muno(at)klimabuendnis.org
  • Dr.-Ing. Philipp Grubitzsch, Plattformentwicklung, Technische Universität Dresden, Professur für Rechnernetze, T. +49 351 463-38214, kontakt.movebis(at)tu-dresden.de


MOVEBIS
Ziel des Forschungsprojektes MOVEBIS ist es, Kommunen in der Radverkehrsplanung zu unterstützten. Derzeit gibt es keine breit aufgestellte und fortlaufend aktualisierbare Datengrundlage für die kommunale Radverkehrsplanung. Zudem sind die finanziellen und personellen Ressourcen vor Ort oft knapp. Das Projekt MOVEBIS will daher verkehrliche Kenngrößen des Radverkehrs ableiten und den Kommunen zur Planung bereitstellen. Dafür entwickeln und bewerben die Projektmitglieder – das Klima-Bündnis, die TU Dresden und das Dresdner Start-Up Cyface – eine bundesweite Plattform zur Aufnahme und Analyse von mobilen Sensor- und Geodaten von Radfahrenden. Das Projekt MOVEBIS ist gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Initiative mFUND. movebis.org

STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und Oktober möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Forschungsprojekt Movebis beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden soll. stadtradeln.de

KLIMA-BÜNDNIS
Seit 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit mehr als 1.800 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-1928Wed, 09 Dec 2020 00:00:00 +0100Radeln in der Corona-Krise beliebter denn jehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/radeln-in-der-corona-krise-beliebter-denn-je.htmlWeltgrößte Fahrradkampagne Stadtradeln endet mit RekordergebnisFrankfurt am Main, 9. Dezember 2020. Insgesamt 545.988 Teilnehmer*innen aus 1.482 Kommunen schwangen sich für die internationale Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“ auf den Fahrradsattel und stellten damit neue Rekorde auf. Zwischen Mai und Oktober legten sie über 115 Millionen Kilometer zurück und vermieden damit knapp 17.000 Tonnen CO2 im Vergleich zur Autofahrt.

Als der ÖPNV aufgrund der Corona-Krise unattraktiv wurde und die individuelle Mobilität an Bedeutung gewann, erfreute sich vor allem das Fahrrad gesteigerter Beliebtheit. Viele Menschen haben im Zuge der Pandemie ihren Alltag neu strukturieren müssen und dabei das Fahrrad für sich entdeckt. „Nicht nur beim Stadtradeln konnten wir in diesem Jahr einen starken Zuwachs an Teilnehmenden beobachten, auch Kommunen berichten uns von einem signifikant gestiegenen Radverkehrsanteil“, sagt André Muno vom Klima-Bündnis.

Muno hofft, dass die neue Fahrradbegeisterung auch über die Pandemie hinaus anhält. Einige Städte haben bereits mit innovativen und pragmatischen Ansätzen wie Pop-Up-Radwegen auf das veränderte Verkehrsverhalten ihrer Bürger*innen reagiert. „Ich wünsche mir, dass diese lösungsorientierte Herangehensweise auch weiterhin an den Tag gelegt wird. Denn ein nachhaltiger Zuwachs des Radverkehrsanteils lässt sich nur mit einer gut ausgebauten Radinfrastruktur sichern“, sagt Muno.

Die erfolgreichsten Kommunen der Stadtradeln-Kampagne werden am 1. Februar 2021 vom Klima-Bündnis prämiert. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Preisverleihung online stattfinden.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, Busch + Müller, Stevens Bikes, MYBIKE, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt.

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STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und Oktober möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Forschungsprojekt Movebis beinhaltet das Stadtradeln zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden soll. stadtradeln.de

DAS KLIMA-BÜNDNIS
Seit 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit mehr als 1.800 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

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Pressemitteilung
news-1925Tue, 08 Dec 2020 00:00:00 +0100Klimaschädlichen Geldanlagen weiter den Boden entziehen: Informationsmaterialien verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimaschaedlichen-geldanlagen-weiter-den-boden-entziehen-informationsmaterialien-verfuegbar.htmlDas Klima-Bündnis stellt ab sofort eine Sammlung aus Materialien und Informationen zum Themenfeld des Divestments und nachhaltiger Kommunalfinanzen zur Verfügung, um lokale Akteur*innen für die mehrdimensionalen Risiken klimaschädlicher Geldanlagen zu sensibilisieren. Den Abzug kommunaler Geldanlagen aus klimaschädlichen Aktivitäten zu unterstützen, war einer der Anknüpfungspunkte für das Kooperationsprojekt von adelphi, Forum Nachhaltige Geldanlagen und Klima-Bündnis. Die Ergebnisse von drei Jahren Wissensaufbau zum Thema Divstement und nachhaltigem Re-Investment wurden im Rahmen unterschiedlicher Dokumente festgehalten, wie bspw. Fallstudien von Vorreiterstädten zum Thema Divestment, einer Übersicht über den kommunalen Divestmentprozess, einem Leitfaden, Video-Tutorials und einem Strategiepapier für Entscheider*innen in der lokalen Verwaltung. Diese Materialien sind ab sofort online verfügbar.

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Sie wollen mehr erfahren? Kontaktieren Sie divest-reinvest(at)adelphi.de oder Jan Schwarz unter j.schwarz(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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News
news-1923Mon, 07 Dec 2020 00:00:00 +0100Pilotkommunen gesucht: Klima-Bündnis entwickelt CO2- Preismodell https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/pilotkommunen-gesucht-klima-buendnis-entwickelt-co2-preismodell.htmlAb sofort sucht das Klima-Bündnis interessierte Kommunen, die die Entwicklung eines kommunalen CO2-Preismodells begleiten und selbst testen möchten. Gemeinsam mit seinem niederländischen Partner Klimaatverbond Niederlande geht das Klima-Bündnis die Herausforderung CO2-Preis an und entwickelt ein realistisches Preismodell für Kommunen in ganz Europa. Eine Arbeitsgruppe interessierter Kommunen wird eigens für dieses Vorhaben ins Leben gerufen, um bisher gemachte Erfahrungen zu diskutieren und analysieren.

Solange Treibhausgasemissionen keinen Preis haben, werden wir sie weiterhin behandeln als gäbe es sie nicht. Die Lösung für dieses Problem ist ein mit dem Markt verknüpfter CO2-Preis. Die CO2-Bepreisung ist ein wichtiger Teil der Strategie hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft.

Sie haben Interesse, Teil der Arbeitsgruppe zu werden? Kontaktieren Sie Miguel Morcillo unter m.morcillo(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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News
news-1921Fri, 04 Dec 2020 00:00:00 +0100Neues Feature: Klima-Bündnis-Tool ermöglicht direkte Kommunikation mit Bürger*innenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neues-feature-klima-buendnis-tool-ermoeglicht-direkte-kommunikation-mit-buergerinnen.htmlDas Change the Future Tool erhält eine neue Funktion: ab sofort können Kommunen über einen Messenger-Dienst direkt mit den Nutzer*innen in Kontakt treten. Dadurch können teilnehmende Bürger*innen ermutigt werden, fleißig Changer Points zu sammeln und somit einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern. Auch lokale Veranstaltungen oder Angebote rund um das Thema Nachhaltigkeit können dadurch aktiv beworben werden.

Ein*e Vertreter*in pro lokaler Verwaltung wird als sogenannte Kontaktperson im Tool hinterlegt und hat im Anschluss die Möglichkeit, mit den Nutzer*innen aus ihrer Kommune in direkten Austausch zu treten. Klima-Bündnis-Mitglieder, die Change the Future bereits nutzen und von dieser neuen Funktion Gebrauch machen wollen, wenden sich direkt an das Projektteam unter klimagerechtigkeit(at)klimabuendnis.org.

Das Change the Future Tool bietet Kommunen, Gruppen und Einzelpersonen einen Weg, um sich für ein gutes Leben einzusetzen. Mit dem Tool erhalten Bürger*innen die Möglichkeit, mit kleinen Aktionen einen Beitrag zu leisten. Ziel dabei ist es, einen Dialog über Nachhaltigkeit, insbesondere zu den Themen Konsum, Energie, Mobilität und Ernährung, auf lokaler Ebene anzuregen.

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news-1914Fri, 27 Nov 2020 00:00:00 +0100Die Zukunft des Konvents der Bürgermeister Europa: Umfrageergebnisse veröffentlichthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/die-zukunft-des-konvents-der-buergermeister-europa-umfrageergebnisse-veroeffentlicht.htmlHöhere Ambitionen, umfassendere Verpflichtungen und Klimanotstand – das sind die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage des Konvents der Bürgermeister Europa, an der Städte und Regionen aus mehr als 23 Ländern teilgenommen haben. Die Mehrheit spricht sich dafür aus, die Ambitionen im Klimaschutz zu erhöhen. Auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel spielen eine entscheidende Rolle: 62% der Teilnehmer*innen wünschen sich, dass der Konvent der Bürgermeister seine Anpassungsverpflichtungen ausweitet. Die Erweiterung des Handlungsspielraums der Initiative ist ein weiterer Kernaspekt – eine große Mehrheit unterstützt die Idee, den Tätigkeitsbereich des Konvents auf noch mehr Sektoren, die nicht in Bezug zu Energie stehen, auszuweiten. Darüber hinaus erklärten 96% der Befragten, dass sie sich für eine stärkere Einbindung des Klimanotstands in den Konvent der Bürgermeister aussprechen. Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Städte und Regionen hat den Klimanotstand bereits ausgerufen und/oder Klimapolitik zur Priorität gemacht.

Die Umfrage wurde im Sommer 2020 durchgeführt, auch Klima-Bündnis-Mitglieder konnten daran teilnehmen. Die Umfrageergebnisse dienen als Grundlage, um die Initiative in ihrem neuen Kontext – in politischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht – zu positionieren und sie so umzugestalten, dass sie lokale Behörden im Klimawandel und Wiederaufbauprozess bestmöglich unterstützt. Dies wird auch die EU-Politik grundlegend in ihrem Bezug zu Kommunen und dem Klimaschutz stark beeinflussen. Die Volltext-Analyse der Umfrage sowie die Zusammenfassung sind ab sofort online verfügbar.

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news-1909Thu, 26 Nov 2020 00:00:00 +0100Klima-Bündnis unterstützt Kampf gegen Energiearmut im privaten Mietsektorhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-kampf-gegen-energiearmut-im-privaten-mietsektor.htmlIm Rahmen eines neues EU Projekts greift das Klima-Bündnis ein zentrales Thema der Energiewende auf: Energiearmut im privaten Mietsektor. Etwa 50 Millionen Haushalte in der EU leben schätzungsweise in Energiearmut – ohne Möglichkeit, sich die für eine angemessene Heizung oder Kühlung ihrer Wohngebäude benötigte Energie leisten zu können. Energiearmut wird im europäischen Green Deal und dem Clean Energy Package als dringliches Thema eingestuft.

Das neue ENPOR Projekt widmet sich der Linderung von Energiearmut im europäischen privaten Mietsektor und zielt darauf ab, energiearme Mieter*innen und Vermieter*innen zu identifizieren und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Ein zentrales Ergebnis wird die Entwicklung eines “Energy Poverty Dashboard”, ein digitales Mapping-Tool und eine Plattform für den Wissensaustausch innerhalb und zwischen verschiedenen nationalen Kontexten.

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news-1907Mon, 23 Nov 2020 00:00:00 +0100Ideenwettbewerb für die Deutsch-Französische Energiewendewoche verlängerthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/ideenwettbewerb-fuer-die-deutsch-franzoesische-energiewendewoche-verlaengert.htmlLokale Akteur*innen aus Deutschland und Frankreich können ihre Ideen für öffentlichkeitswirksame Aktionen vor Ort für die Energiewende jetzt bis Ende November 2020 einreichen. Der Ideenwettbewerb zeichnet circa 20 besondere Ideen aus und bietet einen finanziellen Zuschuss für ihre Durchführung an. Angesichts der derzeitigen Situation haben die Organisatoren den Rahmen des Ideenwettbewerbs an die aktuelle Situation angepasst: Die Bewerbungsfrist ist bis Ende November verländert und es können außerdem online Aktion vorschlagen oder Präsenzveranstaltungen auf das nächste Frühjahr verschoben werden.Der Ideenwettbewerb wird im Rahmen des TANDEM Projekts durchgeführt. Das Klima-Bündnis koordiniert das Projekt gemeinsam mit Energy Cities. Schwerpunkte sind dabei die Organisation von deutsch-französischen Klimaschutzpartnerschaften sowie die Begleitung der deutsch-französischen Energiewendewoche vom 18. bis 31. Januar 2021.

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news-1903Wed, 18 Nov 2020 00:00:00 +0100Klimafreundliche öffentliche Beschaffung – Umfrage erfasst Bedürfnisse der lokalen Ebenehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimafreundliche-oeffentliche-beschaffung-umfrage-erfasst-beduerfnisse-der-lokalen-ebene.htmlAb sofort können lokale Behörden ihrer Stimme mit einer Umfrage zu klimafreundlicher öffentlicher Beschaffung Gehör verschaffen. Mit der Beantwortung der Fragen können Kommunen ihre Erfahrungen, Erfolgsfaktoren und Hindernisse bei der Stärkung eines umweltfreundlichen Beschaffungswesens als wirksames Instrument im lokalen Klimaschutz teilen. Ziel ist es, die Bedürfnisse und Ideen der lokalen Ebene in Bezug auf die Beschaffung von Technologien für Erneuerbare Energiequellen zu identifizieren.

Das Klima-Bündnis bietet diese Umfrage im Rahmen des von der EU geförderten Projekts XPress an, das Unterstützung bei der Zusammenarbeit zwischen Kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) sowie dem öffentlichen Sektor zur Entwicklung und Einführung erneuerbarer Energien in Regionen bietet. Die Umfrage ist in neun Sprachen verfügbar und richtet sich an öffentliche Käufer*innen, die umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen beschaffen.

Machen Sie mit und füllen Sie die Umfrage aus

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news-1895Wed, 28 Oct 2020 00:00:00 +0100Der Einfluss des Menschen – virtuelle Bildergalerie ab sofort verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/der-einfluss-des-menschen-virtuelle-bildergalerie-ab-sofort-verfuegbar.htmlDer Fotograf Tom Hegen zeigt ab sofort in einer virtuellen Fotoausstellung, wie groß der Einfluss des Menschen auf seine Umwelt ist. Wir sind uns oft nicht einmal bewusst, in welchem Ausmaß wir die Welt für unsere Bedürfnisse beanspruchen. Tom Hegen macht mit seinen Bildern aus der Vogelperspektive deutlich, wie sehr wir unseren Lebensraum prägen. Der Fokus liegt dabei auf den Lebensräumen, die durch menschliche Aktivitäten dramatisch verändert wurden. Die Bilder regen dazu an, unsere Umwelt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Die Bildergalerie ist ab sofort bis zum Ende des Jahres online verfügbar.

Am 26. Oktober organisierte das Klima-Bündnis im Rahmen der Sensibilisierungskampagne „Gutes Leben ist einfach“ gemeinsam mit der Mitgliedsstadt München und dem Fotografen eine Online-Vernissage. Der Facebook-Livestream zur Veranstaltung steht ab sofort ebenfalls online zur Verfügung.

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Photo: Tom Hegen

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news-1889Fri, 16 Oct 2020 00:00:00 +0200Neuer Fahrplan – EU veröffentlicht Renovation Wave Strategiehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neuer-fahrplan-eu-veroeffentlicht-renovation-wave-strategie.html Im Rahmen der Renovation Wave Strategie, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, thematisiert die Europäische Kommission zentrale Herausforderungen bei der Umsetzung ihres Green Deals. Die Strategie legt einen Fahrplan für regulatorische Maßnahmen fest, insbesondere im Hinblick auf die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und die Energieeffizienz-Richtlinie, und kombiniert diese mit finanzieller Unterstützung sowie intensivierter, technischer Hilfe. Dabei wird das Ziel verfolgt, die derzeitige Renovierungsrate bis 2030 in der gesamten EU zu verdoppeln.

In Bezug auf die lokale Ebene fordert die Strategie, den Renovierungsbedarf über die nationale Ebene hinaus auf alle öffentlichen Gebäude auszuweiten. Die Städte werden daher höhere Anforderungen an ihre Rathäuser, Schulen und Krankenhäuser stellen müssen.

Das Klima-Bündnis hat im Rahmen der öffentlichen Konsultationen, die vor der Veröffentlichung der Strategie durchgeführt wurden, umfangreiche Beiträge geleistet. Das Netzwerk begrüßt daher den Vorschlag, die technische Hilfe für lokale Behörden auszubauen. Wir begrüßen auch die erwähnte Bedeutung einer nachhaltigen Renovierung auf Grundlage zirkulärer und naturbezogener Lösungen sowie den Fokus auf soziale und wirtschaftliche Elemente der Gebäudesanierung", kommentiert Jonas Rönnefarth vom Klima-Bündnis. Konkrete Maßnahmen werden jedoch erst bekannt gegeben, sobald die bestehende Gesetzgebung, wie in dem der Strategie beigefügten Aktionsplan dargelegt, überarbeitet wird.

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news-1887Thu, 15 Oct 2020 00:00:00 +0200Neuer EEA Bericht veröffentlicht: Europäische Städte müssen sich stärker an die Auswirkungen des Klimawandels anpassenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neuer-eea-bericht-veroeffentlicht-europaeische-staedte-muessen-sich-staerker-an-die-auswirkungen-des-kli.html Ein neuer Bericht der Europäischen Umwelt Agentur (EEA) ruft zu einer stärkeren Förderung von Anpassungsmaßnahmen und Resilienz auf der lokalen Ebene. „Wir planen und bauen unsere Städte noch immer nicht nachhaltig”, bestätigt die gestern erschienene Publikation „Urbane Anpassung in Europa: Wie Städte dem Klimawandel entgegentreten“. Städte sind sich darüber im Klaren, dass sie sich an die Auswirkungen des Klimawandels anpassen müssen. Dennoch kämpfen sie noch immer mit den Auswirkungen des Klimawandels, wie z. B. Überflutungen oder Hitzewellen. Das Klima-Bündnis hat den Bericht im Rahmen des ETC Projekts mitgestaltet und zahlreiche lokale Beispiele seiner Mitglieder, bspw. Berlin, Dresden, Köln oder Mannheim, beigesteuert.

Gemeinsam mit dem Bericht über den Status der europäischen Klimawandelanpassungsplanung ist noch ein weiterer Bericht der EEA erschienen. Die Publikation „Monitoring und Evaluierung nationaler Anpassungspolitik im Politikzyklus“ betont die Bedeutung von Monitoring, Berichterstattung und Auswertung. Beide Publikationen stehen ab sofort auf Englisch zum Download bereit.

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news-1881Tue, 13 Oct 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis begrüßt zwei neue Vorstandsmitgliederhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-begruesst-zwei-neue-vorstandsmitglieder.html Am 8. Oktober wählte die Klima-Bündnis-Mitgliederversammlung einstimmig Harol Rincón Ipuchima, Koordinator für Klimawandel und Biodiversität der COICA, und Matthias Nabholz, Leiter des Amtes Umwelt und Energie der Stadt Basel, als neue Mitglieder in den Vorstand. Herr Rincón führt dabei die Rolle von Robinson Lopéz Descanse weiter, der im August an einer Corona-Infektion verstorben ist. Herr Nabholz folgt auf Karin Hungerbühler aus St.Gallen, die in diesem Jahr nicht erneut kandidierte. Tine Heyse, Vorstandsvorsitzende, Robert Leven, Schriftführer des Vorstands, und die Vorstandsmitglieder Julie Laernoes, John Tanner und Ronald van Meygaarden wurden für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.

Die Mitgliederversammlung fand in diesem Jahr erstmals als digitale Veranstaltung im Rahmen der Klima-Bündnis Digital Days vom 6. – 9. Oktober statt. Die nächste Mitgliederversammlung ist wie in den vorangegangenen Jahren wieder als Teil der internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnis in Wels, Österreich, vom 8. – 10.  September 2021 geplant.

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News
news-1874Fri, 09 Oct 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Resolution gegen EU-Mercosur-Handelsabkommenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-resolution-gegen-eu-mercosur-handelsabkommen.htmlStädte und Gemeinden lehnen Freihandelsabkommen abFrankfurt am Main, 09. Oktober 2020. Klima-Bündnis-Mitglieder haben bei der gestrigen Mitgliederversammlung eine Resolution verabschiedet, die den Europäischen Rat auffordert, das Mercosur-Abkommen in seiner jetzigen Form abzulehnen. Nachdem das EU-Parlament am Mittwoch für einen Änderungsantrag gestimmt hat, spricht sich mit dem Klima-Bündnis und seinen europäischen Mitgliedskommunen nun auch die lokale Ebene öffentlich gegen das Freihandelsabkommen aus.

„Das Freihandelsabkommen ist ein Abkommen für Großbetriebe. Es untergräbt Umwelt- und Sozialstandards und bedroht vor allem Kleinbauern und Familienbetriebe“, betont Rainer Handlfinger, Vorstandsmitglied des Klima-Bündnis, der die Resolution in die Versammlung eingebracht hat.

Mit der Verabschiedung der Resolution nimmt das Städtenetzwerk die Verantwortung gegenüber seinen indigenen Partner*innen in Amazonien wahr und  fordert die EU-Kommission dazu auf, mit ihrer Handelspolitik kommunale Bemühungen im Klimaschutz nicht zu untergraben. Stattdessen soll ein Handel im Einklang mit europäischen Klimazielen und sozialen Standards gestaltet werden.

„Das EU-Mercosur-Handelsabkommen ist eine frontale Attacke gegen unsere Klimaziele, sowohl als Netzwerk von Kommunen als auch als Staatsbürger“, kommentiert Dietmar Mirkes, Nationalkoordinator des Klima-Bündnis in Luxemburg, das Vorhaben der Europäischen Union.

Das Klima-Bündnis steht seit den Anfängen des Netzwerks vor 30 Jahren an der Seite der indigenen Völker im Amazonasbecken. Die nun verabschiedete Resolution ist in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl anderer Organisationen des Seattle2Brussels Netzwerks entwickelt worden.

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Das Klima-Bündnis
Seit 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit über 1. 800 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org

 

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Pressemitteilung
news-1859Tue, 08 Sep 2020 00:00:00 +0200Erfolgreiche Energieprojekte für EnergieOlympiade in Schleswig-Holstein gesuchthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/erfolgreiche-energieprojekte-fuer-energieolympiade-in-schleswig-holstein-gesucht.html Seit einer Woche läuft der kommunale Wettbewerb in Schleswig-Holstein: Im Rahmen der EnergieOlympiade werden herausragende kommunale Energieprojekte gesucht. Die Gewinner*innen erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt  100.000 Euro. Alle Kommunen im Land sind aufgerufen, sich bis zum 1. Dezember 2020 mit ihren Beiträgen um den renommierten Landes-Energiepreis zu bewerben.

Ausgezeichnet werden die Beiträge in den bewährten Preiskategorien: EnergieProjekt für technische Maßnahmen oder Verhaltens- und Organisationsmaßnahmen, EnergieHeld für ehrenamtliches Engagement, EnergieKonzept für Konzepte, die ganze Quartiere oder Gemeinden umfassen, und ThemenPreis für Beiträge zum diesjährigen Themenschwerpunkt, der Verkehrswende in Schleswig-Holstein.

Der Wettbewerb hat eine langjährige Tradition und startet in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal. Am 17. Juni 2021 findet die feierliche Siegerehrung in Rendsburg statt. Neben der Landesregierung und weiteren Partner*innen unterstützt auch das Klima-Bündnis die EnergieOlympiade der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH).

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News
news-1856Thu, 03 Sep 2020 00:00:00 +0200Change the Future Challenge – Frankfurt und Gießen setzen ein Zeichen für nachhaltige Entwicklunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/change-the-future-challenge-frankfurt-und-giessen-setzen-ein-zeichen-fuer-nachhaltige-entwicklung.htmlGießen, 03. September 2020. Ab dem 7. September können im Rahmen eines Wettbewerbs zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Stadt Gießen vier Wochen lang fleißig von den Bürger*innen sogenannte „Changer Points“ gesammelt werden. Fairen Kaffee trinken, in Unverpackt-Läden einkaufen, gebrauchte Smartphones reparieren – mit den 24 Aktionen im Online-Mitmach-Tool des Klima-Bündnis kann jede*r auch durch kleine Veränderungen des eigenen Alltags ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen. Teilnehmer*innen können sich zusätzlich im Aktionszeitraum bis zum 2. Oktober auf verschiedenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel einer Fahrradtour, einem Stadtspaziergang oder einem Online-Workshop zum Thema „Zero Waste“ über Nachhaltigkeit im Alltag austauschen und informieren.

Umweltdezernentin der Stadt Gießen Gerda Weigel-Greilich dazu: „Diese Challenge ist eine gute Aktion, um auch in Zeiten von Corona einzeln oder in Teams für den Klimaschutz aktiv zu werden. Wir nehmen diese Herausforderung gerne an und setzen dabei auf alle Gießener*innen.“

„Wir haben als Stadt beschlossen, bis 2035 klimaneutral zu werden. Dieses Ziel werden wir nur erreichen, wenn Politik die entsprechenden Weichen stellt und jede*r das eigene Verhalten klimaschutzfreundlich umgestaltet“, so Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. „Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb und laden alle herzlich ein, mitzumachen.“

Die erste Veranstaltung ist ein Online-Start am 7. September um 18:30 Uhr unter www.change-the-future.eu. Zum Ende der Challenge werden bei einem gemeinsamen Abschluss-Picknick im Frankfurter Niddapark und im Stadtpark Wieseckaue in Gießen nicht nur die „Gewinnerstadt“, sondern auch besonders engagierte Teilnehmer*innen und Teams für ihr besonderes Engagement mit Preisen belohnt.

Veranstalter der Challenge ist das Klima-Bündnis, in dem die Stadt Frankfurt am Main und die Stadt Gießen langjährige Mitglieder sind. Mit mehr als 1.800 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren.

„Change the Future” setzt Anreize, bereits mit kleinen Aktivitäten einen Beitrag zu diesem Ziel zu leisten. Dabei bleibt das Tool nicht bei individuellem Engagement stehen, sondern zeigt Möglichkeiten auf, sich gemeinsam für ein gutes Leben für alle einzusetzen. Ziel ist es, möglichst viele Teilnehmer*innen zu motivieren, über den eigenen Lebensstil nachzudenken und aktiv die Zukunft mitzugestalten.

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Pressemitteilung
news-1847Mon, 31 Aug 2020 00:00:00 +0200Ideenwettbewerb für die deutsch-französische Energiewendewoche startethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/ideenwettbewerb-fuer-die-deutsch-franzoesische-energiewendewoche-startet.html Ab heute können lokale Akteur*innen aus Deutschland und Frankreich ihre Ideen für die deutsch-französische Energiewendewoche 2021 einreichen. Der Ideenwettbewerb zeichnet circa 20 besondere Ideen aus, die einen finanziellen Zuschuss für ihre Durchführung während der Energiewendewoche erhalten. Noch bis zum 18. Oktober können interessierte Kommunen und Organisationen am Wettbewerb teilnehmen.

Der Ideenwettbewerb wird im Rahmen des TANDEM Projekts durchgeführt. Das Klima-Bündnis koordiniert das Projekt gemeinsam mit Energy Cities. Schwerpunkte sind dabei die Organisation von deutsch-französischen Klimaschutzpartnerschaften sowie die Begleitung der deutsch-französischen Energiewendewoche 2021. Diese findet vom 18. bis 31. Januar 2021 statt und verfolgt das Ziel, eine möglichst große Anzahl von Aktionen anzustoßen und damit die Öffentlichkeit für die Energiewende zu sensibilisieren.

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news-1842Mon, 24 Aug 2020 00:00:00 +0200Das Klima-Bündnis trauert um Vorstandsmitglied Robinson López Descansehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/das-klima-buendnis-trauert-um-vorstandsmitglied-robinson-lopez-descanse.html Robinson López Descanse, stellvertretender Vorsitzender des Klima-Bündnis und Koordinator für Klimawandel und Biodiversität der COICA, ist am 21. August an den Folgen einer Coronavirus-Infektion in seiner Heimat Kolumbien verstorben.

López Descanse war ein Vertreter des Volks der Inga und wurde im Schutzgebiet Chaluayaco in der Gemeinde Villagarzon Putyumayo in Kolumbien geboren. Schon von Kindesbeinen an engagierte er sich in seiner Gemeinde. Seither nahm er verschiedene Positionen innerhalb der Struktur des Schutzgebietes ein. Er leitete auch Gerichtsprozesse zur Verteidigung der territorialen, sozialen und kulturellen Rechte des Inga-Volkes, war politischer Führer der „Minga des Widerstands“ für die Rechte indigener Völker von Putumayo, er war Menschenrechts- und Friedensbeauftragter der Nationalen Organisation der Indigenen Völker des kolumbianischen Amazonas (OPIAC) und Kommissar der Rechte vor der Nationalen Kommission für die Menschenrechte der Indigenen Völker Kolumbiens (CNDDHHPIC). Seit 2018 war Robinson López Descanse Mitglied des Klima-Bündnis-Vorstands und ist im selben Jahr zum COICA-Koordinator für Klimawandel und Biodiversität gewählt worden.

Mit dem Tod von Robinson López Descanse haben wir und der Amazonas Regenwald einen wichtigen und dynamischen Aktivisten für indigene Rechte, die Umwelt und den Klimaschutz verloren. Robinson López Descanse wird eine große Lücke hinterlassen.

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news-1838Wed, 19 Aug 2020 00:00:00 +0200Indigene Gemeinde feiert erste Zwischenerfolge im Kampf gegen Coronahttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/indigene-gemeinde-feiert-erste-zwischenerfolge-im-kampf-gegen-corona.html Die indigene Gemeinde São Gabriel da Cachoeira, Brasilien, zieht eine erste positive Zwischenbilanz im Kampf gegen Corona. Darüber informiert ein aktueller Bericht des Instituts für Soziales und Umwelt (ISA), eine der Partnerorganisationen des Klimabündnis Österreich am Rio Negro in Brasilien.
In der brasilianischen Gemeinde wurde ein interinstitutioneller Krisenausschuss eingerichtet, um Maßnahmen zur Verbesserung der lokalen Gesundheits-infrastruktur in die Wege zu leiten.

Der Ausschuss koordinierte Kooperationen mit weiteren Organisationen. So konnten beispielsweise mit Hilfe von ISA und Greenpeace 13 Gesundheitsstationen auf indigenem Territorium errichtet werden. Ein vom Rio-Negro-Programm der ISA entwickelter Notfallplan schaffte es, 2,2 Millionen brasilianischen Real für den Kauf von medizinischem Materialien, Hygieneartikeln und die Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen aufzubringen und gemeinsam mit „Ärzte ohne Grenzen“ wurde ein COVID-19-Aufnahmezentrum mit 30 Betten in Betrieb genommen.

Weitere Maßnahmen wurden mit Klimabündnis Österreichs Partner FOIRN, dem Dachverband der indigenen Organisationen am Rio Negro, unterstützt wie z. B. die Teilnahme an Schulungen zur biologischen Sicherheit für lokale Teams, die Vereinfachung von Spenden von Unternehmen und Institutionen, die Analyse der Pandemie-Entwicklung am Rio Negro und Kommunikationsarbeit sowie Informationsmaterialien über COVID-19.

Die indigenen Völker sind jedoch weiterhin großen Gefahren ausgesetzt, wie dem indigenen Völkermord durch die Regierung Bolsonaros und dem institutionellen Rassismus. Somit ist es wichtig, auch auf dieser Ebene die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedrohung der indigenen Völker zu lenken.

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news-1836Tue, 18 Aug 2020 00:00:00 +0200Kommunen im Klimanotstand – Instrument zur Klimawirkungsprüfung steht zum Download bereithttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/kommunen-im-klimanotstand-instrument-zur-klimawirkungspruefung-steht-zum-download-bereit.html Ein Excel-basiertes Tool zur Überprüfung der Klimawirkung von kommunalen Vorhaben steht ab sofort zum Download auf der Webseite des Klima-Bündnis bereit. Im letzten Jahr haben zahlreiche Kommunen den Klimanotstand erklärt und stehen seither vor der Herausforderung, die Klimarelevanz ihrer Beschlüsse zu beleuchten. Das Tool setzt genau hier an in dem es ermöglicht, kommunale Projekte von der ersten Idee bis hin zur Beschlussvorlage zügig auf deren Klimawirkung hin zu prüfen.

Das Instrument basiert auf einem zweistufigen Ansatz: Basisprüfung und Hauptprüfung. Die erste Stufe dient der Feststellung, ob grundsätzlich eine Klimarelevanz des betreffenden Projekts vorliegt und ob es noch genauer auf dessen Klimawirkung hin betrachtet werden sollte. Die Hauptprüfung eruiert, welche Handlungsfelder am stärksten betroffen sind und in welcher Intensität. Darauf aufbauend können Kommunen Handlungsoptionen und gegebenenfalls Alternativen definieren.

Die Klimawirkungsprüfung wurde gemeinsam mit dem ifeu-Institut im Rahmen des NKI-Projekts „Klimaschutzmanagement in öffentlichen Projekten (KöP)“ entwickelt. Die Version 2.0 kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.

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news-1835Mon, 17 Aug 2020 00:00:00 +0200Nachhaltige kommunale Finanzen – Leitfaden online verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/nachhaltige-kommunale-finanzen-leitfaden-online-verfuegbar.htmlDer Leitfaden für nachhaltige kommunale Finanzen ist ab sofort frei erhältlich. Das Handbuch enthält Handlungsempfehlungen zum Divestment, dem Abzug von Geldern aus klimaschädlichen Geldanlagen sowie zur langfristigen, nachhaltigen Ausrichtung kommunaler Finanzen und Kapitalanlagen. Divestment und nachhaltige Neu-Investition sind wichtige Beiträge zur Erreichung kommunaler Klimaschutzziele. Dieser Leitfaden zeigt, wie das in deutschen Kommunen nachweislich gelingt – Schritt für Schritt und mit vielen guten kommunalen Beispielen.

Das Klima-Bündnis hat den Leitfaden gemeinsam mit den Projektpartnern Adelphi und dem Forum Nachhaltige Finanzen entwickelt. Die Publikation ist kostenfrei auf Deutsch verfügbar.

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news-1832Fri, 14 Aug 2020 00:00:00 +0200Stadtrundgänge in die Zukunft – Handbuch für Stadtwandeln verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stadtrundgaenge-in-die-zukunft-handbuch-fuer-stadtwandeln-verfuegbar.html Ab sofort ist ein Leitfaden für Kommunen zur Umsetzung von STADTWANDELN erhältlich. Hinter STADTWANDELN stecken thematische Stadtrundgänge für Bürger*innen, die zu den Orten des Wandels in einer Kommune führen. Teilnehmer*innen erfahren aus erster Hand, welche Projekte ihre Kommunalverwaltung und ihre Mitbürger*innen entwickeln, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

Im Rahmen des Klima-Bündnis Projekts Climate Active Neighbourhoods (CAN) wurde die Kampagne fortgeführt und um die Themen energetische Gebäudesanierung und Bürgerbeteiligung erweitert. Frankfurt am Main zählte zu den Pilotstädten, die die neuen thematischen Schwerpunkte in der Praxis getestet hat. Die Mainmetropole bietet den nächsten STADTWANDELN-Rundgang am 5. September 2020.

Das Handbuch zur Umsetzung der Kampagne ist ab sofort kostenfrei auf Deutsch verfügbar. Eine englische Version folgt zeitnah.

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news-1830Thu, 13 Aug 2020 00:00:00 +0200Klimaschutz-Planer begrüßt die 1000. deutsche Kommunehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimaschutz-planer-begruesst-die-1000-deutsche-kommune.html Mit dem bayerischen Klima-Bündnis-Mitglied, dem Landkreis Bamberg und seinen Ortsgemeinden, hat der Klimaschutz-Planer kürzlich die 1.000er Marke erreicht. Der Klimaschutz-Planer ist ein webbasiertes Instrument für ein umfassendes, kommunales Klimaschutz-Monitoring und ist das empfohlene Bilanzierungsinstrument für Klima-Bündnis-Mitglieder in Deutschland. Kommunen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können den Klimaschutz-Planer kostenfrei nutzen.

Das Klima-Bündnis wird sein Monitoring-Angebot auch zukünftig ausbauen, um kommunalen Anforderungen weiterhin Rechnung zu tragen.

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news-1827Sun, 09 Aug 2020 00:00:00 +0200Mitgliederspenden ermöglichen Direkthilfen im Amazonasbeckenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/mitgliederspenden-ermoeglichen-direkthilfen-im-amazonasbecken.html Der 9. August ist internationaler Tag der indigenen Völker und Anlass, unsere Aufmerksamkeit auf die Situation in den Heimatländern unserer Partner*innen zu lenken. In den letzten Wochen konnte das Klima-Bündnis erste Mitgliederspenden für die Direkthilfe vor Ort einsetzen. In Marechal Thaumaturgo, Brasilien, beschaffte das Klima-Bündnis beispielsweise Hygieneartikel und Schutzausrüstung für den lokalen Kampf gegen Corona während in Peru Kommunikationsmaterialien für die indigene Öffentlichkeit vor Ort finanziert und im Gebiet der Apurina, Brasilien, die traditionelle Medizin durch „lebende Apotheken“ gefördert wurde.

Das Klima-Bündnis verfolgt einen zweigleisigen Ansatz, um seinen indigenen Partner*innen in dieser Zeit zur Seite zu stehen. Neben der Direkthilfe durch die Organisation von Spendenfonds steht auch die Bewusstseinsbildung in europäischen Städten und Gemeinden im Fokus. Informationsveranstaltungen, Kampagnen, wie „Gutes Leben ist einfach“, und Instrumente, wie der Climate Compass oder das Change the Future Tool sollen Bürger*innen für die derzeitige Situation im Amazonasbecken und Themen wie Klimagerechtigkeit sensibilisieren.

Gerade in diesem Jahr sehen sich die indigenen Völker Amazoniens und ihr Lebensraum großen Gefahren ausgesetzt. Die Corona-Krise wird ausgenutzt, um demokratische Institutionen und Umweltschutzmaßnahmen zu schwächen. Gleichzeitig steht die EU kurz davor, ein Handelsabkommen mit dem Mercosur zu ratifizieren, das in völligem Widerspruch mit unseren Klimazielen und Umweltstandards steht und dramatische Folgen für die indigenen Völker mit sich bringen würde. 

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Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns unter klimagerechtigkeit(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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news-1821Mon, 03 Aug 2020 00:00:00 +0200Europäische Städte wetteifern um die Auszeichnungen European Green Capital & European Green Leaf https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/europaeische-staedte-wetteifern-um-die-auszeichnungen-european-green-capital-european-green-leaf.html Städte aus ganz Europa haben die Chance, an den Wettbewerben European Green Capital (EGCA 2023) und European Green Leaf (EGLA 2022) teilzunehmen und einen den renommierten Awards zu gewinnen. An dem European Green Capital Award können Städte ab 100.000 Einwohner*innen teilnehmen und ein Preisgeld von 600.000 Euro gewinnen. Der Wettbewerb um den Green Leaf Award 2022 läuft parallel und zeichnet kleinere Städte (20.000 – 99.999 Einwohner*innen) aus. Zwei Städte haben die Chance auf das Preisgeld von 200.000 Euro.

Mit beiden Auszeichnungen ehrt die Europäische Kommission städtische Maßnahmen für eine nachhaltige Umwelt sowie soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.. Die Preisgelder unterstützen die Städte darin, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Als European Green Capital hat man zudem viele Vorteile, wie einen intensiveren Fokus auf Umweltprojekte, stärkeren Tourismus und ausländische Investitionen, die die lokale Wirtschaft fördern und neue Arbeitsplätze schaffen. Die Städte, die gewinnen oder in der engeren Auswahl standen, haben auch Zugriff auf das European Green Capital Netzwerk, das Unterstützung verspricht und eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungsberichten ist.

Noch bis zum 28. Oktober 2020 können sich interessierte Städte um die Auszeichnungen bewerben. Städte aus EU-Mitgliedsstaaten, EU-Kandidatenländern, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz können an den Wettbewerben teilnehmen.

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news-1818Fri, 31 Jul 2020 00:00:00 +0200STADTRADELN 2020 weiter auf Erfolgskurs mit mehr Kommunen als je zuvorhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stadtradeln-2020-weiter-auf-erfolgskurs-mit-mehr-kommunen-als-je-zuvor.html Es ist Halbzeit bei der größten Radkampagne weltweit. Seit dem 1. Mai dieses Jahres treten Bürger*innen und Kommunalpolitiker*innen in die Pedale und haben bis heute bereits 49 Millionen Fahrradkilometer gesammelt. Noch bis Oktober können sich interessierte Kommunen und Radler*innen für STADTRADELN 2020 anmelden.

Die Radkampagne des Klima-Bündnis ist weiter auf Erfolgskurs. Mit aktuell 1.402 Anmeldungen hat STADTRADELN die Zahl der teilnehmenden Kommunen aus dem letzten Jahr schon jetzt übertroffen. In diesem Jahr wird die Kampagne in zehn von dreizehn Flächenbundesländern durch Landesförderungen unterstützt, darunter erstmals Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Auch im Ausland wird das STADTRADELN immer beliebter. So starten 2020 erstmals französische Kommunen, unter anderem die Region Alsace Central, die im Rahmen des Interreg Projekts SaMBA gemeinsam mit ihrem deutschen Partner, dem Landkreis Emmendingen, auf das Fahrrad gestiegen ist, und die Kommune Val d’Alzette, die als Teil des TANDEM Projekts an der Kampagne teilnimmt.

Diese ersten Zwischenergebnisse sind in diesem ungewöhnlichen Jahr ein großer Erfolg für das STADTRADELN. Seit Juli hat die Kampagne zudem ihren eigenen Podcast, in dem viele Themen rund um das STADTRADELN und Radverkehr diskutiert werden. Die Kampagne lädt bereits seit 2008 Kommunen ein, gemeinsam um die Wette zu radeln und somit ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen.

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news-1816Thu, 30 Jul 2020 00:00:00 +0200Plattform für Klimaschutzdialog zwischen europäischen und chinesischen Städten – neue Funktionen verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/plattform-fuer-klimaschutzdialog-zwischen-europaeischen-und-chinesischen-staedten-neue-funktionen-ver.html Die EC-Link Plattform fördert die Vernetzung von chinesischen und europäischen Städten im Bereich nachhaltiger Urbanisierung. Kürzlich ist die Plattform überarbeitet und mit einer Reihe neuer Funktionen ausgestattet worden. Das Klima-Bündnis hat jetzt ein Handbuch zur Nutzung der EC-Link Plattform veröffentlicht, das diese erweiterten Funktionalitäten für interessierte Nutzer*innen beschreibt.

Die Plattform bringt lokale Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Verbänden zusammen. Ziel ist es, eine Netzwerk-Community aufzubauen. Nutzer*innen können ihre Arbeit und Anliegen auf der Plattform präsentieren  und durch den Wissens- und Erfahrungsaustausch voneinander lernen und profitieren. Mit Hilfe einer eingebauten Übersetzungsfunktion können auch mögliche Sprachbarrieren überwunden werden.

Das nun veröffentlichte Benutzerhandbuch soll die Handhabung der Plattform anschaulich darstellen und vereinfachen. Das Handbuch ist ab sofort auf Deutsch und Englisch verfügbar.

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Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Nina Stiehr unter n.stiehr(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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news-1815Tue, 28 Jul 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis setzt Impulse im Rahmen der EU Renovation Wavehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-setzt-impulse-im-rahmen-der-eu-renovation-wave.html Das Klima-Bündnis hat im Juli bereits seine zweite Antwort auf die öffentliche Befragung der Europäischen Kommission zum Thema Gebäudesanierungen veröffentlicht. Im Vorfeld der EU Renovation Wave, die für September angekündigt ist, führt die EU Kommission eine mehrstufige Konsultationsphase durch. “Kommunen stehen im Mittelpunkt dieses Vorhabens und es ist wichtig, sie mit den finanziellen, technologischen und administrativen Kapazitäten auszustatten, um die Renovierungsraten zu erhöhen, tiefgreifende Sanierungen durchzuführen und die Gebäudeemissionen zu reduzieren”, erklärt Jonas Rönnefarth vom Klima-Bündnis.

Die EU Renovation Wave zielt darauf ab, die Energieeffizienz zu erhöhen und die Gebäudeemissionen innerhalb der EU zu reduzieren. Das Klima-Bündnis sieht sie daher als zentrale Säule des europäischen Green Deals. Basierend auf den Erfahrungen seiner Mitgliedskommunen sowie der umfangreichen Projektarbeit zu dieser Thematik hat das Städtenetzwerk fünf Erfolgsfaktoren für das EU Programm identifiziert:

  • Gesteigerte Ambitionen, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen
  • Stärkung der Kommunen durch finanzielle und technische Unterstützung
  • Förderung von One-Stop-Shops, um die Nachfrage- und Angebotsseite zusammenzuführen
  • Linderung der Energiearmut, um bezahlbare Energie für alle Bürger*innen zu gewährleisten
  • Schutz natürlicher Ressourcen durch Nutzung lokaler und natürlicher Materialien

Das Klima-Bündnis wird weiterhin seine Arbeit in Bereich der Energieeffizienz von Gebäuden fortsetzen, europäische Kommunen unterstützen und zum Erfolg von EU-Programmen in diesem Themenfeld beitragen.

Weitere Informationen

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Silvia Nanni unter s.nanni(at)climatealliance.org oder Jonas Rönnefarth unter j.roennefarth(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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news-1813Wed, 22 Jul 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis tritt dem Netzwerk Gerechter Welthandel beihttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-tritt-dem-netzwerk-gerechter-welthandel-bei.htmlDas Klima-Bündnis hat sich der Stimme von über 60 Organisationen aus ganz Deutschland angeschlossen als Unterstützer des Netzwerkes Gerechter Welthandel, um das Mercosur-Freihandelsabkommen in seiner jetzigen Form zu stoppen.

"Dieses Abkommen würde die Bemühungen unserer Mitgliedskommunen  der letzten 30 Jahre im Kampf gegen den Klimawandel und für mehr Klimagerechtigkeit unterminieren," erklärt Madlie Le Bihan aus dem Klimagerechtigkeitsteam des Klima-Bündnis. "Jedes Abkommen, welches mit der Bolsonaro-Regierung unterzeichnet wird, stellt eine Befürwortung seiner sowohl ökologisch als auch sozial katastrophalen Politik dar, für die unsere Städte, Gemeinden und Bürger*innen, ganz zu schweigen von unseren indigenen Partnern in Amazonien und den unzähligen Ökosystemen, auf die wir alle angewiesen sind, teuer bezahlen müssen".

Das seit langem verhandelte Abkommen zwischen der Europäischen Union und den sogenannten Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay wurde im Juni 2019 abgeschlossen, obwohl die Nachhaltigkeits-Folgenanalyse des Abkommens erst im Juli 2020 veröffentlicht wurde. Die Analyse zeigt, dass das Abkommen insbesondere Importe von Agrarprodukten aus den Mercosur-Ländern und EU-Exporte von, unter anderem, Fahrzeugen und Chemikalien steigern würde. So würde das Abkommen eben solche Industriezweige deutlich stärken, die bereits maßgeblich zur Klimakrise beitragen. Die (Rind)fleischindustrie, die maßgeblich profitieren würde, ist bereits die Hauptursache für die illegalen Abholzung im Amazonasbecken.

Die EU bereitet das Abkommen derzeit zur Unterzeichnung vor. Allerdings ist es fraglich wie die EU behaupten kann, ihre Klimaziele zu erreichen, während sie ein Handelsabkommen dieser Form anstrebt. Die deutsche Bundesregierung, die aktuell die EU-Ratspräsidentschaft innehat, zielt auf ein Anschließen des Abkommens im November dieses Jahres.

Weitere Informationen

Foto: Uwe Hiksch

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news-1802Fri, 03 Jul 2020 00:00:00 +0200Absichtserklärung sichert die Zukunft der EU Islands Initiativehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/absichtserklaerung-sichert-die-zukunft-der-eu-islands-initiative.html Letzte Woche kamen die Europäische Kommission und zahlreiche Energieminister*innen europäischer Inselstaaten zusammen, um die Zukunft der Initiative Clean Energy for EU Islands zu sichern. In einer Absichtserklärung fordern sie die Einrichtung einer langfristigen Struktur zur Unterstützung von EU-Inseln bei der Umstellung auf saubere Energie.

Seit zwei Jahren leitet das Klima-Bündnis das Konsortium, das das Sekretariat der EU-Inseln für saubere Energie für die Europäische Kommission koordiniert. Als erste EU-weite Initiative dieser Art im Bereich Übergangsmanagement und der Einbindung mehrere Interessengruppen ist ihr bisheriger Erfolg zu einem großen Teil dem so genannten Vierfach-Helix-Ansatz zu verdanken. Dieser Ansatz sieht eine sorgfältig ausbalancierte Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteur*innen vor.  Das Sekretariat unterstützt somit zivilgesellschaftliche Organisationen, lokale Behörden, lokale Unternehmen und akademische Einrichtungen dabei, gemeinsam den Übergang zu sauberer Energie auf ihren Inseln als gemeinschaftliche Anstrengung voranzutreiben. Die lange Tradition des Klima-Bündnis, durch zivilgesellschaftliches und bürgerschaftliches Engagement mit kleinen Städten und Gemeinden in Klimafragen zusammenzuarbeiten, hat das Netzwerk zu einem strategischen Akteur in der gesamten Entwicklung der Initiative gemacht.

Auch in Zukunft wird die EU-Initiative Clean Energy for EU Islands die Inseln bei ihren Energiewendemaßnahmen unterstützen und gleichzeitig die Bürger*innenbeteiligung, Gemeinschaften für erneuerbare Energien und den Austausch erfolgreicher Fallbeispiele fördern.

Weitere Informationen
•    Clean Energy for EU Islands
•    Islands Transition Handbook (pdf, auf Englisch)

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news-1799Tue, 30 Jun 2020 00:00:00 +0200POWER Projekt mit dem Water Innovation Europe 2020 Award ausgezeichnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/power-projekt-mit-dem-water-innovation-europe-2020-award-ausgezeichnet.htmlDas POWER Projekt hat letzte Woche bei der Water Innovation Europe 2020 Konferenz den Award in der Kategorie Water Governance gewonnen. "Wir glauben, dass die Instrumente, Einbindungskonzepte und Methoden des Projekts zu sozialen und politischen Veränderungen in unseren Partnerstädten beigetragen haben", erklärte die Professorin Ljiljana Marjanovic-Halburd von der De Montfort University (UK) als sie den Award entgegennahm. Das Projekt verfolgte das Ziel, das Bewusstsein für das Hochwasserrisiko, die Notwendigkeit, Wasser zu sparen, den Wasserverbrauch und die Wasserqualität mit Hilfe einer sozialen Plattform für Kommunen und deren Bürger*innen zu steigern.

Das Klima-Bündnis arbeitete von 2015 bis 2019 gemeinsam mit der De Montfort University (UK) und zehn weiteren Konsortiumsmitgliedern daran, im Rahmen des POWER Projekts soziale Plattformen zu den Herausforderungen rund um das Thema Wasser zu entwickeln. Damit unterstützte das Projekt vier Pilotstädte: Leicester (UK), Milton Keynes (UK), Jerusalem (ISR) und Sabadell (ES). Die Plattformen bieten eine Auswahl an positiven Fallbeispielen sowie einige Gamifizierungsfunktionen an, um das Engagement der Nutzer*innen zu steigern. Mehr als 16.000 Menschen haben bisher die Plattformen besucht und Tausende haben an Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Projekt teilgenommen. POWER hat gezeigt,  dass der Einsatz intelligenter Technologien, unterstützt durch innovative Modelle zur Steigerung der Einbindung, eine wichtige Rolle dabei spielt, in Bereichen mit einem bedeutenden Umwelteinfluss aktiv zu werden.

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news-1798Thu, 25 Jun 2020 00:00:00 +0200Ein Jahr Klimaschutz-Planer – Kommunen in Rheinland-Pfalz bauen Bilanzierungsmaßnahmen aushttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/ein-jahr-klimaschutz-planer-kommunen-in-rheinland-pfalz-bauen-bilanzierungsmassnahmen-aus.html Seit einem Jahr können Kommunen nun schon den Klimaschutz-Planer nutzen. Im Rahmen des Projekts KomBiRek der Energieagentur Rheinland-Pfalz steht ihnen kostenfrei eine Lizenz für das Klima-Bündnis-Instrument zur Verfügung. Kommunen können damit die Treibhausgasemissionen und Energieverbräuche für Privathaushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistung, Industrie, Verkehr und kommunale Liegenschaften bilanzieren.

Das Interesse der Kommunen steigt, wie die Zahlen der Energieagentur Reinland-Pfalz zeigen. Mittlerweile haben über 60 Kommunen eine Nutzungsvereinbarung für den Klimaschutz-Planer abgeschlossen. Dies ermöglicht 276 Verwaltungseinheiten eine Bilanzierung. Weitere 44 Lizenzen wurden bereits angefragt.

Für Nutzer*innen des Instruments bietet das Klima-Bündnis Schulungen. Kommunen bekommen die Grundlagen der kommunalen Bilanzierung mit dem Klimaschutz-Planer vorgestellt und erfahren, wie sie die ersten Schritte mit dem Monitoringinstrument gehen. Am 8. und 15. Juli findet die nächste Schulung statt, aufgrund der derzeitigen Lage wird diese als Online-Veranstaltung durchgeführt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an info(at)klimaschutz-planer.de.

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news-1787Wed, 17 Jun 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis fördert kommunale Klimapartnerschaften über Ländergrenzen hinweghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-foerdert-kommunale-klimapartnerschaften-ueber-laendergrenzen-hinweg.html Das Klima-Bündnis erweitert seine Unterstützung für Nicht-EU-Kommunen im globalen Kampf gegen den Klimawandel. Von nun an leitet und koordiniert das Netzwerk offiziell die Klimapartnerschaft zwischen den Städten Karlsruhe (Deutschland) und Kampala (Uganda). Im Mai einigten sich der Bürgermeister von Karlsruhe, Frank Mentrup, und der Bürgermeister von Kampala, Erias Lukwago, formell auf die Rolle des Klima-Bündnis.
 
Bereits 2019 hat das Klima-Bündnis die erste Klimapartnerschaft zwischen den Städten Karlsruhe und Kampala koordiniert. Dies war der erste Pilotversuch einer grenzübergreifenden Klimaschutzpartnerschaft, in der ein Klima-Bündnis-Mitglied involviert war. Die Partnerschaft wurde im Rahmen des Konvents der Bürgermeister für Subsahara-Afrika (CoM SSA) konzipiert. CoM SSA ist eine geographische Erweiterung des Europäischen Konvents der Bürgermeister für Energie und Klima.

Die Stadt-zu-Stadt-Partnerschaft verfolgt das Ziel, die Prinzipien der kommunalen Klimaschutzmaßnahmen und freiwilligen Verpflichtungen zur Reduzierung von Emissionen unter den teilnehmenden Nicht-EU-Kommunen zu verbreiten. Darüber hinaus zielt das Programm darauf ab, den Austausch von Praxisbeispielen zwischen den Städten zu fördern und gemeinsam an Innovationen für nachhaltige Lösungen zu arbeiten. Es soll zudem die Wissens- und Kapazitätsbasis der CoM-SSA-Unterzeichner*innen bei der Umsetzung ihrer Pläne für nachhaltige Energie- und Klimaschutzmaßnahmen (SEACAPs) stärken.

Lesen Sie mehr
•    Konvent der Bürgermeister Subsahara-Afrika (EN)
•    Konvent der Bürgermeister für Energie und Klima

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Emana Nsikan-George unter n.emana(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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news-1777Mon, 15 Jun 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis gründet Allianz zur Stärkung der regionalen Wertschöpfungskette von Holzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-gruendet-allianz-zur-staerkung-der-regionalen-wertschoepfungskette-von-holz.html Gemeinsam mit elf Partner*innen aus fünf Alpinen Regionen gründete das Klima-Bündnis die Low Carbon Timber Allianz zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten für Holzprodukte. Die Bündnispartner*innen möchten emissionsarmes Holz als zentrales Element für umweltfreundliche Kommunen und eine erfolgreiche, lokale Holzwirtschaft positionieren. Außerdem verpflichten sie sich, die Nutzung von regionalem Holz in ihrem Netzwerk zu fördern und regionale Verarbeitungsketten weiter zu verkürzen und zu stärken.

Die Low Carbon Timber Allianz ist aus dem europäischen Interreg Projekt CaSCo entstanden, an dem das Klima-Bündnis mitgearbeitet hat, und wird auch über das Projektende hinaus bestehen bleiben. Ziel des Projekts war es, klima-, biodiversitäts- und ressourcenschonende Produkte von Anfang an sowie nachhaltiges Handeln aller Marktteilnehmer*innen in möglichst kurzen Stoffkreisläufen bei Holzprodukten zu fördern. Im Rahmen des Projekts wurden unter anderem auch politische Empfehlungen für die Anwendung von regionalem Holz in Europa formuliert.

Lesen Sie mehr
•    Low Carbon Timber Allianz (EN, pdf)
•    CaSCo Projekt
•    Politische Empfehlungen für eine nachhaltige Entwicklung von emissionsarmen Holzprodukten in Europa (EN, pdf)

Wollen Sie mehr erfahren?
Kontaktieren Sie Andreas Kress unter a.kress(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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news-1771Wed, 10 Jun 2020 10:00:00 +0200Konvent der Bürgermeister veröffentlicht Umfrage zur Zukunft der Initiativehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/konvent-der-buergermeister-veroeffentlicht-umfrage-zur-zukunft-der-initiative.htmlDer Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie möchte zeigen, dass die Initiative sich weiterentwickeln kann, um lokale und regionale Behörden bestmöglich zu unterstützen – besonders in Zeiten wie diesen. Die europäische Initiative gibt Kommunen und Regionen ab sofort die Möglichkeit, im Rahmen einer umfassenden Umfrage die Zukunft des Konvents der Bürgermeister aktiv mitzugestalten.

Auch Klima-Bündnis-Mitglieder sind dazu aufgerufen, ihre Ansichten über die Zukunft der Initiative zu teilen, unabhängig davon, ob sie bereits daran beteiligt sind oder nicht. Die Umfrage beinhaltet unter anderem Themen wie Klimanotstand und Klimagerechtigkeit. Das Ausfüllen dieser Umfrage nimmt weniger als 15 Minuten in Anspruch. Sie ist in 23 Sprachen verfügbar und wird bis zum 15. September 2020 geöffnet sein.

Der Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie ist eine Bewegung mit mehr als 10.000 Kommunen aus ganz Europa und darüber hinaus. Das Klima-Bündnis ist seit Beginn des Konvents der Bürgermeister 2008 Mitgestalter und Unterstützer der Initiative.

Weitere Informationen

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news-1766Mon, 08 Jun 2020 00:00:00 +0200Das Klima-Bündnis Schweiz bringt lokalen Klimaschutz weiter voranhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/das-klima-buendnis-schweiz-bringt-lokalen-klimaschutz-weiter-voran.html Das Klima-Bündnis Schweiz veröffentlichte Ende Mai die Klima- und Energie-Charta der Städte und Gemeinden. Mit der Ratifikation dieser Charta setzen Schweizer Städte und Gemeinden ein starkes Zeichen. Unterzeichner*innen erkennen den Klimawandel als eine der größten globalen Herausforderungen sowie die besondere Verantwortung der Schweiz in diesem Kontext an.

Das Klima-Bündnis Schweiz hat gemeinsam mit Schweizer Städten und Gemeinden die Klima- und Energiecharta entwickelt und verwaltet diese kommissarisch. Die Charta soll auch als Orientierung für den Klimaschutz in der eigenen Stadt oder Gemeinde dienen. Dabei werden vier Hauptziele in den Fokus gestellt: 100% erneuerbare Energie ohne Treibhausgasemissionen, effiziente Energienutzung, Reduzierung der Treibhausgasemissionen aus dem Konsum und Monitoring zur Überwachung der Zielerreichung.

Schweizer Städte und Gemeinden können die Charta mit einem Beschluss des Gemeinde- bzw. Stadtrats ratifzieren. Eine formelle Unterzeichnung oder ein Beitrittsakt ist nicht vorgesehen. Interessierte Städte und Gemeinden können der Schweizer Geschäftsstelle den Entscheid ihrer Exekutive ab sofort postalisch oder per E-Mail unter info(at)klimabuendnis.ch mitteilen.

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news-1762Thu, 04 Jun 2020 00:00:00 +0200Kleine Klimaschützer*innen wieder unterwegs – mit neuen Zusatzmaterialien im Gepäck! https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/kleine-klimaschuetzerinnen-wieder-unterwegs-mit-neuen-zusatzmaterialien-im-gepaeck.html Die Kindermeilen-Kampagne des Klima-Bündnis findet auch in diesem Jahr statt. Der offizielle Startschuss der Kampagne musste zwar aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen, dennoch sind schon zahlreiche Einrichtungen angemeldet. Derzeit sammeln in Deutschland rund 15.000 Kinder Grüne Meilen zum Schutz des Weltklimas, Kinder in Österreich, den Niederlanden und Ungarn schließen sich spätestens nach den Sommerferien an. Ab sofort stehen außerdem neue Zusatzmaterialien zur Verfügung. Die Klimaweltreise erhält mit „Fragen und Aufgaben zur Klimaweltreise“ eine Erweiterung. Die lebensnahen Beispiele der Klimaweltreise bieten die Möglichkeit, Kindern einzelne Aspekte des komplexen Themenbereichs Klimawandels, wie dessen Ursachen und Auswirkungen, näher zu bringen.

Interessierte Kommunen, Kitas und Schulen können dieses Jahr noch bis zum 20. Dezember Grüne Meilen sammeln und Wunschfüße als persönliches Statement an die Klimapolitiker basteln. Das Klima-Bündnis wird die Grünen Meilen spätestens auf der 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow im kommenden Jahr präsentieren und so den Sorgen der Kinder Gehör verschaffen.

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Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Claudia Schury unter c.schury(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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news-1765Wed, 03 Jun 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis fordert Konjunkturprogramm für den Klimaschutz https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-fordert-konjunkturprogramm-fuer-den-klimaschutz.html Mit einem offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte das Klima-Bündnis heute ein Konjunkturprogramm, das den Klimaschutz als Leitziel in den Fokus stellt. “Eine ambitionierte Klimapolitik und ein konsequenter Klimaschutz sind zentrale Elemente, um zukünftige Krisen in ihren ökologischen, sozialen und ökonomischen Folgen abzufedern”, schreibt Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln und Vorsitzender des Klima-Bündnis.

Auch die Rolle der lokalen Ebene bei der Bewältigung der Corona-Pandemie wird im Brief betont. Aufgrund hoher finanzieller Leistungen und beispielloser Einnahmeausfällen sehen sich Kommunen derzeit mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Gleichzeitig sind sie aber auch zentrale Akteure bei der Bewältigung und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

"Das Konjunkturpaket für Kommunen muss so gestaltet sein, dass es wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Wirtschaft setzt", schreibt der Vorsitzende des Klima-Bündnis und spricht sich für einen nachhaltigen Wiederaufbau aus. Die Regierung dürfe keine Ausgaben für nicht zukunftsfähige Produkte und Strukturen machen. Vielmehr können und müssen jetzt die Weichen zur Erreichung des 1,5-Grad-Zieles gestellt werden. Auch strukturelle und rechtliche Rahmenbedingungen für Klimaschutzinvestitionen müssen den Bedürfnissen des lokalen Klimaschutzes angepasst werden.

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news-1758Wed, 27 May 2020 00:00:00 +0200#WirSindWandel – 9. Climate Star Wettbewerb startet!https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/wirsindwandel-9-climate-star-wettbewerb-startet.html Ab heute begibt sich das Klima-Bündnis zum neunten Mal mit dem Climate Star auf die Suche nach erfolgreichen Klimaschutzprojekten aus ganz Europa.

Der diesjährige Climate Star Wettbewerb steht unter dem Motto “Wir sind Wandel – Erfolgsgeschichten im lokalen Klimaschutz”. Ob im Alltag, Berufsleben oder im Klimaschutz – der Wandel betrifft uns alle, besonders in Zeiten wie diesen. Im Wandel steckt aber auch immer die Chance, nachhaltige Veränderungen einzuleiten und neue Wege zu gehen. Genau hierfür sucht  das Klima-Bündnis die Erfolgsgeschichten seiner Mitglieder. Zum ersten Mal wird der Climate Star auch in der Sonderkategorie “Change the Future” vergeben. Change the Future ist ein Online-Tool des Klima-Bündnis, das lokales Engagement im Klimaschutz fördert.

Die Bewerbungsfrist für den Climate Star Wettbewerb endet am 30. Oktober 2020. Teilnehmen können Klima-Bündnis-Mitglieder aus ganz Europa sowie kommunale Netzwerke von Mitgliedsstädten und -gemeinden. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 22. April 2021 im niederösterreichischen Schloss Grafenegg zeichnet das Städtenetzwerk die Gewinner aus.

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news-1752Tue, 26 May 2020 00:00:00 +0200Europäische City Facility startet ersten Aufrufhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/europaeische-city-facility-startet-ersten-aufruf.html Seit gestern können Kommunen ihre Bewerbungen bei der Europäischen City Facility (EUCF) einreichen und somit eine mögliche Unterstützung bei der Erschließung von Finanzmitteln für nachhaltige Energie- und Klimaschutzkonzepte erhalten. Die EUCF verspricht erfolgreichen Antragssteller*innen, Kapazitätsaufbau, Peer-to-Peer-Aktivitäten zur Entwicklung solider Investitionspakete sowie eine finanzielle Unterstützung von bis zu 60.000 Euro.

Ein transparentes Antragsverfahren in der jeweiligen Landessprache ermöglicht den Kommunen im Rahmen ihrer Kapazitäten auf den Aufruf zu reagieren. Während des gesamten Antragsverfahrens werden die Kommunen durch Länderexperten in ihrer Landessprache unterstützt. Die Bewertung der Bewerbungen orientiert sich an der Ambition zur Energieeinsparung, den erwarteten Investitionen und qualitativen Kriterien, wie bspw. Einbeziehung von Interessengruppen oder Führungsstruktur.

Die ursprüngliche Dauer des ersten Aufrufs wurde aufgrund der COVID-19-Krise bis zum 2. Oktober verlängert.  Da Energieeinsparungen sowie Investitionen durch die Zusammenlegung nachhaltiger Energieprojekte gesteigert werden können, empfiehlt die EUCF Kommunalverwaltungen, ihre Kräfte und Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Anträge einzureichen.

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news-1751Mon, 25 May 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Jahresbericht veröffentlichthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-jahresbericht-veroeffentlicht.htmlDer Jahresbericht des Klima-Bündnis ist ab sofort online verfügbar! Anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums haben wir einen Jahresbericht gestaltet, der noch so viel mehr ist als nur ein Rückblick auf 2019. Es erwartet Sie "Eine Reise im kommunalen Klimaschutz". Wir blicken zurück auf 30 Jahre Klima-Bündnis: Was geschah bisher, wo stehen wir heute und wie sehen die Perspektiven des Netzwerks aus. Die Broschüre gibt einen Einblick in die gesamte Bandbreite des Klima-Bündnis – von Klimagerechtigkeit über internationale Interessensvertretung bis hin zu lokalen Klimaschutzkampagnen. Auch unsere Nationalkoordinationen in Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, Schweiz und Ungarn blicken zurück auf ihre Geschichte und präsentieren sowohl ihre Arbeit der letzten Jahre als auch lokale Zukunftsaussichten.

Der Jahresbericht steht ab sofort auf Deutsch und Englisch zum Download bereit.

Deutsch (pdf) | Englisch (pdf)

 

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news-1735Thu, 07 May 2020 00:00:00 +0200Amazonas-Notstandsfonds unterstützt indigene Völker im Kampf gegen Coronahttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/amazonas-notstandsfonds-unterstuetzt-indigene-voelker-im-kampf-gegen-corona.html Am 05. Mai 2020 ist der Startschuss für den Amazonas-Notstandsfonds, der ab sofort die Unterstützung für indigene Völker im Kampf gegen Corona bündelt, gefallen. Damit steht das Klima-Bündnis an der Seite seiner indigenen Partner im Amazonasbecken. Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen weltweit und der COICA ist das Klima-Bündnis Teil des Founding Solidarity Circles, dem Gründerkreis des Notstandsfonds. 

Die Spenden an den Fonds ermöglichen eine schnelle und direkte Unterstützung in folgenden Bereichen: Präventions- und Schutzmaßnahmen, Nahrungsmittel- und medizinische Versorgung, Notfallevakuierung, Ernährungssouveränität sowie Resilienz der Gemeinden. 100 Prozent der Spenden gehen direkt an indigene Gemeinden und Organisationen, die im Amazonasbecken mit COVID-19 konfrontiert sind. Der Fonds wird steuerlich von der Rainforest Foundation U.S. Grant gesponsert. Entscheidungen werden aber in enger Abstimmung mit dem Founding Solidarity Circle getroffen.

Das Klima-Bündnis wird alle bisherigen Spenden zur Unterstützung indigener Organisationen in Zusammenhang mit COVID-19 ebenso an den Amazons-Notstandsfonds weiterleiten.

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Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Silke Lunnebach unter s.lunnebach(at)klimabuendnis.org für mehr Informationen.

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news-1740Wed, 06 May 2020 00:00:00 +0200Konvent der Bürgermeister Vorstand fordert grünen Wiederaufbau nach COVID-19https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/konvent-der-buergermeister-vorstand-fordert-gruenen-wiederaufbau-nach-covid-19.html Der Vorstand des Konvents der Bürgermeister veröffentlichte am 5. Mai einen Brief, der die Europäische Kommission dazu auffordert, den Green Deal in den Fokus der Wiederaufbauanstrengungen zu stellen. Der Brief betont, dass die derzeitige Gesundheitskrise nicht als Entschuldigung für die Verzögerung dringend benötigter Klimaschutzmaßnahmen ausgenutzt werden darf. Vielmehr soll die Krise als Chance betrachtet werden, einen grundlegenden Wandel einzuleiten.

Städte und Regionen sind an vorderster Front im Kampf gegen den Virus und seine Auswirkungen. Dennoch dürfen sie den Klimanotstand nicht aus den Augen verlieren oder ihre Bemühungen im Rahmen der Energiewende hinten anstellen. Im Brief wird eine adäquate Unterstützung der lokalen Ebene für einen nachhaltigen Wiederaufbau gefordert. Unter anderem wird auch das Beispiel des Klima-Bündnis-Mitglieds Gent und dessen Taskforce für den Wiederaufbau, die kurz- und langfristige Maßnahmen mit einem Fokus auf die am stärksten gefährdeten Bürger*innen entwickelt, angesprochen. Der Vorstand des Konvents der Bürgermeister weist zudem auf die Relevanz von Kooperationen zwischen allen Regierungsebenen und europäischer Solidarität hin, um eine resiliente Zukunft nach COVID-19 zu gestalten.

Der Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie ist eine Bewegung von mehr als 10.000 Kommunen aus ganz Europa und darüber hinaus. Xesco Gomar Martín, stellvertretender Präsident der Provinz Barcelona, repräsentiert das Klima-Bündnis im Vorstand des Konvents der Bürgermeister. Das Netzwerk, das in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen feiert, ist seit Beginn des Konvents der Bürgermeister 2008 Mitgestalter und Unterstützer der Initiative.

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news-1732Wed, 29 Apr 2020 00:00:00 +0200Klimaschutz statt Corona-Blues – Stadtradeln startet in die nächste Rundehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimaschutz-statt-corona-blues-stadtradeln-startet-in-die-naechste-runde.htmlWeltgrößte Radkampagne bietet ein Stück Normalität in KrisenzeitenFrankfurt am Main, 29. April 2020. Am 1. Mai 2020 fällt der Startschuss zur Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln.

Die langjährige Kampagne steht in diesem Jahr im Zeichen der Coronakrise. Einen Grund, das Stadtradeln abzusagen, sieht Kampagnenleiter André Muno vom Klima-Bündnis nicht: „Das Fahrrad ist das derzeit sinnvollste Verkehrsmittel und ermöglicht den Menschen, die verbleibenden Alltagswege mit einem vergleichsweise geringen Infektionsrisiko zurückzulegen. Zudem fördert das Fahrrad die Gesundheit und hilft dabei, der mit den Einschränkungen des öffentlichen Lebens einhergehenden Langeweile entgegenzuwirken, ohne dass es dabei zu engem zwischenmenschlichen Kontakt kommt.“

Auch das Erleben von Gemeinschaft ist dieses Jahr ein wichtiges Thema für die Kampagne. In Zeiten der Kontaktsperre ist das gemeinsame Sammeln von Fahrradkilometern in digitalen Teams laut Muno eine gute Möglichkeit, den aktuellen Einschränkungen ein bisschen davon und zusammen einem Ziel entgegen zu radeln. Passend dazu prämiert das Klima-Bündnis 2020 auch die Kommunen, die durch besonders kreative Aktionen unter Einhaltung der Kontaktsperre viele Menschen zur Teilnahme mobilisieren mit einem Sonderpreis.

Beim Stadtradeln treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen gemeinsam in die Pedale und radeln an jeweils 21 Tagen zwischen Mai und Oktober um die Wette. Dabei können sie sich selbst von den Vorteilen des Radfahrens überzeugen und gleichzeitig ein Zeichen setzen für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. Über 400.000 Menschen aus 1.127 Kommunen folgten im letzten Jahr diesem Aufruf und legten mehr als 77 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück.

Noch bis Oktober können sich weltweit Kommunen und Radler*innen für das Stadtradeln 2020 anmelden.

Stadtradeln ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, Busch + Müller, Stevens Bikes, MYBIKE, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt.

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STADTRADELN
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und Oktober möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne soll Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm.
Ebenfalls Bestandteil der Kampagne sind die digitale Meldeplattform RADar! sowie das Forschungsprojekt MOVEBIS. Über RADar! können sich Kommunen auf Wunsch von ihren Bürger*innen Schäden und notwendige Verbesserungen der Radinfrastruktur melden lassen. Durch MOVEBIS werden die mit der STADTRADELN-App getrackten Strecken wissenschaftlich ausgewertet und die Erkenntnisse den Kommunen für die Radverkehrsplanung zur Verfügung gestellt. stadtradeln.de

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Pressemitteilung
news-1730Mon, 27 Apr 2020 00:00:00 +0200Klima-Bündnis betont die kommunale Rolle im Rahmen der Energiewendehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-betont-die-kommunale-rolle-im-rahmen-der-energiewende.html Das Klima-Bündnis fordert eine verbesserte EU-Finanzierung für Förderlinien zur Energiewende, die für den lokalen Klimaschutz von zentraler Bedeutung sind. Am 20. April hat das Städtenetzwerk gemeinsam mit zahlreichen Städten, Regionen, Energieagenturen, NGOs, KMUs und Experten einen offenen Brief an Vertreter*innen der Europäischen Kommission verfasst, in dem ein Kofinanzierungssatz von nicht weniger als 80% für zukünftige Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (engl. "Coordination and Support Action", kurz: CSA) im Rahmen der Energiewende gefordert wird.

CSA-Projekte fokussieren sich auf Bewusstseinsbildung und Kommunikation, Koordinierungs- und Unterstützungsdienste, politische Dialoge, Übungen zum gegenseitigen Lernen, strategische Planung sowie Vernetzung und werden derzeit von der EU im Rahmen des Programms Horizon 2020 mit einem Satz von 80% kofinanziert. Ab 2021 wird die EU-Finanzierung für CSA-Projekte im Bereich der Energiewende von Horizon 2020 auf das LIFE-Programm übertragen.

Als Reaktion darauf fordert das Klima-Bündnis Maßnahmen, um die zentrale Rolle der Kommunen bei der Energiewende und im Rahmen des EU Green Deals sicherzustellen. In einer Zeit großer Unsicherheit aufgrund der COVID-19-Krise sind Finanzierungsprogramme wie Horizon 2020 und LIFE für Kommunen wichtiger denn je. Ein gesichertes Level an Kofinanzierungen ist für die Fortführung von Klimaschutzaktivitäten auf lokaler Ebene von entscheidender Bedeutung.

Weitere Informationen


Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Silvia Nanni unter s.nanni(at)climatealliance.org für weitere Informationen.

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news-1724Tue, 21 Apr 2020 00:00:00 +0200Notstand im Amazonasgebiet: Indigene von COVID-19 bedrohthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/notstand-im-amazonasgebiet-indigene-von-covid-19-bedroht.htmlKlima-Bündnis ruft zur Unterstützung indigener Völker aufGemeinsame Pressemitteilung des INFOE, Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie, und des Klima-Bündnis

Frankfurt am Main, 21. April 2020. Der COVID-19-Virus stellt auch die indigenen Völker des Amazonasbeckens vor eine enorme Herausforderung. Nach den verheerenden Bränden im letzten Jahr erklärte die Partnerorganisation des Klima-Bündnis, der Dachverband der indigenen Völker des Amazonasbeckens (COICA), erneut den Notstand.

„Die Situation ist wirklich sehr schwierig. Das Militär versagt bei den Kontrollen der Boote und Transporter. Auch die schleppend anlaufende Belieferung der Gemeinden mit Nahrungsmitteln und medizinischen Materialien geht ohne Schutzvorkehrungen vonstatten.“, sagt Lizardo Cauper, Präsident der peruanischen Vertretung indigener Völker, AIDESEP.

Gemeinsam mit den indigenen Nationalorganisationen der neun Amazonasanrainer weist COICA in der Amazonas-Erklärung darauf hin, dass indigene Gemeinden besonders anfällig für den Virus sind. Oft fehlt der notwendige Zugang zu einer schnellen Gesundheitsversorgung. Es mangelt an Gesundheitsstationen und in vielen Fällen sind diese, wenn überhaupt, nur von einer Krankenschwester besetzt. Intensivbetten oder Atemgeräte sind nicht vorhanden. Auch das Immunsystem der indigenen Bevölkerung ist nicht für solche Krankheiten gewappnet.

In ihrer Erklärung macht die COICA auch darauf aufmerksam, dass Unternehmen in vielen Ländern die Vorgaben der Regierungen zur Einstellung ihrer Aktivitäten missachten und nun unkontrolliert in die Gebiete eindringen. Illegale Abholzung, Bergbau oder Erdölförderung können ungehindert voranschreiten. Die darin verwickelten Personen sind eine zusätzliche Gefahr, denn sie können den Corona-Virus direkt übertragen.

Das Klima-Bündnis steht seit den Anfängen des Vereins vor 30 Jahren an der Seite der indigenen Völker im Amazonasbecken. Gemeinsam mit dem Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie (INFOE) unterstützt das Klima-Bündnis auch in dieser Krise seine indigenen Partner und ruft zu Spenden auf.

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Kontakte

INFOE
Das Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie unterstützt seit 1987 indigene Organisationen bei der Verteidigung ihrer Umwelt, ihrer Rechte und ihrer Kultur. INFOE richtet sich bei seinen Aktivitäten nach den Anforderungen und Bedürfnissen der indigenen Partner. Schwerpunkte sind zurzeit Wald- und Klimaschutz und der Schutz indigener Territorien, indigene Rechte und SDG, UN-Guiding Principles on Business and Human Rights und Staudammgroßprojekte.infoe.de

CLIMATE ALLIANCE
Seit 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit mehr als 1.700 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.klimabuendnis.org

 

Foto: Tereza Soria Gonzales

 

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Pressemitteilung
news-1708Tue, 14 Apr 2020 00:00:00 +0200E-Mobilität – Interessierte Klima-Bündnis-Mitglieder gesuchthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/e-mobilitaet-interessierte-klima-buendnis-mitglieder-gesucht.htmlDas Klima-Bündnis entwickelt derzeit Lösungen im Bereich der E-Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr und der Last-Mile-Güterlogistik. Die Umstellung von mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeugen auf Elektromobilität birgt ein großes Potential zur Einsparung von Treibhausgasemissionen, hält jedoch noch einige Herausforderungen bereit. So zum Beispiel die Überlastung von Stromnetzen zu bestimmten Zeiten und die unzureichende Ladeinfrastruktur.

Im Rahmen des Interreg-Alpenraumprojektes e-SMART, haben Klima-Bündnis Mitglieder nun die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Projektpartnern wie dem Landkreis München oder der Stadt Klagenfurt an der Entwicklung von Lösungsansätzen für eine integrierte Planung von E-Mobilität und Energiedienstleistungen zu beteiligen.

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Katrin Jurisch unter k.jurisch(at)klimabuendnis.org für weitere Informationen.

alpine-space.eu/projects/e-smart

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news-1714Thu, 09 Apr 2020 00:00:00 +0200Erster Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen – European City Facility gibt Starttermin bekannthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/erster-aufruf-zur-einreichung-von-bewerbungen-european-city-facility-gibt-starttermin-bekannt.html Der Zeitraum für den ersten Aufruf der European City Facility (EUCF) wurde bekanntgegeben. Vom 25. Mai bis 2. Oktober 2020 können Kommunen in Europa ihre ersten Anträge auf Unterstützung durch die European City Facility stellen. Die EUCF hat den Startschuss für den ersten Aufruf während des Launch Webinars am 7. April bekanntgegeben.

Die Vielzahl der Anmeldungen für das Webinar zeigt, wie wichtig die Unterstützung solcher Initiativen für Kommunen in ganz Europa ist. Die EUCF hilft lokalen Behörden aus der EU und dem Vereinigten Königreich bei der Entwicklung von Investitionskonzepten, um die Umsetzung ihrer Energie- und Klimaschutzpläne zu beschleunigen.

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news-1712Wed, 08 Apr 2020 00:00:00 +0200Indigene Gemeinde feiert Erfolg im Kampf um ihre Rechtehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/indigene-gemeinde-feiert-erfolg-im-kampf-um-ihre-rechte.htmlDie peruanische Gemeinde Santa Clara de Uchunya hat nach mehr als zehn Jahren nun endlich ihren Landtitel erhalten – nicht zuletzt auch dank der Unterstützung des Klima-Bündnis.

Die kleine Gemeinde kämpfte seit Jahren gegen ein Unternehmen, das Flächen zur Pflanzung von Ölpalmen erschließt und gemeindeeigene Gebiete absprechen wollte. Mit der Hilfe der indigenen Organisation FECONAU und der Unterstützung von europäischen Partnern, haben die Bewohner*innen nun endlich ihre Landrechte gesichert und damit einen wichtigen Schritt im Schutz ihrer Gemeinde und des Regenwaldes getan.

Das Klima-Bündnis engagiert sich seit Beginn des Netzwerks vor 30 Jahren für die Rechte von indigenen Völkern des Amazonasbeckens. Auch einzelne Mitglieds-kommunen sind in dieser Hinsicht besonders aktiv, wie im Falle von Santa Clara de Uchunya das deutsche Klima-Bündnis-Mitglied Bühl. Die langjährige Auseinandersetzung in Peru ist unter anderem auch Grundlage für die Partnerschaft zwischen der Stadt Köln, Deutschland, und der Gemeinde Yarinacocha, für die die indigene Organisation FECONAU auch aktiv ist.

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Foto: FECONAU

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news-1710Tue, 07 Apr 2020 00:00:00 +0200Ressourcen zur Anpassung an den Klimawandel und Energiearmut jetzt verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/ressourcen-zur-anpassung-an-den-klimawandel-und-energiearmut-jetzt-verfuegbar.htmlEine Webinar-Reihe zur Anpassung an den Klimawandel und eine Broschüre über Energiearmut sind jetzt über den Konvent der Bürgermeister verfügbar.

Die kürzlich abgeschlossene Webinar-Reihe befasste sich mit Themen, die von Risikobewertung und dem Entwurf eines Anpassungsaktionsplans bis hin zu deren Bewertung und Finanzierung reichten. In diesen vom Klima-Bündnis unterstützten Webinaren des Konvents der Bürgermeister wurden Beispiele von Klima-Bündnis-Mitgliedern wie Gent (BE) und Guimarães (PT) vorgestellt. Außerdem informierte das Klima-Bündnis über naturbezogene Lösungen, die aus dem Projekt "CONNECTING Nature" hervorgegangen sind. Die vier Webinare und weitere Informationen sind jetzt online verfügbar.

Ebenfalls über den Konvent der Bürgermeister steht jetzt eine neue Publikation zum drängenden Thema Energiearmut zum Download bereit. Die Broschüre, die mit Unterstützung des Klima-Bündnis erarbeitet wurde, enthält Instrumente zu Energie-Monitoring sowie Empfehlungen, wie Bürger*innen in Energiearmutsprojekte einbezogen werden können und wie solche Projekte finanziert werden können.

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news-1697Tue, 17 Mar 2020 00:00:00 +0100Klima-Bündnis-Einsatz während der Corona-Krisehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-einsatz-waehrend-der-corona-krise.htmlWie viele andere Organisationen trifft die Europäische Geschäftsstelle des Klima-Bündnis besondere Vorkehrungen in dieser Corona-Krise. Viele Mitarbeitende, sowohl im Frankfurter Hauptsitz als auch im Brüsseler Büro, werden bis auf Weiteres vor allem von zu Hause aus arbeiten. Angesichts der hohen Zahl an Mitarbeitenden, die nicht an ihren Schreibtischen im Büro arbeiten, werden wir möglicherweise besser per E-Mail als per Telefon zu erreichen sein. Die meisten Veranstaltungen der nächsten Wochen wurden abgesagt und die Reisen werden auf ein absolutes Minimum beschränkt. Trotz dieser notwendigen Änderungen wird die Europäische Geschäftsstelle den täglichen Betrieb aufrechterhalten und den Klima-Bündnis-Mitgliedern in dieser Zeit weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Foto von Bench Accounting auf Unsplash

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news-1689Mon, 09 Mar 2020 00:00:00 +0100STADTRADELN 2020 radelt loshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stadtradeln-2020-radelt-los.html Ab dem 09. März können sich Kommunen fürs STADTRADELN 2020 anmelden. Neu in diesem Jahr: Unterteams können den Wettbewerb noch spannender gestalten. Ob Unternehmen oder Schule, Verwaltung oder Sportverein – die Radelnden können Unterteams bilden (z. B. für jede Abteilung oder Klasse) und innerhalb des Hauptteams gegeneinander antreten.

Auch in diesem Jahr wird die Kampagne von zahlreichen deutschen Bundesländern gefördert. Fest stehen bereits die Förderungen für Kommunen in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen. Derzeit sind wir noch in Verhandlungen mit weiteren deutschen Landesministerien.

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news-1685Fri, 28 Feb 2020 00:00:00 +0100Regionale Holzverwertung – Gewinnervideos stehen festhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/regionale-holzverwertung-gewinnervideos-stehen-fest.html Regionale Holzverwertung war das Thema des CaSCo Videoawards. Sechs Wochen lang konnten alle Interessierten über die besten Teilnehmervideos auf Youtube abstimmen. Jetzt stehen die Gewinner*innen fest: Aus Italien hat das Video The Magical World of Wood von Erica Zucalli, Federico Ambrogio, Maurizio Zucalli und Anita Zucalli die meisten Klicks und Likes geholt. Auf slovenischer Seite gewann die Oberstufenschule für Holztechnologie und Forstwirtschaft Maribor mit dem Video Local Wood.

Wir gratulieren recht herzlich! Die Gewinner*innen dürfen sich über ein Geschicklichkeitsspiel aus Holz freuen, das jeweils von einer Schreinerei aus ihrer Region hergestellt wird.

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden insgesamt zwölf Videos eingeschickt, die alle auf unterschiedliche Weise die Bedeutung und den Nutzen von regionalem Holz thematisieren.

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•    CaSCo Youtube Kanal
•    Über den Award

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news-1681Thu, 20 Feb 2020 00:00:00 +0100Klima-Bündnis unterstützt den Start der European City Facilityhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-den-start-der-european-city-facility.html Es gibt eine neue Einrichtung zur Unterstützung europäischer Städte bei der Erschließung von Finanzmitteln für nachhaltige Energien. Das Projekt EU City Facility (EUCF) wurde gestern im Rahmen des Investitionsforums des Konvents der Bürgermeister in Brüssel mit über 600 Teilnehmern gelauncht. Ausgestattet mit einem Zuschuss von 60.000 €, praktischem Fachwissen und der Unterstützung in Bezug auf Kapazitätsaufbau wird das Projekt lokalen Behörden ermöglichen, ihre Pläne in reale Investitionen umzusetzen.

Städte stehen zunehmend unter Druck, innovative Finanzierungsmodelle zu nutzen, während die Finanzierungsinstrumente selbst immer komplexer werden. Die EUCF möchte diesen Hürden mit einem vereinfachten Antragsverfahren und Experten in jedem EU-Mitgliedstaat für maßgeschneiderte Unterstützung in der jeweiligen Landessprache entgegenwirken. Die EUCF wird auch die Bündelung von Projekten und den Einsatz von Mischfonds fördern, um kleineren Kommunen den Zugang zu Finanzierungsmodellen zu erleichtern.

Das Klima-Bündnis wird mit den Projektpartnern Energy Cities, Fedarene, Adelphi und Enviros zusammenarbeiten und die Anträge koordinieren. Die erste Ausschreibung wird im Mai stattfinden. Vorab wird am 07. April ein Webinar zur Anstragstellung angeboten.

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news-1658Wed, 29 Jan 2020 00:00:00 +0100CaSCo Videos zeigen Nutzen regionaler Holzverwertung aufhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/casco-videos-zeigen-nutzen-regionaler-holzverwertung-auf.html Film ab! Insgesamt zehn Video-Einsendungen hat das Klima-Bündnis im Rahmen des CaSCo Video Awards erhalten! Die Teilnehmer*innen kommen aus Italien, Slovenien und Österreich und demonstrieren in ihren Videos anschaulich, was regionales Holz und deren Verwendung für sie bedeutet!

Zu sehen gibt es die ca. 3-minütigen Kurzfilme auf dem CaSCo Youtube Kanal. Diejenigen Videos, die bis zum 27. Februar die meisten Klicks und Likes erhalten, werden als Gewinnervideos prämiert.

Einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer*innen und viel Erfolg!

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news-1655Tue, 21 Jan 2020 00:00:00 +0100Genossenschaften für kommunale Energiewende nutzenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/genossenschaften-fuer-kommunale-energiewende-nutzen.html Genossenschaften tragen durch die Beteiligung von Bürger*innen an den Energieanlagen (REScoops) oder an der Finanzierung der Anlagen (FINcoops) zur Steigerung der öffentlichen Akzeptanz von erneuerbaren Energien bei. Somit wird der weitere Ausbau von Wind und Sonne gefördert und die Transformation des Energiemarktes von einem zentralisierten zu einem dezentralen Markt vorangetrieben. Erfahren Sie mehr über REScoops und FINcoops im aktuellen englischsprachigen RegEnergy-Newsletter, in dem beide Modelle vorgestellt und mit aussagekräftigen Beispielen illustriert werden.

Im Rahmen des Interreg-Projekts Renewable Energy Regions (RegEnergy) entwickeln Projektpartner aus sieben europäischen Ländern unter Leitung des Klima-Bündnis tragfähige neue Stadt-Land-Partnerschaften mit dem Ziel bestehende Strukturen zu verändern und den Anteil erneuerbarer Energien in den beteiligten Regionen zu steigern.

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news-1650Thu, 16 Jan 2020 00:00:00 +0100Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2020“ gestartethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/wettbewerb-klimaaktive-kommune-2020-gestartet.html Beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ werden wirkungsvolle, beispielhafte und innovative Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels gesucht. Bereits seit 2009 findet der vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik (DIFU) initiierte Wettbewerb statt. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Der Wettbewerb wird durch die „Nationale Klimaschutzinitiative“ (NKI) des Bundesumweltministeriums finanziert.

In diesem Jahr sind Bewerbungen in vier Kategorien möglich:

  • Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune
  • Kategorie 2: Klimaanpassung in der Kommune
  • Kategorie 3: Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen
  • Sonderpreis: Kommune und Jugend gemeinsam klimaaktiv


Teilnahmeberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise aus Deutschland. Es gibt keinen Ausschluss für Teilnehmende oder Projekte vorheriger Wettbewerbsrunden. Gewinnerkommunen der Vorjahre können sich mit neuen Projekten bewerben. Auf die Gewinner wartet ein Preisgeld von je 25.000 Euro für wirkungsvolle, beispielhafte und innovative Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2020.

Die Gewinner werden im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung auf der 13. Kommunalen Klimakonferenz am 26. November 2020 in Berlin bekannt gegeben und ausgezeichnet.

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news-1651Wed, 15 Jan 2020 00:00:00 +0100Klimaschutz an Schulen: Energiesparmeister 2020 gesuchthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimaschutz-an-schulen-energiesparmeister-2020-gesucht.html Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 Euro – diese Belohnung winkt den besten Klimaschutzprojekten an deutschen Schulen. Ob verpackungsfreier Schulkiosk, Energie-Rallye durch das Schulhaus oder Upcycling-Projekt: Der Energiesparmeister-Wettbewerb prämiert das in Sachen Kreativität, Nachhaltigkeit und Kommunikation überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro, einer Patenschaft mit einem Unternehmen aus der Region und die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg.

Bewerben können sich Lehrer und Schüler aller Schularten und Altersklassen bis zum 31. März 2020.

Schulen sind in zweifacher Hinsicht der beste Ort, um sich im Klimaschutz zu üben: Durch ihren Strom- und Heizenergieverbrauch verursacht eine mittelgroße Schule rund 300 Tonnen CO2 jährlich – so viel CO2 binden etwa 24.000 Buchen im Jahr. Mit ihren Klimaschutzprojekten tragen junge Menschen dazu bei, die CO2-Bilanz von Schulen zu verbessern und erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

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news-1640Thu, 19 Dec 2019 00:00:00 +0100Konvent der Bürgermeister – Auszeichnungen 2020https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/konvent-der-buergermeister-auszeichnungen-2020.htmlGewinnen Sie eine Reise zur Zeremonie 2020 im Europäischen Parlament in Brüssel! Gesucht wird jeweils in drei Größenkategorien die erfolgreichste Stadt bei der Umsetzung ihres Nachhaltigen Energie- und Klimaaktionsplans SE(C)AP. Bewerben können sich alle Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister.

Den Gewinnerkommunen werden Fahrt und Unterkunft für die Teilnahme an der Zeremonie des Konvents der Bürgermeister geboten, die am 4. März 2020 in Brüssel stattfindet. In Brüssel besteht die Gelegenheit an einer Reihe von Events teilzunehmen, andere Unterzeichner des Konvents und hochrangige EU-Offizielle zu treffen und mit ihnen zu diskutieren. Außerdem wird ein Interview mit den Vertreter*innen der Gewinnerkommunen auf der Website und im Newsletter des Konvents der Bürgermeister veröffentlicht.

Bewerbungsschluss ist der 9. Januar 2020.

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news-1643Wed, 18 Dec 2019 00:00:00 +0100COP25 in Madrid und jetzt?https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/cop25-in-madrid-und-jetzt.html Selten waren sich Beobachter so einig bei der Bewertung der Ergebnisse einer UN-Klimakonferenz: Die COP25 in Madrid unter chilenischer Präsidentschaft hat keine wirklichen Fortschritte bei der Umsetzung des Paris-Abkommens gebracht. Und dies obwohl es selten so viel Druck auf die Delegierten von außen gab: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die sichtbaren Veränderungen und die „Fridays for Future“ waren präsent wie noch nie.

Ein Teil des Problems liegt am sehr flexiblen Paris-Abkommen, das jedem Land erlaubt seine eigenen Klimaziele zu setzen. Daher kreiste in Madrid die Diskussion um Kriterien für den Emissionshandel.

Umso wichtiger ist es, dass die Akteure, die bereits ambitionierte Ziele haben, bei ihren Bestrebungen unterstützt werden. Vor allem Städte, Gemeinden und Regionen sind weiterhin ein wichtiger Impulsgeber für die Umsetzung ihrer ambitionierten Klimaschutzziele und benötigen dabei die Unterstützung der nationalen wie auch der EU-Ebene. Ebenso müssen die indigenen Völker und ihre Territorien eine stärkere Anerkennung und Unterstützung für Ihre Anstrengungen, eine nachhaltige Lebensweise anzustreben, erhalten. Die Bewegung „We´re still in“ aus den USA, eine Koalition von Städten und weiteren Akteuren, die sich gegen den Austrittsbeschluss des aktuellen Präsidenten wendet, zeigt deutlich, dass die Bremser ausgegrenzt werden müssen, um Erfolge zu erzielen.

In einer Abschlusserklärung haben sich deshalb Vertreter*innen der Städtenetzwerke für eine enge Zusammenarbeit auf den verschiedenen politischen Ebenen ausgesprochen. Es ist klarer denn je - wir brauchen jeden Akteur an Bord der Energiewende und im Kampf gegen den Klimawandel! Für kleine und mittlere Kommunen stellen wir jetzt unseren Climate Compass mit neuen Funktionen vor. Das online Tool ermöglicht Ihnen einen einfachen und schnellen Überblick darüber, wo Ihre Kommune steht und inspiriert Sie mit bestehenden Projekten! Mit den neuen Funktionen können Sie ganz einfach den Link zu den SDGs sehen und überprüfen, welche Aktivitäten in Ihrer Gemeinde zu welchem SGD beitragen!

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news-1635Tue, 17 Dec 2019 00:00:00 +0100Neue Unterrichtsmaterialien zum Thema Papier – Von Natur bis Kulturhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neue-unterrichtsmaterialien-zum-thema-papier-von-natur-bis-kultur.html Die neuen Unterrichtsmaterialien zum Alltagsprodukt Papier vermitteln anschaulich die ökologischen und sozialen Folgen der globalen Papierproduktion und motivieren Schüler*innen zum eigenen nachhaltigen Umgang mit dieser Ressource. Die „Unterrichtsmaterialen Papier“ bieten auf mehr als 400 Seiten Anknüpfungspunkte zum Thema Papier für verschiedene Schulfächer und fachübergreifenden Unterricht. Sie sind nutzbar für Schüler*innen von der Grundschule bis zur Oberstufe sowie für außerschulische Lernorte. Gegliedert in neun Bausteine behandeln die Materialien unterschiedliche thematische Aspekte mit Ablaufvorschlägen, didaktischen Hinweisen, Folienvorlagen, Arbeitsblättern und Hintergrundinformationen.

Das Klima-Bündnis hat als eine Organisation von vielen die Entstehung dieser von dem Verein Papier & Ökologie herausgegebenen Unterrichtsmaterialen gefördert. Zudem werden darin alle Broschüren und Werkzeuge des Klima-Bündnis zu den Themen Wald und Holz aufgeführt und auch die Klima-Bündnis-Kampagne Kindermeilen erwähnt.

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news-1629Thu, 12 Dec 2019 00:00:00 +0100Wettbewerb „Blauer Kompass“ startet in neue Rundehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/wettbewerb-blauer-kompass-startet-in-neue-runde.htmlProjekte zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels gesucht Begrünung des Bürodachs oder der Gebäudefassade, Entsiegelung des Schulhofes, Anbau klimaangepasster Pflanzensorten in der Landwirtschaft oder Maßnahmen zum Hochwasserschutz – zahlreiche lokale und regionale Projekte tragen konkret dazu bei, den Folgen des Klimawandels in Deutschland zu begegnen. Bereits zum vierten Mal sucht das Umweltbundesamt (UBA) Projekte zur Anpassung an den Klimawandel, die zeigen, dass sich Weitsicht und vorausschauende Planung auszahlen.

Es werden vier Auszeichnungen vergeben

  • Kategorie 1: Private und kommunale Unternehmen
  • Kategorie 2: Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • Kategorie 3: Vereine, Verbände, Stiftungen
  • Publikumspreis: öffentliche Internetabstimmung im April 2020


Bewerbungsschluss ist der 10. Februar 2020.

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news-1623Sat, 07 Dec 2019 00:00:00 +0100UN-Klimasekretariat würdigt Klimaaktionen europäischer Kinderhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/un-klimasekretariat-wuerdigt-klimaaktionen-europaeischer-kinder.htmlÜber 80 Mal klimafreundlich um die Welt mit der Kindermeilen-Kampagne des Klima-BündnisMadrid/Frankfurt am Main, 7. Dezember 2019. Heute lobte Ovais Sarmad, stellvertretender Exekutivdirektor der UNFCCC, das Rekordergebnis von fast 220.000 kleinen Klimaschützer*innen. „Noch nie waren so viele bei der Kindermeilen-Kampagne dabei!“ betonte Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis. „Der Rekord dieses Jahr beweist, dass der Wille für Veränderung schon bei den Jüngsten verankert ist. Sie haben längst kapiert, dass wir alle noch lange nicht genug tun. Jetzt ist es an der Politik, die versprochene Wende zu realisieren.“ Auf der 25. UN-Klimakonferenz in Madrid übergab Brose mehr als 3,2 Millionen gesammelten Grüne Meilen sowie jede Menge Wunschfüße mit Erwartungen an die Klimapolitik von Kindern der über 1.500 Einrichtungen aus 13 europäischen Ländern. Im Vergleich zum ersten Kampagnenjahr 2002 haben sich die gesammelten Meilen mehr als verzwanzigfacht. Jedes Kind erhielt Grüne Meilen für nachhaltig zurückgelegte Alltagswege sowie weitere klimafreundliche Aktionen. Viele Einrichtungen engagierten sich zusätzlich bei den Klimastreiks, pflanzten Bäume, sammelten Müll und entwickelten Ideen für eine nachhaltige Zukunft.

Weitere Informationen

Kontakte


DIE KINDERMEILEN-KAMPAGNE
Seit 2002 unterstützt die Kindermeilen-Kampagne europaweit Kinder darin, etwas über den Einfluss ihres täglichen Lebens auf das Klima zu lernen und ermutigt sie Vorbild für ihre Eltern sowie für Klimapolitiker*innen zu sein. Die Kinder sammeln mindestens eine Woche lang sogenannte "Grüne Meilen" für jeden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegten Weg sowie für weitere umweltfreundliche Aktionen wie zum Beispiel regionale Ernährung. Die Grünen Meilen werden den Teilnehmer*innen und Politiker*innen der jährlichen UN-Klimakonferenzen präsentiert. kindermeilen.de

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Pressemitteilung
news-1616Thu, 05 Dec 2019 00:00:00 +0100Stellenausschreibung: Teamplayer*in für kommunales Klimaschutz-Monitoring gesuchthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-teamplayerin-fuer-kommunales-klimaschutz-monitoring-gesucht.htmlDas kommunale Klimaschutz-Monitoring ist Kernbestandteil des Klima-Bündnis. Die Geschäftsstelle in Frankfurt begleitet die Entwicklung von Klimaschutz-Monitoring-Methodiken und -Konzepten seit über 25 Jahren und stellt Kommunen seit 2016 das Klimaschutz-Monitoringinstrument ‚Klimaschutz-Planer‘ zur Verfügung.

WIR SUCHEN

Unterstützung für das Klimaschutz-Planer Team sowie zur Entwicklung eines Klimaschutz-Monitoring-Konzepts für Regionen in Vollzeit, ab sofort. Die Stellenbesetzung in Teilzeit, bspw. 30 Stunden pro Woche, ist grundsätzlich möglich. Die Stelle ist befristet auf zwei Jahre (mit Option auf Übernahme).

IHRE AUFGABEN

In enger Zusammenarbeit mit den Teammitgliedern des Klimaschutz-Planers sowie dem Team Regionen im Klima-Bündnis begleiten Sie die methodische Konzeptentwicklung eines regionalen Klimaschutz-Monitoringansatzes und unterstützen die operativen Arbeiten rund um den Klimaschutz-Planer. Dazu gehören:

  • Mitarbeit in den Themenbereichen Klimaschutz-Monitoring, Methodik- und Konzeptentwicklung, Kommunale Klimaschutzarbeit, Klimaschutzmanagement, Kommunalverwaltung und Ökobilanzierung
  • Unterstützung von Kommunikationsaktivitäten zum Themenkomplex Klimaschutz-Monitoring
  • Unterstützung bei Projektmanagementaufgaben
  • Begleitung der Erstellung eines methodischen Konzepts für ein regionales Energiewendemonitoring im Rahmen eines EU-Projekts
  • Vermittlung komplexer Sachverhalte durch verständliche und zugängliche Darstellungen im Rahmen persönlicher Treffen(z. B. Vorträge, Schulungen etc.)
  • Bearbeiten von Dienstleistungen für Kommunen, z.B. Aufstellen kommunaler Energie- und Treibhausgasbilanzen, Potenzialanalysen und Szenario-Entwicklungen mit dem Klimaschutz-Planer
  • Beratung und Unterstützung von Kommunen – persönlich, per Telefon und E-Mail


IHR PROFIL / IHRE ARBEITSERFAHRUNG

  • Hochschulstudium oder vergleichbare Qualifikation(en)
  • einschlägige Berufserfahrung in der Anwendung kommunaler Klima-schutz-Monitoringinstrumente
  • Methodenkenntnisse zu (kommunalen) Klimaschutz-Monitoringaktivitäten, bspw. durch Erfahrungen mit der Erstellung kommunaler Energie- und Treibhausgasbilanzen
  • Beratungs- und Dienstleistungserfahrung(en) in oder mit Organisationen, Verwaltungen und politischen Institutionen
  • Interesse an klimarelevanten Themen


IHRE KOMPETENZEN

  • die Fähigkeit im Team zu arbeiten und sich schnell neue Sachgebiete zu erschließen
  • schnelle Auffassungsgabe und eigenständige Arbeitsweise
  • detailgenau, zuverlässig, und proaktiv
  • überdurchschnittliche Kenntnisse und/oder Erfahrungen in IT-Anwendungen Excel und Powerpoint, Datenbanken (Access, CRM-Systeme) und Web-Anwendungen
  • sehr gute kommunikative Fähigkeiten in Wort und Schrift
  • authentisches und sicheres Auftreten


WIR BIETEN

  • die Möglichkeit, gemeinsam mit uns an einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten
  • einen interessanten, abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem engagierten Team mit dem Schwerpunkt der kommunalen Klimaschutzarbeit in Deutschland
  • 38,5 (bei Vollzeit) Wochenstunden bei 30 Tagen Urlaub im Jahr, flexibles Arbeiten in Frankfurt am Main


Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mail bis zum 07.01.2020 (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, ggfs. Referenzen im PDF-Format mit maximal 10 MB) unter Angabe des frühesten Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung an Alexander Schacht unter a.schacht(at)klimabuendnis.org. Bei Rückfragen können Sie sich auch über 069-717139-40 bei uns melden.

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news-1618Wed, 04 Dec 2019 00:00:00 +0100Städte unterzeichnen die starke Klimaschutz-Erklärung „Net Zero Carbon Buildings Commitment“https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/staedte-unterzeichnen-die-starke-klimaschutz-erklaerung-net-zero-carbon-buildings-commitment.html Die energetische Sanierung von Gebäuden ist eine der wichtigsten Klimaschutzmaßnahmen, da die Gebäude-Isolierung ein riesiges Potenzial zur Einsparung von Treibhausgasen und Geld bietet. Anlässlich der Unterzeichnung des Net Zero Carbon Buildings Commitment des World Green Building Council in Brüssel haben mehrere Städte angekündigt, ihre Anstrengungen im Klimaschutz noch zu steigern, um schon 2035 klimaneutral zu sein.

Jan Vapaavuori, Bürgermeister von Helsinki hebt hervor: „Der Klimawandel ist die wichtigste Herausforderung unserer Zeit, und Gebäude stehen im Mittelpunkt der Herausforderung. Die Stadt Helsinki hat sich verpflichtet sehr ehrgeizige Maßnahmen in ihrem Gebäudebestand zu ergreifen, um den Wärmeverbrauch zu reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu erhöhen. Etwa 45 Prozent des Emissionsminderungspotenzials Helsinkis entfallen auf Gebäude, so dass es für uns der natürliche Ort ist, um Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen.“

Der Bürgermeister von Valladolid, Óscar Puente Santiago, sagte: „Die Herausforderung an das Klima ist enorm und Valladolid hat seinen Ehrgeiz bewiesen, das Leben der Bürger*innen durch die Verbesserung unserer Gebäude zu verbessern. Wir arbeiten an innovativen Energieeffizienz-Projekten in öffentlichen und privaten Gebäuden, der energetischen Sanierung unserer Gebäude und der Nutzung von Solarenergie. Mit der Unterzeichnung des Net Zero Carbon Buildings Commitment haben wir als erste Stadt Spaniens die großartige Gelegenheit, zu zeigen, was getan werden muss.“

„Da immer mehr Kommunen den Klimanotstand erklären, sollte die energetische Sanierung von Gebäuden ein wichtiger Bestandteil ihrer Sofortmaßnahmen sein. BUILD UPON2 bietet die Unterstützung und den Rahmen, um sinnvolle Fortschritte auf dem Weg zu einem CO2-freien Gebäudebestand zu ermöglichen. Wir begrüßen auch die neuen Verpflichtungen, die auf dem Gipfel eingegangen wurden, um eine höhere Anzahl an Sanierung und eine bessere Lebensqualität für Europas Bürger*innen zu erreichen.“ kommentierten Andrew Deacon und Cassandra Silk, die Expert*innen des europäischen Städtenetzwerkes Klima-Bündnis.

BUILD UPON2 ist ein durch das Horizon-2020-Programm finanziertes EU-Projekt, das von einer Gruppe von Green Building Councils in dem weltweiten Netzwerk in Partnerschaft mit dem Klima-Bündnis und dem Buildings Performance Institute Europe geleitet wird. Es unterstützt die Städten, ihre CO2-Emissionen bis 2050 auf den Nettowert von Null zu senken, indem es das enorme Einsparpotenzial von Gebäuden erschließt sowie Strategien und Lösungen entwickelt, um energetische Gebäudesanierungen zu intensivieren.

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news-1617Tue, 03 Dec 2019 00:00:00 +0100COP25: Indigene Rechte, Entwaldung und Brände im Amazonasgebiet https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/cop25-indigene-rechte-entwaldung-und-braende-im-amazonasgebiet.htmlMit dem Start der UN-Klimakonferenz (COP 25) in Madrid eröffnete das Klima-Bündnis die Diskussion zum Thema indigene Rechte, Territorien und Ressourcen mit Alexander Van der Bellen, der österreichische Bundespräsident. Unser indigener Partner, die COICA (Dachorganisation der indigenen Völker im Amazonasgebiet), erklärte aufgrund der verheerenden Situation im Amazonasbecken eine humanitäre und ökologische Notlage - mehr als 500 indigene Völker befinden sich in unmittelbarer Gefahr. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen und den Brände im Amazonasregenwald ist es wichtig, mit denen in Dialog zu treten, die am stärksten bedroht sind.

Der direkte Zusammenhang zwischen der zunehmenden Entwaldung des Amazonasgebietes, Menschenrechtsverletzungen in Brasilien und unserem Konsumverhalten in Europa ist der Kern der Debatte. Die fortschreitende wirtschaftliche Entwicklung in den Amazonasländern mit einer stetig steigenden Exportquote führt dazu, dass der Druck auf das Ökosystem, das für die Regulierung des Klimas des gesamten Subkontinents verantwortlich ist, und die dort lebenden (indigenen) Völker, stetig wächst. Gemeinsam mit seinen indigenen Gästen aus Kolumbien und Peru trägt das Klima-Bündnis das Thema nach Madrid und diskutiert u. a. über die Notwendigkeit der Sicherung indigener Territorien im Amazonasbecken.

Andere Themen sind das Handelsabkommen EU-Mercosur, welches in seiner aktuellen Form die Situation in der Region noch einmal verschlimmern würde. Es gewährleistet nicht annähernd ausreichenden Schutz für die Wälder und die dort lebenden Völker. Bei solchen Verhandlungen ist es erforderlich, dass Europa seine kommerzielle Hebelwirkung nutzt, um die Bedingungen für die Menschen und das Klima zu verbessern.

Darüber hinaus verfügt die EU über kein Instrument, um sicherzustellen, dass Importe in die EU weder zu weiterer Entwaldung noch zu Menschenrechtsverletzungen beitragen. Aus diesem Grund unterstützt das Klima-Bündnis das Vorhaben, Unternehmen stärker in die Verantwortung zu nehmen. Sie müssen für negative Auswirkungen ihres Handelns sowohl auf die Menschenrechte als auch auf die Umwelt und das Klima verantwortlich gemacht werden und ihre Waren und Dienstleistungen entsprechend überprüfen. Weitere Informationen über die Zusammenhänge zwischen europäischen Importen, Entwaldung und Menschenrechtsverletzungen in Brasilien finden Sie auf der Seite unserer letzten Veranstaltung, an der wir das Thema mit einem breiten Spektrum von Akteuren diskutiert haben.


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News
news-1613Mon, 02 Dec 2019 00:00:00 +0100Provinz Barcelona veröffentlicht Handbuch zur Renaturierung der Städtehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/provinz-barcelona-veroeffentlicht-handbuch-zur-renaturierung-der-staedte.html Die Beziehung zwischen Natur und Stadt ist seit dem 19. Jahrhundert ein wiederkehrendes Thema in städtebaulichen Debatten. Heute geht die Planung von Grünflächen in den Städten über die Gestaltung von städtischen Parks und Gärten hinaus. Stattdessen planen wir Infrastruktur, in die ökologische, landschaftliche und gesundheitliche Werte einfließen und die urbane Land- und Forstflächen, Gewässerufer und Übergangsräume umfasst.

In dem neuen Buch „Renaturing Cities“, das vom Klima-Bündnis-Mitglied Diputació de Barcelona herausgegeben wurde, versammeln die Autor*innen Renaturierungstheoretiker*innen, grüne Infrastrukturplaner*innen und Utopiemanager*innen. Die Theorie im ersten Abschnitt des Buches stellt Überlegungen zur Bedeutung der Renaturierung der Stadt und deren Auswirkungen zusammen. Im zweiten Kapitel über Strategien werden Städte vorgestellt, die ihre Renaturierungs- oder Stadtentwicklungspolitik im Rahmen globaler Strategien durchführen, die es ihnen ermöglichen, Netzwerke und Allianzen mit anderen Städten zu knüpfen. Und schließlich beschreibt das letzte Kapitel über Aktionen drei konkrete Stadtprojekte, die die Renaturierung als treibende Kraft für den städtischen Wandel und die Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bürger*innen nutzen.

Lassen Sie sich durch das Buch dazu anregen Ihre städtische Umwelt zu verändern!

Lesen Sie mehr (auf Englisch, Spanisch oder Katalanisch)



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news-1611Fri, 29 Nov 2019 00:00:00 +0100Europäisches Parlament ruft Klimanotstand aushttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/europaeisches-parlament-ruft-klimanotstand-aus.html Am 28. November, vier Tage vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz in Madrid hat das EU-Parlament in Straßburg den „Klimanotstand“ für die Europäische Union ausgerufen, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Die Abgeordneten stimmten mit großer Mehrheit für eine entsprechende Resolution. 429 Parlamentarier sprachen sich dafür aus, es gab 225 Gegenstimmen, 19 Abgeordnete enthielten sich.

Der Klimanotstand hat einen eher symbolischen Charakter und soll Druck für eine konkrete Gesetzgebung aufbauen. Damit solle unterstrichen werden, dass wegen des Klimawandels dringend gehandelt werden müsse, teilte das Parlament mit. Er sei stolz, eine Mehrheit im Europaparlament erreicht zu haben, um Europa zum ersten Kontinent zu machen, der den Klima- und Umweltnotstand ausruft, sagte der Vorsitzende des Umweltausschusses, Pascal Canfin. Damit werde die Erwartung der Bürger*innen in Europa erfüllt.

Die Parlamentarier forderten in der Resolution die EU-Kommission, die Mitgliedstaaten und die globalen Akteure auf, umgehend konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Außerdem müsse die neue EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen ihre gesamte Arbeit auf Folgen für Klima und Umwelt abklopfen. Vor allem Abgeordnete der Sozialdemokraten, Liberalen, Grünen und Linken stimmten für die Resolution. EU-Abgeordnete von den Konservativen hingegen kritisierten die Entscheidung scharf.

Konkret bekräftigte das EU-Parlament seine Forderung, bis 2030 die CO2-Emissionen um 55 Prozent zu reduzieren. Außerdem soll die EU bis 2050 klimaneutral werden. Grüne und linke EU-Abgeordnete hatten sich in eigenen Entschließungstexten für noch ambitioniertere Ziele ausgesprochen, jedoch keine Mehrheit erzielt.

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news-1609Thu, 28 Nov 2019 00:00:00 +0100Für welche Unterstützung bei der Projektentwicklung entscheiden Sie sich?https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/fuer-welche-unterstuetzung-bei-der-projektentwicklung-entscheiden-sie-sich.htmlLeitfaden über gewonnene Erkenntnisse vom Konvent der Bürgermeister Viele der Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister für Klima und Energie haben Einrichtungen der Technischen Assistenz (TA) genutzt, um Projekte im Rahmen ihrer Aktionspläne für nachhaltige Energie und Klimaschutz (SECAP) zu entwickeln. In einem neuen Leitfaden, an dessen Entstehung das Klima-Bündnis beteiligt war, finden Sie Erfahrungen von Städten und Regionen aus ganz Europa, die von einem der TAs profitiert haben oder derzeit nutzen, um zukünftige Begünstigte bei der Antragstellung zu unterstützen.

Diese Broschüre konzentriert sich auf die H2020 Projektentwicklungsassistenz (PDA – Project Development Assistance), die zuvor im Rahmen des Programms Intelligent Energy Europe als MLEI-Instrumente (Mobilising Local Energy Investments) finanziert wurden. Die PDA hilft Ihnen beim Aufbau von Kapazitäten für Investitionsprojekte und bringt Energieeffizienz und erneuerbare Energien auf den Radar von Politiker*innen. Darüber hinaus fördert sie die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen einer Kommune und schafft Vertrauen und koordiniert verschiedene Regierungsebenen, z. B. Regionen und Städten. Die Europäische Lokale ENergie-Assistenz (ELENA) und die Technische Unterstützungsfazilität des Europäischen Fonds für Energieeffizienz (eeef TAF) werden ebenfalls erläutert.

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news-1606Tue, 26 Nov 2019 00:00:00 +0100Stellenausschreibung: Projektmanager*in für Finanzierung, Gebäude und EU-Politikhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-projektmanagerin-fuer-finanzierung-gebaeude-und-eu-politik.htmlFür unser hochmotiviertes und multinationales Team in Brüssel oder Frankfurt suchen wir eine*n Projekmanager*in für innovative Finanzierungen, energieeffiziente Gebäude und die EU-Klima- und Energiepolitik (vorest auf 2 Jahre befristet mit Option auf Verlängerung).Für weitere Informationen, siehe bitte die vollständige Stellenausschriebung auf Englisch.

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news-1607Mon, 25 Nov 2019 00:00:00 +0100ChangeNOW Gipfel in Parishttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/changenow-gipfel-in-paris.htmlBewerben Sie sich für die Teilnahme an der Delegation des Konvents der Bürgermeister! ChangeNOW ist eine internationale Veranstaltung zur Förderung von Innovationen, die einen positiven Einfluss auf die Welt haben könnten. Das dritte Mal findet sie vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 in Paris statt. Sie trägt Lösungen und Innovationen aus der ganzen Welt zusammen, um nachhaltige Ernährungssysteme zu gestalten, neue Bildungsmodelle zu erforschen, nachhaltige Städte zu bauen, Verhaltensänderungen zu fördern, nachhaltige Energie zu erzeugen, lokale Resilienz zu erhöhen und vieles mehr.

Der Konvent der Bürgermeister Europas ruft alle lokalen Politiker*innen zur Teilnahme an einer Delegation von Bürgermeister*innen zum ChangeNOW International Summit und an einem speziellen Programm für Städte und Regionen auf. Die Bürgermeister*innen werden Gelegenheit haben, Aktive in den Bereichen Energie, Klima und Umwelt, sowie Politiker*innen aus der ganzen Welt zu treffen und ihre Ergebnisse in Konferenzsitzungen über urbane Biodiversität, intelligente Städte und Mobilität zu diskutieren.

Dieser Aufruf richtet sich an alle gewählten kommunalen Repräsentant*innen in der EU im Konvent der Bürgermeister Europas. Ausgewählten lokalen Politiker*innen werden die Konferenzgebühren erstattet. Reisekosten gehen zu Lasten der Teilnehmer*innen. Die Mitglieder der Delegation werden nach Größe der Kommunen und geografischer Lage ausgewählt.

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news-1604Wed, 20 Nov 2019 00:00:00 +0100Sechs EU-Inseln veröffentlichen Pläne für Energiewende und stellen Bürger*innen in den Mittelpunkthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/sechs-eu-inseln-veroeffentlichen-plaene-fuer-energiewende-und-stellen-buergerinnen-in-den-mittelpunkt.html Sechs europäische Inseln haben ihre Pläne für die Energiewende veröffentlicht und damit einen wichtigen Schritt zur CO2-Minderung ihrer Energiesysteme getan, wobei der Schwerpunkt auf dem Engagement der Bürger*innen liegt. Die Aran-Inseln (Irland), der Cres-Lošinj-Archipel (Kroatien), Culatra (Portugal), La Palma (Spanien), Salina (Italien) und Sifnos (Griechenland), die im Februar 2019 von der Initiative für erneuerbare Energien für EU-Inseln der Europäischen Kommission ausgewählt wurden, haben in den letzten neun Monaten jeweils auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Finanzlage zugeschnittene CO2-Minderungspläne erstellt.

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  • www.euislands.eu
  • Die Aran-Inseln werden kommunale Windkraftanlagen aufbauen, Häuser nachrüsten und Wärmepumpen oder andere erneuerbare Energiequellen für die Warmwasserbereitung und Raumheizung einsetzen.
  • Der Archipel Cres-Lošinj hat sich das Ziel gesetzt bis 2040 zu 100 Prozent CO2-frei zu sein. Dies geschieht zum Teil über gemeindeeigene Solarparks.
  • Culatra stellt den Eigenverbrauch auf 100 Prozent erneuerbare Energien um. Die Anlagen werden im Besitz der lokalen Gemeinschaft sein.
  • La Palma strebt eine vollständige Versorgung und Autarkie mit erneuerbaren Energien an. Das Energiewende-Team der Insel konzentriert sich stark auf den Aufbau eines robusten Insel-Energiesystems und bezieht aktiv die mehr als 100 lokalen Initiativen ein, die sich für die Wende auf der Insel einsetzen.
  • Salina hat sich zum Ziel gesetzt, das öffentliche Bewusstsein für Energie und Umwelt zu schärfen. Salina wird seine Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umstellen, die Mobilität mit 100 Prozent Elektro-Hybrid gewährleisten, die Effizienz seiner Gebäude steigern und den Schiffsverkehr dekarbonisieren.
  • Sifnos strebt danach, 100 Prozent erneuerbar und autark zu werden. Es wurden eine Reihe von Wegen entwickelt, denen die Insel folgen könnte, um dieses Ziel zu erreichen. Alle Anlagen werden im Miteigentum der lokalen Gemeinschaft und privater Investoren stehen.
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news-1599Mon, 18 Nov 2019 00:00:00 +010077 Millionen Kilometer für mehr Klimaschutz und Radförderunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/77-millionen-kilometer-fuer-mehr-klimaschutz-und-radfoerderung.htmlNiedersächsischer Umweltminister Olaf Lies zeichnet die Gewinnerkommunen des Stadtradeln 2019 ausGemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz des Landes Niedersachsen, der Region Hannover und des Klima-Bündnis

Mit 407.734 Teilnehmer*innen aus 1.127 Kommunen stellt die internationale Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“ in diesem Jahr einen neuen Rekord auf. Am 18. November 2019 fand die Auszeichnung der erfolgreichsten Kommunen in Hannover statt. Zwischen Mai und September legten die Radelnden über 77 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad zurück, vermieden dabei 11.000 Tonnen CO2 im Vergleich zur Autofahrt und setzten damit ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz, Radförderung und lebenswerte Kommunen.

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies und der Verkehrsdezernent der Region Hannover Ulf-Birger Franz prämierten gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Brose vom europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis die Gewinnerkommunen Stadtradeln 2019.

Mehr Radverkehr für mehr Klimaschutz

„Der Klimawandel ist eines der drängenden Probleme unserer Zeit. Ihm zu begegnen heißt auch, die Emissionen von Treibhausgasen im Verkehrssektor, der immerhin 38 Prozent aller Treibhausgasemissionen ausmacht, deutlich zurückzufahren. Der Umstieg vom Auto aufs Rad ist deshalb ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, den die Bürger*innen leisten können. Die neuen Rekorde der Kampagne Stadtradeln zeigen, dass immer mehr dazu bereit sind“, sagt der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies zum diesjährigen Ergebnis.

„Wir freuen uns sehr, dass die Kampagne bei uns und in vielen anderen Kommunen so erfolgreich war. Die hohe Beteiligung von Bürger*innen aber auch Lokalpolitiker*innen zeigt, dass das Fahrrad immer öfter als klimafreundliches Verkehrsmittel im Alltag genutzt wird“, sagt Ulf-Birger Franz zum guten Abschneiden der Region Hannover. „Gerade für uns Kommunen ist ein hoher Radverkehrsanteil eine besonders effektive Möglichkeit, auf kommunaler Ebene Klimaschutz zu betreiben“ erklärt Franz weiter.

Aus Sicht von Thomas Brose muss nun der nächste Schritt folgen. „Wir freuen uns sehr über die gestiegene Bedeutung, den der Radverkehr im öffentlichen und politischen Diskurs erhält“, hebt Brose hervor. „Dieser Bedeutungszuwachs muss sich jetzt in einer ambitionierten Förderung des Radverkehrs auf allen politischen Ebenen und einem konsequenten Ausbau der Radinfrastruktur niederschlagen. Denn der Umstieg breiter Teile der Bevölkerung aufs Rad als klimafreundliches Verkehrsmittel funktioniert nur, wenn es auch bequem, schnell und sicher ist.“

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Pressemitteilung
news-1593Fri, 15 Nov 2019 00:00:00 +0100Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2019“ – Sieben Klima-Bündnis-Kommunen ausgezeichnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/wettbewerb-klimaaktive-kommune-2019-sieben-klima-buendnis-kommunen-ausgezeichnet.html Zehn Städte, Gemeinden und Kreise sind am 5. November 2019 beim deutschlandweiten Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2019“ ausgezeichnet worden – darunter sieben Klima-Bündnis-Mitglieder. Ihre vorbildlichen Projekte zeigen vielfältige Wege zu erfolgreichem Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die Prämierung fand im Rahmen der 12. Kommunalen Klimakonferenz „Kommunale Beschaffung – Klima und Ressourcen im Blick“ in Berlin statt.

In der Kategorie 1 „Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune“ ist die Stadt Eschweiler für ihren pragmatischen und übertragbaren Ansatz zu ressourceneffizientem und klimafreundlichem Planen und Bauen in der Modellsiedlung „Neue Höfe Dürwiß“ ausgezeichnet worden. Der Kreis Plön hat den Preis für sein vorbildliches Engagement bei der klimafreundliche Wärmeversorgung im ländlichen Raum erhalten.

In der Kategorie 2 „Klimaanpassung in der Kommune“ wurde die Stadt Frankfurt am Main für den integrativen Ansatz ihres Förderprogramms „Frankfurt frischt auf – 50% Klimabonus“ geehrt. Die Stadt Freiburg im Breisgau erhielt die Auszeichnung für das detaillierte städtische Klimaanpassungskonzept gegen Hitzebelastung.

In der Kategorie 3 „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“ wurde die Metropolregion Nürnberg für die Aktion „CO2-Fasten-Challenge“ für mehr Klimaschutz im Alltag ausgezeichnet. Die Landeshauptstadt Hannover erhielt den Preis für ihr langjähriges und umfassendes städtisches Engagement beim Einsparen von Energie in Schulen, Kitas und der Verwaltung.

Schließlich erhielt die Stadt Ludwigsburg den Sonderpreis „Klimafreundliche kommunale Beschaffung“ für die konsequente und systematische Umstellung ihrer Beschaffungspraxis auf Nachhaltigkeit.

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news-1592Thu, 14 Nov 2019 00:00:00 +0100Islands Transition Handbook – Unterstützung für die Energiewende auf Inselnhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/islands-transition-handbook-unterstuetzung-fuer-die-energiewende-auf-inseln.html Das Sekretariat der EU-Inseln hat das Islands Transition Handbook veröffentlicht, einen handlungsorientierten Leitfaden, der die Wende hin zu erneuerbaren Energien auf den Insel einleiten und erleichtern soll. Das Handbuch gibt Hinweise zur Entwicklung eines Konzepts für die Energiewende, gibt Anregungen für die nächsten Schritte und enthält eine Checkliste für das Management der Energiewende.

Das Handbuch bündelt wertvolle Erfahrungen aus den Konzepten der Energiewende, die schon auf einer Reihe von Vorreiterinseln umgesetzt werden. Das Handbuch bietet Hintergrundinformationen, praktische Beispiele, Instrumente für die Umsetzung, Tipps für die weitere Lektüre und Leistungsindikatoren für die Selbstbewertung des laufenden Prozesses.

Das Clean Energy for EU Islands Sekretariat wurde von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um Inseln bei der Energiewende zu unterstützen. Das Klima-Bündnis koordiniert das Konsortium, das derzeit das Sekretariat bildet. Das Klima-Bündnis hat die Arbeit an dem Handbuch aktiv unterstützt.

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news-1584Wed, 13 Nov 2019 00:00:00 +0100OECD-Studie: ungenutztes Potenzial in der öffentlichen Beschaffung in Deutschlandhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/oecd-studie-ungenutztes-potenzial-in-der-oeffentlichen-beschaffung-in-deutschland.html Die im Jahr 2016 in Kraft getretene Vergaberechtsreform ermöglicht eine modernere und flexiblere Beschaffungspraxis in Deutschland. Dennoch werden wichtige Potenziale nicht genutzt, berichtet die Zeitschrift C.ebra über die Ergebnisse einer OECD-Studie.

Eine wichtige Empfehlung aus der Studie ist, die Auftragsvergabe in Deutschland stärker zu bündeln. Wenn der Bedarf verschiedener Agenturen zentral erfasst und Aufträge gebündelt vergeben würden, werden Kosten und Aufwand reduziert. Auch im Bereich der digitalen Beschaffung hat Deutschland Nachholbedarf. In vielen anderen OECD-Ländern wird ein wesentlich größerer Teil der öffentlichen Auftragsvergabe digital abgewickelt.

Die zunehmende Digitalisierung des öffentlichen Beschaffungswesens und eine stärkere Vernetzung der elektronischen Beschaffungssysteme auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene würde die Erhebung und den Vergleich von Daten erleichtern. Die Daten könnten dann zur kontinuierlichen Optimierung der Vergabepraxis genutzt werden. Darüber hinaus sollte Deutschland in die Professionalisierung seiner Beschaffer*innen investieren. Viele von ihnen sind Generalisten, denen die spezifische Ausbildung fehlt, die in diesem Bereich sehr hilfreich wäre.

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news-1587Tue, 12 Nov 2019 00:00:00 +0100Stellenausschreibung: Kampagnenmanager*in gesuchthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-kampagnenmanagerin-gesucht.htmlKlima-Bündnis sucht Unterstützung für die Kommunikationskampagne „30 Jahre Klima-Bündnis“ in Vollzeit oder 30 Std. die Woche, ab sofort (vorerst befristet auf ein Jahr)2020 feiern wir 30 Jahre Klima-Bündnis und wollen sicherstellen, dass es das ganze Jahr über zelebriert (und natürlich gut kommuniziert) wird! Dafür suchen wir Unterstützung.

Seit fast 30 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis gemeinsam mit ihren indigenen Partnern im Amazonasregenwald für das Weltklima ein. Mit über 1.700 Mitgliedern aus 26 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. Wir fördern die Zusammenarbeit mit indigenen Völkern, führen Kampagnen zur Bewusstseinsbildung durch und entwickeln Instrumente für den kommunalen Klimaschutz.

WIR SUCHEN
Unterstützung für die Kommunikationskampagne „30 Jahre Klima-Bündnis“
in Vollzeit oder 30 Std. die Woche, ab sofort (vorerst befristet auf ein Jahr)

IHRE AUFGABEN
In enger Zusammenarbeit mit der Leiterin für Kommunikation und den zuständi-gen Fachbereichen werden Sie eine umfassende und crossmediale Kommunikationskampagne für das 30-jährige Jubiläum des Klima-Bündnis weiterentwickeln und umsetzen. Dazu gehören:

  • Die Inhaltliche Vorbereitung, Entwicklung und Umsetzung von zielgruppenorientierten Kommunikationsmaterialien (Print, E-Mail, Social Media)
  • Presse- und Medienarbeit, (Koordination der Presseaktivitäten, Pflege und Aufbau der Kontakte zu Journalist*innen und Medien).
  • Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation mit externen Dienstleistern.
  • Pflege und Ausbau des Webauftritts des Klima-Bündnis.
  • Verfassen und Redigieren von Texten, Übersetzen aus dem Englischen ins Deutsche redaktionelle Betreuung von Klima-Bündnis-Publikationen.

IHR PROFIL

  • Hochschulstudium oder Berufsausbildung
  • Einige Jahre einschlägige Berufserfahrung (z. B. PR-Agentur)
  • Erfahrungen in der Presse- und Medienarbeit sowie Kampagnenarbeit und die Betreuung von Social-Media-Kanälen
  • Sehr gutes Sprachgefühl für Deutsch sowie verhandlungssichere Englischkenntnisse (mind. Level C1)
  • Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement erwünscht
  • Kenntnisse im Umgang eines Content-Management-Systems (bevorzugt Typo3) erwünscht
  • Gute Kenntnisse in Adobe CC von Vorteil
  • Kreativ, zuverlässig und proaktiv mit einem hohen Maß an Selbständigkeit
  • Interesse an Themen rund um Nachhaltigkeit, Klima und Klimagerechtigkeit


WIR BIETEN

  • Die Möglichkeit, zu einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit zusammen zu arbeiten
  • Abwechslungsreiche Aufgaben und viel Gestaltungspotenzial in Zusam-menarbeit mit einem engagierten, internationalen Team
  • 30 bis 38,5 (bei Vollzeit) Wochenstunden bei 30 Tagen Urlaub im Jahr,flexibles Arbeiten in Frankfurt am Main

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse als pdf mit max. 5 MB) unter Angabe des frühesten Eintrittstermins bis zum 01.12.2019 ausschließlich per E-Mail an Sarah Mekjian unter s.mekjian(at)climatealliance.org.

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KONTAKT
Sarah Mekjian
Leiterin Kommunikation, Klima-Bündnis
+49 69 7171 39 -20 | s.mekjian(at)climatealliance.org

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news-1585Mon, 11 Nov 2019 00:00:00 +0100Anreize zur Veränderung des Mobilitätsverhaltens: Ergebnisse des Projekts SaMBAhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/anreize-zur-veraenderung-des-mobilitaetsverhaltens-ergebnisse-des-projekts-samba.htmlDie neuesten Ergebnisse des SaMBA-Projekts zeigen, welche Auswirkungen Preisgestaltung, Freifahrkarten oder Rabatte auf das Mobilitätsverhalten haben. Die vorläufigen Ergebnisse können Städten und Gemeinden helfen, Anreiz- und Preissysteme zu entwickeln, die langfristige Verhaltensänderungen auslösen. Bei der Erarbeitung von Anreizsystemen gibt es Unterstützung: Im Rahmen des Projekts wurden Methoden zur gemeinsamen Konzipierung von Anreizsystemen mit den wichtigsten lokalen Akteur*innen zusammengestellt. Als nächstes folgt die Ausarbeitung eines Instruments zur Messung der politischen Folgen von Belohnung und Preisgestaltung.

Das Klima-Bündnis ist Teil des SaMBA-Konsortiums, das durch das Interreg-Programm der EU ermöglicht wird.

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news-1580Tue, 05 Nov 2019 00:00:00 +0100Drei Klima-Bündnis-Städte in Italien unter den besten zehn Umweltstädtenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/drei-klima-buendnis-staedte-in-italien-unter-den-besten-zehn-umweltstaedten.html Bozen, Pesaro und Ferrara belegen die Plätze 3, 6 und 10 in der Rangliste über die Umweltleistung von mehr als 100 großen Städten in Italien laut der Untersuchung Ecosistema Urbano 2019 von den Organisationen Legambiente, Ambiente Italia und Il Sole 24 Ore. Mehr als 30.000 Daten wurden erhoben und auf Grundlage von 18 Parametern bewertet.

Die Stadt Bozen (107.300 Einwohner*innen) kann mit dem dritten Platz die Tradition unterstreichen, die sie seit langem als Protagonistin guter und exzellenter Leistungen betrachtet. Sie verfügt über ein gutes öffentliches Verkehrssystem und die installierte Leistung an erneuerbaren Energien an öffentlichen Gebäuden steigerte sich von 3,5 Kilowatt auf 3,92 Kilowatt pro tausend Einwohner*innen. Die Stickstoffdioxid-Werte verringerten sich und es gab deutlich weniger Ozonwarntage. Außerdem verfügt die Südtiroler Landeshauptstadt über einen der besten Werte des Indikators für Flächeneffizienz in Bezug zu den Einwohner*innen: Im vergangenen Jahr erreichte sie 8,5 Punkte, in diesem Jahr schon 9,35 von insgesamt 10 erreichbaren Punkten.

Die Stadt Pesaro (94.700 Einwohner*innen) hat einen großen Sprung nach vorne getan: von Platz 17 auf Platz 6. Die Stadt in der Region Marken bestätigte mit dem neunten Platz ihren Erfolg, wie auch schon bei der Bicipolitana, als Fahrradstadt. Sie erreichte bei der Infrastruktur für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen den neunten Platz. Die drei Indizes für Luftschadstoffe, die bereits weit unterhalb der Grenzwerte lagen, verbesserten sich erneut. Der Wasserverbrauch pro Kopf sank und auch die Wasserverluste verringerten sich von 32,1 auf 27,6 Prozent.

Die Stadt Ferrara (131.800 Einwohner*innen) erreichte den zehnten Platz, ein riesiger Sprung nach vorne von Platz 38 im letzten Jahr. Die Ozonwerte wurden nur noch an 28,5 Tagen statt an 53,5 Tagen überschritten; die Werte für Stickstoffdioxid und Feinstaub lagen ganzjährig unterhalb der Grenzwerte. Die Provinzhauptstadt in der Region Emilia-Romagna hat sich bei der Getrenntsammlung von Abfall mit 86 Prozent an die Spitze gesetzt, damit hat sie den Wert vom Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

Die drei Klima-Bündnis-Städte in Italien sind ausgezeichnete Beispiele für die Leitmotive unserer Arbeit: den Schutz des globalen Klimas mit einer nachhaltigen Zukunft für unseren Lebensraum zu verbinden.

Lesen Sie mehr (in Italienisch)

 

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news-1578Fri, 01 Nov 2019 00:00:00 +0100Nutzen Sie die POWER Community-Plattform zur Bürger*innenbeteiligunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/nutzen-sie-die-power-community-plattform-zur-buergerinnenbeteiligung.htmlIhre kommunale Verwaltung möchte den Austausch mit Bürger*innen intensivieren und ihnen unkompliziert zu aktuellen Fragen fachliche Informationen zur Verfügung stellen? Dann könnte die POWER Community-Plattform das richtige Instrument für Ihre Stadt oder Gemeinde sein.

In einer neu erschienen Broschüre über die Internet-Plattform zur Bürger*innenbeteiligung werden die einzelnen Elemente, die an Ihre Bedürfnisse vor Ort angepasst werden können, vorgestellt. Sie lernen die Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten im Rahmen der POWER-Datenbank kennen, die gesellschaftspolitischen Initiative „ConCensus“ zur Mobilisierung des gemeinschaftlichen Handelns in einer Kommune und vieles mehr. Außerdem werden die unterschiedlichen Erfahrungen der Städte Jerusalem, Leicester, Milton Keynes und Sabadell, die bereits mit der Community-Plattform gearbeitet haben, vorgestellt und bewertet.

Das EU-Projekt POWER, an dem das Klima-Bündnis beteiligt ist und in dessen Rahmen die Broschüre erstellt wurde, beschäftigt sich in erster Linie mit dem Thema Wasser, aber auch alle anderen Umweltthemen können mit der POWER Community-Plattform von Ihrer Stadt oder Gemeinde aufgegriffen werden. So wurde für die deutsche POWER Follower-City Hanau die POWER-Plattform an die Themen Klimawandel und Hitze in der Stadt angepasst.

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news-1571Thu, 31 Oct 2019 00:00:00 +0100Berufsbegleitende Weiterbildung: Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagementhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/berufsbegleitende-weiterbildung-kommunales-energie-und-klimaschutzmanagement.html20. März bis 7. November 2020 in Freiburg im Breisgau Um Klimaschutz und -anpassung sowie die Energiewende gestalten zu können, müssen Städte und Gemeinden das dafür notwendige Fachwissen aufbauen und ihr Personal qualifizieren. Sehr oft besteht hierfür noch Weiterbildungsbedarf, insbesondere im Bereich des anwendbaren Praxiswissens. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeiter*innen stellt in vielen Kommunen, Beratungsbüros, Stadtwerken und anderen Einrichtungen einen entscheidenden Engpass dar.

Der Weiterbildungskurs, durchgeführt vom Institut für Fortbildung und Projektmanagement und dem Verein fesa, ist entsprechend der praktischen Anforderungen von Kommunen und des aktuellen Arbeitsmarkts ausgerichtet. Er vermittelt umfangreiches Grundlagen- und Vertiefungswissen über Instrumente des kommunalen Klimaschutzes, der Klimaanpassung und der zielorientierten Umsetzung. Durch eine Projektarbeit ist der Kurs praxisnah und orientiert sich am Hintergrund der Teilnehmenden.

Der Weiterbildungskurs richtet sich an Menschen, die sich beruflich weiterbilden oder spezialisieren möchten, sowie an Mitarbeiter*innen aus den kommunalen Verwaltungsebenen.

Die Dozent*innen – darunter zwei Mitarbeiter des Klima-Bündnis – verfügen über Berufserfahrung in der Wirtschaft, Wissenschaft oder sind im Klimaschutz auf verschiedenen Verwaltungsebenen tätig. Der Schwerpunkt der Lehrtätigkeit liegt auf der Vermittlung von Praxiswissen. Exkursionen und interaktive Lernmethoden sind neben Fachvorträgen wichtiger Bestandteil des Kurses.

Die Fortbildung wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und vom Europäischen Sozialfonds unterstützt.

Weitere Infos



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news-1565Thu, 17 Oct 2019 00:00:00 +0200CaSCo-Video-Awardhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/casco-video-award-1.htmlMein regionales Holz – Material mit dem Wohlfühlfaktor Es gibt viele Gründe, Holz als Material zu nutzen und zu lieben: Es ist multifunktional, ökologisch abbaubar und entspannt unsere Sinne. Laut skandinavischer Forscher*innen hat Holz sogar psychologische Auswirkungen auf den Menschen und eine ähnliche stressmindernde Wirkung wie die Bewegung in der Natur. Umgebungen und Oberflächen aus Holz führen zu einem niedrigeren Blutdruck und Puls und wirken beruhigend. Grundlage dafür ist die positive emotionale Erfahrung, die Holz auslöst, wie z. B. die Nähe zur Natur, Wärme, Gemütlichkeit und Entspannung. So fördert die Verwendung von Holz als Baumaterial und Objekt die Gesundheit und das Wohlbefinden von Geist und Körper.

Darüber hinaus ist Holz ein äußerst nachhaltiger Baustoff. Bereits während des Wachstums in unseren Wäldern leistet Holz einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Denn jeder Baum speichert das Treibhausgas CO2. Kurze Transportwege und eine regionale Verarbeitungskette des Baumaterials Holz tragen ebenfalls zum Klimaschutz bei: Je kürzer die Lieferketten, desto weniger Treibhausgas-Emissionen entstehen im Allgemeinen.

Der CaSCo-Video-Award richtet sich an alle stolzen Bewohner*innen bzw. Nutzer*innen von Holzkonstruktionen und -objekten – egal, ob es sich um ein Gebäude, das selbst gezimmerte Möbelstück, die geliebte Holztruhe oder den Handschmeichler handelt. Nehmen Sie teil und erzählen Sie uns die Geschichte und Besonderheiten Ihres Objekts per Handyvideo (maximal 3 Minuten). Einsendeschluss ist der 15. Januar 2020. Der Gewinn besteht aus einem Geschicklichkeits-Turmspiel, selbstverständlich gefertigt aus hochwertigem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, das für alle Altersklassen und ideal zum Spiel im Freien geeignet ist.

Der Award wird vom CaSCo-Projekt organisiert, einem vom Klima-Bündnis koordinierten EU-Projekt zur Bewusstseinsstärkung für die Verwendung von regionalem Holz.

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News
news-1548Fri, 27 Sep 2019 00:00:00 +020088 Städte verurteilen Menschenrechts- und Umweltverletzungen in Amazonienhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/88-staedte-verurteilen-menschenrechts-und-umweltverletzungen-in-amazonien.htmlKlima-Bündnis-Mitglieder fordern Solidarität mit indigenen Völkern inmitten der Klimakatastrophe im Amazonasbecken während internationaler Konferenz in Rostock Kommunale Vertreter*innen aus ganz Europa haben in der Hansestadt Rostock eine Erklärung zum Schutz der indigenen Völker Amazoniens und des Amazonas-Regenwaldes verabschiedet. „Das Gleichgewicht unserer Mutter Erde ist abhängig vom Amazonasbecken; die Zerstörung desselben bedeutet daher die Auslöschung der Menschheit“, erklärt Robinson Lopéz Descanse, stellvertretender Vorsitzender des Klima-Bündnis und Koordinator für Klimawandel und Biodiversität der COICA, dem Dachverband indigener Organisationen im Amazonasbecken. Im August folgte die COICA dem Beispiel von über 60 Klima-Bündnis-Kommunen und erklärte ihren eigenen Klimanotstand. Am 25. September rief die Hanse- und Universitätsstadt Rostock selbst den Klimanotstand aus.

In der verabschiedeten Erklärung fordern die Unterzeichner*innen, die Verhandlungen über das Mercosur-Abkommen einzustellen, bis die Entwaldung und die Menschenrechtsverletzungen gestoppt sind. Auch die Forderung nach rechtlicher Anerkennung indigener Gebiete und die Ratifizierung der ILO-Konvention 169 über indigene Rechte sind Bestandteil des Dokuments. Die Unterstützungserklärung wurde auf der 28. Internationalen Klima-Bündnis-Konferenz verabschiedet, an der 175 Vertreter*innen aus Städten und Gemeinden, von NGOs und Regierungen aus 18 Ländern teilnahmen. Über zwei Tage diskutieren sie über Themen wie Klimapolitik, Klimagerechtigkeit, nachhaltige Mobilität und gesellschaftliches Engagement im Klimaschutz. Für 195 Kommunen steht die Veranstaltung zusätzlich für eine Mitgliedschaft über 25 oder mehr Jahre im Klima-Bündnis. Die diesjährige Konferenz ist Teil der Rostocker Klimawoche vom 22. bis 27. September.


Weitere Informationen

 

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Pressemitteilung
news-1547Thu, 26 Sep 2019 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Position zum Klimapaket der Deutschen Bundesregierunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-position-zum-klimapaket-der-deutschen-bundesregierung.html Der Arbeitskreis Politik in Deutschland im Klima-Bündnis hat bei seinem heutigen Treffen über die jüngsten Klimaschutzbeschlüsse der Deutschen Bundesregierung diskutiert und eine Stellungnahme beschlossen. Die AK-Teilnehmer*innen haben sich dabei auf die wichtigsten Handlungsfelder

  • schnellerer Ausbau und
  • Speicherung der erneuerbaren Energien,
  • Erhöhung der Wärmeschutzstandards im Baubereich,
  • CO2-Bepreisung,
  • klimafreundliche Mobilität sowie
  • das von der Bundesregierung geplante Klimaschutzgesetz

konzentriert.

Insgesamt begrüßt der AK die Beschlüsse des Klimakabinetts als wichtigen Schritt zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für wirksamen Klimaschutz. Zugleich stellten die Teilnehmer*innen fest, dass die Beschlüsse in mehreren zentralen Handlungsfeldern weit hinter dem Möglichen und dem Notwendigen für die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele zurückbleiben.

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News
news-1546Wed, 25 Sep 2019 00:00:00 +0200Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis 2020 eröffnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/schulwettbewerb-um-den-deutschen-klimapreis-2020-eroeffnet.html Der Wettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2020 ist eröffnet: Schüler*innen-Teams allgemeinbildender und beruflicher Schulen ab der 7. Jahrgangsstufe können sich mit ihren Klimaschutz-Projekten um die Auszeichnung bewerben. Den fünf besten Teams und ihren Schulen winken jeweils 10.000 Euro Preisgeld, zusätzlich werden 15 Anerkennungspreise von je 1.000 Euro vergeben.

Dass Klimaschutz auch Freude machen kann, haben die bisherigen Wettbewerbe um den Deutschen Klimapreis eindrucksvoll belegt. Über 1.300 Schüler*innen-Teams haben sich seit 2009 mit unterschiedlichsten Klimaschutz-Projekten beworben: Ob Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden, Seminararbeiten und Aktionswochen zum Klimaschutz, Broschüren, Comics oder Apps über den Klimawandel – die Fantasie von Schüler*innen und Lehrer*innen kennt keine Grenzen.

Die Bewerbungsfrist in diesem Jahr endet am 13. Dezember 2019.

Die Preisverleihung wird voraussichtlich Ende Mai / Anfang Juni 2020 im Allianz Forum in Berlin stattfinden.

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news-1543Tue, 24 Sep 2019 00:00:00 +0200EU-Parlament: Waldschutz wird erneut Themahttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/eu-parlament-waldschutz-wird-erneut-thema.html Waldschutz ist spätestens seit den Bränden im Amazonasregenwald in Brasilien international wieder ein großes Thema. Auch wenn die EU stets beteuert Vertragspartner zu Umweltschutz zu bewegen, durchsetzen lässt sich das in der Praxis kaum. Nun soll der Schutz von Wäldern in den kommenden Monaten eine der Prioritäten des EU-Parlaments werden.

Auf Anfrage des Nachrichtenportals Euractiv bestätigte der konservative Europaabgeordnete Peter Liese (EVP), dass der zuständige Umweltausschuss ENVI eine Anhörung zu dem Thema plane. Außerdem soll eine Gesetzesinitiative bei der Kommission angestoßen werden. „Unsere Wälder, nicht nur in anderen Teilen der Welt, sondern auch in Europa, leisten einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz; obendrein sind sie ein wirtschaftlicher Faktor“. Er hoffe, dass das Plenum schon in der September-Sitzung über das Problem der Waldrodungen debattieren wird.

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news-1538Mon, 23 Sep 2019 00:00:00 +0200Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten in Hessenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/foerderung-von-kommunalen-klimaschutz-und-klimaanpassungsprojekten-in-hessen.html Die kommunale Klimarichtlinie des hessischen Umweltministeriums wurde überarbeitet, um Kommunen bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzpläne noch effektiver unterstützen zu können. Neben neuen Förderschwerpunkten wurden u. a. auch die Förderquoten deutlich erhöht.

Mit der Klimarichtlinie werden investive Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen hessischer Kommunen gefördert. Außerdem können Öffentlichkeitsarbeit, Bildungs- und Informationsinitiativen im Klimabereich sowie die Beteiligung an Wettbewerben finanziell unterstützt werden.

Die wesentlichen Neuerungen bzw. Vorteile auf einen Blick:

  • Erhöhung der Förderquoten auf 90 % für Mitgliedskommunen des Bündnisses „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ und 70% für andere Kommunen. Für Kommunen mit Windenergieanlagen enthält die Richtlinie einen gesonderten Fördertatbestand, hier bleiben die Förderquoten bei 90 %.
  • Die Stellung der Kommunen im Finanz- und Lastenausgleich findet keine Berücksichtigung mehr.
  • Neu ist die Förderung der Einrichtung kommunaler Verleihsysteme von CO2-armen Mobilitätssystemen sowie deren Anschaffung für den innerkommunalen Gebrauch (z. B. Lastenfahrräder) als investive Klimaschutzmaßnahme.
  • Neu ist auch die Förderung des Ausbaus des Trinkbrunnennetzes in urbanen Räumen als kommunale Klimaanpassungsmaßnahme.
  • Neu ist außerdem: Die Förderung von Maßnahmen zur Haus- und Hofbegrünung privater Immobilieneigentümer*innen als Klimaanpassungsmaßnahme in Kommunen.
  • Bei Kommunen, die sich in direkter Nachbarschaft bzw. Nähe zu Windenergieanlagen befinden, sind jetzt zudem Kommunen antragsberechtigt, in deren Gemarkung sich auch repowerte Anlagen befinden. Die Entfernung zur geschlossenen Wohnbebauung wurde von 2 auf 3 Kilometer angehoben.
  • Neben der Möglichkeit zusätzlich auch Fördermittel des Bundes im Rahmen der Nationalen Klimainitiative (NKI) in Anspruch zu nehmen, ist jetzt auch eine Kumulation mit dem Investitionsprogramm der Hessenkasse möglich.
  • Interkommunale Maßnahmen erhalten eine besondere Unterstützung.


Weitere Infos



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news-1407Wed, 11 Sep 2019 00:00:00 +0200COICA lädt Greta Thunberg zu einem Besuch in den Regenwald einhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/coica-laedt-greta-thunberg-zu-einem-besuch-in-den-regenwald-ein.html Während einer Veranstaltung am 9. September 2019 in New York hat der Vize-Koordinator der COICA Greta Thunberg zu einem Besuch eingeladen.

Naomi Klein, kanadische Journalistin, Globalisierungskritikerin und politische Aktivistin, hat während der Veranstaltung „The Right to a Future“, an der junge Klimaaktivisten teilnahmen, mit Greta Thunberg ein Interview geführt. Tuntiak Katan, der Vize-Koordinator der COICA, hat anschließend während eines Vortrags über die Amazonas-Krise gesprochen. Er überreichte Greta ein Einladungsschreiben der COICA, in dem die Indigenen sie bitten, sie zu besuchen, um mehr über das Leben der indigenen Gemeinschaften zu erfahren.

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news-1401Mon, 02 Sep 2019 00:00:00 +0200Wanderausstellung „Zukunftsprojekt Energiewende“https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/wanderausstellung-zukunftsprojekt-energiewende.html Die Wanderausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt „Zukunftsprojekt Energiewende“ lädt mit ihren 15 interaktiven Mitmachstationen Besucher*innen ein, die verschiedenen Facetten der Energiewende selbst zu entdecken.

Die Ausstellung veranschaulicht mit interaktiven Exponaten technische, naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Gesichtspunkte der Energiewende. Besucher*innen erhalten einen Einblick in die Bedeutung und Relevanz der Energiewende in ihrer Gesamtheit, können sich aber auch an einzelnen Exponaten nach dem Prinzip des exemplarischen Lernens mit speziellen Inhalten vertiefend auseinandersetzen. Sie werden in der Ausstellung staunen und experimentieren, Zusammenhänge begreifen und anschließend mit vielen Anregungen für das alltägliche Handeln hinausgehen.

Inhaltlich präsentiert die Ausstellung alle relevanten Aspekte der Energiewende. Ausgehend von den Folgen unseres bisherigen Wirtschaftens und den damit einhergehenden Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Klima informiert sie darüber, wie unsere europäischen Nachbarn ihre Energiewende umsetzen. Sie stellt die Rahmenbedingungen in Deutschland vor und zeigt das unterschiedliche Potenzial in den Bundesländern und Regionen. Die Ausstellung ist so konzipiert, dass Sie die Inhalte an den vielen interaktiven Exponaten spielerisch entdecken können.

Ab dem 4. November 2019 steht die Wanderausstellung zum Verleih zur Verfügung.

Die Ausstellung sollte für einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten ausgeliehen werden. Sie benötigt eine Ausstellungsfläche von rund 200 Quadratmetern; der Raum sollte mindestens 2,40 Meter hoch sein.

Für das Ausleihen der Ausstellung wird keine Leihgebühr erhoben. Allerdings fallen Kosten an für

  • den Abbau beim Vorentleiher
  • den Transport
  • den Aufbau im eigenen Haus
  • für eine Versicherung während des Transports und der Ausstellungszeit


Weitere Infos

 

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news-1393Fri, 23 Aug 2019 00:00:00 +0200Feedback für die Gewinner des POWER-Ideenwettbewerbs für nachhaltige Kommunenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/feedback-fuer-die-gewinner-des-power-ideenwettbewerbs-fuer-nachhaltige-kommunen.html Für den Ideenwettbewerb für nachhaltige Kommunen, der im Rahmen des EU-Projekts POWER durchgeführt wurde und an dem das Klima-Bündnis beteiligt ist, sind mehr als 140 Beiträge eingereicht worden. Sie befassen sich mit Konzepten und Lösungen für lokale Wasser- und Nachhaltigkeitsprobleme. Zehn Ideen, die meisten aus den vier beteiligten Städten Jerusalem, Leicester, Milton Keynes und Sabadell, sind als Gewinner ausgezeichnet worden. Informieren Sie sich über die Projektvorschläge und verbessern Sie diese durch Ihr Feedback!

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news-1395Thu, 22 Aug 2019 00:00:00 +0200Umfrage zum Copernicus Climate Change Servicehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/umfrage-zum-copernicus-climate-change-service.html Die Climate Adaptation Partnership im Rahmen der Urban Agenda hat eine öffentliche Umfrage für die Aktion K1 des Aktionsplans entwickelt. Ziel der Aktion ist es, das Wissen der Kommunen in der EU im Rahmen des Copernicus Climate Change Service (C3S) zu verbessern, um Klimaanpassungsstrategien besser planen zu können.

Die Umfrage wurde eingerichtet, um herauszufinden, wie Städte und Gemeinden die über den Climate Data Store (CDS) des Copernicus Climate Change Service bereitgestellten Klimadaten besser für die Entwicklung ihrer Klimaanpassungspläne nutzen können. Basierend auf dieser Umfrage werden auf den Bedarf zugeschnittene Schulungen zum Einsatz des C3S CDS durchgeführt.

Daher lädt die Climate Adaptation Partnership Sie herzlich ein, an der Umfrage teilzunehmen, wenn Sie eine Stadt oder Gemeinde sind, die uns helfen kann, besser zu verstehen, warum das C3S CDS (nicht) genutzt wird und wie wir diesen Service verbessern können.

Die englischsprachige Umfrage ist bis zum 30. September 2019 geöffnet.

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news-1391Wed, 21 Aug 2019 00:00:00 +0200Petition „Klimaschutz als Staatsaufgabe im Grundgesetz verankern“https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/petition-klimaschutz-als-staatsaufgabe-im-grundgesetz-verankern.html Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen der menschlichen Zivilisation. Seine Auswirkungen sind bereits in allen Teilen der Welt spürbar und werden sich weiter verstärken. Der Klimawandel gefährdet die natürlichen Lebensgrundlagen von Gesellschaft und Wirtschaft auch in Deutschland.

Obwohl die Atmosphäre, die das Klima bestimmt, ein globales Rechtsgut ist, entbindet dies Einzelstaaten nicht von ihrer individuellen Verantwortung. Deutschland trägt als größte Industrienation Europas und viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt historisch und aktuell eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz. Zu den wesentlichen Staatszwecken gehört der Schutz der Bevölkerung vor äußeren Gefahren und auch die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Unterstützen Sie daher die Forderung:

  • Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Klimaschutz als Staatsaufgabe in das Grundgesetz (GG) aufzunehmen. Dies könnte zweckmäßig in Form einer Ergänzung zu Artikel 20a GG erfolgen.


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news-1390Tue, 20 Aug 2019 00:00:00 +0200Hessenweiter Wettbewerb „Schulradeln“ bewegt zum Umdenken in der schulischen Mobilitäthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/hessenweiter-wettbewerb-schulradeln-bewegt-zum-umdenken-in-der-schulischen-mobilitaet.html Das Land Hessen ruft während eines „Hessenweiten Aktionszeitraumes“ von 1. bis 21. September 2019 seine Schülerinnen und Schüler auf, um den Titel der radelaktivsten Schule im Wettbewerb „Schulradeln“ mitzufahren. Der Fahrradwettbewerb wird bereits zum fünften Mal in Folge durch das Land Hessen, die Gesellschaft für Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm) und das Klima-Bündnis ausgerichtet. Dieses Jahr neu: Auch Grundschulen können am Wettbewerb teilnehmen.

Die Idee des Wettbewerbs „Schulradeln“ ist zugleich sein Motto: „3 Wochen radeln, 3 Mal punkten: für eure Schule, eure Stadt, euren Kreis“. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern in ganz Hessen und Mainz sollen innerhalb von drei Wochen möglichst viele Fahrradkilometer zurücklegen – auf dem Weg zur Schule, aber auch in der Freizeit. „Der Schulradeln-Wettbewerb ist ein toller Anlass es einfach mal auszuprobieren: mit dem Fahrrad zur Schule. Und wer dann merkt, wie schnell und angenehm es ist, einfach zur Schule zu radeln, der wird sich sicher auch danach noch häufiger auf den Sattel schwingen“, erklärt der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir den Hintergedanken des Wettbewerbs, der unter www.schulradeln.de umfassend beschrieben ist. Für die Region Frankfurt RheinMain können sich Interessierte auf www.schuelerradrouten.de den besten Fahrradweg zur Schule anzeigen lassen. Ein flächendeckendes Schülerradroutennetz für ganz Hessen wird bis 2021 erarbeitet.

Die gesammelten Fahrradkilometer zählen nicht nur für das „Schulradeln“. Sie können zugleich im Stadtradeln-Wettbewerb des Klima-Bündnis gutgeschrieben werden. „Wir rechnen auch dieses Jahr wieder mit Top-Platzierungen einiger Schulen unter allen hessischen Teams“, sagt André Muno vom Klima-Bündnis. Über das Stadtradeln wird der dreiwöchige Aktionszeitraum festgelegt, in dem eine Kommune und die in ihr gelegenen Schulen starten. Für jene, die keine eigene Aktionsphase haben, gilt der eingangs genannte Zeitraum von 1. bis 21. September 2019.

„2018 wurden unsere Erwartungen mit 1,2 Millionen gefahrenen Kilometern bei weitem übertroffen“, erinnert sich Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm. „Mit weniger geben wir uns auch dieses Jahr nicht zufrieden!“, spornt sie alle Teilnehmenden an. Über 100 Teams haben sich bereits angemeldet und sind bis dato fast eine halbe Million Kilometer geradelt. Die Sieger werden am 13. November 2019 durch den Hessischen Verkehrsminister im Rahmen einer großen Prämierungsfeier ausgezeichnet. Zusätzlich wird die beste Fahrradaktion prämiert: In dieser zweiten Wettbewerbskomponente sucht die ivm nach spannenden Beiträgen zum Thema „Radkraft schafft Denkkraft“ in Form von Fotos, Videos, Blogs oder Berichten, die bis zum 15. Oktober 2019 eingereicht werden sollen.

Ziel des Wettbewerbs „Schulradeln“ ist es, Schülerinnen und Schüler zu mehr Bewegung auf dem Schulweg und in ihrer Freizeit zu animieren. Der Wettbewerb ist einer von sechs Angebotsbausteinen des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement, das das Land Hessen bei der ivm eingerichtet hat. „Wir unterstützen damit Schulen, Schulträger und Kommunen bei der Umsetzung eines schulischen Mobilitätsmanagements. Und wir fördern die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen mit einem breiten Angebot“, erklärt der Verkehrsminister die Idee des Fachzentrums, über das die Seite www.besserzurschule.de informiert.

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Diese gemeinsame Pressemitteilung des Klima-Bündnis, der IVM und des Hessischen Verkehrsministeriums finden Sie hier als pdf.


Hintergrund des Wettbewerbs Schulradeln – www.schulradeln.de

Der Wettbewerb wird unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) durch die ivm, in Kooperation mit dem Klima-Bündnis und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen durchgeführt. Das Schulradeln ist eingebettet in die Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“ (www.stadtradeln.de), bei der Kommunen um die Wette radeln und für mehr Radverkehrsförderung, Klimaschutz und Lebensqualität werben.

Gesucht werden Gewinnerschulen in drei Kategorien:

  • Radelaktivste Schule: die Schule, die die meisten Fahrradkilometer gesammelt hat
  • Schule mit den radelaktivsten Teilnehmenden: die Schule, die pro Teilnehmer*in die meisten Kilometer geradelt ist (Durchschnittswert)
  • Größtes Team: die Schule, die die meisten Radelnden zum Mitmachen motivieren konnte

Im Rahmen einer zweiten Wettbewerbskomponente können Schulen Beiträge für die „Beste Fahrradaktion“ einreichen. Gesucht werden coole, innovative und kreative Ideen rund um das Thema „Radkraft schafft Denkkraft“.


Über die ivm – www.ivm-rheinmain.de

Die ivm hat die Aufgabe, Maßnahmen für ein integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in der Region Frankfurt RheinMain zu entwickeln. Zusammen mit ihren Gesellschaftern – den Städten und den Landkreisen der Region Frankfurt RheinMain, den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz sowie dem Rhein-Main-Verkehrsverbund – setzt sie diese gemeinsam um.

Das Land Hessen hat im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) das „Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement“ bei der ivm eingerichtet. Das Fachzentrum bietet Bausteine zur Beratung, Qualifizierung und Umsetzung im Bereich Schulisches Mobilitätsmanagement an. Alle Angebote des Fachzentrums können unter www.besserzurschule.de abgerufen werden.


Hinweis zum Schülerradroutenplaner – www.schuelerradrouten.de

Der Schülerradroutenplaner ist eine online-Plattform, mit der Schülerinnen und Schüler einen passenden Weg mit dem Fahrrad zur Schule finden können. Auf einem eigens für weiterführende Schulen erarbeiteten und qualitätsgesicherten Schülerradroutennetz können Schülerinnen und Schüler am Rechner oder per App eine sichere Route ermitteln.


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Pressemitteilung
news-1388Mon, 19 Aug 2019 00:00:00 +0200Plattform für europäisch-chinesischen Austausch zu nachhaltiger Urbanisierunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/plattform-fuer-europaeisch-chinesischen-austausch-zu-nachhaltiger-urbanisierung.html Nachhaltige Stadtentwicklung ist nicht nur ein Thema für Europa, sondern auch für Chinas schnell wachsende Städte, denn energie- und ressourceneffiziente Lösungen sparen CO2 und schonen das globale Klima. Die neue Online-Plattform EC-Link (in Englisch und Chinesisch) ist eine fachübergreifende interdisziplinäre Plattform zu nachhaltiger Urbanisierung, die wichtige Interessengruppen in Europa und China miteinander verbinden soll.

Das Ziel ist Ressourcen zu vernetzen und Erkenntnisse über ökologische Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung zwischen Städten der EU und Chinas auszutauschen. Die EC-Link-Plattform bietet einen Online-Bereich zum Diskutieren mit Expert*innen und Fachleuten, zum Austausch von Wissen und Ideen sowie um Einblicke in die wichtigsten Trends und Veränderungen zu erhalten.

Beteiligen Sie sich an der Vernetzung zwischen europäischen und chinesischen Expert*innen zu nachhaltiger Urbanisierung. Tauschen Sie über die Plattform Ideen, Projekte und Initiativen aus. Melden Sie sich an und fördern Sie die kommunale europäisch-chinesische Zusammenarbeit zu nachhaltiger Urbanisierung!

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news-1384Thu, 15 Aug 2019 00:00:00 +0200Anregungen und Ideen für den KlimaKultur-Wandelhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/anregungen-und-ideen-fuer-den-klimakultur-wandel.html Das ClimateCulture-Lab (CCL) hat zwei neue Videos und ein sehr informatives Booklet ins Netz gestellt. Außerdem gibt es eine umfangreiche Literaturliste mit Tipps zu Büchern, Magazinen und weiteren Medien für KlimaKultur-Wandler*innen.

Das Thema der CCL-Videosession 8 lautet „Ästhetik des Wandels – Kunst und Klimaschutz“ und befasst sich mit der von Shelley Sacks ins Leben gerufenen „Universität der Bäume“. Dazu hat die Schülerin von Joseph Beuys das Konzept der „sozialen Plastik“ weiterentwickelt. Lernen Sie beides näher kennen.

Das Inspirations-Video will deutschlandweit neue Anregungen liefern und entführt Sie in die Gefühlswelt des klimafreundlichen Lebens. Die Akteur*innen des ClimateCulture-Lab haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, Erfahrungen gesammelt und Lernprozesse für ein klimafreundliches Leben angestoßen. Durch Angebote und Werkstätten ist es in Kommunen gelungen, für gemeinsamen KlimaKultur-Wandel Räume zu öffnen. Beteiligen Sie sich an der zweiten Phase von CCL, die im Oktober 2019 beginnt.

Das gerade fertig gestellte E-Booklet ist eine praxisorientierte, anschauliche Zusammenstellung der Methoden, Produkte und Werkzeuge des ClimateCulture-Lab für Ihre Arbeit als Klimaschutzmanager*in oder in Ihrer Klimaschutzinitiative. Außerdem fasst es die Inhalte der einzelnen Video-Sessions und die CCL Handlungsempfehlungen zu den Themen der überregionalen Werkstätten zusammen.

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news-1381Tue, 13 Aug 2019 00:00:00 +0200Das Klima-Bündnis sucht Unterstützung für STADTRADELNhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/das-klima-buendnis-sucht-unterstuetzung-fuer-stadtradeln.html Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ verbindet lokales Engagement mit globaler Solidarität für den Klimaschutz. Mitglieder des gemeinnützigen Vereins sind rund 1.700 Städte und Gemeinden aus 26 Ländern. Die Europäische Geschäftsstelle organisiert vielfältigen Know-how-Transfer  und führt eine Vielzahl von Drittmittel-Projekten durch, um die Mitglieder in ihren lokalen Klimaschutzaktivitäten zu unterstützen.

Für unser Team der Kampagne STADTRADELN (derzeit mehr als 300.000 Radelnde aus weit über 1.000 Kommunen), suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Unterstützung.

Wir suchen

          Campaigner*in, in Vollzeit, ab sofort
          (befristet auf ein Jahr, mit Option auf Übernahme)


Ihre Aufgaben

  • Bearbeitung allgemeiner Anfragen zur Kampagne von teilnehmenden Kommunen und Radelnden
  • Beratung der Teilnehmenden zu Funktionen der Website, der Meldeplattform RADar! sowie der STADTRADELN-App
  • Mitwirkung bei Entwicklung und Umsetzung einer Social-Media-Strategie (Grafiken und Texte)
  • Mitarbeit bei Pflege und Weiterentwicklung der Kampagnenwebsite und -datenbank
  • Organisation und Weiterentwicklung des Kampagnen-Merchandise


Ihr Profil

  • abgeschlossenes Hochschulstudium oder Berufsausbildung
  • Interesse an klimarelevanten Themen, speziell nachhaltige Mobilität
  • hohe Affinität zu digitalen Medien
  • Erfahrungen im Community-Management und Betreuung von Social-Media-Kanälen
  • gute Kenntnisse eines Content-Management-Systems, bevorzugt Typo3
  • gute Kenntnisse in Adobe InDesign und Photoshop
  • sehr gute Kenntnisse in MS-Office (MS Access von Vorteil)
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (weitere Fremdsprache von Vorteil)
  • schnelle Auffassungsgabe und eigenständige Arbeitsweise
  • Flexibilität, Organisationstalent und Zuverlässigkeit


Wir bieten

  • einen interessanten, abwechslungsreichen Arbeitsplatz in engagiertem internationalem Team
  • 38,5 Wochenstunden, 30 Tage Urlaub im Jahr
  • Dienstort Frankfurt am Main


Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe des frühesten Eintrittstermins bis zum 6. September 2019.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse als 1 pdf mit max. 5 MB) sowie Ihre Gehaltsvorstellung bis spätestens 6. September 2019 ausschließlich per E-Mail an bewerbung(at)stadtradeln.de

Rückfragen bitte an Jörn Klein, T. 069-717139-26, info(at)stadtradeln.de


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News
news-1375Wed, 07 Aug 2019 00:00:00 +0200Indigene Vertreter verbinden Rechtsverletzungen mit Abholzung im Amazonasgebiethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/indigene-vertreter-verbinden-rechtsverletzungen-mit-abholzung-im-amazonasgebiet.htmlVideos, die vor dem internationalen Tag der indigenen Völker veröffentlicht wurden, verurteilen die Morde an indigenen Vertreter*innen und fordern die Ratifizierung der ILO-Konvention 169 zum Schutz indigener Rechte Zwei indigene Vertreter betonen die Zusammenhänge zwischen Mega-Projekten im Amazonasgebiet und die Verletzung indigener Rechte, dem Klimawandel und der Ermordung indigener Vertreter*innen. „Seit Inkrafttreten der ILO-Konvention Nr. 169 und der UN-Deklaration über die Rechte indigener Völker sind Jahre vergangen. Trotzdem werden indigene Völker und lokale Gemeinschaften immer noch systematisch durch groß angelegte Förderungen natürlicher Ressourcen in Form von Ölbohrungen, Bergbau, Agroindustrie, Wasserkraft und Entwaldung eliminiert", erklärt Tuntiak Katan, Vizepräsident der COICA und Koordinator der Global Alliance of Ter-ritorial Communities. Mit einer Videobotschaft kritisiert Katan die Ermordung indigener Vertreter*innen und fordert gemeinsam mit Robinson López Descanse, Vizepräsident des Städtenetzwerkes Klima-Bündnis, den Schutz indigener Gebiete und die Ratifizierung der ILO-Konvention 169 zum Schutz indigener Rechte.

„Der Schutz indigener Territorien im Amazonasgebiet bedeutet direkten Regenwald- und damit Klimaschutz", erklärt López, der selbst, ebenso wie einige seiner Mitstreiter*innen, Morddrohungen erhielt. Vor allem in Brasilien haben die Pläne von Präsident Bolsonaro, das Amazonasgebiet einschließlich der indigenen Gebiete massiv auszubauen, zu weiteren Über-griffen und starker zusätzlicher Abholzung geführt. Allein im Juni 2019 wurden in Brasilien 769 km² Regenwald gerodet – ein Plus von 60 Prozent gegenüber Juni 2018. Der Mord an dem indigenen Vertreter Emyra Wajãpi im Juli vor dem Hintergrund brasilianischer Bergbauinteressen ist der jüngste Vorfall in einem nachweislich steigenden Trend. In seiner Videobo-tschaft beschreibt Katan, dass allein in Lateinamerika 2018 mehr als 80 indigene Vertreter*innen und Umweltaktivist*innen getötet wurden. Beide Videos erschienen kurz vor der Veröffentlichung des IPCC-Berichts über Klimawandel und Land, von dem erwartet wird, dass u. a. die Rolle von Wäldern im Kampf gegen den Klimawandel hervorgehoben wird.

Weitere Infos

Kontakte

Gemeinsame Pressemitteilung des Klima-Bündnis, des Klimabündnis Öster-reich, der Coordinadora de las Organizaciones Indígenas de la Cuenca Amazónica (COICA) und der Alianza Global de Communidades Territoriales (AGCT).

Photo: Juliana Radler/ISA

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Pressemitteilung
news-1377Mon, 05 Aug 2019 00:00:00 +0200Expert*innen für das European Green Capital und Green Leaf Panel gesuchthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/expertinnen-fuer-das-european-green-capital-und-green-leaf-panel-gesucht.html Möchten Sie an den Verleihungen der European Green Capital und European Green Leaf Awards teilnehmen? Die Europäische Kommission sucht vier Expert*innen für die Teilnahme am Panel European Green Capital Award (EGCA) und European Green Leaf Award (EGLA).

Für die folgenden vier Umweltbereiche werden Fachleute benötigt:

  • Grünes Wachstum und ökologische Innovationen
  • Nachhaltige Landnutzung
  • Abfallwirtschaft
  • Nachhaltige urbane Mobilität


Das Fachgremium, das sich aus zwölf Umweltfachleuten zusammensetzt, spielt eine wichtige Rolle im Vergabeprozess. Sowohl der EGCA- als auch der EGLA-Wettbewerb wird in zwei Schritten bewertet. Bei der Bewerbung von förderfähigen Kommunen um die Auszeichnungen, werden die Anträge von den Expert*innen geprüft und bewertet.

Unterzeichnete Anträge müssen bis zum 30. August 2019 eingereicht werden.

Lesen Sie mehr über die Rolle des Fachgremiums und der Expert*innen sowie wie Sie sich bewerben können (in Englisch)






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news-1361Fri, 19 Jul 2019 00:00:00 +0200Deutscher Lokaler Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheNhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/deutscher-lokaler-nachhaltigkeitspreis-zeitzeichen.html Der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN zeichnet beispielhaftes Engagement für die Umsetzung der Agenda 2030 aus. Vorbildliche Initiativen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, immer wieder neue Akteur*innen zum Handeln ermuntern und neue Wege der Kommunikation ihrer Projektideen beschreiten, erfahren Wertschätzung, erhalten neue Anstöße und regen zum Mitmachen an. Mit dem Preis soll auch dokumentiert werden, dass lokale und globale Nachhaltigkeitsziele längst nicht mehr „nur“ von einzelnen Initiativen verfolgt werden. Sie werden getragen von Kommunen, den Bürger*innen, den Unternehmen und besonders von allen Altersgruppen.

Insgesamt steht ein Preisgeld von 10.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen können bis zum 15. August 2019 online eingereicht werden.

Die Bewerbung kann in einer der vier Jury-Kategorien erfolgen

  • BNE – außerhalb von Lehrplan und Klassenzimmer
  • Nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung
  • Nachhaltig produzieren und konsumieren
  • Internationale Partnerschaften

oder in der fünften Kategorie: „Zukunftstauglich“ während einer Live-Präsentation am 12. November in Berlin.

In der Kategorie „Nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung“ werden Aktivitäten gewürdigt, die eine nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung unterstützen. Dies kann sich auf strukturelle oder strategisch-konzeptionelle Bereiche, aber auch auf konkrete einzelne Projekte beziehen.

Auszeichnungswürdig sind insbesondere Aktivitäten, die durch eines der folgenden Merkmale gekennzeichnet sind:

  • Aufgreifen globaler Herausforderungen und Ableitung lokaler Maßnahmen
  • Zusammenwirken verschiedener Fachbereiche oder unterschiedlicher kommunaler und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen
  • freiwillige Kooperation und Zusammenarbeit verschiedener Kommunen

ZeitzeicheN 2019 wird gefördert durch das UBA, das Umweltministerium, die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und das BMZ. Unterstützt wird der Preis u.a. durch das Klima-Bündnis.

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news-1360Wed, 17 Jul 2019 00:00:00 +0200Umweltfreundliche Vergabe: Was ist rechtlich zu beachten?https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/umweltfreundliche-vergabe-was-ist-rechtlich-zu-beachten.html Das aktualisierte „Rechtsgutachten umweltfreundliche öffentliche Beschaffung“ des deutschen Umweltbundesamtes geht auf die vergaberechtlichen Regelungen bei der Berücksichtigung von Umweltaspekten ein und zeigt, wie bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen auf den Schutz der Umwelt geachtet werden kann.

Das Rechtsgutachten, dessen Fokus auf den Vorschriften zur umweltfreundlichen Beschaffung liegt, berücksichtigt die Änderungen von 2016/2017 an dem Gesetz. Die Neuregelung zur Verwendung von Gütezeichen und Umweltmanagementsystemen – wie dem Blauen Engel oder EMAS – wird erläutert. Öffentliche Auftraggeber dürfen jetzt unter bestimmten Bedingungen verlangen, dass Produkte mit einem Gütezeichen versehen sind.

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news-1352Fri, 12 Jul 2019 00:00:00 +0200Neue Broschüre zur Anpassung an den Klimawandel in den Alpen erschienenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neue-broschuere-zur-anpassung-an-den-klimawandel-in-den-alpen-erschienen.html Die Broschüre „Anpassung an den Klimawandel: Gute Beteiligungspraxis im Alpenraum“ wurde vom Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung am Umweltbundesamt erstellt und vor kurzem veröffentlicht. Darin finden sich zahlreiche gute Beispiele zu Formaten, die in Städten und Regionen des Alpenraums angewendet wurden, um Menschen für die Gestaltung einer klimaresilienten Gesellschaft zu gewinnen. Die Übersicht in der Broschüre bietet Interessenten aus Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf lokaler und regionaler Ebene Anregungen für eigene Beteiligungsformate sowie Hinweise für ihre erfolgreiche Umsetzung.

Die Broschüre ist ein Ergebnis des EU-Projektes „GoApply - Multidimensional Governance of Climate Change Adaptation in Policy Making and Practice“ und steht – neben Deutsch – in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Slowenisch zur Verfügung.

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news-1348Thu, 11 Jul 2019 00:00:00 +0200Städte fordern Kanzlerin Merkel zu verstärktem Klimaschutz aufhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/staedte-fordern-kanzlerin-merkel-zu-verstaerktem-klimaschutz-auf.htmlVorsitzende von drei Städtenetzwerken schreiben Appell während Zahl der kommunalen Klimanotstandserklärungen steigtDie drei europaweit tätigen Städtenetzwerke appellieren an Bundeskanzlerin Merkel für ein konsequentes Handeln im Klimaschutz. „Es besteht ein massiver Unterschied zwischen dem, was die Bundesregierung als Anspruch formuliert und dem, was auf nationaler Ebene umgesetzt wird. Dabei streben viele Kommunen ehrgeizige Klimaziele bereits lange an. Wir alle kommen weiter, wenn wir das Thema ernst nehmen und wenn wir zusammen arbeiten“ betont Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln und Vorsitzender des Städtenetzwerkes Klima-Bündnis. In einem offenen Brief an die Kanzlerin schlagen die Vorsitzenden der Netzwerke Klima-Bündnis, Energy Cities und ICLEI eine strategische Partnerschaft mit der Bundesregierung auf der Basis eines permanenten Austausches vor. Die Bundesregierung müsse zudem gute Rahmenbedingungen für den lokalen Klimaschutz schaffen. Dazu gehört eine erweiterte und angepasste Finanzierung von lokalen Klimaschutzmaßnahmen. Unter den konkreten Forderungen stehen die Einführung von Klimaschutz als Pflichtaufgabe auf allen politischen Ebenen, der Passivhaus-Standard für Gebäude und eine Abgabe auf CO2-Emissionen. Der Brief kommt in einer Zeit, in der viele Städte und Gemeinden in Deutschland und Europa den Klimanotstand ausrufen. Die unterzeichnenden Vorsitzenden aller drei Städtenetzwerke sind Oberbürgermeister und Bürgermeister deutscher Städte.

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Pressemitteilung
news-1346Wed, 10 Jul 2019 00:00:00 +0200Was bleibt von den Climate Neighbourhoods und dem Youth Climate Summit?https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/was-bleibt-von-den-climate-neighbourhoods-und-dem-youth-climate-summit.html Hunderte von Menschen – Männer und Frauen, Erwachsene und Jugendliche, Fachleute aus Kommunen und Unternehmen sowie klimabewegte Laien – besuchten vom 20. bis 23. Mai 2019 in Heidelberg die Konferenz Climate Neighbourhoods, die ICCA2019, den Youth Climate Summit und das Climate Action Festival. Gemeinsam wurden Mechanismen für ein erfolgreiches Upscaling von Klimalösungen identifiziert.

Der Climate Neighbourhoods Newsletter informiert darüber, welche Ansatzpunkte als erfolgreiche Lösungswege diskutiert und in die Konferenz-Ergebnisse aufgenommen wurden.

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news-1345Tue, 09 Jul 2019 00:00:00 +0200Climate Active Neighbourhoods unter den Finalisten des Regiostar Awardshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/climate-active-neighbourhoods-unter-den-finalisten-des-regiostar-awards.htmlDas Projekt Climate Active Neighbourhoods zu nachbarschaftlichen Ansätzen für Energieeinsparungen wurde als eines von fünf Finalisten in der Kategorie „Building Climate Resilient Cities“ des EU-weiten Regiostar Awards ausgezeichnet. Die Regiostar-Jury hat heute in Brüssel im Rahmen einer Feierstunde die Finalisten der sechs Kategorien des Preises bekannt gegeben. Das von Interreg Nordwest Europa finanzierte Projekt Climate Active Neighbourhoods (CAN) entwickelte Bottom-up-Maßnahmen, um Bewohner*innen zu stärken und die Zusammenarbeit mit Kommunen auszubauen. Von innovativen Finanzinstrumenten über Hausbesuche für energetische Sanierungsmaßnahmen, Beteiligungsinstrumente bis hin zu Energiekooperativen und Governance-Modellen - CAN hat eine Reihe von Lösungen im Zusammenhang mit Energieeffizienz, Energiearmut und lokaler Verantwortung erfolgreich entwickelt. Als Finalist ist das vom Klima-Bündnis geleitete Projekt nun im Rennen um den Gewinn des Regiostar-Awards in Anerkennung dessen Beitrags zu Anpassungsstrategien für die Stadtentwicklung von der lokalen bis hin zur EU-Ebene. CAN ist zudem im Rennen um den "Public Choice Award", der auf der Grundlage der öffentlichen Abstimmung entschieden wird. Die Verleihung des Regiostar Awards wird am 9. Oktober in Brüssel stattfinden.

Weitere Informationen

Foto: Jacques Kok

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news-1338Wed, 03 Jul 2019 00:00:00 +0200Umfrage zum Konvent der Bürgermeister – Weiterentwicklung ab 2020https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/umfrage-zum-konvent-der-buergermeister-weiterentwicklung-ab-2020.html Für eine Stellungnahme zur Zukunft des Konvents der Bürgermeister ab dem Jahr 2020 diskutiert der Ausschuss der Regionen über dieses Thema. Die Berichterstatterin Benedetta Brighenti sammelt die Rückmeldungen und interessiert sich für die Meinungen möglichst vieler Bürger*innen – von Mitarbeiter*innen im öffentlichen Dienst, von Unternehmen, von NGOs und von an Klima- und Energiefragen interessierten Lokalpolitiker*innen.

Beteiligen Sie sich bis zum 31. Juli 2019 an der Umfrage!



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news-1336Mon, 01 Jul 2019 00:00:00 +0200ClimateCulture-Lab: Alternativen zur Alternativlosigkeithttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/climateculture-lab-alternativen-zur-alternativlosigkeit.htmlEingezwängt in die tägliche Tretmühle unserer fossilen Lebensweise erscheint uns der Status Quo oft alternativlos. Dass es nicht so bleiben muss, wie es ist, zeigt die Transition-Bewegung. Die Mitgründerin der Transition-Initiative Bonn-im-Wandel, Gesa Maschkowsk, und das Gründungs- und Vorstandsmitglied bei Transition Town Hannover und dem Transition-Netzwerk Deutschland, Dr. Thomas Köhler, stellen daher in der Videosession 7 des ClimateCulture-Lab die Bewegung vor. Sie erzählen aus ihrer ganz persönlichen Sicht und verdeutlichen wie die praktische, alltägliche Wandelarbeit der Initiativen aussieht.

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news-1333Wed, 26 Jun 2019 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Vorsitzender Wolter zur ICCA2019 und zur Climate Neighbourhoodshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-vorsitzender-wolter-zur-icca2019-und-zur-climate-neighbourhoods.htmlErgebnisse der Internationalen KlimakonferenzenIm Mai 2019 hat Andreas Wolter, Klima-Bündnis-Vorsitzender und Bürgermeister von Köln, die International Conference on Climate Action (ICCA2019) und die Climate Neighbourhoods in Heidelberg besucht. Lesen Sie über seine Eindrücke im unten stehenden Interview.

Die ICCA2019 wurde vom deutschen Bundesumweltministeriums, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg ausgerichtet. Die Climate Neighbourhoods als Teil der ICCA wurde von Klima-Bündnis und ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg organisiert.

Während sich die ICCA an politische Entscheidungsträger*innen wendete, adressierten die Climate Neighbourhoods kommunale Verwaltungen, die Jugend, Firmen und die Zivilgesellschaft. Die Leitfrage der ICCA „Wie können vertikale und horizontale Kooperation dazu führen, Aktivitäten zum Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel zu intensivieren und zu verbreiten?“ wurde an den Kontext der Climate Neighbourhoods angepasst und lautete „Wie kann horizontale Zusammenarbeit auf lokaler Ebene zu einer Ausweitung von Lösungsansätzen führen?“.

Die Antworten auf diese beiden Fragen werden in der Partnership Declaration on Collaborative Climate Action, die in den internationalen Dialog einfließen wird, und in den Heidelberg Outcomes zusammengefasst. Beide Dokumente wurden in Abstimmung mit dem Klima-Bündnis erstellt.

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news-1328Wed, 19 Jun 2019 00:00:00 +0200Europäisches Projekt zu erneuerbaren Energien und Energiespeicherung gestartethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/europaeisches-projekt-zu-erneuerbaren-energien-und-energiespeicherung-gestartet.htmlHistorische Stadtzentren in Kroatien, Italien, Österreich und Slowenien profitieren Das neue europäische Projekt Store4HUC entwickelt Lösungen für erneuerbare Energien und ihre Speicherung in denkmalgeschützten Gebäuden. „Denkmalgeschützte Häuser mit erneuerbaren Energien zu versorgen und die Energie zu speichern ist nicht immer ganz leicht: Sichtbare Veränderungen am Gebäude sind nicht möglich und nachträgliche Einbauten in den Häusern oft schwierig. Dafür sind fantasievolle Lösungen gefragt“, so Dr. Wolfgang Hofstetter vom Städtenetzwerk Klima-Bündnis und Projektpartner bei Store4HUC.

Durch Store4HUC bekommen denkmalgeschützte Bauwerke innovative Energiespeicher und erneuerbare Energieanlagen. Am Schloss Bračak in der Nähe der kroatischen Stadt Zabok soll eine Photovoltaikanlage und ein Batteriespeicher errichtet werden. Für den Schrägaufzug in der italienischen Stadt Cuneo wird anstatt der alten chemischen Batterie ein neues Speichersystem eingebaut. Die Bibliothek der Gemeinde Lendava in Slowenien erhält einen Anschluss an das Fernwärmenetz sowie einen Energiespeicher auf Basis eines Paraffinzellenpuffers. Im österreichischen Weiz schließlich soll das Biomasseheizwerk der denkmalgeschützten Kirche und der Pfarrräume mit einem Warmwasserspeicher ergänzt werden.

Die Universität Zagreb entwickelt außerdem Software-Tools zur Bewertung der Auswirkungen von Energiespeichern in historischen Quartieren und zur Abschätzung der energetischen Unabhängigkeit.

Dieses Projekt wird durch das Programm Interreg CENTRAL EUROPE unterstützt, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert wird.

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Pressemitteilung
news-1359Wed, 19 Jun 2019 00:00:00 +0200Über 340 Organisationen fordern die Einstellung der EU-Handelsgespräche mit Brasilienhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/ueber-340-organisationen-fordern-die-einstellung-der-eu-handelsgespraeche-mit-brasilien.htmlAm 17. Juni 2019 forderten mehr als 340 zivilgesellschaftliche Organisationen die EU auf, die laufenden Mercosur-Handelsgespräche einzustellen. Die Europäische Geschäftsstelle des Klima-Bündnis und das Klima-Bündnis Österreich haben den gemeinsamen Brief unterzeichnet. Das Dokument weist auf die sich verschlechternde Menschenrechts- und Umweltsituation in Brasilien hin. Es fordert die EU auf, Präsident Bolsonaro die unmissverständliche Botschaft zu übermitteln, dass sie ein Handelsabkommen unter den derzeitigen Bedingungen ablehnen wird. Als notwendige Voraussetzung für weitere Gespräche fordert es ein Ende der Menschenrechtsverletzungen und der weiteren Entwaldung sowie konkrete Klimaschutzverpflichtungen. Seit dem Amtsantritt von Bolsonaro hat die Entwaldung stark zugenommen, die Angriffe auf Umweltschützer und die indigene Bevölkerung hat sich stark erhöht und die für die Bekämpfung des Klimawandels zuständigen Regierungsstellen sind aufgelöst worden. Die EU kann ihren großen Einfluss nicht nur dazu nutzen, um Verschlechterungen zu verhindern, sondern auch um erhebliche Verbesserungen der Bedingungen in Brasilien und im Amazonasgebiet im Allgemeinen zu erreichen. Mitte November wird das Klima-Bündnis im Rahmen einer gezielten Veranstaltung in Brüssel versuchen, das Bewusstsein für die Auswirkungen der Handelsargumentation EU-Mercosur auf die Menschenrechte und die Umwelt weiter zu schärfen.


Gemeinsamer Brief

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news-1325Tue, 18 Jun 2019 14:00:00 +0200Auftakt zur Video-Reihe: Indigene fordern Ratifizierung der ILO169 https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/auftakt-zur-video-reihe-indigene-fordern-ratifizierung-der-ilo169.htmlVergangene Woche veröffentlichte das Klima-Bündnis ein Videostatement von Gregorio Mirabal, dem Vorsitzenden der COICA, der Dachorganisation indigener Völker des Amazonasgebietes. Darin fordert er die deutsche Bundesregierung dazu auf, die Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation – wie im Koalitionsvertrag 2018 festgehalten – zu ratifizieren. „Es ist wichtig für ein europäisches Land wie Deutschland, das sich für eine neue Vision der Energienutzung einsetzt, für den Kampf gegen den Klimawandel“, betont Mirabal im Video.

Die Konvention ist die bis heute einzige internationale Norm, die indigenen Völkern rechtsverbindlichen Schutz und Anspruch auf eine Vielzahl von Grundrechten garantiert. Die Internationale Arbeitsorganisation ruft auch Staaten wie Deutschland, in denen keine indigenen Völker leben, zur Ratifizierung auf, da es neben dem Schutz Indigener auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Klimas ist und der Konvention damit zu größerer internationaler Anerkennung verholfen wird.

Dies ist die erste von einigen Videobotschaften indigener Partner*innen, die das Klima-Bündnis auf dem Weg zum Internationalen Tag der indigenen Völker am 9. August veröffentlichen wird.

Heute ist das Klima-Bündnis zusammen mit indigenen Partner*innen in Bonn, um sich für die Rechte indigener Völker im Rahmen der SBSTA, eines der wichtigsten Vorbereitungstreffen der UN-Klimakonferenz, einzustehen.

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    Foto: Gregorio Mirabal während der SBSTA in Bonn

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    news-1332Mon, 17 Jun 2019 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Jahresbericht auf Deutsch verfügbarhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-jahresbericht-auf-deutsch-verfuegbar.htmlDie deutsche Fassung des Klima-Bündnis-Jahresberichts zu den Aktivitäten der nationalen Koordinierungsbüros steht nun zum Download zur Verfügung. „Im Gegensatz zu dem im Frühjahr veröffentlichten Bericht zur Europäischen Geschäftsstelle ist diese Publikation ganz besonders den Nationalkoordinationsstellen in unseren Schwerpunktländern Österreich, Deutschland, Luxemburg, Ungarn, Italien und der Schweiz gewidmet“, erklärt Sarah Mekjian, Kommunikationsdirektorin des Klima-Bündnis und Verfasserin des Berichts. Der Jahresbericht und Ausblick für 2018 und 2019 gibt einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des Klima-Bündnis im Jahr 2018 und einen Ausblick auf die Pläne für das Jahr 2019. Der Bericht wurde in zwei Teilen veröffentlicht: Einen über die Aktivitäten des europäischen Sekretariats auf internationaler Ebene und einen über die Aktivitäten der verschiedenen nationalen Koordinierungsbüros des Klima-Bündnis in sechs europäischen Ländern. Nun stehen beide Teile auf der Website des Klima-Bündnis in englischer Sprache zusammen mit dem nationalen Bericht auf Deutsch zum Download bereit.

    Zum Download

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    news-1320Tue, 11 Jun 2019 14:00:00 +0200Anmeldung für die Internationale Klima-Bündnis-Konferenz eröffnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/anmeldung-fuer-die-internationale-klima-buendnis-konferenz-eroeffnet.htmlAnmeldungen für die Konferenz Climate.Cities.Communities. sind ab sofort möglich. Vom 25. bis 27. September 2019 findet in Rostock die 28. Internationale Jahreskonferenz des Klima-Bündnis statt. Bei diesem wichtigsten Treffen des Klima-Bündnis im Jahr setzen sich kommunale und regionale Vertreter*innen mit Strategien für eine lebenswerte Zukunft auseinander. Die Teilnehmende werden sich mit der Frage befassen, wie sie am besten gegen den Klimawandel vorgehen können, wenn die Ursachen nur teilweise von Städten und Gemeinden beeinflussbar sind.

    Lokalen Strategien und deren Umsetzung werden ein Hauptthema der Konferenz sein, konkret vorgestellt und diskutiert an Themen wie Mobilitätswandel und Bebauung sowie Engagement der Bürger*innen und Anpassung an den Klimawandel. Neben interaktiven Sitzungen, anregenden Plenumsdiskussionen und lokalen Exkursionen haben die Teilnehmende Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und Kennenlernen.

    Auch in diesem Jahr können Klima-Bündnis-Mitglieder ihr Netzwerk auf der Mitgliederversammlung am 26. September gestalten. Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenfrei. Anmeldungen sind bis 16. September 2019 möglich.

    Konferenz | Programm | Anmeldung

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    news-1303Mon, 03 Jun 2019 00:00:00 +0200Change the Future – Worms startet als Pilotkommune lokalen Wettbewerbhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/change-the-future-worms-startet-als-pilotkommune-lokalen-wettbewerb.htmlAm 5. Juni startet der Change the Future Wettbewerb in Worms, es können Changer Punkte gesammelt und attraktive Preise gewonnen werden! Ab kommenden Mittwoch sind alle Bürger*innen in Worms aufgerufen, Changer Points zu sammeln. Als erste Kommune in Deutschland bietet das Klima-Bündnis-Mitglied das Online Tool lokal an und wirbt damit für nachhaltige Lebensstile – vor Ort und global. Fairen Kaffee trinken, Teil der Energiewende werden oder gemeinsam radeln und reparieren – mit den 24 Aktionen im Online-Mitmach-Tool können die Wormser*innen ein Zeichen für nachhaltige Entwicklung und lokalen Klimaschutz setzen.

    Das Tool kann jederzeit und von überall genutzt werden, im Wormser Aktionszeitraum vom 5. Juni bis 6. Juli 2019 gibt es allerdings die Chance auf attraktive Preise der Stadt!

    „Mit dem Change the Future-Tool geben wir Menschen Anreize, bereits mit kleinen Aktivitäten einen Beitrag zur großen Transformation zu leisten“, so die Initiatoren. „Dabei wollen wir nicht bei individuellem Engagement stehen bleiben, sondern Möglichkeiten aufzeigen, sich gemeinsam für ein gutes Leben für alle einzusetzen und sich einzumischen.“

    Das Tool wurde vom Klima-Bündnis im Rahmen des EU-Projekts „Change the Power – (Em)Power to Change“ entwickelt und steht allen Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung. Sie haben Interesse das Tool auch in Ihrer Kommune zu nutzen? Kontaktieren Sie uns!


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    news-1301Wed, 29 May 2019 00:00:00 +0200Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt erklären Klimanotstandhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/staedte-und-gemeinden-auf-der-ganzen-welt-erklaeren-klimanotstand.htmlSchließen Sie sich den Klima-Bündnis Mitgliedern Oxford, Basel, Konstanz, und Kiel sowie den über 500 anderen lokalen Regierungen auf der ganzen Welt an, indem Sie Ihre eigene Resolution beschließen. Durch den Ausruf des Klimanotstands steigt der öffentliche Druck auf Regierungen, Klimaschutz in den Fokus zu stellen. Mit der Erklärung eines Klimanotstands können Sie diese Bewegung stärken und ein klares Signal vor Ort senden.

    "Die derzeitigen Ziele auf nationaler und internationaler Ebene reichen nicht aus, um das Ziel des Pariser Vertrages zu erreichen. Alle müssen mehr tun. Eine Klimanotstandserklärung auf lokaler Ebene zeigt, dass Städte, Gemeinden und Regionen den Klimaschutz ernst nehmen. Deshalb wird in den Gremien meine Stadt Köln gerade debattiert, eine eigene Klimanotstandserklärung vorzubereiten und zu vereinbaren. Ich ermutige alle Mitglieder des Klima-Bündnis auch eine solche Debatte zu führen und sich dieser globalen Bewegung anzuschließen", erklärt Andreas Wolter, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln.

    Wagen Sie es, so ehrgeizig wie möglich zu sein und zögern Sie nicht, unsere Vorlage zu verwenden und bei Bedarf anzupassen. Wir werden Ihnen auch zeitnah Videos, Beispiel-Resolutionen und weitere Informationsmaterialien zuschicken, um Ihnen zu helfen, Ihre Stadtparlamente zu überzeugen und weitere Schritte nach Erklärung des Notstands einzuleiten!


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    news-1299Thu, 23 May 2019 00:00:00 +0200Internationales Treffen identifiziert Erfolgsfaktoren für den Klimaschutzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/internationales-treffen-identifiziert-erfolgsfaktoren-fuer-den-klimaschutz.htmlGemeinsame Pressemitteilung des ifeu Institut für Energie und Umweltforschung Heidelberg und des Klima-Bündnis „Climate Neighbourhoods“ bringt Kommunen, Unternehmen und Zivilgesellschaft zusammen Kommunikation und Vertrauen stellen einen wesentlichen Faktor bei der erfolgreichen Verbreitung von Klimaschutzaktionen dar. Die über 200 Teilnehmenden der „Climate Neighbourhoods“ identifizierten diesen zusammen mit weiteren Aspekten in den Bereichen Strukturen, Mobilisierung und Finanzierungen als maßgeblich für wirksamen Klimaschutz. „Zwei Tage lang haben hunderte Vertreter*innen aus Kommunen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Jugendliche im Rahmen der Climate Neighbourhoods debattiert. Das ist ein wahrlich außergewöhnlicher Akteursmix der hier zusammengekommen ist, um an Lösungen zu arbeiten, die in den internationalen Klimaprozess eingespeist werden können“, erklärt Andreas Wolter, Vorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln.

    „Gute Beispiele gibt es bereits viele, wichtig ist es die Kooperation zwischen den Akteuren zu stärken und die vorhandenen Lösungen zu multiplizieren. Die Climate Neighbourhoods haben genau das ermöglicht“, erläutert Lothar Eisenmann, Geschäftsführer des Instituts für Energie und Umweltforschung Heidelberg. Mit einem besonderen Diskussionsforum für Jugendliche zeigte die Veranstaltung zudem die Relevanz junger Menschen in Entscheidungsprozessen. Auch die Heidelberger Bürger*innen brachten ihre Ideen für eine Zukunft ohne Treibhausgase im Rahmen einer Kunstaktion ein, die sich an der nächsten UN-Klimakonferenz richtete.

    Als Teil der parallel stattfindenden ICCA2019 fließen die Ergebnisse der „Climate Neighbourhoods“ in die Gesamtergebnisse der ICCA und die „Heidelberg Outcomes“, die noch veröffentlicht werden. Die ICCA2019 ist ein Meilenstein auf dem Weg zum Klimagipfel der Vereinten Nationen im September 2019 in New York und wurde vom deutschen Bundesumweltministerium, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg ausgerichtet. Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg ifeu und das europäische Städtenetzwerk Klima-Bündnis organisierten die „Climate Neighbourhoods“.

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    Pressemitteilung
    news-1268Wed, 15 May 2019 00:00:00 +0200Stellenausschreibung: Controller*in / Projektfinanzmanager*inhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stellenausschreibung-controllerin-projektfinanzmanagerin.htmlKlima-Bündnis sucht Unterstützung in Vollzeit (38,5 Std.), zunächst auf 2 Jahre befristet mit Option auf Übernahme Ihre Aufgaben umfassen insbesondere:

    • Beratung und Unterstützung von Geschäftsführung bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen
    • Erstellung des Rechenschaftsberichts für den Vorstand / die Mitgliederversammlung
    • Finanzmanagement von Drittmittel-Projekten und Unterstützung bei der Budgeterstellung im Rahmen der Projektakquise
    • Eigenständige Begleitung und Vorbereitung des Jahresabschlusses und der Wirtschaftsprüfung
    • Liquiditätsplanung und -kontrolle
    • Weiterentwicklung und Pflege der vorhandenen Controlling-Instrumente
    • Erstellung der Budgetplanung, Durchführung von Soll-Ist-Vergleichen


    Ihr Profil:

    • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Zusatzqualifikation Controller oder ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre jeweils mit relevanter Berufserfahrung
    • Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    • Gute PC-Kenntnisse (MS Office, insbesondere Excel)
    • Kenntnisse in DATEV wünschenswert
    • Analytisches Denken und eine hohe Zahlenaffinität
    • Organisationsgeschick und strukturiertes Handeln
    • Proaktive und selbstständige Arbeitsweise
    • Team- und Kommunikationsfähigkeit
    • Grundkenntnisse in Steuer-, Arbeits-, Vergabe- und Vertragsrecht sind von Vorteil, Bereitschaft zur Einarbeitung in solche Themengebiete ist zwingend erforderlich


    Wir bieten Ihnen einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem engagierten Team. Die Stelle umfasst in etwa je zur Hälfte das allgemeine interne Rechnungswesen sowie Projektcontrolling. Die Vergütung erfolgt in Orientierung an den TVöD unter Einstufung gemäß Qualifikation. Dienstort ist Frankfurt am Main.

    Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe der Gehaltsvorstellung und des frühesten Eintrittstermins an: a.kress(at)klimabuendnis.org

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    news-1286Tue, 07 May 2019 00:00:00 +0200Städte weltweit rufen Klimanotstand aus – Aufforderung zum Handelnhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/staedte-weltweit-rufen-klimanotstand-aus-aufforderung-zum-handeln.htmlKlima-Bündnis fordert mit dem Climate Action Call kurz vor den EU-Wahlen Politiker*innen zum Klimaschutz auf 

    Interessenvertreter*innen aus ganz Europa haben heute einen Aufruf zum Klimaschutz gestartet. „Hunderte von Städten in ganz Europa und der Welt rufen den Klimanotstand aus. Sie forcieren ein Ende fossiler Brennstoffe und die ausschließliche Nutzung erneuerbarer Energien, um so zur Klimagerechtigkeit weltweit beizutragen,“ erklärt Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, Mitunterzeichner des Aufrufs. „Es ist an der Zeit, dass gegenwärtige und zukünftige EU-Politiker*innen daran mitarbeiten, dieses Ziel in eine europäische Realität zu verwandeln.“ Der Climate Action Call wurde im Vorfeld des Treffens von Staats- und Regierungschef*innen am 9. Mai über die Zukunft Europas und den Europawahlen, die von 23. bis 26. Mai stattfinden werden, gestartet. Parallel dazu senden mehr als 200 Bürgermeister*innen einen offenen Brief an den Europäischen Rat und seine Mitgliedsstaaten, worin sie zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Klimapolitik aufrufen. Die Unterzeichner*innen des Climate Action Calls fordern die gegenwärtige und zukünftige EU-Führungsspitze dazu auf, gesellschaftliche und kommunale Rufe ernst zu nehmen, aktiv zu werden und Klimaschutz zur obersten Priorität zu machen.

    Der Climate Action Call listet folgende fünf Schritte für das neue EU-Parlament und die Kommission sowie alle EU-Mitgliedsstaaten auf:

    1. Treibhausgasemissionen bis 2030 schneller reduzieren und schnellstmöglich Treibhausgasneutralität zu erreichen.
    2. Auf das Ende fossiler Brennstoffe konzentrieren und Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Emissionssenkungen außerhalb des Energiesektors zu unterstützen.
    3. Einen gerechten und fairen Strukturwandel zu sichern. Außerdem zu sichern, dass die EU die Entwicklungsländer beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel stärker unterstützt.
    4. Anstrengungen zur Einführung der Kreislaufwirtschaft und Steigerung der Ressourceneffizienz zu verstärken.
    5. Biodiversität zu schützen und die Wiederherstellung von Ökosystemen als entscheidende Komponente von Klimaschutz zu fördern.

    Hunderte Städte, Unternehmen, Investor*innen, Wissenschaftler*innen, Religionsgemeinschaften, Sportvereine und zivilgesellschaftliche Organisationen aus Bereichen von Klimaschutz über Menschenrechte bis Gesundheit haben den Climate Action Call aufgegriffen, um tiefgreifende Veränderungen darin herbeizuführen, wie wir unsere Gesellschaft und Wirtschaft organisieren und somit die Klimaerwärmung unter 1,5°C halten.

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    Pressemitteilung
    news-1279Mon, 06 May 2019 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Partner COICA spricht bei Treffen der UN in New York https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-partner-coica-spricht-bei-treffen-der-un-in-new-york.htmlRepräsentanten der indigenen Partnerorganisation COICA stellten einen wichtigen Beitrag beim  Ständigen Forum für Indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UNPFII) in New York. „Es ist schwer Vorschläge zu machen, wenn die Türen verschlossen sind,“ erklärte Gregorio Mirabal, Vorsitzender der COICA. In einer passionierten Rede wies er auf die komplizierte Situation indigener Gemeinschaften in Brasilien unter dem neugewählten Präsidenten Jair Bolsonaro hin. Er forderte die Einrichtung von Schutzzonen im Amazonasgebiet sowie die Unterstützung sozialer Aktivist*innen, die sich für den Regenwald und die dort lebenden Menschen einsetzen. Viele von ihnen werden auf Grund ihres Einsatzes sogar mit ihrem Leben bedroht. Darunter auch Robinson Lopéz Descanse, Vorstandsmitglied des Klima-Bündnis, der auf dem Forum auf die wirtschaftlichen Interessen von Staaten und multinationalen Unternehmen verweist, die die „Lunge der Welt“ zu ihrem Nutzen ausbeuten ohne auf die Rechte Indigener und die Umwelt Rücksicht zu nehmen.

    Vergangen Freitag ging das 18. Treffen des Ständigen Forums für Indigene Angelegenheiten in New York zu Ende. Vom 22. April bis 3. Mai nahmen über 1.000 indigene Vertreter*innen am Forum teil, das unter dem Thema „Traditionelles Wissen: Generationen, Weitergabe und Schutz“ stand. Das Forum unterstrich die Wichtigkeit von indigenem Wissen für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. Das Ziel der Veranstaltung war es, auf die politische und rechtliche Lebenssituation Indigener aufmerksam zu machen und sich über Handlungsmöglichkeiten auszutauschen.

    Unten finden Sie weitere Informationen über die Ergebnisse des Treffens sowie eine kurze Zusammenfassung der Beiträge der COICA.

    Weitere Informationen

    Kontakt

    Silke Lunnebach, s.lunnebach(at)klimabuendnis.org 

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    news-1273Thu, 25 Apr 2019 00:00:00 +0200Klimakampagne Ostwestfalen-Lippe geht an den Starthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimakampagne-ostwestfalen-lippe-geht-an-den-start.html 59 Landräte und Bürgermeister*innen starten die erste Klimakampagne der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) und unterstreichen so ihr Engagement für den kommunalen Klimaschutz in der Region.

    Die OWL-Kommunen wollen ihr Klimaschutzengagement sichtbarer machen und den Menschen eine Mitmachkampagne anbieten, die Spaß macht und wirksam ist. Gemeinsam mit den Kommunen und der EnergieAgenturNRW wurden Kommunikationsinstrumente konzipiert, die individualisiert vor Ort einsetzbar sind. Die fünf Themen Mobilität, Sanierung, erneuerbare Energien, Nutzungsverhalten und Klimafolgenanpassung werden mit der Kampagne über kommunale Grenzen hinweg angesprochen. Schirmherrin dieses bislang einmaligen Zusammenschlusses für Klimaschutz ist die Regierungspräsidentin des Regierungsbezirkes Detmold, Marianne Thomann-Stahl.

    Die Region Ostwestfalen-Lippe umfasst die sechs Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie die kreisfreie Stadt Bielefeld. In der Region leben 2.031.000 Menschen und sie ist deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk Detmold.

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    news-1270Tue, 23 Apr 2019 00:00:00 +0200Mit Rad, Bus und Bahn nachhaltig mobil – auch auf dem Land!https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/mit-rad-bus-und-bahn-nachhaltig-mobil-auch-auf-dem-land.htmlErgebnisse eines UBA-Forschungsprojekts Wie können Menschen auch auf dem Land sowie in kleinen und mittelgroßen Städten komfortabel und umweltverträglich mobil sein? In einem UBA-Forschungsprojekt wurden aus über zwanzig Maßnahmen, wie Schnellbuslinien, Anrufbussen, Sharing-Angeboten und Radwegenetzen, integrierte Mobilitätskonzepte für verschiedene Zielgruppen erarbeitet.

    Ziel des Vorhabens war es, Verkehr in ländlichen Räumen, Klein- und Mittelstädten zu vermeiden, vom Auto auf umweltverträgliche Verkehrsmittel zu verlagern und effizienter zu gestalten. So könnten die durch den Verkehr verursachten CO2-Emissionen verringert werden.

    Hierfür wurden einzelne Maßnahmen zu einem umfassenden und integrierten Mobilitäts- und Dienstleistungskonzept verknüpft. Wichtige Elemente sind etwa flexible Zubringerverkehre zu den Hauptachsen von Bus und Bahn, Elektromobilität, Radverkehr und Mobilitätsstationen, an denen beispielweise direkt am Bahnhof auf Car- oder Bikesharing umgestiegen werden kann. Dadurch soll eine attraktive und gleichwertige Alternative zum motorisierten Individualverkehr geschaffen und die umweltverträgliche Mobilität der Bevölkerung in dünn besiedelten Räumen gesichert und verbessert werden.

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    news-1260Fri, 12 Apr 2019 11:00:00 +0200Klima-Bündnis unterstützt Forest Pledge zum Schutz und Wiederherstellung der Wälder weltweithttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-unterstuetzt-forest-pledge-zum-schutz-und-wiederherstellung-der-waelder-weltweit.html Zusammen mit der FERN, eine Organisation, die sich für den Schutz der Wälder und deren Bewohner*innen einsetzt, und mehr als 40 Nichtregierungsorganisationen, Waldexpert*innen und Waldschützer*innen fordert das Klima-Bündnis zukünftige Abgeordnete des Europaparlaments dazu auf, sich für Politiken einzusetzen, die den Schutz der Wälder weltweit fördern und deren Wiederherstellung anstreben.

    In den Jahren 2016 und 2017 gingen so viele tropische Bäume verloren, wie niemals zuvor. Alleine in Brasilien wurde 2017 ein Verlust von über 4,5 Millionen Hektar Waldfläche verzeichnet, was umgerechnet 12 Fußballfeldern pro Minute entspricht. Die Hauptgründe des Verlusts sind Abholzungen, um die freiwerdenden Flächen für landwirtschaftliche Zwecke und zur Ausbeutung natürlicher Ressourcen wie Erdöl zu nutzen. Mitverursacherin für diese Entwicklung ist auch die hohe Nachfrage nach Holz, Palmöl, Soja, Rindfleisch, Papier, Kakao und anderen Wirtschaftsgütern in Europa. Zwischen 1990 und 2008 war die EU der größte Importeur von Abholzung in Form von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen. Doch nicht nur in Südamerika, sondern auch in Europa selbst werden Wälder vernichtet, unter anderem wegen der zunehmenden Nutzung von Holz zur Energiegewinnung.

    Wälder besitzen vielfältige Funktionen für Umwelt und Gesellschaft. Sie liefern Nahrung, Wasser, Medizin und Schutz und tragen dabei bei natürliche Kreisläufe zu erhalten und die Biodiversität zu sichern. Ihre Rolle als CO2-Senke gibt ihnen eine große Bedeutung für die Stabilisierung des Weltklimas.

    Das Waldversprechen fordert jetzt konkrete Handlungen zum Schutz der Wälder weltweit sowie die Anerkennung und Bewahrung der Lebensräume von Waldbewohner*innen und ihren Landrechte. Die Sicherung der Landtitel und der damit direkt zusammenhängende Erhalt der Regenwälder ist ein aktiver Beitrag zum Schutz indigener Rechte und des globalen Klimas. Zahlen belegen: Iin etwa 80 % der Gebiete mit der größten Biodiversität der Erde leben auch indigene Völker; 30 % des Kohlenstoffs, der allein in der Amazonasregion gespeichert ist, liegt in indigenen Gebieten.

    Vom 11.-15. März fand in Nairobi die 4. UN-Umweltversammlung in Nairobi statt. Auch wenn insgesamt 25 Resolutionen im Laufe dieser Tage verabschiedet wurden, musste jene über Abholzung zurückgezogen werden – zu weiten Teilen wohl auch wegen starken Einsprüchen von Staaten wie Brasilien und Indonesien.

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    Kontakt: s.lunnebach(at)klimabuendnis.org

     

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    news-1314Thu, 11 Apr 2019 00:00:00 +0200„Practice Cube” bietet Best Practice für Klimaschutz in der Nachbarschafthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/practice-cube-bietet-best-practice-fuer-klimaschutz-in-der-nachbarschaft.htmlDas Klima-Bündnis hat heute während der Konferenz „Empowering Neighbourhoods for Climate Action“ im niederländischen Arnheim ein neues Tool veröffentlicht. "Der Practice Cube soll Klimaschutz auf Nachbarschaftsebene inspirieren", erklärt Cassandra Silk, Projektmanagerin im Klima-Bündnis Stadtnetzwerk. Das Klima-Bündnis hat das Instrument gemeinsam mit einem Konsortium kommunaler Akteure aus Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich im Rahmen des von Interreg Nordwesteuropa finanzierten Projekts Climate Neighbourhoods entwickelt. Die Gruppe arbeitete mehr als drei Jahre lang an Methoden und Lösungen zur Realisierung einer kohlenstoffarmen Zukunft, einer höheren Energieeffizienz und eines sozial gerechten Energiewandels auf Nachbarschaftsebene. Der „Practice Cube“ bietet Best Practice Beispiele für Kommunen, die daran interessiert sind, lokale Klimaschutzmaßnahmen aus der Bottom-up-Perspektive zu stärken.

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    news-1264Wed, 10 Apr 2019 00:00:00 +0200Wieder „Kleine Klimaschützer unterwegs!“https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/wieder-kleine-klimaschuetzer-unterwegs.htmlAuch 2019 sammeln Kinder in ganz Europa Grüne Meilen für das Weltklima Bereits seit 2002 leisten Kindergarten- und Grundschulkinder mit jeder zu Fuß, auf Roller und Rad, mit Bus oder Zug zurückgelegten Strecke einen wertvollen Beitrag zum Schutz des Weltklimas. Auch dieses Jahr ruft das Klima-Bündnis die Kinder Europas wieder dazu auf, so klimafreundlich wie möglich unterwegs zu sein und ihre persönlichen Klimaschutz-Ziele zu formulieren.

    Am 9. April 2019 fiel im luxemburgischen Hesperingen der diesjährige Startschuss für das europaweite Meilensammeln: Die Vorstandsmitglieder des Klima-Bündnis haben die „Kleinen Klimaschützer“ der Kita „Hesper Heesprénger“ (Hesperinger Heuschrecken) mit ihren Rollern, Rädern und Inlinern symbolisch auf den Weg nach Südamerika geschickt, um zusammen mit bisher 50.000 Kindern aus acht Ländern Grüne Meilen für das Weltklima zu sammeln. Diese wird das Klima-Bündnis im Dezember 2019 bei der 25. UN-Klimakonferenz in Santiago de Chile präsentieren und den Klimapolitiker*innen überreichen. Das soll ihnen deutlich signalisieren, dass sie jetzt aktiv sein müssen, nachdem zehntausende Kinder Europas ihnen gezeigt haben, wie einfach es ist im Klimaschutz voran zu kommen.

    Seit 2002 formulieren Kinder im Rahmen von Klima-Aktionswochen ihre persönlichen Klimaschutzwünsche und fordern die Teilnehmer*innen der UN-Klimakonferenz auf, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene endlich konkrete Maßnahmen und Einzelziele zu definieren und umzusetzen. Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, ist stolz auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Kommunen und Einrichtungen. „Nicht nur die Kinder hier zeigen, dass es beim Klimaschutz wichtig ist bei sich selbst anzufangen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Auch unseren indigenen Partnern Amazoniens ist das ein wichtiges Anliegen. Deshalb freue ich mich darauf, das Engagement der Kinder Europas auf dem UN-Klimagipfel in Chile gemeinsam mit der COICA vorzustellen“.

    Die Kindermeilen-Kampagne hat sich kontinuierlich weiterentwickelt: Themen wie Klimagerechtigkeit, Konsum und Suffizienz fließen inzwischen mit ein und eröffnen den Kindern einen neuen Blick auf die Welt und einen spielerischen Zugang zu den Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und Globalisierung. Eine Teilnahme in diesem Jahr ist bis Anfang November möglich.

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    Pressemitteilung
    news-1256Thu, 04 Apr 2019 14:00:00 +0200Internationales Treffen Klimaschutzakteure: Programm der Climate Neighbourhoods stehthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/internationales-treffen-klimaschutzakteure-programm-der-climate-neighbourhoods-steht.html22. und 23. Mai 2019 in Heidelberg Am 22. und 23. Mai 2019 findet unter dem Motto „Let’s scale-up solutions!“ die internationale Konferenz Climate Neighbourhoods in Heidelberg statt – sie ist Teil der parallel stattfindenden International Conference on Climate Action (ICCA2019). „Mitten in der Altstadt bieten die Climate Neighbourhoods im Rahmen der ICCA2019 Raum für Diskussionen unter Klimaschützer*innen aus aller Welt, schaffen Anregungen – und auch Empfehlungen für die nächste UN-Klimakonferenz in Chile kommen nicht zu kurz“, betont Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister des Klima-Bündnis-Mitglieds Heidelberg.

    Die Anmeldung steht allen offen, die Maßnahmen und Projekte im Klimaschutz oder in der Klimaanpassung umsetzen: Akteur*innen aus Unternehmen, der Zivilgesellschaft und aus kommunalen Verwaltungen. Alle Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, ihr Projekt auf den Climate Neighbourhoods vorzustellen. Zudem nehmen junge Menschen aus der ganzen Welt und aus Heidelberg teil – sie bringen die Perspektive der zukünftigen Generationen ein.

    Auch die Heidelberger Bürger*innen profitieren von der Konferenz. Das Klimaschutzfest rund um das Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz wartet am Mittwoch, 22. Mai 2019, mit einem bunten Programm auf. In einer künstlerischen Aktion werden die Bürger*innen dazu aufgefordert, ihre Botschaft an die Politik zu formulieren.

    Nach dem ersten erfolgreichen Auftakt finden die Climate Neighbourhoods zum zweiten Mal in unmittelbarer Nachbarschaft der International Conference on Climate Action ICCA2019 des deutschen Bundesumweltministeriums statt, die gemeinsam mit der Stadt Heidelberg und dem Land Baden-Württemberg ausgerichtet wird. Wie auch im Jahr 2015 kommen die Teilnehmenden der ICCA und der Climate Neighbourhoods zu einer gemeinsamen Auftakt- und Abschlussveranstaltung zusammen.

    Das ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg und das Städtenetzwerk Klima-Bündnis richten die Veranstaltung Climate Neighbourhoods aus.

    Zur Presseakkreditierung: Ein gesonderter Link zur Akkreditierung wird mit der Presseeinladung zur Konferenz im Mai 2019 versendet.

     

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    Pressemitteilung
    news-1250Wed, 27 Mar 2019 11:00:00 +0100Rheinland-Pfalz setzt auf das Tool Klimaschutz-Planer für Kommunenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/rheinland-pfalz-setzt-auf-das-tool-klimaschutz-planer-fuer-kommunen.htmlUm die 800 rheinland-pfälzische Gemeinden erhalten Unterstützung beim Klimaschutz-Monitoring. Ab Sommer 2019 wird die Energieagentur Rheinland-Pfalz ein einheitliches Klimaschutz-Monitoring für Kommunen durch die Software Klimaschutz-Planer ermöglichen. Bis 2022 können dann jährlich bis zu 200 Kommunen das vereinseigene Monitoring-Instrument des Klima-Bündnis kostenfrei nutzen. „Jede im Klimaschutz-Planer veröffentlichte Klimaschutz-Bilanz stärkt nicht nur den bundesweiten Monitoring-Standard, sondern auch die Stimmen der Kommunen auf internationaler Ebene bis hin zu den UN-Klimakonferenzen“, erklärt Dag Schulze, Nationalkoordinator des Klima-Bündnis in Deutschland. Aktuell sind mehr als 400 Kommunen im Klimaschutz-Planer aktiv, davon 71 Kommunen aus Rheinland-Pfalz. Durch die Kooperation treiben das Klima-Bündnis und die Energieagentur Rheinland-Pfalz die einheitliche Erfassung der Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen für das Bundesland voran und stärken die Anwendung der ‚Bilanzierungssystematik kommunal‘. Die Initiative findet im Rahmen des Projekts ‚Kommunale Treibhausgas-Bilanzierung und regionale Klimaschutzportale in Rheinland-Pfalz‘ (KomBiReK) statt. Das Verbundprojekt von Energieagentur Rheinland-Pfalz und Universität Koblenz-Landau wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Land Rheinland-Pfalz gefördert.

    Standards für die Klimaschutzprozesse

    Beginnend mit dem Jahr 2019 stellt die Energieagentur Rheinland-Pfalz Lizenzen für den Klimaschutz-Planer für rheinland-pfälzische Kommunen kostenfrei zur Verfügung und unterstützt mit Daten aus dem eigenen Energiewendemonitoring sowie Schulungen. „Aus den Prozessen rund um die vergangenen Klimakonferenzen sehen wir, dass wir den Druck für mehr Klimaschutz mit Hilfe der Monitoring-Ergebnisse der Kommunen erhöhen können. Das Klima-Bündnis arbeitet daran, die Beiträge der Kommunen zum Klimaschutz sichtbarer zu machen und der Klimaschutz-Planer ist ein wichtiger Schritt in dieser Richtung“, erklärt Schulze. Das Tool setzt den deutschen Bilanzierungsstandard für das kommunale Klimaschutz-Monitoring, die ‚Bilanzierungssystematik kommunal‘, um und steht interessierten Kommunen seit Mitte 2016 gegen ein kostendeckendes Entgelt für den Betrieb zur Verfügung. Die Bilanzierungssystematik wurde in einem mehrjährigen Prozess konsolidiert und in 2014 veröffentlicht.

     

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    Pressemitteilung
    news-1246Mon, 25 Mar 2019 00:00:00 +0100Erste Messe zu erneuerbaren Energien für Gemeinden Amazoniens beginnt heutehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/erste-messe-zu-erneuerbaren-energien-fuer-gemeinden-amazoniens-beginnt-heute.htmlDas Klima-Bündnis unterstützt indigene Gemeinden auf der Messe und dem Symposium „Energia & Comunidades“ (Energie & Gemeinden), die heute in brasilianischen Manaus beginnt.

    „Die Messe ist eine gute Möglichkeit sich mit anderen Akteur*innen über Strategien zu erneuerbarer Energien für Gemeinden auszutauschen. Vor allem nachdem wir einen neuen Fonds für erneuerbare Energien zum 35-jährigen Bestehen der COICA eingerichtet haben. Wir freuen uns die COICA und ihre Mitgliedsorganisationen in diesem Bereich in Zukunft noch stärker unterstützen zu können“, erklärt Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis.

    Der Fokus der Messe sind Energiestrategien im Amazonasgebiet und konkrete Lösungsansätze für Gemeinden, die keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz haben. Ein besonderes Highlight wird die Präsentation des Projekts „Kara Solar“ sein: ein solarbetriebenes Boot, das gemeinsam mit dem indigenen Volk der Achuar im ecuadorianischen Amazonasgebiet entwickelt wurde. Die COICA, die Partnerorganisation des Klima-Bündnis, wird dieses Pilotprojekt vorstellen – als einen wichtigen Schritt in ihrer Energie-Strategie für das gesamte Amazonasbecken. Das Klima-Bündnis unterstützt die COICA dabei und wird auch die Erfahrungen aus dem langjährigen Solarlampen-Projekt in Peru vorstellen.

    Das Klima-Bündnis sowie Vertreter des Klimabündnis Österreich beteiligen sich mit verschiedenen Aktivitäten vor Ort und werden gemeinsam mit über 400 Teilnehmenden aus dem Amazonasgebiet neue Ideen und Ansätze für erneuerbare Energien diskutieren.

    Die Mitorganisatoren Instituto Socioambiental (ISA) und das Klima-Bündnis unterstützen die Veranstaltung im Rahmen des EU-Projekts „Change the Power – (Em)Power to Change“.

    Weitere Informationen
    •    Webseite der Messe “Energia  & Comunidades” Manaus, Brasilien
    •    Informationen zum Solarboot (Englisch)
    •    Aktuelles zum Klima-Bündnis „Live from Amazonia“ auf Facebook und Twitter

    Kontakt: klimagerechtigkeit(at)klimabuendnis.org

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        News
        news-1242Fri, 22 Mar 2019 00:00:00 +0100Photovoltaikanlage in Kölns Partnerstadt Yarinacocha eingeweihthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/photovoltaikanlage-in-koelns-partnerstadt-yarinacocha-eingeweiht.htmlAm 19. März weihte die Delegation um den Klima-Bündnis-Vorsitzenden und Kölner Bürgermeister Andreas Wolter eine Photovoltaikanlage in Yarinacocha, Peru, ein. „Es war ein beeindruckender Tag, wir freuen uns, die Solaranlage als erstes Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Universität umzusetzen. Klimaschutz bedeutet, sich von Öl und Kohle zu erneuerbaren Energien zu bewegen – zum Schutz des Klimas, der Regenwälder und der indigenen Völker“, erklärt Wolter. Seit Anfang 2018 ist Yarinacocha im peruanischen Amazonas-Departament Pucallpa Partnerstadt der Stadt Köln. Nach einem ersten Besuch 2018 ist jetzt eine größere Delegation von Vertreter*innen der Stadt Köln gemeinsam mit dem Klima-Bündnis nach Peru gereist um erste Projekte umzusetzen und die zukünftige Kooperation zu planen.

        Nachdem das Klima-Bündnis das 35-jährige Bestehen seiner indigenen Partnerorganisation COICA in Ecuador mit einem neuen Fonds für erneuerbare Energien würdigte, trafen sie sich in Lima, Peru, mit der Kölner Delegation für einen Austausch mit indigenen Bürgermeister*innen über das Thema Klimapartnerschaften. Danach startete die Delegation ihre Reise nach Pucallpa ins Amazonasgebiet. Auf dem Programm stand bisher ein Besuch der Shipibo Gemeinde San Salvador, die Eröffnung des Solardachs auf der Universität, eine Exkursion zu Palmölplantagen und ein Austausch mit der Gemeinde Alexander Humboldts sowie der Besuch des dortigen „Humboldt Waldes“.

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            news-1240Thu, 21 Mar 2019 00:00:00 +0100Bildung als Schlüssel zum Erhalt unserer Wälderhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/bildung-als-schluessel-zum-erhalt-unserer-waelder.htmlZum Internationalen Tag des Waldes betont das Klima-Bündnis wie lokaler Waldschutz zu Klimagerechtigkeit beiträgt und warum es gilt, diese Beziehung für alle verständlich zu machen.Silke Lunnebach, Projektleiterin im Bereich Klimagerechtigkeit des Klima-Bündnis, erläutert: „Das Stichwort lautet: Klimagerechtigkeit. Unsere Entscheidungen hier in Europa beeinflussen die Lebensgrundlagen vieler Menschen auch in anderen Teilen der Welt. Dies gilt auch für den Wald und seine Produkte, die wir tagtäglich nutzen. Für diesen trägt die Weltbevölkerung eine gemeinsame wenngleich differenzierte Verantwortung. Die ökologischen, ökonomischen und politischen Zusammenhänge zwischen Wald und Klimaschutz sind komplex und es ist wichtig, dass wir sie verstehen. Hierzu haben wir zahlreiche Bildungsmaterialien für verschiedene Altersgruppen entwickelt. Zudem versuchen wir ständig die Erfahrungen unserer indigenen Partner hierzulande greifbar zu machen, z. B. durch Klimapartnerschaften, Delegationsreisen und eine enge Zusammenarbeit, die seit über 28 Jahre besteht.“

            Dr. Andreas Kress, Referent für Wald und Tropenholz des Klima-Bündnis ergänzt: „Das Verständnis unserer Wälder und deren Gesunderhaltung ist entscheidend für unsere Zukunft. Von den Regenwäldern Südamerikas hin zu den Wäldern unseren Mitgliedskommunen – diese besonderen Orte halten Luft, Wasser, Boden und Mensch gesund. Sie spielen eine wichtige Rolle bei einigen der größten Herausforderungen, mit denen wir heute konfrontiert sind, wie zum Beispiel der Bekämpfung des Klimawandels und dem Verlust der Artenvielfalt. Erhalt und Schutz der Wälder und seiner Funktionen ist daher etwas, dass wir lokal, regional und global angehen müssen.“

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            news-1237Thu, 14 Mar 2019 00:00:00 +0100Gewinner des Cartoon-Wettbewerbs zu Naturwäldern stehen festhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/gewinner-des-cartoon-wettbewerbs-zu-naturwaeldern-stehen-fest.htmlDie drei Gewinner eines Cartoon-Wettbewerbs zu Naturwäldern stehen fest. Die Cartoonisten Frank Bahr, Uli Döring und Leo Riegel überzeugten mit ihren Arbeiten die Jury aus Künstlern und Waldexperten. Unter dem Motto „Je wilder, desto wertvoller!“ hatten NABU und das Klima-Bündnis für das Projekt „SpeicherWald“ aufgerufen, den Naturwald in den Mittelpunkt zu stellen. Rund 700 Personen reichten fast 1.600 Einsendungen ein. Auf unterschiedlichste Art haben die Künstlerinnen und Künstler gezeigt, wie man sich mit dem Thema Naturwälder auseinandersetzen kann. Manchmal lustig, manchmal ernst, in schönen Malereien oder pointierten Zeichnungen. Einsendeschluss war der 28. Februar 2019. Die Gewinner erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.500 Euro.

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            Grafik: Frank Bahr, einer der Gewinner

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            news-1230Mon, 11 Mar 2019 00:00:00 +0100STADTRADELN 2019 – Anmeldung jetzt möglichhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stadtradeln-2019-anmeldung-jetzt-moeglich.htmlAb sofort können sich Kommunen fürs STADTRADELN 2019 anmelden. Jedes Jahr seit 2008 lädt der Fahrradwettbewerb Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen ein, in ihren Städten und Gemeinden aufs Fahrrad umzusteigen und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen. Teilnehmerkommunen wählen einen Zeitraum von 21 aufeinanderfolgenden Tagen zwischen Mai und September, in dem die Kampagne lokal umgesetzt wird. Im letzten Jahr nahmen weltweit über 295.000 Radelnde aus 885 Kommunen teil. Dieses Jahr steht ein neues Checkheft für Kommunen zur Verfügung, die Kommunen bei der Durchführung der Klima-Bündnis-Kampagne unterstutzt. 

            Förderungen für eine Teilnahme gibt es in diesem Jahr in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Thüringen.

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              news-1229Tue, 05 Mar 2019 00:00:00 +0100Aktiv für ein nachhaltiges Leben: Tool sucht Pilotkommunen https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/aktiv-fuer-ein-nachhaltiges-leben-tool-sucht-pilotkommunen.htmlKlima-Bündnis-Städte und -Gemeinden deutschlandweit haben jetzt die Möglichkeit, das neue „Change the Future“-Tool zu testen und somit von einer exklusiven Betreuung zu profitieren. „Ob allein oder im Team – mit dem Online-Tool können alle für das Klima und mehr Nachhaltigkeit aktiv werden und zeigen, dass selbst kleine Veränderungen im Alltag einen großen Beitrag zur Gestaltung eines guten Lebens für alle zu leisten“ erklärt Silke Lunnebach, Projekt-Koordinatorin beim Klima-Bündnis. „Change the Future“ ermutigt Kommunen, Gruppen und Einzelpersonen sogenannte „Changer Points“ zu sammeln und so in einen spielerischen Wettbewerb zu treten. Durch 24 Aktionsangeboten können die Teilnehmenden sich direkt mit den Themen Energie, Mobilität, Konsum und Ernährung im Alltag befassen, z. B. mit dem Ausrichten einer „Stromwechsel-Party“, dem Trinken von fairem Kaffee oder dem Recyceln von Elektrogeräten. Interessierte haben bis zum 31. März 2019 Zeit, sich als Pilotkommune beim Klima-Bündnis zu melden. Im Gegenzug bekommen sie Unterstützung in Form einer Kommunikationsstrategie zur Steigerung der Bürger*innenbeteiligung sowie Begleitmaterialien für die lokale Bewerbung.

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                news-1220Fri, 15 Feb 2019 00:00:00 +0100Radverkehr in Dessau-Roßlau: Ein Konzept wird Realitäthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/radverkehr-in-dessau-rosslau-ein-konzept-wird-realitaet.html Das Ziel ist klar: Die Stadt Dessau-Roßlau wird zur Fahrradstadt und erhöht den Radverkehrsanteil im Modal-Split von 20 Prozent heute auf 30 Prozent. Dafür gibt es viel zu tun. Das im Januar 2016 beschlossene Radverkehrskonzept nennt die für eine fahrradfreundliche Entwicklung notwendigen Maßnahmen. Dazu wird die Kompetenz städtischer Ämter und vieler weiterer Akteure und Akteurinnen aus der Bevölkerung sowie von Verbänden, vernetzt in der AG „Fahrradfreundliche Stadt“ genutzt. Die Bandbreite der Themen ist vielfältig und reicht von aktuellen Baumaßnahmen, Anlage von Abstellanlagen, Auswertung des Unfallgeschehens, Organisation von Veranstaltungen bis zur Diskussion von Mängeln an Radverkehrsanlagen.

                Der Umsetzungsschwerpunkt im Jahr 2019 sind Fahrrad-Abstellanlagen. Insgesamt sind 500 Anlagen bis 2020 geplant. Die Standorte liegen an Plätzen mit hohen Besucherzahlen, wie Theaterplatz, Tierpark, Einkaufszentrum und Kino. Die Abstellanlagen bestehen aus hochwertigen Fahrradbügeln, die ein sicheres Abschließen des Fahrradrahmens ermöglichen.

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                Foto: © Stadt Dessau-Roßlau

                 

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                news-1211Wed, 06 Feb 2019 00:00:00 +0100Hauptstadt des Fairen Handels 2019: Bewerbung eröffnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/hauptstadt-des-fairen-handels-2019-bewerbung-eroeffnet.html Der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt würdigt Städte und Gemeinden in Deutschland für ihr Engagement im Fairen Handel. Alle Städte und Gemeinden in Deutschland, die durch eigene Aktivitäten vor Ort den Fairen Handel gemeinsam mit anderen Akteurinnen und Akteuren unterstützen, können sich daran beiteiligen. Als Aktivitäten können sowohl einzelne Aktionen oder Projekte, als auch kontinuierliche Maßnahmen, Leitbilder und Strategien eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 28. Juni 2019.

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                news-1206Fri, 25 Jan 2019 00:00:00 +0100Don Camillo und Peppone in Hartberghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/don-camillo-und-peppone-in-hartberg.htmlEinzigartiger Energiesparwettbewerb zwischen Bürgermeister und Pfarrer In der Klimabündnis-Gemeinde Hartberg in Österreich sollte man sich ab sofort warm anziehen – nicht nur, weil das Wetter winterlich geworden ist. Sondern auch, weil sich die beiden Oberhäupter von Gemeinde und Pfarre einem besonderem Wettbewerb stellen. Ein Jahr lang (Januar bis Dezember 2019) wollen sich Bürgermeister und Pfarrer von Hartberg messen – es geht aber weder um Schnelligkeit noch um Kraft, sondern um die gute Sache. Trotzdem könnte es sein, dass zwischen den beiden in diesem Jahr manchmal die Fetzen fliegen, nämlich dann, wenn sie ihre Energiekostenrechnungen vergleichen: Bürgermeister Marcus Martschitsch und Pfarrer Josef Reisenhofer stellen sich ab sofort einem Energiesparwettbewerb, den es in dieser Form österreichweit noch nicht gegeben hat.

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                Foto: Stadtgemeinde Hartberg


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                news-1205Thu, 24 Jan 2019 00:00:00 +0100Leitfaden zur Klimafolgenanpassung für Konvent-Städte aktualisierthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/leitfaden-zur-klimafolgenanpassung-fuer-konvent-staedte-aktualisiert.html Das überarbeitete Urban Adaptation Support Tool (UAST), das gemeinsam vom Büro des Konvents der Bürgermeister und der Europäischen Umweltagentur entwickelt wurde, ist jetzt erhältlich.

                Ziel des UAST ist es, Kommunen bei der Entwicklung, Umsetzung und Überwachung von Anpassungsplänen an den Klimawandel zu unterstützen. Das UAST wurde als praktische Orientierungshilfe für urbane Gebiete entwickelt. Es beschreibt alle Schritte, die zur Entwicklung und Umsetzung einer Anpassungsstrategie erforderlich sind und verweist auf weitere Leitfäden und Instrumente. Das Tool unterstützt Kommunen, die mit der Anpassungsplanung erst beginnen, wie auch im Anpassungsprozess fortgeschrittene Städte.

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                news-1195Fri, 18 Jan 2019 00:00:00 +0100Kurz vor Unterzeichnung des Aachener Vertrags startet die erste deutsch-französische Energiewendewochehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/kurz-vor-unterzeichnung-des-aachener-vertrags-startet-die-erste-deutsch-franzoesische-energiewendewoc.html Am 22. Januar werden der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen neuen französisch-deutschen Kooperations- und Integrationsvertrag unterzeichnen. Dieser Aachener Vertrag beinhaltet zahlreiche Kooperationsbereiche, die für die heutige Zeit relevant sind. Themen wie Klima und Umwelt sowie Zusammenarbeit zwischen Grenzregionen und zwischen Zivilgesellschaften sind ein wichtiger Teil des neuen Vertrags.
                 
                Thomas Brose Geschäftsführer des Vereins Klima-Bündnis begrüßt diese Entwicklung, denn das Klima-Bündnis startete mit dem Projekt "TANDEM deutsch-französische Städtepartnerschaften für die lokale Energiewende" bereits im Jahr 2014 einen konstruktiven Austausch zwischen deutschen und französischen Städten.
                 
                Anlässlich des Tags der deutsch-französischen Freundschaft rund um den 22. Januar 2019 organisieren die Städtenetzwerke Klima-Bündnis und Energy Cities erstmalig eine deutsch-französische Energiewendewoche (vom 17. bis 27. Januar) um diesmal nicht nur die Kommunalverwaltungen einzubeziehen, sondern auch ihre Bevölkerung.
                 
                Mehr als fünfzig Städte in Frankreich und Deutschland haben kreative Aktionen und spannende Veranstaltungen für ihre Bürger und Bürgerinnen geplant. Städte, Vereine, Energieagenturen, Schulen und viele andere nehmen an der deutsch-französischen Energiewendewoche teil und wenden sich direkt an die Bürger*innen, um das Bewusstsein für die Energiewende und den Klimaschutz zu schärfen. Mit Projekten, Diskussionsrunden, Führungen und Gruppenspiele wartet ein vielfältiges Programm auf die Besucher*innen.

                 
                UNTETR DIESEN AKTIONEN FINDEN SIE z. B.
                 
                Vom 17. Januar bis 27. Januar in Worms und Metz: das deutsch-französische Escape Game zum Thema "Anpassung an den Klimawandel"
                Bei dem Escape Game, das von Metz Métropole, ALEC und Worms entwickelt worden ist, haben die Spieler*innen eine Stunde Zeit um Rätsel zum Thema "Anpassung an dem Klimawandel" zu lösen, um den Raum verlassen zu dürfen. Um einem unmittelbaren Austausch zwischen den Städten zu fördern, findet das Spiel zeitgleich in Worms und in Metz statt.
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                Am 19. Januar: Festival Eco 2 Rives, grün und grenzenlos in Kehl und Straßburg
                Ein grenzüberschreitender Tag zum Thema Energiewende wird im Januar 2019 gleichzeitig in Kehl und Straßburg stattfinden. Verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen sind geplant: Konferenzen, Ausstellungen und Fahrrad-Filmprojektionen; Theaterstücke in französischer und deutscher Sprache; französische und deutsche Konzerte und Workshops (Herstellung eigener Kosmetik- und Haushaltsprodukte, Repair-Café, Recycling, Mülltrennung und vieles mehr).
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                Am 22. Januar in Nancy und am 7. Februar in Karlsruhe: das digitale deutsch-französische Alphabet der Energiewende
                In Nancy und Karlsruhe werden Videoclips zum Klimaschutz und zu ökologischer Nachhaltigkeit produziert, um ein deutsch-französisches Alphabet der Energiewende zu erstellen. Die Clips werden ein zentraler Programmbestandteil der deutsch-französischen Tage in Nancy am 22. Januar 2019 beziehungsweise in Karlsruhe am 7. Februar 2019 mit hunderten von Schüler*innen sein.
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                Die rund 70 Aktionen, die in Frankreich und Deutschland während der Energiewendewoche (17. bis 27. Januar) durchgeführt werden, finden Sie auf der Website der Energiewendewoche.

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                Copyright Foto: Alex Vergés / Vision Communication

                 

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                Pressemitteilung
                news-1192Mon, 14 Jan 2019 00:00:00 +0100Was hat der Konvent der Bürgermeister im Jahr 2018 unternommen?https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/was-hat-der-konvent-der-buergermeister-im-jahr-2018-unternommen.html In einem sich ständig weiterentwickelnden politischen Kontext hat die Initiative Konvent der Bürgermeister gute Ergebnisse erzielt. Unterstützt vom Büro des Konvents mit Veranstaltungen und Materialien zum Aufbau von Kompetenzen, maßgeschneiderten Informationen, internationaler Sichtbarkeit und mehr war 2018 voller Herausforderungen und Erfolge!

                Werfen Sie einen Blick zurück auf das vergangene Jahr anhand des Jahresberichtes 2018 des Konvents der Bürgermeister in Europa.

                Der „2018 Annual Report of the Covenant of Mayors - Europe“ ist in Englisch in der Online-Bibliothek des Konvents erhältlich.

                 

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                News
                news-1187Fri, 11 Jan 2019 00:00:00 +0100Eider José Perafan Ramirez ist gestorbenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/eider-jose-perafan-ramirez-ist-gestorben.html Eider José Perafan Ramirez, ehemaliges Vorstandsmitglied des Klima-Bündnis und Koordinator der COICA, ist am letzten Mittwoch verstorben. Als Anführer des indigenen Volkes der Cubeo in Kolumbien hat er unermüdlich für die Rechte Indigener gekämpft und sich für den Erhalt des Regenwaldes eingesetzt. Den Kampf gegen seine Krebserkrankung hat er jetzt verloren.

                Eider José Perafan Ramirez war von 2014 bis 2018 in der COICA - der indigenen Partnerorganisation des Klima-Bündnis im Amazonasbecken - als Koordinator für Klimawandel und biologische Vielfalt tätig. In dieser Funktion hat er die COICA von Oktober 2016 bis Oktober 2018 als stellvertretender Vorsitzender im Klima-Bündnis-Vorstand vertreten. An der Internationalen Konferenz des Klima-Bündnis in Krems 2016 hat er persönlich für die COICA teilgenommen und von seiner Arbeit berichtet.

                Wir trauern um Eider José Perafan Ramirez.

                comisionddhhpi.com

                 

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                News
                news-1188Thu, 10 Jan 2019 00:00:00 +0100Recyclingpapier schützt das Klima und unsere Ressourcenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/recyclingpapier-schuetzt-das-klima-und-unsere-ressourcen.html Glatt wie Samt und in warmen Weißtönen oder mit strukturierter Oberfläche und sichtbaren Fasereinschlüssen: Papier ist so variantenreich wie seine Verwendungsmöglichkeiten. Die Broschüre „Papier - Wald und Klima schützen“ informiert darüber, wie durch cleveren Umgang mit Papier, durch gezieltes Einsparen und die Verwendung von Recyclingpapier die Wälder unmittelbar geschützt und dem Klimawandel im Alltag wirkungsvoll entgegengetreten werden kann.

                In Städten, Gemeinden und Landkreisen steigt der Einsatz von Recyclingpapier erfreulicherweise unvermindert an, zeigt der Papieratlas-Städtewettbewerb. Im Oktober 2018 sind die Klima-Bündnis-Städte Bremerhaven (als recyclingfreundlichste Stadt), Essen (als Mehrfachsieger) und Rosenheim (als Aufsteiger des Jahres) für die vorbildhafte Verwendung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ausgezeichnet worden.

                60 Großstädte von 76 und 33 Mittelstädte von 110 in Deutschland haben sich an dem Wettbewerb 2018 beteiligt. Die durchschnittliche Recyclingquote erreichte mit über 87 Prozent einen neuen Höchststand. Deutschlands Kommunen zeigen damit ihr kontinuierliches Engagement für Klima- und Ressourcenschutz sowie ein ausgeprägtes Interesse, ihre Beschaffung nachhaltig auszurichten.

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                News
                news-1181Tue, 11 Dec 2018 00:00:00 +0100Klima-Bündnis-Veranstaltungen als geschlechtergerecht ausgezeichnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-veranstaltungen-als-geschlechtergerecht-ausgezeichnet.html Zwei Side-Events des Klima-Bündnis auf der UN-Klimakonferenz am 7. Dezember 2018 wurden vom Sekretariat des UNFCCC als geschlechtsspezifisch ausgewogen ausgezeichnet. Dies sind die Veranstaltungen „Local Climate Action: The Practices Behind the Numbers” zusammen mit dem Klima-Bündnis Italien, der Groupe Energies Renouvelables und GERES sowie „The powers of water - on the way to the sustainable use of the nature's driving force” zusammen mit INFOE und ASTM.

                Das UNFCCC-Sekretariat freut sich auf der COP24 das Pilotprojekt die #ActOnTheGAP-Action-List einzuführen, um die gleichberechtigte Teilnahme an Klimaverhandlungen zu fördern. Die Organisatoren der COP24-Side-Events wurden aufgefordert, sich in ihren Panels für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einzusetzen. Die #ActOnTheGAP-Action-List macht auf die Side-Events aufmerksam, bei denen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zwischen den Panelisten erreicht wurde. Sie wird während der COP24 vom 3. bis 14. Dezember 2018 täglich aktualisiert.

                Lesen Sie mehr (auf Englisch):

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                News
                news-1175Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0100Zusammenfassung für Kommunalpolitiker*innen - Was der IPCC 1.5 Degree Report für Städte bedeutethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/zusammenfassung-fuer-kommunalpolitikerinnen-was-der-ipcc-15-degree-report-fuer-staedte-bedeutet.html Eine neue Veröffentlichung, die die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse und politischen Beobachtungen des IPCC-Sonderberichts über die globale Erwärmung von 1,5°C für die Verantwortlichen und politischen Entscheidungsträger der Städte und Ballungsräume der Welt übersetzt, wurde veröffentlicht. Den englischsprachigen Bericht finden Sie hier.

                Eine Gruppe von auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Städtenetzwerken, Verbänden und NGOs sowie internationalen Organisationen, die für Städte auf der ganzen Welt tätig sind, haben eine Erklärung verfasst, die den Bericht unterstützt und die Aufmerksamkeit auf seine Ergebnisse lenkt. Sie finden diese Erklärung auf Englisch hier.

                 

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                News
                news-1176Sat, 08 Dec 2018 00:00:00 +0100Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2019 - Fünf Klima-Bündnis-Kommunen erhalten Auszeichnunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/deutscher-nachhaltigkeitspreis-2019-fuenf-klima-buendnis-kommunen-erhalten-auszeichnung.html Am 7. Dezember 2018 wurden zum elften Mal Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung prämiert, darunter die fünf Klima-Bündnis-Mitglieder Münster, Eschweiler, Saerbeck sowie Wernigerode und Freiburg im Breisgau. Im Mittelpunkt von Europas größter Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement standen die Akteure und Akteurinnen sowie ihre Projekte, die den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen.

                In "Deutschlands nachhaltigster Großstadt 2019" Münster werden wichtige Entscheidungen von Politik, Verwaltung und Bürger*innen im Sinne des "Münster-Konsens" gemeinschaftlich und beteiligungs-orientiert getroffen. Unter den Städten mittlerer Größe überzeugte die Stadt Eschweiler, weil sie Herausforderungen des Strukturwandels durch eine starke regionale und internationale Netzwerkarbeit beantwortet. Die Kleinstadt Saerbeck wurde für ihr beispielhaftes Engagement für den Klimaschutz und die Energiewende ausgezeichnet.

                Weitere Auszeichnungen gingen an die Stadt Wernigerode / Hoi An, Vietnam, für Globale Partnerschaften und das erste öffentliche Netto-Plusenergiegebäude der Welt, das neugebaute Rathaus in Freiburg im Breisgau für DGNB Nachhaltiges Bauen.

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                News
                news-1173Fri, 07 Dec 2018 00:00:00 +0100UN-Klimasekretariat würdigt die Klimaschutzaktionen von Kindernhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/un-klimasekretariat-wuerdigt-die-klimaschutzaktionen-von-kindern.html150.318 kleine Klimaschützer beteiligen sich an Kindermeilen-Kampagne des Klima-BündnisHeute stellte eine Gruppe von Grundschulkindern aus Katowice ihre Klimaschutz- Aktivitäten sowie ihre Wünsche für die Zukunft in einem Brief an die Delegierten des 24. UN-Klimagipfels vor. Die Schüler und Schülerinnen betonen, dass ihr Engagement sinnlos bleibt, wenn sie - die Entscheidungsträger - ihnen nicht beispielhaft vorangehen.

                Andreas Wolter, Vorsitzender des Klima-Bündnis und Bürgermeister der Stadt Köln, betonte, dass „die Kinder aus unserer Partnerstadt Katowice bessere Vorbilder sind als wir Erwachsenen. Sie werden einfach aktiv, ohne Jahr für Jahr über Details zu debattieren.“

                Über 1.200 Schulen aus neun europäischen Ländern nahmen 2018 an der Kindermeilen-Kampagne oder Green Footprints Campaign teil. Gemeinsam sammelten sie über 2,2 Millionen Grüne Meilen. Andreas Wolter präsentierte dem stellvertretenden Exekutivsekretär des UNFCCC, Herrn Ovais Sarmad, die „Wunschfüße“ der teilnehmenden Kinder sowie die von Kommunalvertreter*innen, auf denen sie ihre Erwartungen an die Klimapolitik festgehalten haben. Die Kindermeilen-Kampagne ermutigt Kindergarten und Grundschulkinder zu nachhaltigen Mobilitäts- und Lebensstilentscheidungen. Die diesjährigen Teilnehmer*innen waren die aktivsten seit dem Pariser Klimaabkommen und sammelten durch klimafreundliche Alltagswege und nachhaltiges Verhalten noch mehr Grüne Meilen pro Kind, um so auch die Entscheidungsträger in Kattowitz zu einem starken Aktionsplan für unser aller Zukunft zu bewegen.

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                news-1166Thu, 29 Nov 2018 00:00:00 +0100Bewerben Sie sich für einen EUSEW-Awardhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/bewerben-sie-sich-fuer-einen-eusew-award.html Wie gestalten Sie die Energiezukunft Europas? Bewerben Sie sich in einer der folgenden Kategorien und zeigen Sie, was Sie dazu beitragen, die Klima- und Energieziele der EU zu erreichen:

                • Engagement: für motivierende Aktivitäten, um Energiegewohnheiten nachhaltig zu ändern
                • Verantwortung: für Tätigkeiten, die zu den langfristigen Zielen der EU beitragen und gleichzeitig einen erheblichen sozioökonomischen Nutzen erbringen
                • Innovation: für von der EU finanzierte Aktivitäten, die den nachhaltigen Energiewandel auf originelle und innovative Weise demonstrieren
                • Jugend: für Aktivitäten, die von Personen unter 30 Jahren durchgeführt werden oder auf sie zugeschnitten sind

                Die Bewerbungsfrist für die EUSEW-Awards endet am 4. Februar 2019.

                Als eines der zwölf in die engere Wahl gekommenen Projekte werden Sie zur zur Preisverleihung während der EUSEW-Politikkonferenz nach Brüssel eingeladen und haben die Möglichkeit, sich um nicht nur einen, sondern zwei Preise zu bewerben. Neben dem Gewinn eines Kategoriepreises wird der begehrte Publikumspreis für das Projekt vergeben, das die EU-weite öffentliche Abstimmung gewinnt.

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                news-1159Wed, 28 Nov 2018 00:00:00 +0100Wettbewerb unterstützt nachhaltige kommunale Wasserkonzeptehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/wettbewerb-unterstuetzt-nachhaltige-kommunale-wasserkonzepte.htmlBewerbungsfrist für den POWER-Ideenwettbewerb bis 31. Januar 2019 verlängert und um Wettbewerb für Kommunen erweitert Mit einer Verlängerung bis zum 31. Januar 2019 können Interessierte noch Ideen beim POWER Idea Contest einreichen, die Herausforderungen aus dem Themenfeld Wasser begegnen. „Mit dem POWER Ideenwettbewerb wollen wir diejenigen honorieren, die sich Gedanken um eine nachhaltigere Zukunft machen – seien es Studierende, betroffene Anwohner*innen, lokale Gruppen oder kleine und mittelständische Unternehmen. Alle können den Kommunen helfen, ihre Wasserprobleme zu bewältigen, um Nachhaltigkeit zu fördern“, erklärt Nina Stiehr vom Städtenetzwerk Klima-Bündnis, Konsortium-Mitglied des EU-finanzierten POWER-Projekts zu sozialen Plattformen im Themenfeld Wasser. „Die besten Bewerbungen werden sowohl über eine öffentliche Abstimmung als auch durch das POWER-Konsortium ausgewählt. Die zehn Besten erhalten Unterstützung von Experten, ihre Idee in die Tat umzusetzen. Bewerbungen können zum Beispiel den Klimawandel, die nachhaltige Wasserwirtschaft, den nachhaltigen Verbrauch und die Gewinnung von Wasser oder das gesellschaftliches Engagement in Bezug auf Wasser betreffen. Innovative Köpfe, Aktivist*innen, Studierende und alle anderen aus der EU und Israel können über die POWER-Städtewebseiten ihre Ideen präsentieren. Zudem haben wir den Wettbewerb erweitert und freuen uns über Best-Practice-Beispiele von Kommunalvertreter*innen, um die vielfältigen Projekte von Städten und Gemeinden einem breiteren Publikum vorstellen zu können. Die drei innovativsten Projekte werden auf unserer POWER-Konferenz mit dem Best Practice Award ausgezeichnet.“

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                news-1153Mon, 26 Nov 2018 00:00:00 +0100Klima-Bündnis-Mitglieder als Vorbilder anerkannthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-mitglieder-als-vorbilder-anerkannt.htmlDie kürzlich veröffentlichten Kommunikationsmaterialien des Konvents der Bürgermeister schenken den Aktivitäten von sieben Klima-Bündnis-Mitgliedern große Aufmerksamkeit. Zwei Broschüren sowie eine ausführliche Fallstudie sind nun über die Bibliothek des Konvents der Bürgermeister in vielen EU-Sprachen erhältlich. Die Dokumente geben einen Einblick in die Arbeit im Bereich Energie und Klimaschutz von Mitgliedern des Klima-Bündnis. Lokale Strategien zum Umgang mit Überschwemmungen in Köln (DE), das Engagement auf Quartiersebene zur Bekämpfung der Energiearmut in Brest (FR) und die Eröffnung eines energieeffizienten Umweltbildungszentrums in Thermi (GR) sind nur einige der vorbildlichen Beispiele. Der Konvent der Bürgermeister ist eine globale Bewegung von Städten, die sich für Klimaschutz engagieren und allein in Europa fast 8.000 Unterzeichner haben. Durch die führende Rolle des Klima-Bündnis im Büro des Europäischen Konvents der Bürgermeister und als offizieller Unterstützer des Konvents erhalten die Good-Practice-Beispiele seiner Mitglieder europaweit große Aufmerksamkeit.

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                news-1151Fri, 23 Nov 2018 00:00:00 +0100Erster Solarradweg in Deutschland eröffnethttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/erster-solarradweg-in-deutschland-eroeffnet.html In der Klima-Bündnis-Kommune Erftstadt in der Nähe von Köln ist am 12. November 2018 der erste Solarradweg Deutschlands eingeweiht worden, berichtete die Energieagentur NRW. Es handelt sich um eine Teststrecke von 90 Metern Länge im Stadtteil Liblar. 150 besonders bruch- und rutschfeste Solarmodule wurden auf den Asphalt eines bestehenden Radweges verlegt. Der neuartige von der Solmove GmbH entwickelte Fahrbahn-Belag erzeugt Strom, absorbiert Lärm und kann im Winter auch Schnee abtauen.

                „Wir gratulieren unserer Mitgliedsstadt Erftstadt zu der innovativen Technik und drücken die Daumen, dass die Solarmodulare auch als Belag eines Radwegs auf Dauer Strom liefern und im Winter zuverlässlich Schnee und Eis abtauen“, kommentiert Thomas Brose, Geschäftsführer des Städenetzwerkes Klima-Bündnis.

                Mitteilung aus Erftstadt



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                news-1149Wed, 21 Nov 2018 00:00:00 +0100ClimateFair mit dem Preis „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ geehrthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/climatefair-mit-dem-preis-projekt-nachhaltigkeit-2018-geehrt.htmlClimateFair ist mit dem Prädikat „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ am 19. November 2018 ausgezeichnet worden. Mit 40 weiteren Preisträgern wurde ClimateFair aus über 450 Bewerbungen ausgewählt und erhält den auf 1.000 Euro dotierten Preis der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN).

                ClimateFair ist ein Projekt für klimafreundliche und bürgernahe Mobilität, das 2017 gemeinsam vom Klima-Bündnis und der Klimaschutz+-Stiftung gestartet wurde. Mit dem Projekt sollen die ökologischen Folgekosten von Mobilität von den Verursacher*innen getragen werden. Die jeweils spezifischen Kosten werden ermittelt und dann kann individuell entschieden werden, in welcher Höhe diese Kosten per Zustiftung in einen lokalen Bürgerfonds übernommen werden. Zugleich werden die Stifter*innen mitbestimmende Teilhaber*innen des Fonds. Städte und Gemeinden können ClimateFair selber nutzen und ihre Bürger*innen und Unternehmen vor Ort zur Teilnahme und Teilhabe am lokalen Bürgerfonds einladen.

                Bisher sind via ClimateFair 14 lokale Bürgerfonds mit insgesamt 170.000 Euro für Klimaschutzinvestitionen und zur Förderung einer lokalen nachhaltigen Entwicklung an den Start gegangen.

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                news-1142Tue, 20 Nov 2018 00:00:00 +0100Holzpreis zeichnet klimafreundliche Beschaffungs- und Konstruktionsprojekte aushttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/holzpreis-zeichnet-klimafreundliche-beschaffungs-und-konstruktionsprojekte-aus.html15 Gemeinden und Organisationen der Alpenregion im Rahmen des EUSALP Annual Forum in Innsbruck gewürdigt Insgesamt 15 Holzbauprojekte, für die das verwendete Holz lokal beschafft beziehungsweise verarbeitet wurde, erhielten den Regionalen Holzpreis für den Alpenraum als Anerkennung des besonderen Beitrags zum Klimaschutz. „Von Gebäuden in Holzbauweise über Landschaftsmobiliar und Holzboote bis hin zu Baumhäusern, die zu pädagogischem Zwecken verwendet wurden - all diese Bauprojekte zeigen, was mit regionalem Holzes machbar ist”, erklärte Christiane Kretschmer vom Klima-Bündnis.

                CO2-arme Wertschöpfungsketten von der Holzernte bis zur Nutzung leisten einen positiven Beitrag zum Klimaschutz. Die Nutzung von Ressourcen vor Ort kann auch dazu beitragen, die regionale Wirtschaft wiederzubeleben. Am Regionalen Holzpreis für den Alpenraum nahmen sowohl öffentliche als auch private Institutionen teil. Er wurde durch das Projekt Carbon Smart Communities (CaSCo), das von der EU kofinanziert wird, ins Leben gerufen.

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                news-1136Wed, 14 Nov 2018 00:00:00 +0100Rheinland-Pfalz kündigt Einstieg ins Klima-Bündnis an https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/rheinland-pfalz-kuendigt-einstieg-ins-klima-buendnis-an.htmlBundesland plant 2019 Mitglied des größten kommunalen Netzwerks für Klimaschutz in Europa zu werdenKaiserslautern/Frankfurt am Main, 14.11.2018. 2019 wird das Bundesland Rheinland-Pfalz den 25 Kommunen in seinem Territorium als weiteres Mitglied im Klima-Bündnis folgen. Dies gab Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Landesministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in Kaiserslautern am 13. November bei der 16. Kommunalen Klimaschutz-Konferenz des Klima-Bündnis bekannt. Somit wird Rheinland-Pfalz neben Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen als drittes deutsches Bundesland Teil des kommunalen Netzwerks. Jedes der 1.700 Mitglieder des Klima-Bündnis aus 26 Ländern Europas geht eine Selbstverpflichtung zum Klimaschutz ein. Das 1990 gegründete Netzwerk umschließt sowohl Städte, Gemeinden und Landkreise als auch Bundesländer und NGOs.

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                Foto: (links nach rechts) Peter Kiefer, Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern; Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis e.V.; Andreas Wolter, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis e.V. und Bürgermeister der Stadt Köln; Thomas Griese, Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, Rheinland-Pfalz | View / Kaiserslautern

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                news-1134Tue, 13 Nov 2018 00:00:00 +010060 Millionen Kilometer für mehr Radförderung und Lebensqualitäthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/60-millionen-kilometer-fuer-mehr-radfoerderung-und-lebensqualitaet.htmlRheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken zeichnet Stadtradeln-Gewinnerkommunen ausGemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, der Stadt Kaiserslautern und des Klima-Bündnis

                Mainz/Kaiserslautern/Frankfurt am Main, 13. November 2018. Nahezu 300.000 Menschen haben zwischen Mai und September an der internationalen Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“ teilgenommen und sind dabei rund 60 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Dies entspricht einer Entfernung, die bis zum Mars reicht. In den rund 900 Teilnehmerkommunen in Deutschland, Luxemburg, der Schweiz und sogar Brasilien wurde das Rad für viele Teilnehmende zum Haupttransportmittel in den jeweils dreiwöchigen lokalen Aktionszeiträumen. Sie vermieden so über 8.400 Tonnen an CO2.

                Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken und der Kaiserslauterner Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel zeichneten am 13. November 2018 in Kaiserlautern gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Brose vom europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis die erfolgreichsten Kommunen beim Stadtradeln 2018 aus. Die Gewinnerkommunen mit den meisten Fahrradkilometern und den fahrradaktivsten Kommunalparlamenten wurden in fünf Größenkategorien prämiert.

                Für viele Menschen ist das Fahrrad das Verkehrsmittel Nummer Eins im Alltag

                „Die Extremwetterereignisse zeigen es ganz deutlich: Der Klimawandel kommt und wir als Kommunen wollen unseren Teil dazu beitragen, dem zu begegnen. Menschen gerade in der Stadt vom Auto in den Sattel zu bringen ist dabei eine wichtige Komponente, und dazu leistet das Stadtradeln einen positiven Anstoß“, so der Umweltdezernent der Stadt Kaiserslautern, Peter Kiefer.

                „Die Ergebnisse des Stadtradelns zeigen, dass für viele Menschen das Fahrrad im Alltag bereits jetzt das Verkehrsmittel der Wahl ist. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es ist schnell, umweltfreundlich, benötigt weniger öffentliche Fläche als das Auto und hält fit. Radfahren leistet außerdem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung: Jede Strecke, die mit dem Fahrrad und nicht mit dem Auto zurückgelegt werden kann, senkt die CO2-Emissionen und hilft, die Stickoxid-Belastung zu reduzieren: Wer morgens mit dem Rad eine Strecke von etwa fünf Kilometern zur Arbeit und wieder zurück fährt, spart  im Vergleich zum Auto jährlich rund 350 Kilo CO2-Emissionen“, sagt die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken.

                Um den Radverkehrsanteil in Städten langfristig zu erhöhen, braucht es vielerorts jedoch auch eine bessere Radinfrastruktur. „Beim Stadtradeln legen die Teilnehmenden Strecken wie den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen mit dem Fahrrad zurück. Damit diese Menschen aber auch dauerhaft umsteigen, brauchen sie Radwege, auf denen sie schnell und vor allem sicher ans Ziel kommen“, so Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, das die Kampagne seit 2008 durchführt.

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                DAS STADTRADELN
                Der internationale Wettbewerb Stadtradeln des Klima-Bündnis lädt Bürger*innen und alle Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zusetzen. In Teams sollen sie möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Seit 2017 können auch Städte, Gemeinden und Landkreise außerhalb Deutschlands die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September durchführen. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm. stadtradeln.de

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                Pressemitteilung
                news-1133Thu, 08 Nov 2018 00:00:00 +0100Die Stärke kollektiver Intelligenz – Neues Video jetzt onlinehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/die-staerke-kollektiver-intelligenz-neues-video-jetzt-online.htmlDas Klima-Bündnis und seine Partner haben diese Woche ein Video zum Thema Kollektive Intelligenz und Kollaboration veröffentlicht. „Im Film sprechen wir über innovative kulturelle Veränderungsansätze auf kommunaler Ebene,“ erklärt Thomas Brose Geschäftsführer des Klima-Bündnis. „Was wir aus solchen Ansätzen für die notwendigen Transformationsprozesse lernen können, ist eine der wichtigen Fragen, mit denen wir uns beschäftigen.“ Im Video erläutern Brose sowie Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln und seit Oktober erster Vorsitzender des Klima-Bündnis, im Interview mit Andrea Steckert, warum die Klimapartnerschaft mit der peruanischen Gemeinde Yarinacocha eine neue Form von kollektiver Intelligenz fördern kann. Das vom Bundesministerium für Umwelt gefördertes Projekt ClimateCulture-Lab ermöglichte dieses sowie bisher vier weitere Videos zu Themen rund um die Schnittestelle zwischen Kultur und Klimaschutz.

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                news-1128Fri, 19 Oct 2018 00:00:00 +0200Climate Star 2018 geht an 15 Kommunen und Regionen für hervorragenden Klimaschutzhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/climate-star-2018-geht-an-15-kommunen-und-regionen-fuer-hervorragenden-klimaschutz.htmlDas Klima-Bündnis zeichnete Klimaschutzprojekte aus sieben europäischen Ländern aus Bereits zum achten Mal hat das Klima-Bündnis den Climate Star für die besten Klimaschutzprojekte in Europa vergeben. 15 Projekte aus sieben Ländern wurden in diesem Jahr im Schloss Grafenegg in Niederösterreich prämiert. Darunter die 1.200 Einwohner*innen zählende ungarische Gemeinde Kunsziget mit einem Generationenprojekt, Marcallo con Casone in Italien als „Radfreundliche Gemeinde“, Tübingen in Deutschland mit der Klimaschutzkampagne „Tübingen macht blau“, Gent in Belgien mit der Foodsavers-Initiative sowie das kommunale Netzwerk von Energiestädten in der Schweiz mit dem Seeländer Solarcup. Eingereicht werden konnten laufende oder abgeschlossene Klimaschutzprojekte. Eine internationale Jury bewertet die Projekte nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Multiplikatoreffekt, Medienwirksamkeit, Innovation und Einbindung der Bevölkerung.

                „Der Climate Star ist mehr als ein Klimaschutz-Wettbewerb. Er ist mittlerweile eine international bekannte und bewährte Plattform zum Austausch von innovativen Ideen, praktischen Lösungen und umsetzbaren Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung an die Folgen der Klimakrise. Wir gratulieren allen Sieger und Siegerinnen und wünschen weiterhin viel Erfolg“, gratuliert Thomas Brose, Klima-Bündnis-Geschäftsführer. Gastgeber der Gala war das Land Niederösterreich. Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf: „Österreich hat in diesem Halbjahr die EU-Ratspräsidentschaft inne und ist damit der Mittelpunkt Europas. Es freut uns daher umso mehr, die Europäischen Klimaschutzpreise ‚Climate Star‘ in Niederösterreich vergeben zu können. Das Land Niederösterreich ist als eine der ersten Regionen Europas vor 25 Jahren dem Klima-Bündnis beigetreten, mittlerweile haben wir 352 Klima-Bündnis-Gemeinden – so viele wie keine andere Region. Mit ihrer Unterstützung sind wir europäischer Vorreiter bei der Energiewende.“

                Bei der Auszeichnungsveranstaltung waren auch Vertreter der Partner des Klimabündnis Österreich vom Rio Negro in Brasilien, FOIRN-Präsident Marivelton Rodrigues Barroso und der Anthropologe Renato Martelli Soares anwesend. Das Klimabündnis Österreich und die indigene Organisation FOIRN feiern in diesem Jahr 25jähriges Jubiläum ihrer Partnerschaft - eine wahre internationale Erfolgsgeschichte.

                DIE CLIMATE STARS 2018

                Kategorie 1 - bis 10.000 Einwohner

                • Böheimkirchen (AT) – Lebensraum Michelbach    
                • Krummnußbaum (AT) – Innen- vor Außenentwicklung    
                • Kunsziget (HU) - Generationenprojekt    
                • Marcallo con Casone (IT) – Radfreundliche Gemeinde    
                • Wiener Neudorf (AT) – Nachhaltige Wiener NeuDorferneuerung


                Kategorie 2 - bis 100.000 Einwohner

                • Ettlingen (DE) - Energiesparboxen    
                • Judenburg (AT) – Klimaschutz mit langem Atem    
                • Narni (IT) – Null Abfall    
                • Schifflingen (LU) – Müll trennen ist einfach und spart Geld    
                • Tübingen (DE) – Tübingen macht blau


                Kategorie 3 - über 100.000 Einwohner

                • Gent (BE) - Foodsavers


                Kategorie 4 - kommunale Netzwerke

                • Energiestädte Biel, Brügg, Nidau, Lyss (CH) – Seeländer Solarcup    
                • KEM Sterngartl-Gusental (AT) – Freunde der Erde    
                • Kreis Steinfurt (DE) – energieland2050    
                • Ternitz-Umgebung (AT) – Wasser bringt Leben


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                news-1117Tue, 09 Oct 2018 00:00:00 +0200Klima-Bündnis wählt neuen Vorstandhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-waehlt-neuen-vorstand.htmlKölns Bürgermeister Andreas Wolter wird Vorsitzender des größten europäischen Städtenetzwerkes für Klimaschutz Am 9. Oktober bestätigte der Klima-Bündnis-Vorstand als neuen Vorsitzenden des Netzwerks Andreas Wolter, Bürgermeister von Köln, neben der weiter amtierenden Vorsitzenden Tine Heyse, Bürgermeisterin von Gent (Belgien). „Unsere Kommunen haben eine globale Verantwortung. Gleichwohl fordern unsere Bürger und Bürgerinnen mehr Klimaschutz, eine Energie- und Verkehrswende sowie grüne, lebenswerte Städte. Dazu gehören insbesondere der Ausstieg aus fossilen Energieträgern und der Schutz der Regenwälder. Diese Aspekte stehen auch im Mittelpunkt der Arbeit des Klima-Bündnis. Ich freue mich, dieses lebendige und einzigartige Netzwerk mitgestalten zu können!“ erläuterte Wolter die Entscheidung. Die Mitgliederversammlung des Klima-Bündnis hatte am 2. Oktober in Barcelona einstimmig Andreas Wolter und Robinson López Descanse von der COICA, dem indigenen Kooperationspartner des Klima-Bündnis, in der Vorstand gewählt. López, der neue COICA-Koordinator für Klimawandel und biologische Vielfalt, tritt an die Stelle von Eider José Perafan Ramirez als stellvertretender Vorsitzender der Organisation. Wolter folgt dem ehemaligen Vorsitzenden Holger Matthäus, Senator in Rostock. Beide neu gewählten Vorstandsmitglieder haben ihren Wunsch zum Ausdruck gebracht, die Arbeit für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in europäischen Städten und Gemeinden sowie in indigenen Gebieten zu intensivieren.

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                Foto: (von rechts nach links) Andreas Wolter, Tine Heyse, Robinson López und Holger Matthäus


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                Pressemitteilung
                news-1115Mon, 08 Oct 2018 00:00:00 +0200Begrenzung auf 1,5°C ist für viele eine Frage von Leben und Todhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/begrenzung-auf-15c-ist-fuer-viele-eine-frage-von-leben-und-tod.htmlDas Klima-Bündnis kommentiert die Ergebnisse des aktuellen IPCC-BerichtsThomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis, kommentiert: „Die Ergebnisse des jüngsten Berichts des IPCC können nicht ignoriert werden, und der Appell, die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, war noch nie so stark. Während einige wenige von einer Schädigung des Klimas profitieren, rücken globale Veränderungen die Lebensgrundlage vieler Menschen im globalen Süden an den Rand des Abgrunds. Kommunen können viel tun, um den Klimawandel zu begrenzen; die Mitgliedsstädte des Klima-Bündnis haben diesen Punkt erst letzte Woche in ihrer Erklärung von Barcelona zum Klimaschutz betont. Im Bericht des IPCC wird unterstrichen, dass Maßnahmen in einem einzelnen Sektor nicht ausreichen, aber dass wir gemeinsam die Erwärmung auf 1,5°C beschränken können. In diesem Sinne sind die gemeinsamen Anstrengungen aller staatlichen Ebenen in allen Bereichen sowie der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft von wesentlicher Bedeutung, da für viele der Unterschied zwischen 1,5°C und 2°C Erwärmung einfach eine Frage von Leben oder Tod ist. Wir alle sind verantwortlich dafür, unsere Anstrengungen zu verstärken und gemeinsam für einen schnellen und umfassenden Wandel zu arbeiten.“

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                    news-1109Wed, 03 Oct 2018 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Mitglieder bekräftigen Klimaschutzverpflichtungen im Vorfeld des 24. Klimagipfels https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-mitglieder-bekraeftigen-klimaschutzverpflichtungen-im-vorfeld-des-24-klimagipfels.htmlKlima-Bündnis-Mitglieder in ganz Europa bekräftigten in Anlehnung an die Klima-Bündnis-Erklärung von Barcelona ihre Zusage, die Emissionen alle fünf Jahre um mindestens zehn Prozent zu senken. "So viele Städte setzen ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen um und das schon seit einiger Zeit. Wenn wir unsere Klimaziele auf nationaler oder gar internationaler Ebene erreichen wollen, müssen diese Bemühungen berücksichtigt werden", erklärt Andy Deacon, Koordinator für EU-Politik des Klima-Bündnis. Die Erklärung von Barcelona betont, dass die lokale Ebene bereits einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.  Sie fordert die EU und die nationalen Regierungen auf, auf der Arbeit der Städte, Gemeinden und Regionen aufzubauen, um nationale und internationale Klimaziele zu erreichen. Die Mitgliederversammlung des Klima-Bündnis hat die Erklärung am 2. Oktober verabschiedet und am 3. Oktober auf der Jahreskonferenz des Netzwerks in Barcelona präsentiert. Sie kommt kurz vor der Veröffentlichung des jüngsten Klimaschutzberichts des IPCC und etwa zwei Monate vor dem 24. Klimagipfel in Katowice, Polen. Das Klima-Bündnis wird die Botschaften der Barcelona-Erklärung im Namen ihren rund 1700 anderen Mitgliedern aus 26 Ländern nach Katowice tragen.

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                    Foto: DiputacióBarcelona / MOMOJuditContreras

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                      news-1102Tue, 25 Sep 2018 00:00:00 +0200Eine Werkstatt für klimafreundlichen Kulturwandelhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/eine-werkstatt-fuer-klimafreundlichen-kulturwandel.htmlDas ClimateCulture-Lab zu Gast in Siegen-Wittgenstein Das ClimateCulture-Lab (CCL) hat heute, am 25. September, die bundesweit achte KlimaKultur-Werkstatt im TechnologieZentrum Siegen durchgeführt. Geboten wurde ein professionell angeleiteter, kurzweiliger Tag an dem die Teilnehmenden aus elf Kommunen verschiedene Methoden zur Erarbeitung der eigenen Potenziale zur Mitgestaltung des KlimaKultur-Wandels kennenlernten. „Technische Lösungen wie der Einsatz erneuerbarer Energien sind unverzichtbare Grundlage für eine Transformation. Aber gleichzeitig müssen wir raus aus unserer klimaschädlichen Alltagskultur – sonst gelingt der Umbau unserer Energiesysteme nicht“, so Carsten Kuhn vom Klima-Bündnis.

                      „Das wichtigste Werkzeug im Wandel sind wir selbst“, so die CCL-Projektleiterin Andrea Steckert vom Pestel Institut. „Mit dem ClimateCulture-Lab unterstützen wir mit strukturierten Dialogangeboten und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe die persönlichen Baustellen und privaten Knackpunkte des Wandels.“

                      Die rund 40 Teilnehmenden der KlimaKultur-Werkstatt verbrachten daher einen Tag im Sinne des Klimaschutzes jenseits von Technik und Kilowattstunden und beschäftigten sich mit Aspekten der inneren Einstellung. Dieser innovative Ansatz war für die Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein der Grund das CCL nach Siegen zu holen.

                      „Beim Kampf gegen den Klimawandel dürfen wir keine Zeit mehr verlieren“, so Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein. „Deswegen berät unser Kreistag am Freitag auch über den ‚Interkommunalen Handlungsplan Klimaschutz und Energieeffizienz‘. Mit diesem Klimaschutzkonzept wollen wir gemeinsam mit den Städten und Gemeinden in Siegen-Wittgenstein nachhaltig für Fragen des Klimaschutzes sensibilisieren und dauerhaft Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema erzeugen.“

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                      Kontakte


                      Was will das ClimateCulture-Lab?
                      Ziel ist es, den klimafreundlichen Wandel der Kultur, in der wir leben, also den KlimaKultur-Wandel mitzugestalten: Überzeugungen überdenken, neue Blickwinkel auf die Welt einnehmen. Das CCL gibt Anstöße für die Veränderung der Alltagskultur und unsere Verhaltensweisen – privat und beruflich. CCL bietet Inspirationen, Anleitungen, Videos, Werkstätten und die passende kollegiale Begleitung.


                      Wer steht hinter der CCL-Werkstatt in Siegen-Wittgenstein?
                      Das Verbundvorhaben „ClimateCulture-Lab – gemeinsam KlimaKulturen wandeln“ wird von den Projektpartnern Pestel Institut, Klima-Bündnis und Solar-Institut Jülich (SIJ an der FH Aachen) getragen und über die Nationale Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert. Im Rahmen des Projekts werden bundesweit 13 Werkstätten durchgeführt. Kooperationspartner für die kommunale Werkstatt in Siegen ist das Amt für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung des Kreises Siegen-Wittgenstein.
                      climateculture-lab.de


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                      Pressemitteilung
                      news-1096Tue, 18 Sep 2018 00:00:00 +0200Indigene Territorien speichern fünfmal mehr Kohlenstoff als bisher angenommenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/indigene-territorien-speichern-fuenfmal-mehr-kohlenstoff-als-bisher-angenommen.htmlIndigene Völker verwalten mindestens 17 Prozent des gespeicherten Kohlenstoffs in rund 70 Prozent der Wälder weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die unter anderem von COICA, dem Dachverband der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens, in Auftrag gegeben wurde. Die Studie ist die erste, die den im Boden gespeicherten Kohlenstoff zusätzlich zu dem in Bäumen gespeicherten Kohlenstoff berücksichtigt. Diese vollständigere Buchhaltung zeigt, dass fünfmal mehr Kohlenstoff auf indigenem Land gespeichert wird als bisher angenommen. Ein Drittel dieser Gebiete ist allerdings nicht formell als indigenes Territorium anerkannt und ist daher gefährdet. Die Ergebnisse veranschaulichen erneut den Zusammenhang zwischen indigenen Landrechten, Waldschutz und Klimaschutz. 

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                      news-1095Mon, 17 Sep 2018 00:00:00 +0200Auszeichnung für das Klima-Bündnis-Mitglied Kreis Steinfurthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/auszeichnung-fuer-das-klima-buendnis-mitglied-kreis-steinfurt.html Der Kreis Steinfurt hat für sein ambitioniertes Ziel, bis zum Jahr 2050 bilanziell energieautark mit regional erzeugten erneuerbaren Energien zu werden, den Deutschen Solarpreis 2018 in der Kategorie „Städte, Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke“ verliehen bekommen. Der Kreis hat im Jahr 2017 den Verein energieland2050 gegründet, deren rund 100 Mitglieder aus Politik, Wirtschaft und den 24 kreisangehörigen Städten und Gemeinden, bereits die Realisierung von 17 Bürgerwindparks strategisch begleitet haben. Der Verein entwickelt kommunale Konzepte und Strategien, ist im Bereich der Erzeugung erneuerbarer Energien aktiv und unterstützt das bürgerschaftliche Engagement in der Region. Herzliche Glückwünsche an den Kreis Steinfurt und alle Aktive!

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                      news-1089Thu, 13 Sep 2018 00:00:00 +0200Bis 2030: Mehr Elektroautos auf den Straßen und weniger Autoabgase in Europas Lufthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/bis-2030-mehr-elektroautos-auf-den-strassen-und-weniger-autoabgase-in-europas-luft.html Die Europa-Abgeordneten des Umweltausschusses wollen den CO2-Ausstoß von Autos stärker reduzieren als bisher geplant. Sie sprachen sich am 10. September für eine Minderung um 45 Prozent bis 2030 aus.

                      Bis 2025 soll zudem ein Zwischenziel von 20 Prozent festgelegt werden. Die Pläne der EU-Kommission sahen ursprünglich vor, dass Autos und Lieferwagen 30 Prozent weniger Kohlendioxid bis 2030 ausstoßen. Der Gesetzentwurf legt ähnliche Ziele auch für neue Kleintransporter fest.

                      Die Automobilhersteller müssen auch sicherstellen, dass Null- und Niedrig-Emissions-Fahrzeuge (die weniger als 50 g CO2/km emittieren) bis 2030 einen Marktanteil von 40 Prozent (und bis 2025 von 20 Prozent) am Verkauf von Neuwagen und Transportern haben.

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                      news-1080Tue, 11 Sep 2018 00:00:00 +0200Bewerbungsfrist für das Partnerschaftsprogramm des Konvents der Bürgermeister verlängerthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/bewerbungsfrist-fuer-das-partnerschaftsprogramm-des-konvents-der-buergermeister-verlaengert.html Das Partnerschaftsprogramm des Konvents der Bürgermeister bietet Städten, Regionen und Provinzen in ganz Europa die Möglichkeit, an einer Städtepartnerschaft teilzunehmen, um Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Der neue Aufruf richtet sich an alle Unterzeichner und Koordinatoren des Konvents in Europa, die unabhängig von ihrer Größe an zwei Arten von Austauschmaßnahmen teilnehmen können: Mentoring und Peer-to-Peer-Austausch.

                      Die Bewerbungsfrist endet jetzt am 28. September.

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                      news-1092Fri, 07 Sep 2018 00:00:00 +0200Städte und Vereine prämiert für ihre Ideen zur deutsch-französischen Energiewendewochehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/staedte-und-vereine-praemiert-fuer-ihre-ideen-zur-deutsch-franzoesischen-energiewendewoche.html Insgesamt 19 Städte und Vereine erhielten eine Auszeichnung für ihre Aktionsvorschläge zur deutsch-französischen Energiewendewoche 2019. Die Zeremonie fand in Paris auf der Konferenz „Pionierregionen der Energiewende in Deutschland und Frankreich“ von 5. und 6. September statt. Mit Hilfe der Preisgelder in Höhe von 750 bis 6.000 Euro werden die Gewinnerkommunen und Vereine in ganz Deutschland und Frankreich ihre Ideen im Rahmen der Deutsch-Fransözischen Energiewendewoche umsetzen. Prämierte Pläne umfassen Mitmachaktionen rund um Fragen der Mobilität über eine von Schüler*innen gebaute Windenergieanlage bis hin zu einem deutsch-französischen Energieberatungsbus. Die Anmeldung weitere Aktionsvorschlage für Energiewendewoche von 17. – 27. Januar 2019 ist für Kommunen, Verbände, Vereine und Institution der deutsch-französischen Zusammenarbeit nach wie vor möglich - allerdings ohne finanzielle Unterstützung. Auf dem Webportal werden die Aktionen aller teilnehmenden Organisationen dargestellt. Teilnehmenden erhalten außerdem ein umfangreiches Kommunikationspaket und Beispielmaterialien.

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                      news-1138Thu, 06 Sep 2018 00:00:00 +0200Klima-Bündnis setzt sich vor dem Bundesumweltministerium für die lokale Energiewende einhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-setzt-sich-vor-dem-bundesumweltministerium-fuer-die-lokale-energiewende-ein.htmlAm 6. September überreichten Vertreter*innen der Städtenetzwerke Klima-Bündnis und Energy Cities einen offenen Brief an Dr. Karsten Sach, Abteilungsleiter für Internationales, Europa und Klimaschutz im Bundesumweltministerium. Dies fand im Rahmen der Konferenz „Pionierregionen der Energiewende in Deutschland und Frankreich“ in Paris statt. In dem Brief wird die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die eingeleitete deutsch-französische Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene auch zukünftig Unterstützung erfährt. Die Zusammenarbeit habe eine hohe Übertragbarkeit und ein starkes Vervielfältigungspotenzial im Bereich Energiewende. Besondere Betonung fand die Verstetigung der deutsch-französischen Energiewendewoche im Rahmen des Tandem Projekts und dessen sukzessive Ausweitung auf andere europäische Länder. Im Anschluss der Überreichung machte sich Sach auf den Weg in das französische Ministerium für eine ökologische und solidarische Wende (Ministère de la transition écologique et solidaire). Dort haben parallel zu der Konferenz die Umweltstaatssekretäre aus Frankreich und Deutschland, Brune Poirson und Jochen Flasbarth, eine hochrangige interministerielle Arbeitsgruppe zu Klimafragen auf den Weg gebracht.

                      Weitere Empfehlungen des Briefes

                      • Ein gemeinsames Förderprogramm für bilaterale Projekte und für den Austausch auf kommunaler und regionaler Ebene (z.B. auf der Grundlage der Europäischen Klimaschutzinitiative),
                      • Ergänzende gemeinsame Initiativen: Eine deutsch-französische Allianz für die Energiewende mit einer gemeinsamen Strategie und einer gemeinsamen Finanzierung für erneuerbare Energien, wie sie auch von IDDRI, Agora Energiewende und anderen Institutionen vorgeschlagen wird (beispielsweise gemeinsames CO2-Bepreisungssystem, um in der EU und unter den G20 Staaten eine Vorreiterrolle einzunehmen; Durchführung von Infrastruktur- und Industrieprojekten; Energiewende im Verkehrssektor; gemeinsame Entwicklung von Teilen der integrierten nationalen Energie- und Klimapläne).

                      Weitere Informationen

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                      news-1070Fri, 24 Aug 2018 00:00:00 +0200KlimaKultur-Wandel: Video „Achtsamkeit im inneren Klimawandel“ veröffentlichthttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klimakultur-wandel-video-achtsamkeit-im-inneren-klimawandel-veroeffentlicht.htmlDie vierte Viedeo-Session des ClimateCulture-Lab mit dem Titel „Achtsamkeit im Inneren Klimawandel“ ist online. Darin hat das CCL-Team die Expertinnen Dr. Britta Hölzel und Dr. Sonja Geiger interviewt und sie gefragt was die Achtsamkeitsforschung mit dem Thema KlimaKultur-Wandel zu tun hat.

                      Sie wollten immer schon mal eine Achtsamkeitsübung machen? Dann folgen Sie gegen Ende des Videos (ab der 47. Minute) der Anleitung von Dr. Britta Hölzel.

                      Was Dr. Sonja Geiger im Projekt „Bildung für Nachhaltigen Konsum durch Achtsamkeitstraining“ in Sachen Potentiale der Achtsamkeit für den nachhaltigen Konsum erforscht hat, wird zusätzlich in der Handreichung zum Video beschrieben.

                      Erfahren Sie mehr


                      Foto: Ashim D'Silva on Unsplash

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                      news-1069Thu, 23 Aug 2018 00:00:00 +0200Erste Ausschreibung für „Covenant Cities in the Spotlight“https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/erste-ausschreibung-fuer-covenant-cities-in-the-spotlight.html Seit zehn Jahren unterstützt die Initiative Konvent der Bürgermeister ihre Unterzeichner dabei, ihre Klima- und Energieziele auf strukturierte und kohärente Weise zu erreichen, indem sie eine für Städte und Gemeinden effektive und nützliche Methode entwickelt hat. Im zehnten Jahr der Initiative möchte der Konvent der Bürgermeister die Unterzeichner würdigen, die im Rahmen des Konvents gearbeitet und vorbildliche Fortschritte bei ihren lokalen Energie- und Klimaschutzmaßnahmen erzielt haben.

                      Der erste Wettbewerb „Covenant Cities in the Spotlight“ ist jetzt eröffnet! Eine „Covenant City in the Spotlight“ zu sein, stellt eine großartige Gelegenheit dar, die erzielten Fortschritte zu präsentieren und ein Musterbeispiel für die gesamte Konvent-Initiative und darüber hinaus zu werden.

                      An dem Aufruf zu Covenant Cities in the Spotlight können sich alle Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister beteiligen. Im Jahr 2018 werden drei Unterzeichner in unterschiedlichen Größenkategorien ausgezeichnet.

                      Bewerben Sie sich hier für die erste Ausschreibung zur „Covenant Cities in the Spotlight“!

                      Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an giustino.piccolo(at)eumayors.eu.

                      Lesen Sie mehr
                      über die Auszeichnung Covenant Cities in the Spotlight
                      über den Konvent der Bürgermeister


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                      News
                      news-1065Thu, 16 Aug 2018 00:00:00 +0200Fünf Modellstädte schreiben das Thema Luftreinhaltung großhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/fuenf-modellstaedte-schreiben-das-thema-luftreinhaltung-gross.html Fünf Mitgliedsstädte des Klima-Bündnis setzen wichtige Zeichen für die Verbesserung der Luftreinhaltung im städtischen Raum. Bonn und Essen in NRW sowie Herrenberg, Mannheim und Reutlingen in Baden-Württemberg werden durch eine besondere Förderung des Bundes rund 130 Millionen Euro zusätzlich zum „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ des Bundesverkehrsministeriums erhalten. Die Städte haben sich ambitionierte Ziele im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs und der Reduktion der Stickstoffdioxidbelastung  gesteckt. Ihre Maßnahmen reichen von attraktiverer Fahrpreisgestaltung über den Ausbau des Bus- und Bahnnetzes und dynamischer Verkehrsflusssteuerung zu einem logistischen Umschlagplatz von konventionellen zu Elektro-Fahrzeugen. Die Modellstädte werden signifikant zur Minderung der Schadstoffgrenzwerte und damit zur Gesundheit der Bevölkerung beitragen. Das Sofortprogramm zielt darauf ab, mit Hilfe wissenschaftlicher Begleitung eine Übertragbarkeit der effizientesten Maßnahmen auf andere Städte zu ermöglichen.

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                      news-1064Thu, 09 Aug 2018 00:00:00 +0200Zum Nachmachen: Faire Mobilität in der Stadt Walldorfhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/zum-nachmachen-faire-mobilitaet-in-der-stadt-walldorf.html Mobilität führt zu ökologischen Folgekosten - je nach Wahl des Transportmittels in unterschiedlicher Höhe. Fairerweise sollten diese Kosten von den Verursacher*innen und nicht von der Allgemeinheit beglichen werden. Die Stadt Walldorf hat dafür eine Lösung gefunden: Seit 2017 ermittelt sie die externen Umwelt- und Klimakosten und investiert diesen Betrag in den Bürgerfonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Und der Fonds finanziert damit nachhaltige Projekte vor Ort.

                      Walldorf folgt mit diesem Beschluss einer Idee des Klima-Bündnis und der Klimaschutz+ Stiftung: Mit ClimateFair werden lokale Bürgerfonds aufgebaut und Projekte gemeinsam mit Initiativen vor Ort entwickelt. Das Geld der jeweiligen Kommune, wie in Walldorf, wird so zur Förderung lokaler Klimaschutz- und Transformationsaktivitäten verwendet.

                      Diese Initiative wendet sich bewußt gegen das Kompensationsmodell, das von vielen Unternehmen angeboten wird mit dem Versprechen CO2-Emissionen zu neutralisieren. Mit ClimateFair wird Verantwortung für die notwendige Transformation vor Ort übernommen. Auch Sie und Ihre Kommune können mitmachen!

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                      news-1060Tue, 07 Aug 2018 00:00:00 +0200Indigene Rechte zum Schutz der Regenwälderhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/indigene-rechte-zum-schutz-der-regenwaelder.htmlZum Internationalen Tag der indigenen Bevölkerungen der Welt am 9. August 2018Es bestehe ein direkter Zusammenhang zwischen der Gewährung indigener Rechte und der Lösung der Klimakrise, betonen indigene Vertreter*innen in der „Erklärung von Macapá“, dem Abschlussdokument der großen COICA-Konferenz aller neun indigenen Nationalorganisationen des Amazonasbeckens in Brasilien vom 20. bis 22. Juni 2018. Indigene Gebiete wiesen über 80 Prozent weniger Zerstörung auf, als andere Gebiete, schützen also Biodiversität, Wald und Klima.

                      Das in Macapá neu gewählte Führungsteam der COICA mit dem Generalkoordinator José Gregorio Mirabal aus Venezuela, setzt auf erneuerbare Energien – nicht nur als Strategie gegen den Klimawandel, sondern auch zum Schutz des eigenen Lebensraums. Dieser ist durch große Infrastrukturprojekte wie Wasserkraftwerke und Straßen, aber auch durch großflächige Landwirtschaft, Bergbau und Erdölförderung gefährdet.

                      „Die ILO-Konvention Nr. 169 ist eines der wenigen rechtlichen Instrumente, das unsere territorialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte anerkennt. Deshalb ist es wichtig, dass Europa im Kampf gegen den Klimawandel und seiner neuen Energiestrategie, die indigenen Völker mit der Ratifizierung der Konvention stärkt und wir unseren Beitrag in diesem gemeinsamen Kampf leisten“, richtet sich Mirabal an Unterstützer*innen der indigenen Bevölkerung in Europa.

                      Ganz in diesem Sinne hat das Europäische Parlament im Juli beschlossen, die uneingeschränkte Anerkennung und den Schutz der Rechte von rund 370 Millionen indigenen Völkern weltweit voranzubringen. In der Resolution wird die EU aufgefordert in ihren Strategien zu Entwicklung, Investitionen und Handel die Rechte indigener Völker zu beachtet. Sie appelliert zugleich an alle EU-Staaten das ILO-Übereinkommen Nr. 169 zu ratifizieren.

                      Luxemburg ist dieser Aufforderung schon gefolgt: Als 23. Land weltweit und dem fünften in Europa hat Luxemburg die ILO-Nr. 169 ratifiziert. Dies ist vorbildlich für alle Staaten in der EU, denn auch Länder, in denen keine indigene Bevölkerung lebt, können deren Rechte anerkennen und damit zu Wald- und Klimaschutz beitragen. „Wo indigene Völker leben und über Landrechte verfügen, bleibt die natürliche Umwelt erhalten. Damit leistet eine Ratifizierung nicht nur einen Beitrag zum Schutz von Menschenrechten, sondern auch zum Schutz des Weltklimas“, erklärt Dietmar Mirkes vom Klima-Bündnis in Luxemburg.

                      Auf der Internationalen Klima-Bündnis-Konferenz „Connecting Cities ‒ Kommunale Lösungen für globale Herausforderungen“, die vom 1. bis 3. Oktober 2018 in Barcelona stattfindet, wird eine Delegation der COICA teilnehmen und gemeinsam mit den Mitgliedskommunen eine Strategie der Zusammenarbeit für die kommenden Jahre erarbeiten.

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                      Pressemitteilung
                      news-1063Mon, 06 Aug 2018 00:00:00 +0200Klima-Bündnis begrüßt die FSC-Zertifizierung des Hessischen Staatswaldeshttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-begruesst-die-fsc-zertifizierung-des-hessischen-staatswaldes.html In Hessen sind jetzt insgesamt 315.000 Hektar Staatswald nach den Richtlinien des Forest Stewardship Councils (FSC) zertifiziert. Das Klima-Bündnis unterstützt den FSC als Mitglied und begrüßt die Zertifizierung durch das anerkannte internationale Gütesiegel. Es steht für eine Waldwirtschaft, die weltweit ökologische, ökonomische und soziale Standards bei der Bewirtschaftung miteinander verbindet und berücksichtigt. „Wälder mit dem FSC-Siegel schützen die biologische Vielfalt und das Klima“, so Dr. Andreas Kress, Waldexperte beim Klima-Bündnis, „Das Klima-Bündnis freut sich, dass in Hessen nach Baden-Württemberg die zweitgrößte Waldfläche FSC-zertifiziert ist. Das ist beispielhaft und kann für andere Länder ein Vorbild sein.“

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                      news-1062Fri, 03 Aug 2018 00:00:00 +0200Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Klima-Bündnis-Kommunen Münster, Eschweiler und Saerbeckhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/deutscher-nachhaltigkeitspreis-fuer-klima-buendnis-kommunen-muenster-eschweiler-und-saerbeck.html Münster, Eschweiler und Saerbeck sind die Sieger des Wettbewerbs um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2019, der seit 2012 von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergeben wird. Zum ersten Mal sind alle Siegerkommunen Klima-Bündnis-Mitglieder und kommen aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Preisträger erhalten eine Fördersumme von jeweils 30.000 Euro für Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung von der Allianz Umweltstiftung.

                      Aus Sicht der Jury ist die Stadt Münster wichtiger Vorreiter der kommunalen Nachhaltigkeit. Entscheidungen werden von Politik, Verwaltung und Bürger*innen im Sinne des „Münster-Konsens“ gemeinschaftlich und beteiligungsorientiert getroffen. Die Stadt prüft ihre Entscheidungen auf ihre „Enkeltauglichkeit“: Werthaltige, einkommensunabhängige Angebote sollen dauerhaft die Lebensqualität aller Bewohner*innen sichern und den Handlungsspielraum künftiger Generationen erhalten oder vergrößern.

                      Die Stadt Eschweiler hat wirtschaftlichen Wohlstand, soziale Sicherheit und die Stabilisierung der Ökosysteme als Eckpfeiler ihrer Nachhaltigkeitsstrategie definiert. Für die Stadt, die sich den Herausforderungen des Strukturwandels aus Sicht der Jury besonders erfolgreich stellt, besteht ein weiteres Ziel in der Übernahme globaler Verantwortung. Ihre Städtepartnerschaft mit Alta Floresta in Brasilien steht als Beispiel für das starke Engagement in diesem Bereich.

                      Ausgehend von der Vision, die kommunale Energieversorgung ohne fossile Energieträger zu gestalten, verfolgt die Gemeinde Saerbeck seit 2009 einen ambitionierten Weg der lokalen Energiewende. Leuchtturmprojekt ist der Bioenergiepark: Auf dem 90 ha großen Gelände wird Energie aus Wind, Sonne und Biomasse erzeugt. Beeindruckend ist aus Sicht der Jury auch die nationale und internationale Strahlkraft der kleinen Kommune, die bereits 2013 den Nachhaltigkeitspreis erhalten hatte.

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                      news-1052Tue, 24 Jul 2018 00:00:00 +0200Neues Video über Vorteile des europaweiten Austauschs über energetische Sanierunghttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neues-video-ueber-vorteile-des-europaweiten-austauschs-ueber-energetische-sanierung.html Das Klima-Bündnis hat gerade ein kurzes Video veröffentlicht, das die Interaktion zwischen Städten bei der Initiierung von Bottom-up-Ansätzen für die energetische Sanierung betont. „Die Zusammenarbeit zwischen Kommunalverwaltungen und Bürgerinitiativen ist sehr fruchtbar, effizient und bringt tolle Ergebnisse“, hebt Jörn Klein vom Klima-Bündnis hervor. Das Video wirft einen tiefergehenden Blick auf die Erkenntnisse, Erfahrungen und Motivation von KommunalvertreterInnen, Energieagenturen, Wohnungsgesellschaften und NGOs in Nordwesteuropa, die im Rahmen der Initiative Climate Active Neighbourhoods zusammenarbeiten. Das von Interreg North-West Europe geförderte Projekt konzentriert sich auf benachteiligte, sanierungsbedürftige Stadtquartiere und ermutigt Kommunalverwaltungen, nachbarschaftliche Ansätze zu nutzen, um die BewohnerInnen in die energetische Sanierung mit einzubeziehen.

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                      news-1041Mon, 09 Jul 2018 00:00:00 +0200Sommer-Release für den Klimaschutz-Planerhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/sommer-release-fuer-den-klimaschutz-planer.htmlVorgabedaten 2016 veröffentlicht Ab sofort können Nutzerinnen und Nutzer des Online-Tools Klimaschutz-Planer ihre kommunalen Endenergieverbräuche für das Bilanzjahr 2016 auch als Treibhausgas-Emissionen ausgeben. Das Klimaschutz-Planer-Team veröffentlichte dafür das neueste Programm-Update, das unter anderem alle Vorgabedaten für das Jahr 2016 enthält.

                      Teil des Updates sind weitere Verbesserungen und Ergänzungen im Online-Tool. „In der Zwischenzeit tragen Verbesserungswünsche von Nutzenden ebenso regelmäßig zur Weiterentwicklung bei, wie wir mit unseren eigenen Ideen“, erklärt Dag Schulze, Gesamtprojektkoordination Klimaschutz-Planer und Nationalkoordinator Klima-Bündnis Deutschland. „Und wir freuen uns über Hinweise, was wir besser machen können.“

                      Mit dem Update wird darüber hinaus eine SECAP-Ausgabe (Sustainable Energy and Climate Action Plans / Aktionspläne für nachhaltige Energie und Klimas) für den Konvent der Bürgermeister implementiert. Nach dem Abschluss eines Bilanzjahres im Klimaschutz-Planer können Kommunen für den Monitoringbericht des Konvents sich die Daten für den SECAP ausgeben lassen.

                      Der Klimaschutz-Planer ist eine internetbasierte Software zum Monitoring des kommunalen Klimaschutzes. Städte, Gemeinden und Landkreise können damit Energie- und Treibhausgas-Bilanzen nach einer deutschlandweit standardisierten Methode erstellen.

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                      news-1035Fri, 29 Jun 2018 00:00:00 +0200Neuer COICA-Koordinator nimmt strategische Gespräche mit dem Klima-Bündnis aufhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neuer-coica-koordinator-nimmt-strategische-gespraeche-mit-dem-klima-buendnis-auf.html Am 22. Juni 2018 wählte die COICA, der Dachverband der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens, eine komplett neue Koordination. Kurz nach den Wahlen im brasilianischen Macapá führte das Klima-Bündnis erste strategische Gespräche mit dem neuen Generalkoordinator, José Gregorio Mirabal aus Venezuela. „Die Beziehung zwischen Klima-Bündnis und COICA in den letzten fast 30 Jahren ist einzigartig – eine inhaltliche Partnerschaft auf Augenhöhe", erklärte Klima-Bündnis-Geschäftsführer Thomas Brose. Mirabal und sein neuer Stellvertreter werden durch sieben weitere Koordinatoren unterstützt, die der Organisation bis Juni 2022 in Themenbereichen wie natürliche Ressourcen, internationale Beziehungen, Menschenrechte, Bildung, Familie und Gesundheit zuarbeiten werden. Robinson López aus Kolumbien hat Eider José Perafan Ramirez als neuen COICA-Koordinator für Klimawandel und Biodiversität abgelöst. López wird für den Vorstand des Klima-Bündnis auf der kommenden Mitgliederversammlung im Oktober während der Jahreskonferenz „Connecting Cities“ in Barcelona kandidieren. Eine größere COICA-Delegation wird ihn begleiten, um die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen zu koordinieren.

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                      news-1031Thu, 28 Jun 2018 00:00:00 +0200Bewerben Sie sich für das Partnerschaftsprogramm des Konvents der Bürgermeisterhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/bewerben-sie-sich-fuer-das-partnerschaftsprogramm-des-konvents-der-buergermeister.htmlDas Partnerschaftsprogramm des Konvents der Bürgermeister bietet Städten, Regionen und Provinzen in ganz Europa die Möglichkeit, an einer Städtepartnerschaft teilzunehmen, um Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Durch den neuen Aufruf können Städte in Europa, an zwei Arten von Austauschmaßnahmen teilnehmen: Mentoring und Peer-to-Peer-Austausch. Alle Kommunen, unabhängig von ihrer Größe, können sich als Mentor bewerben. So können sie zum ersten Mal an einem reinen Mentoren-Workshop teilzunehmen.

                      Das Partnerschaftsprogramm steht allen Unterzeichnern und Koordinatoren des Konvents der Bürgermeister sowie Städten und Regionen offen, die noch keine Unterzeichner oder Koordinatoren sind, wenn sie den Konvent vor ihrem ersten Partnerschaftsbesuch unterzeichnen. Die Klima-Bündnis-Mitglieder Gent und Albertslund haben bereits im Jahr 2018 erfolgreich am Partnerschaftsprogramm teilgenommen.

                      Die Bewerbungsfrist ist verlängert worden. Sie können sich jetzt bis zum 28. September bewerben.

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                      news-1029Fri, 22 Jun 2018 00:00:00 +0200Eine Werkstatt für klimafreundlichen Kulturwandelhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/eine-werkstatt-fuer-klimafreundlichen-kulturwandel-1.htmlClimateCulture-Lab am Tor zur Märkischen Schweiz in Rehfelde Klimaschutz jenseits von Technik und Kilowattstunden beschäftigte die rund 30 Teilnehmenden der bundesweit siebten KlimaKultur-Werkstatt am 22. Juni 2018 in Rehfelde. Geboten wurde ein professionell angeleiteter, kurzweiliger Tag an dem die Teilnehmenden aus 15 Kommunen verschiedene Methoden zur Erarbeitung der eigenen Potenziale zur Mitgestaltung des Wandels der KlimaKultur kennenlernten.

                      „Technische Lösungen wie der Einsatz erneuerbarer Energien sind unverzichtbare Grundlage für eine Transformation. Aber gleichzeitig müssen wir raus aus unserer klimaschädlichen Alltagskultur - sonst gelingt der Umbau unserer Energiesysteme nicht“, so Claudia Schury vom Städtenetzwerk Klima-Bündnis. „Das wichtigste Werkzeug im Wandel sind wir selbst“, betonte Andrea Steckert, Projektleiterin vom Pestel Institut. „Mit dem ClimateCulture-Lab unterstützen wir mit strukturierten Dialogangeboten und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe die persönlichen Baustellen und privaten Knackpunkte des Wandels.“

                      Kulturelle Änderungen und ein Wandel der inneren Einstellung zu Alltagshandlungen stellen einen innovativen Ansatz im Klimaschutz dar. Dies war auch der Grund für das Klimaschutzmanagement des Amts Märkische Schweiz das ClimateCulture-Lab nach Rehfelde einzuladen.

                      „Durch das Format ist es uns gelungen viele unterschiedliche Akteure zusammen zu bringen“, so der Rehfelder Klimaschutzmanager René Tettenborn. „Die Werkstatt hat neue Impulse gesetzt, die wir jetzt auch in die Region tragen wollen. Sicher werden uns die entwickelten Ideen in den nächsten Jahren weiter beschäftigen.“

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                      Kontakte


                      Was will das ClimateCulture-Lab?
                      Ziel ist es, den klimafreundlichen Wandel der Kultur, in der wir leben, also den KlimaKultur-Wandel mitzugestalten: Überzeugungen überdenken, neue Blickwinkel auf die Welt einnehmen. Das CCL gibt Anstöße für die Veränderung der Alltagskultur und unsere Verhaltensweisen - privat und beruflich. CCL bietet Inspirationen, Anleitungen, Videos, Werkstätten und die passende kollegiale Begleitung.
                      www.climateculture-lab.de

                      Wer steht hinter der CCL-Werkstatt in Rehfelde?
                      Das Verbundvorhaben „ClimateCulture-Lab – gemeinsam KlimaKulturen wandeln“ wird von den Projektpartnern Pestel Institut, Klima-Bündnis und Solar-Institut Jülich (SIJ an der FH Aachen) getragen und über die Nationale Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert. Im Rahmen des Projekts werden bundesweit 13 Werkstätten durchgeführt. Kooperationspartner für die kommunale Werkstatt in Rehfelde ist das Klimaschutzmanagement des Amts Märkische Schweiz.

                       

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                      Pressemitteilung
                      news-1024Tue, 19 Jun 2018 00:00:00 +0200Klima-Bündnis im Dialog mit indigenen Völkern über erneuerbare Energien in indigenen Gemeindenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-im-dialog-mit-indigenen-voelkern-ueber-erneuerbare-energien-in-indigenen-gemeinden.htmlAm 18. Juni koordinierten VertreterInnen des Klima-Bündnis einen Workshop zur Bedeutung erneuerbarer Energien für indigene Völker in Macapá, Brasilien. „Die Sonne, der Wind, die Wasserwege – indigene Völker nutzen seit langem diese Ressourcen für ihren Lebensunterhalt. Ihre Nutzung als erneuerbare Energiequellen kann den indigenen Gemeinden auch Vorteile in Bezug auf Gesundheit, Familienwohlbefinden und Lebensqualität bringen", betonte Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis. Energieunabhängigkeit, die Auswirkungen des Klimawandels auf das Amazonasgebiet und die Rolle der indigenen Völker beim Schutz der Regenwälder standen ganz oben auf der Agenda. Eine achtköpfige Delegation des Klima-Bündnis, darunter die Vorstandsmitglieder Rainer Handlfinger und Ronald van Meygaarden, ist derzeit in Macapá und koordiniert verschiedene Treffen für den 2. Kongress der indigenen Frauen des Amazonasgebiets, den vierten Amazonasgipfel und dem COICA-Kongress. Die Veranstaltungen aller neun Mitgliedsorganisationen der COICA mit über 300 TeilnehmerInnen finden vom 18. bis 22. Juni statt. Insgesamt 17 junge indigene Erwachsene aus vier Ländern unterstützen das Klima-Bündnis-Team bei der Dokumentation. Der gestrige Workshop wurde in Zusammenarbeit mit dem Instituto Socioambiental, COICA und dem WWF Peru organisiert. Die Unterstützung des Kommunikationsteam wie auch der Workshop werden im Rahmen des EU-Projekts „Change the Power“ ermöglicht.

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                      news-1017Fri, 15 Jun 2018 00:00:00 +0200Neues Video sensibilisiert für die Bedeutung von Gebäudesanierungenhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/neues-video-sensibilisiert-fuer-die-bedeutung-von-gebaeudesanierungen.htmlDas Klima-Bündnis hat soeben einen Kurzfilm veröffentlicht, der die Bemühungen des Netzwerks und von neun Partnern in Nordwesteuropa zur Förderung von Bottom-up-Ansätzen bei der energetischen Gebäudesanierung beschreibt. "Solche Maßnahmen reduzieren nicht nur die CO2-Emissionen, sie erhöhen auch den Komfort und senken die Energiekosten - ein großes Plus für einkommensschwache BewohnerInnen", betont Svenja Enke, Projektkoordinatorin beim Klima-Bündnis. Das Video und die darin vorgestellten Aktivitäten wurden durch das von der EU geförderte Projekt Climate Active Neighbourhoods (CAN) ermöglicht. Die auf drei Jahre angelegte Initiative ermutigt die BewohnerInnen benachteiligter Stadtteile, sich mit ihrem Energieverbrauch zu beschäftigen und hilft Kommunen, lokales Engagement besser zu unterstützen. Dieses neue Video zeigt außerdem die Bedeutung des gegenseitigen Lernens zwischen den verschiedenen am Projekt beteiligten europäischen Städten und wie diese Erfahrungen in Zukunft anderen Kommunen zugutekommen werden

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                      news-1022Thu, 14 Jun 2018 00:00:00 +0200Klima-Bündnis-Vorstandsmitglied Julie Laernoes spricht bei der EU für Talanoahttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-vorstandsmitglied-julie-laernoes-spricht-bei-der-eu-fuer-talanoa.html Die gestrige hochrangige Veranstaltung "EU for Talanoa" wurde mit dem Klima-Bündnis-Vorstand und der Vizepräsidentin der Metropole Nantes Julie Laernoes eröffnet. Sie sprach über die Notwendigkeit, die städtischen Klimaschutzmaßnahmen zu verstärken. "Städte handeln schneller und gehen weiter als die nationalen Regierungen. Der Talanoa-Prozess gibt uns die Möglichkeit, diese Erfolgsgeschichten in den UN-Klimaverhandlungen deutlicher zu vermitteln", sagte Laernoes während einer Sitzung, die sich auf die Frage zum heutigen Stand konzentrierte. Die Konferenz in Brüssel wurde von der Europäischen Kommission am 13. Juni als Teil des Beitrags der EU zum Talanoa-Dialog organisiert. Talanoa ist ein internationaler Bestandsaufnahmeprozess, der weiteren Akteuren außer den nationalen Regierungen eine Stimme in den internationalen Klimaverhandlungen geben soll. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen können Beiträge zu drei Hauptfragen einreichen: Wo stehen wir, wo wollen wir hin und wie kommen wir dorthin? Das Klima-Bündnis wird im Vorfeld der diesjährigen UN-Klimaverhandlungen in Kattowitz im Dezember eine Vorlage erarbeiten.

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                      news-1021Wed, 13 Jun 2018 00:00:00 +0200Stellenangebot: Klima-Bündnis sucht Projekt- und VerwaltungsassistentInhttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stellenangebot-klima-buendnis-sucht-projekt-und-verwaltungsassistentin.html Zusätzlich zu den beiden kürzlich veröffentlichten Stellenangeboten für Projektverantwortliche möchte die Europäische Geschäftsstelle des Klima-Bündnis im Büro Brüssel sein Team mit einem Projekt- und Verwaltungsassistenten / einer Projekt- und Verwaltungsassistentin weiter verstärken.

                      Die Stelle ist zunächst als halbe Stelle (20 Stunden pro Woche) geplant. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2018.

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                      news-1004Tue, 12 Jun 2018 00:00:00 +0200Vorgezogener Konferenztermin: „Pionierregionen der Energiewende in Deutschland und Frankreich“https://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/vorgezogener-konferenztermin-pionierregionen-der-energiewende-in-deutschland-und-frankreich.htmlDie Konferenz „Pionierregionen der Energiewende in Deutschland und Frankreich“ findet jetzt am 5. und 6. September 2018 statt. Somit wurde die Pariser Veranstaltung um genau eine Woche vorverlegt. Die Konferenz wird im Rahmen der deutsch-französischen Energiewendewoche organisiert, die von der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) und dem TANDEM-Projekt finanziert wird. TANDEM fördert deutsch-französische Klimaschutzpartnerschaften zwischen Städten für die lokale Energiewende. Klima-Bündnis koordiniert beide Projekte in Zusammenarbeit mit dem Städtenetzwerk Energy Cities.

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                      news-1007Tue, 12 Jun 2018 00:00:00 +0200Stellenangebot: Das Klima-Bündnis sucht zwei Projektverantwortliche für Klima und Energiehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/stellenangebot-das-klima-buendnis-sucht-zwei-projektverantwortliche-fuer-klima-und-energie.html Für das Büro in Brüssel sucht das Europäische Sekretariat des Klima-Bündnis zwei Projektverantwortliche für sein hoch motiviertes und mehrsprachiges Team:

                      • Projektbeauftragte oder Projektbeauftragter für das EU Covenant of Mayors Office
                      • Projektbeauftragte oder Projektbeauftragter für Clean Energy for EU Islands

                      Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2018.

                      http://www.climatealliance.org/newsroom/news/news-detail/job-offer-climate-alliance-seeks-two-project-officers-for-climate-and-energy.htmlLesen Sie mehr (auf Englische)



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                      News
                      news-996Fri, 08 Jun 2018 00:00:00 +0200Klima-Bündnis gut vertreten unter den Preisträgern des EU-Preises für nachhaltige Energiehttps://www.klimabuendnis.org/newsroom/news/news-detail/klima-buendnis-gut-vertreten-unter-den-preistraegern-des-eu-preises-fuer-nachhaltige-energie.htmlEine hochkarätige Jury hat entschieden: Sowohl das Projekt Bioenergiepark der Klima-Bündnis-Gemeinde Saerbeck als auch das europäische Klima-Bündnis-Projekt Peace_Alps sind am 5. Juni 2018 von EU-Kommissar Miguel Arias Cañete mit einem Preis für nachhaltige Energie der EU im Rahmen der EU-Woche für nachhaltige Energie (EUSEW) in Brüssel ausgezeichnet worden.

                      Die Experten-Jury hat die Auszeichnung in der Kategorie „Konsumenten“ an Saerbeck in Deutschland vergeben. Die oberösterreichische Landeshaupt- und Klima-Bündnis-Stadt Linz hat es zwar in die Shortlist geschafft, musste jetzt aber der kleineren Gemeinde den Vortritt lassen. „Mit dem Preis haben wir nun auch die Bestätigung auf europäischer Ebene, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, kommentierte Bürgermeister Roos die Auszeichnung. „Zugleich ist die Veranstaltung eine wichtige Bühne, auf der sich Saerbeck prominent präsentieren kann.“

                      Das Klima-Bündnis-Projekt Peace_Alps mit dem Projekt „Bündelung der Energie-Aktionspläne und verbesserte Umsetzung in den Alpen“ hat einen Preis in der Kategorie „öffentliche Hand“ erhalten. „Die Auszeichnung zeigt, wie wichtig überregionale Zusammenarbeit, gemeinsame Lösungen und gegenseitiges Lernen sind“, erklärt Katrin Jurisch, Projektleiterin für Peace_Alps beim Klima-Bündnis. „Solche kooperativen Ansätze ermöglichen es den Kommunen, die wichtigsten Herausforderungen in den Bereichen energetischen Sanierung, Energieeffizienz und Anpassung an den Klimawandel zu meistern.“

                      Bei den diesjährigen Auszeichnungen für nachhaltige Energie kämpften zwölf Finalisten um fünf Preise in den Kategorien Konsum, öffentlicher Sektor, Unternehmen, junge Energieführer und einen speziellen Bürgerpreis, für den öffentlich abgestimmt wurde. Diese jährlichen Auszeichnungen würdigen das Engagement für nachhaltige Energie, Energiesicherheit und Energieeffizienz und bilden einen wichtigen Pfeiler der jährlichen Politikkonferenz im Rahmen der EUSEW.

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