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Foto: Andrés Medina via Unsplash

29.11.2022 | Online

Wettlauf gegen die Zeit: Indigene Territorien und die Rettung Amazoniens

Uhrzeit: ab 17 Uhr

Indigene Territorien spielen die entscheidende Rolle bei allen Maßnahmen zur Rettung Amazoniens. Das belegt die neue Studie „Amazonien im Wettlauf gegen die Zeit“ mit Zahlen und neuen Erkenntnissen. Es sind noch drei Jahre Zeit, um 80 % des amazonischen Regenwaldes zu erhalten und damit das Kippen des Ökosystems zu verhindern, so die Studie. Gemeinsam mit dem indigenen Dachverband COICA formulieren die Autor*innen konkrete Forderungen und Maßnahmen, was in den nächsten drei Jahren getan werden muss. Carmen Josse von der Fundación EcoSciencia (Ecuador RAISG), Mitautorin der Studie (angefragt), stellt die wichtigsten Ergebnisse im Rahmen dieser Veranstaltung vor.

Die Erfahrungen der autonomen territorialen Regierung des Volkes der Wampis in Peru zeigen: Indigene Territorien können geschützt und verteidigt werden - mit einer guten (Selbst-)Verwaltung, der Überwachung der Territorien z.B. mit Drohnen, auch durch Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen. Shapiom Noningo von der autonomen territorialen Regierung des Volkes der Wampis (GTANW) in Peru berichtet, wie seine Regierung das Territorium der Wampis schützt und welche Erfahrungen sie dabei macht.

In der anschließenden Diskussion soll es vor allem darum gehen, wie Umwelt- und entwicklungspolitische Gruppen und die staatliche Entwicklungszusammenarbeit die Indigenen Gemeinschaften beim Schutz ihrer Territorien unterstützen können und welche Strategien hierfür in der Zivilgesellschaft und der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit nötig sind.

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Die Veranstaltung findet auf Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche statt.