Instrumente für die kommunale Klimaschutzarbeit (IkKa)

Bewerten und Planen kommunaler Maßnahmen im Klimaschutz

Die Zieldiskussion und strukturierte Maßnahmenplanung kostet viel Zeit und Kapazitäten im kommunalen Klimaschutz. Das IkKa Projekt möchte genau das ändern und mit gezielten Instrumenten die Effizienz in der lokalen Klimaschutzarbeit steigern.

Gemeinsam mit einer Vielzahl an Kommunen sollen zu Beginn ambitionierte Klimaschutzziele diskutiert und definiert sowie deren Operationalisierung angestoßen werden. Zudem wird ein einheitliches Bewertungssystem kommunaler Klimaschutzmaßnahmen inkl. Prüfung der Vereinbarkeit mit kommunalen CO2-Bilanzen nach dem BISKO-Standard und Empfehlungen für die Bewertung der anteiligen Wirkungen lokaler Maßnahmen über den kommunalen Bilanzraum hinaus entwickelt. Ein nutzerfreundliches Online-Tool wird es Kommunen dann ermöglichen, Klimaschutzmaßnahmen zu bewerten und effektive kommunale Handlungsmöglichkeiten bei effizientem (Personal)-Ressourceneinsatz zu identifizieren. Basierend auf den Erkenntnissen durch das Projekt soll auch ein Beratungsangebot ins Leben gerufen werden, das sich an Kommunen mit dem Ziel einer „klimaneutralen Verwaltung“ richtet.

Das Klima-Bündnis begleitet das Projekt gemeinsam mit dem ifeu Heidelberg und dem Leipziger Institut für Energie. Mindestens 30 Modellkommunen unterstützen ebenfalls das Vorhaben und sind Teil der einzelnen Projektangebote. Das Klima-Bündnis ist für die Definition der Klimaschutzziele, die Entwicklung des Online-Tools und die Kommunikationsaktivitäten zuständig.  

Projektförderungszeitraum:
Januar 2022 – Dezember 2024
via Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Alexander Schacht unter a.schacht(at)klimabuendnis.org.