Energiefonds

Erneuerbare Energien für das Amazonasgebiet – Unterstützung der Energiestrategie der COICA

Viele indigene Gemeinden im Amazonasgebiet haben keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz oder sind auf genau die Erdölunternehmen angewiesen, die ihre Existenz bedrohen. Strom wird teils über Generatoren gewonnen oder es werden Petroleum-Lampen zur Beleuchtung eingesetzt, was äußerst gesundheits- und umweltschädlich ist. Um diesen Herausforderungen entgegenzutreten und eigene Lösungen voranzubringen, arbeitet die COICA an einer Strategie für erneuerbare Energien. Diese Strategie möchte das Klima-Bündnis durch den Fonds für erneuerbare Energien unterstützen. Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der COICA wurde der Fonds aufgelegt, offiziell bekanntgegeben im März 2019 im Rahmen der Jubiläumsfeier der COICA.

Initiativen wie die Grundversorgung mit Strom, z. B. über Solarlampen oder erste Pilotprojekte mit solarbetriebenen Booten ermöglichen indigenen Gemeinden den Zugang zu sauberer und kostengünstiger Energie. Solche Ansätze sind an die lokalen Gegebenheiten angepasst und werden von den Gemeinden selbst umgesetzt.

Um diese Ansätze zu fördern, werden Spenden von Klima-Bündnis-Mitgliedern in Europa gesammelt und für spezifische Projekte der COICA und ihrer Mitgliedsorganisationen weitergegeben. Die Projektinitiative geht dabei direkt von den indigenen Partner*innen aus und wird nach Abstimmung mit dem Klima-Bündnis gefördert.

 

Wollen Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Thomas Brose unter t.brose(at)klimabuendnis.org

Projektzeitraum: Seit 2019

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