Fonds für Amazonien

Durch die Mitgliedschaft im Klima-Bündnis tragen Kommunen zu Klimagerechtigkeit bei und setzen ein Zeichen für den Schutz des Regenwaldes und der dort lebenden Menschen. Neben der direkten Unterstützung der COICA, dem Dachverband der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens, hat das Klima-Bündnis zwei permanente Fonds eingerichtet, mit denen Bedürfnissen Indigener direkt nachgegangen werden kann.

Während sich die COVID-19-Pandemie über das Amazonasbecken ausbreitet, bedroht sie das Leben und die Zukunft indigener Völker und traditioneller Waldgemeinschaften, der Wächter des Waldes. Aufgrund des anhaltenden Mangels an und adäquaten und für alle zugänglichen öffentlichen Dienstleistungen, wie z.B. Wohnraum und Gesundheitsversorgung, und der Folgen von jahrhundertelanger Kolonialisierung und Rassismus, ist die Bevölkerungsgruppe der Indigenen unverhältnismäßig stark von dem Virus betroffen.

Aus diesem Grund hat das Klima-Bündnis gemeinsam mit anderen Organisationen den Amazonas-Nothilfefonds eingerichtet, um Soforthilfe für dringende und unmittelbare Prävention und Versorgung, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung, Notfallkommunikation und Evakuierung, Schutz und Sicherheit für Waldhüter, Ernährungssouveränität und Widerstandsfähigkeit der Gemeinden zu unterstützen. Jeder Beitrag ist willkommen, 100% jeder Spende gehen direkt an indigene und Waldgemeinden und -organisationen, die im Amazonas-Regenwald mit COVID-19 konfrontiert sind.

Permanente Fonds

Energiefonds

Seit 2019

Erneuerbare Energien für das Amazonasgebiet – Unterstützung der Energiestrategie der COICA

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Rechtshilfefonds

Seit 1996

Für die Sicherung grundlegender Rechte – Zugang zu Rechtshilfe

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