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21.04.2017

Peru: Palmölplantagen zerstören Regenwald

Reise mit Kölner Bürgermeister Wolter

Im März 2017 reiste Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln und Klima-Bündnis-Botschafter der UN-Klimakonferenz 2016, mit dem Geschäftsführer des Klima-Bündnis, Thomas Brose, nach Ecuador und Peru. Anlass der Delegationsreise waren ein Vorbereitungstreffen der COICA in Quito für die UN-Klimakonferenz im November in Bonn sowie ein Gegenbesuch in der peruanischen Region Ucayali im Amazonastiefland in den Gemeinden Yarinacocha und Santa Clara. Die dort lebenden indigenen Shipibo-Conibo leiden vor allem unter dem Druck durch den massiven Ausbau von Palmölplantagen in ihren Gebieten. Trotz der rechtlichen Anerkennung ihres Gebietes, behält sich der Staat ein Verfügungsrecht vor und vergibt Lizenzen für Palmölplantagen. „Die indigene Bevölkerung sieht sich durch diese Maßnahmen nicht nur in ihren Rechten, sondern auch in ihrer Existenz gefährdet.“ erläutert Bürgermeister Wolter.

Foto von der Reise (von links):
Eider José Perasan Ramirez (stellvertr. Klima-Bündnis-Vorsitzender und Koordinator für Umwelt, Klimawandel und Biodiversität der COICA), Bürgermeister Andreas Wolter, Edwin Vásquez Campos (Generalkoordinator der COICA) und Thomas Brose

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