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20.04.2017

Klima-Bündnis Lëtzebuerg: Studienreise nach Ecuador

Im März organisierte das Klima-Bündnis Lëtzebuerg / ASTM eine Studienreise nach Ecuador. Mit dabei waren zehn kommunale VertreterInnen aus Luxemburg, VertreterInnen des Klima-Bündnis  und der Europäischen Geschäftsstelle sowie zwei Journalisten von RTL-Luxemburg. Im Mittelpunkt der Reise stand ein Besuch der Kichwa-Gemeinde Sarayaku, die sich seit vielen Jahren erfolgreich gegen die Erdölförderung in ihrem Gebiet einsetzt. Die Delegation wurde vom Präsidenten und den traditionellen Autoritäten von Sarayaku empfangen und hatte die Möglichkeit, mit der örtlichen indigenen Bevölkerung über ihre Weltanschauung, ihr Verständnis von nachhaltiger Entwicklung und über Sumak Kausay, das Konzept des guten Lebens, zu diskutieren. Mit dem Projekt „Lebenden Grenze“ versuchen die Indigenen in Sarayaku ihr Territorium zu markieren und friedlich mit blühenden Bäumen Eindringlinge fernzuhalten.

Das Klima-Bündnis kooperiert mit Sarayaku seit vielen Jahren. Gemeindevertreter Eriberto Gualinga war zuletzt im Rahmen des EU-Projekts „The future we want – Local Authorities for Sustainable Development“ als Botschafter für Nachhaltigkeit in Europa. Im Rahmen des Projekts werden alternative Konzepte für eine weltweite, nachhaltige Zukunft für alle Menschen entwickelt. Im September 2017 wird er erneut nach Europa reisen. Hier wird er einen Ergebnisbericht mit politischen Empfehlungen VertreterInnen der EU aushändigen und den Bericht auf der Klima-Bündnis-Jahreskonferenz in Essen vorstellen.

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