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Stadt Hannover veröffentlicht einen Solaratlas im Internet
Wer in Hannover eine Solaranlage auf sein Haus setzen möchte, kann seit dem 28. November 2011 auf einen Klick erkennen, wie gut das Dach dafür geeignet ist. Rechtzeitig zur UN-Klimakonferenz in Durban veröffentlichte die Stadt Hannover ihren neuen Solaratlas. Unter www.solaratlas-hannover.de ermöglicht dieser eine Einschätzung, inwieweit die Lage eines Hauses sich für eine Photovoltaikanlage anbietet.
Solare Eignung grafisch dargestellt
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Der Solaratlas bietet interessierten GebäudeeigentümerInnen und potentiellen Investoren detaillierte Informationen über im Grundsatz geeignete Flächen. Er enthält eine grafische Darstellung aller hannoverschen Dächer mit ihrer „solaren Eignung“: sehr gut geeignete Dachflächen sind rot, gut geeignete orange und mit Einschränkungen geeignete Dachflächen gelb dargestellt. Ungeeignete Flächen sind grau gefärbt. Eigentümer, die keine Angaben im Solaratlas möchten, können Widerspruch bei der Stadt einlegen.
Ambitionierte Klimakampagne
Mit dem Solaratlas und einer begleitenden Solarkampagne will die Stadt Hannover den Anteil erneuerbarer Energien kräftig erhöhen und ihren Beitrag für den Klimaschutz leisten. Bis 2020 sollen in Hannover eine Million Quadratmeter Photovoltaikfläche jährlich rund 100.000 Megawattstunden umweltverträglichen Strom erzeugen. Das würde den heutigen Bedarf von mehr als 70.000 Personen decken und entspräche einer jährlichen CO2-Einsparung von 77.000 Tonnen. In Hannover gibt es rund 32 Millionen Quadratmeter Dachflächen, auf denen langfristig schätzungsweise sieben Millionen Quadratmeter Solaranlagen errichtet werden könnten. Das Programm ist sehr ambitioniert: die angestrebte Million ist das 16-fache der heutigen Fläche. Ein wichtiges Instrument der Kampagne ist daher die Veröffentlichung des Solaratlass im Internet.
Kostenlose Beratung der Stadt Hannover
Solaranlage |
Wer sich überlegt, eine Solaranlage zu errichten, kann sich über die Klimaschutzagentur Region Hannover kostenlos beraten, das Gebäude von neutralen Energieberatern begutachten und die Wirtschaftlichkeit einer Anlage berechnen lassen. Die Stadt hat insbesondere auch Interesse an großen Dachflächen von Industrie und Gewerbe. Einen speziellen Beratungsdienst für diese Klientel baut die Stadt derzeit auf und wird ihn den Firmen im Jahr 2012 anbieten.
Wenn EigentümerInnen besonders "ertragsversprechender" Dächer nicht selbst investieren wollen, will die Stadt sie gezielt mit Investoren zusammenbringen, die Dachflächen für Solaranlagen anmieten möchten. Solaranlagen bringen Investoren durch die gesetzlich vorgeschriebene Einspeisevergütung finanzielle Vorteile; das gilt auch für EigentümerInnen, wenn sie ihr Dach vermieten. Darüber hinaus profitieren der Solarhandel und die hannoverschen Handwerksbetriebe, die zusätzliche Aufträge erhalten. Die Kampagne trägt deshalb nicht nur zum Klimaschutz bei, sie fördert auch die regionale Wirtschaft.
Erfolgreiches Schulungskonzept für kommunalen Klimaschutz
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Die Landeshauptstadt Hannover hat im Rahmen des EU-Projekts Leadership for Energy Action and Planning (LEAP) 2012 eine Trainingswoche für VertreterInnen aus Kommunen und Politik konzipiert und durchgeführt. Ziel von LEAP ist es, die Rolle der Kommunen im europäischen Klimaschutz zu stärken und somit einen signifikanten Beitrag zu den Klimaschutzzielen der EU zu leisten. Das LEAP-Projekt möchte dieses Konzept gerne an Kommunen europaweit weitergeben. Hierzu gibt es einen Entwurf als Vorschlag für die eigene Planung (siehe Link unten).
Links
Weitere Informationen zum Solaratlas der Stadt Hannover
Informationen zum Schulungskonzept für kommunalen Klimaschutz und dem LEAP-Projekt









