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Positive Klimaschutzbilanz von Freiburg i.Br.
![]() Die Messe Freiburg ist gut bedacht mit 690kW. © FWTM / Solar-Fabrik AG |
Die Bilanz ist auch deswegen erfreulich, weil sie trotz deutlich steigender Einwohnerzahl erreicht werden konnte. Pro Kopf sind die Emissionen sogar um 25,6 Prozent geschrumpft und lagen 2009 bei unter 8 Tonnen. Freiburg muss und wird seine Anstrengungen zum Klimaschutz trotzdem weiterführen.
Um die angestrebten ambitionierten Ziele zu erreichen, investiert die Stadt verstärkt in den Klimaschutz: Seit 2008 fließen jährlich 1,2 Millionen Euro aus der Konzessionsabgabe der Badenova für das Leitungsnetz im Stadtgebiet in zusätzliche städtische Klimaschutzprojekte. Mindestens weitere zwei Millionen Euro aus dem "Masterplan Entschuldung" setzt die Kommune für die energetische Sanierung städtischer Gebäude ein.
Seit Januar 2009 gilt in Freiburg ein Stufenplan mit festgelegten Zeitpunkten, zu denen die energetischen Standards bei Neubauten steigen. Der Stufenplan gilt für alle städtischen Bauflächen und für private Flächen in Bebauungsplänen. Damit führte die Stadt de facto einen Passivhaus-Standard für städtische Gebäude ein.
Weltpremiere: das erste Hochhaus nach PassivhausstandardsAußerdem kann Freiburg sich stolz des weltweit ersten Passiv-Hochhauses rühmen. Ende April 2011 zogen alte und neue Mieter in das nach Passivhausstandards sanierte Hochhaus im Stadtteil Weingarten ein. Die Umbaumaßnahmen dauerten 18 Monate und reduzierten den Primärenergiebedarf für Heizung, Trinkwassererwärmung, Lüftung, Beleuchtung und Haushaltsstrom um 40 Prozent. Dieses Modellprojekt wird wissenschaftlich begleitet. |
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