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22.05.2017 | Hannover, Deutschland

Stoffliche Holznutzung als Element kommunaler Klimaschutzkonzepte

Kommunale Klimaschutzkonzepte werden heute durch Maßnahmen zur direkten Energieeinsparung dominiert. Holz wird oft nur als „CO2-neutraler“ Energieträger betrachtet. Dass und warum aber vor allem die stoffliche Nutzung von Holz besonders geeignet ist, zur Minderung von CO2-Emissionen beizutragen, ist vielen Planern, Bauherren und Kommunen kaum bewusst. Die konkreten Möglichkeiten dazu wurden im Projekt CO-2-OPT für den Landkreis Harburg exemplarisch untersucht und die Ergebnisse werden hier erstmals vorgestellt.

Gerade bei der energetischen Sanierung und der oft notwendigen Erweiterung des Gebäudebestandes bei Umnutzungen ist der Einsatz von Holzprodukten nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes besonders geboten. Bei Aufstockungen ist es z. B. auch vorteilhaft, dass Holz leicht ist und wegen seiner geringen Wärmeleitfähigkeit schlanke Wandaufbauten ermöglicht. Im Rahmen der Tagung wird auch dargestellt, wie der Holzbau durch planungsrechtliche Maßnahmen gestärkt werden kann. Es werden konkrete Umsetzungsbeispiele in Kommunen präsentiert.

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