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15.02.2019 | Webinar von 10:30 bis 12:00 Uhr

Erfahrungen aus Frankreich und Deutschland zum Thema Radschnellweg

Radschnellwege verbreiten sich in Frankreich und Deutschland immer mehr. In Frankreich sind die Städte Bordeaux, Grenoble, Nantes und Straßburg Pioniere auf diesem Gebiet. In Deutschland ist das Großprojekt Radschnellweg Ruhr in der Umsetzung, der mit 100 Kilometern Länge bald die Städte Hamm und Duisburg verbinden wird.

Mindestens drei Meter breit, aus Beton oder Asphalt, so weit wie möglich ohne Hindernisse mit sicheren Kreuzungen, verbunden mit den städtischen Radwegen - so fördern Radschnellwege deutlich den Anteil des Radverkehrs am Modal Split. Sie tragen dazu bei, die Nutzung des Rads als echte Alternative zum Auto für die täglichen Fahrten zu stärken. Diese sind oft kürzer als fünf Kilometer, Strecken auf denen Räder die schnellsten und umweltfreundlichsten Verkehrsmittel sind.

Aber wie funktioniert die Realisierung eines Radschnellweges? Vor welchen Herausforderungen stehen Kommunen, die so ein Projekt erfolgreich umsetzen wollen?

Um die Debatte anzuregen und die Diskussion zu bereichern, berichten die Referenten von ihren Erfahrungen mit dem Réseau vélo express (REVE) und dem Ruhr-Radschnellweg:

  • Pierre-Marie GARNIER, Projektleiter Fahrrad-Stadt der Eurométropole Straßburg
  • Ulrich Malburg, Leiter Vernetzte Personenverkehre, des Verkehrsministeriums in Nordrhein-Westfalen


Anmeldung bitte bis spätestens 12. Februar 2019


Die Veranstaltung findet in deutscher und französischer Sprache mit konsekutiver Übersetzung statt. Nach Ihrer Anmeldung schicken wir Ihnen alle Informationen zum technischen Zugang.

Infos über das Projekt TANDEM