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19.04.2018 | Frankfurt am Main, Deutschland

2. Städtekongress - Wärmeversorgung der Zukunft

Die Energiewende wird in Deutschland und Europa hauptsächlich als Stromwende gedacht und praktiziert. Dabei werden in Städten wie Frankfurt am Main heute über die Hälfte der Endenergie als Wärme verbraucht. Neben der energieeffizienten Sanierung des Gebäudebestandes muss bei der Energiewende, die diesen Namen verdient, auch die Wärmeversorgung regenerativ umgebaut werden. Fernwärme ist dafür eine ideale Technologie, die z. B. bislang ungenutzte Abwärme – etwa aus der Müllverbrennung oder der Industrie – oder regenerative Energien für die Wärmeversorgung von Haushalten und Büros großflächig verteilern kann.

Folgende Fragen sollen vor allem in den drei parallelen Fachforen intensiv zwischen Teilnehmenden und ExpertInnen diskutiert werden. Gemeinsam werden dort die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transformation der Energiesysteme herausgearbeitet und Forderungen an die Politik formuliert:

  • Wie kann der Wärmebedarf im Gebäudebestand reduziert werden, damit die erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung ausreichen?
  • Welche Rolle spielen Quartierskonzepte bei der Wärmewende?
  • Welche Bedeutung kann die Fernwärme bei der Umsetzung der Wärmewende spielen?
  • Wie sieht der Erzeugungsmix der Zukunft aus?
  • Wie kann eine Transformation städtischer Wärmenetze zu erneuerbaren Energien gelingen?
  • Welcher politischen, technologischen und wirtschaftlichen Weichenstellung bedarf es hierfür auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene?


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