Klimanotstand

Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt erklären Klimanotstand

Der öffentliche Druck auf Regierungen, Klimaschutz in den Fokus zu stellen, nimmt zu. Mit der Erklärung eines Klimanotstands können Sie diesen Druck verstärken und vor Ort ein starkes Signal setzen.

Die meisten Erklärungen des Klimanotstands verpflichten sich bis 2030 kohlenstofffrei zu werden. Eine einzelne Kommune kann aber ohne die Beteiligung anderer Städte und Regierungen dieses Ziel nicht erreichen. Deshalb haben einige Kommunen beschlossen, sich zu lokalen Maßnahmen zu verpflichten, die mit den Empfehlungen des IPCC, die Erwärmung unter 1,5°C zu begrenzen, vereinbar sind.

Wir möchten deshalb unsere Mitglieder, die diesen Notstand ausrufen, ermutigen, ihre Ziele so ehrgeizig wie möglich zu gestalten sowie Klimaschutz als eine Priorität bei allen zukünftigen Entscheidungen auf lokaler Ebene zu machen.

Schließen Sie sich den über 500 Städten und Gemeinden auf der ganzen Welt an, indem Sie Ihre eigene lokale Resolution verabschieden! Zögern Sie nicht, unsere Vorlage zu verwenden und bei Bedarf anzupassen und bleiben Sie auf dieser Seite über weitere Entwicklungen informiert.

Vorlage Klimanotstand als doc | als pdf || verabschiedete Resolutionen

 

Botschaften der Vorreiter-Kommunen im Klima-Bündnis

Stadt Oxford (UK)

Erklärung vom 28. Januar 2019

„Die Ausrufung des Klimanotstandes ist sowohl Diagnose eines Problems als auch ein Zeichen seines Ausmaßes. Deshalb war Oxford eine der ersten Städte, die einen Klimanotstand ausgerufen haben. Wir wollten unseren Bürgern*innen unsere Absicht signalisieren, dieses globale Problem auf lokaler Ebene anzugehen und gleichzeitig dem landesweiten Drängen der Bürger*innen nach politischem Handeln stärker nachzugehen. Die Antwort auf diese Herausforderung muss umfassend sein und wir werden im September die erste Bürger*innenversammlung des Landes zu diesem Thema abhalten.“
- Tom Hayes, Kabinettsmitglied des Stadtrates für ein emissionsfreies Oxford

Stadt Basel (CH)

Erklärung vom 20. Februar 2019

„Das Baseler Parlament hat am 20. Februar 2019 politisch breit abgestützt eine Resolution zur Ausrufung des Klimanotstands angenommen. Die Auswirkungen auf das Klima und die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit sollen bei politischen Geschäften berücksichtigt werden. Mit der Resolution wird dem Thema Klimawandel in Basel eine sehr starke Bedeutung eingeräumt.“
- Matthias Nabholz, Amtsleiter Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt

Stadt Konstanz (DE)

Erklärung vom 2. Mai 2019

„Mit der Ausrufung des Klimanotstands setzt die Stadt Konstanz ein Signal und einen Impuls: Ein Signal auch und gerade an die jungen Menschen in Konstanz, dass dieses Thema, das die Jugend sehr bewegt, im Rathaus angekommen ist. Und einen Impuls, die Anstrengungen für den Klimaschutz erheblich zu beschleunigen. Wir sagen aber auch: Klimaschutz ist ein Thema, das nicht nur Politik und Verwaltung angeht, sondern zu dem alle beitragen müssen.“ 
- Uli Burchardt, Oberbürgermeister der Konzilstadt Konstanz

Stadt Kiel (DE)

Erklärung vom 16. Mai 2019 (pdf)

„Kiel ist seit vielen Jahren Klimaschutzstadt. Aber wir müssen und wollen noch ehrgeiziger werden und Maßnahmen unseres „Masterplans 100 % Klimaschutz“ früher umsetzten, damit wir deutlich vor 2050 klimaneutral werden. Wenn alle mitmachen, können wir so gemeinsam die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen.“
- Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Stadt Kiel



*Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass das Klima-Bündnis keine Kompensations- oder Offsettingsysteme zur Erreichung der Notfallziele unterstützt. Diese könnten dazu genutzt werden, vorhandene Geschäftsmodelle in Abhängigkeit von technologischen Lösungen und intransparenter Mathematik zu fördern anstatt Emissionen direkt an ihrer Quelle zu reduzieren. Siehe die
Klima-Bündnis Resolution zu Kompensation (April 2008) sowie diesen Artikel von ProPublica.

Erklärungen von Klima-Bündnis-Mitgliedern

Oxford (UK)
Erklärung vom 28.01.2019

Basel (CH)
Erklärung vom 20.02.2019

Konstanz (DE)
Erklärung vom 02.05.2019

Kiel (DE)
Erklärung vom 16.05.2019

Münster (DE)
Erklärung vom 22.05.2019

Lübeck (DE)
Erklärung vom 23.05.2019

Bern (CH)
erklärt am 27.05.2019

Erlangen (DE)
Erklärung vom 29.05.2019

Bochum (DE)
Erklärung vom 06.06.2019

Marl (DE)
erklärt am 06.06.2019

Saarbrücken (DE)
erklärt am 18.06.2019

Gladbeck (DE)
erklärt am 06.06.2019

Perchtoldsdorf (AT)
erklärt am 18.06.2019

Aachen (DE)
erklärt am 19.06.2019

Wiesbaden (DE)
Erklärung vom 27.06.2019

Rüsselsheim (DE)
erklärt am 27.06.2019

Fehmarn (DE)
erklärt am 28.06.2019

Marburg (DE)
erklärt am 28.06.2019

Leverkusen (DE)
Erklärung vom 01.07.2019

St. Georgen an der Gusen (AT)
erklärt am 02.07.2019

Bundesland Vorarlberg (AT)
erklärt am 04.07.2019

Weyhe (DE)
erklärt am 04.07.2019

Düsseldorf (DE)
erklärt am 04.07.2019

Bonn (DE)
erklärt am 04.07.2019

Ried im Innkreis (AT)
erklärt am 04.07.2019

Steyregg (AT)
erklärt am 04.07.2019

Herdecke (DE)
erklärt am 04.07.2019

Emsdetten (DE)
erklärt am 06.07.2019

Hartberg (AT)
erklärt am 08.07.2019

Herzogenrath (DE)
erklärt am 09.07.2019

Cologne (DE)
erklärt am 09.07.2019

Hamm (DE)
erklärt am 09.07.2019

Bühl (DE)
erklärt am 10.07.2019

Kufstein (AT)
erklärt am 10.07.2019

Sundern (DE)
erklärt am 11.07.2019

Leichlingen (DE) erklärt am 11.07.2019