Internationale Interessenvertretung

Die Stimme der lokalen Ebene

Das Klima-Bündnis arbeitet auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene, um den Stimmen der Kommunen und der indigenen Völker bezüglich des Klimaschutzes Gehör zu verschaffen.

Das Klima-Bündnis verabschiedet Positionspapiere und organisiert Veranstaltungen, bei denen sich die Mitglieder des Klima-Bündnis untereinander über ihre erfolgreichen regionalen Klimaschutzmaßnahmen austauschen können. Dadurch unterstreicht das Klima-Bündnis die Bedeutung der Akteure auf lokaler Ebene bei der Gestaltung und Umsetzung internationaler Klimapolitik. Gleichzeitig arbeiten gemeinsam mit der COICA daran, die Rolle der indigenen Völker und die Anerkennung ihres Beitrags an der Reduzierung der CO2-Emissionen sowohl bei internationalen Klimaschutzverhandlungen, als auch bei anderen internationalen Prozessen wie zum Beispiel dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt, zu stärken.


Der Internationale Klimaprozess

Das Klima-Bündnis nimmt regelmäßig an den jährlichen UN-Klimakonferenzen (Konferenzen der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, COP) teil und ist seit der ersten COP, die 1995 in Berlin stattfand, offizieller Beobachter. Unser Anliegen ist die Stärkung der Rolle der indigenen Völker und Kommunen im internationalen Klimaprozess.

Das Klima-Bündnis ist offizielles Mitglied der UNFCCC-Organisation der Kommunen (LGMA), die als Anlaufstelle für Akteure auf lokaler Ebene fungiert und den Informationsaustausch zwischen ihnen und dem Klimasekretariat erleichtert. Zudem sind wir aktiv in die Arbeit der Lima-Paris-Action-Agenda (LPAA) involviert, welche zum Ziel hat, Akteuren auf lokaler Ebene, der Zivilgesellschaft und anderen nichtstaatlichen Akteuren bei internationalen Klimaschutzverhandlungen eine Stimme zu verleihen. Die LPAA ist von den Vereinten Nationen anerkannt und vieles deutet daraufhin, dass sie im Vorfeld der jährlichen Klimagipfel zu einer festen Größe wird.