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KLIMA-BÜNDNIS

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Unsere Aktivitäten: Internationale Projekte


Aktuelle Projekte



SEAP_Alps


Das Projekt befasst sich mit den Themen kommunaler Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel mit einem besonderen Fokus auf den Alpenraum.
SEAP_Alps möchte insbesondere Kommunen fördern, die Interesse an einer Teilnahme am Konvent der Bürgermeister haben. Zu diesem Zweck soll ein hilfreiches Instrument zur Erstellung von Aktionsplänen mit dem Schwerpunkt auf alpenspezifische Bereiche erstellt und Kommunen Schulungen angeboten werden.
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SURE


In dem durch das EU-Programm CIUDAD geförderte Projekt SURE begleiteten die Städte Friedrichshafen (DE) und Murcia (ES) die ersten Städte in Weißrussland (Polotsk) und Marokko (Salé) bei der Entwicklung ihrer Aktionspläne für nachhaltige Energie. Als Unterauftragnehmer war das Klima-Bündnis für die Erstellung einer Broschüre für nationale Institutionen und Kommunen in den EU Nachbarstaaten zuständig. Sie informiert über Inhalte und Förderprogramme der EU Nachbarschaftspolitik und stellt den Konvent der Bürgermeister als Chance für die Entwicklung nachhaltiger Energiepolitik auf lokaler Ebene vor.
Weitere Infos...



Climate Star – Die Auszeichnung für erfolgreiche Städte und Gemeinden im Klima-Bündnis

Im Jahr 2012 ehrte das Klima-Bündnis zum fünften Mal erfolgreiche Mitgliedsstädte und -gemeinden mit einem Climate Star. Der Climate Star zeichnet herausragende Aktivitäten aus und dokumentiert die Erfahrungen und Erfolge auf kommunaler Ebene. Damit wird die Vielfalt lokaler Strategien und Maßnahmen zum Klimaschutz betont und weitere Kommunen werden zur aktiven Beteiligung motiviert.

Auf Einladung der Niederösterreichischen Landesregierung wurden am 26. April 2012 im Rahmen einer feierlichen Gala 20 Städte, Gemeinden und kommunale Zusammenschlüsse aus neun europäischen Ländern mit einem Climate Star ausgezeichnet.
http://climate-star.org



Kommunen und die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs)

Das von der EU finanzierte Projekt beschäftigt sich mit der Vernetzung von Kommunen in Europa, die sich für die Erreichung der MDGs einsetzen. Das Projekt wird von der Stadt Bonn koordiniert. Partner sind die Bonner Partnerstädte Oxford und Potsdam sowie Villach in Österreich, Nagykanizsa in Ungarn, die Europäische Geschäftsstelle, Klimabündnis Österreich und Reflex in Ungarn. Die Millenniums-entwicklungsziele (MDGs) sollen dazu beitragen die weltweit größten Probleme zu erkennen und gezielt zu reduzieren. Leider werden nur ganz wenige Länder die Ziele bis 2015 erreichen können – der größte Teil bleibt zurück. Ein zentrales Hindernis bei der Verwirklichung der MDGs ist die mangelnde Kooperation auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.
http://www.cities-for-mdgs.eu



100% Erneuerbare Regionen


Basierend auf dem Erfolg des vorherigen Projekts ‚Champions League für erneuerbare Energien’ holen Organisationen in den Bereichen nachhaltige Energien und ländlicher Raum in Europa Schwung für das Projekt 100% Erneuerbare Regionen. Gleichzeitig wird die Champions League für erneuerbare Energien im Rahmen dieses Projektes fortgesetzt. Im Rahmen des Projekts werden ländliche Gemeinden und Regionen in neuen Ländern Aktionsplänen für nachhaltige Energien (SEAPs) zusammen entwickeln, testen und umsetzen. Die beteiligten Kommunen unterzeichnen den Konvent der Bürgermeister gemeinsam mit einer regionalen Gebietskörperschaft als Regionalkoordinator.
http://www.100-res-communities.eu



repowermap

Ziel des Projektes ist die Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz durch die Vermittlung von lokalen Praxisbeispielen. Eine Online-Übersichtskarte zeigt, welche Projekte in Ihrer Region umgesetzt worden sind. Auf diese Weise soll die Energiewende sichtbar gemacht werden und Andere zu Projekten mit erneuerbaren Energien oder hoher Energieeffizienz motiviert werden. Wer will, kann selbst zusätzliche Informationen zu umgesetzten Projekten hochladen und damit die eigenen Erfahrungen weitergeben. Das Projekt  wird durch das Programm Intelligente Energie – Europa gefördert.
www.repowermap.org



TURaS

Der Start des EU-Projektes TURaS (Transitioning towards Urban Resilience and Sustainability - Verbesserung urbaner Resilienz und Nachhaltigkeit) war im Herbst 2011. Ziel des Projekts ist angesichts der Herausforderung durch Nachhaltigkeit die Anpassungsfähigkeit europäischer Städte und der angrenzenden ländlichen Gebieten zu stärken. Der Klimawandels stellt in einer Phase des Städtewachstums die Städte in Europa vor enorme ökologische Herausforderungen. Vom Verlust der städtischen Biodiversität über größeres Hochwasserrisiko bis hin zu steigendem Konsum vergrößert sich der ökologische Fußabdruck im städtischen Umland. Als Antwort auf diese Herausforderungen arbeiten Forscher, Kommunen und Wirtschaftsunternehmen aus 16 Städten in elf europäischen Ländern die nächsten fünf Jahre zusammen um neue Strategien für den Wandel zu schaffen, die es den Städten in Europa erlauben, sich anzupassen und nachhaltig zu werden sowie den städtischen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Hier können Sie die TURaS-Broschüre in englischer Sprache herunterladen (344 KB).
http://www.turas-cities.org/



NET-COM - Networking the Covenant of Mayors

Der Konvent der Bürgermeister erfährt einen unerwartet und nach wie vor andauernden großen Zuspruch. Für eine effiziente Umsetzung der Verpflichtungen bietet sich die Vernetzung zwischen den Unterzeichnern an. Aus diesem Grund werden im Rahmen des Projekts "Networking the Covenant of Mayors" (NET-COM) nationale Konvent-Plattformen zum Austausch zwischen Unterzeichnern und weitere interessierte Akteure geschaffen. NET-COM bringt 12 kommunale Netzwerke und Vereine aus 12 Regionen Europas zusammen, die mit der Umsetzung des Konvents in ihren Ländern unmittelbar befasst sind.
http://www.klimabuendnis.org/covenant-club



Buy Smart+

Das Hauptziel des Projektes Buy Smart+ ist die Stärkung und Etablierung von nachhaltiger Beschaffung in sieben EU-Staaten sowie der Transfer des Know-hows in acht weitere Staaten, in denen mit nachhaltiger Beschaffung gerade erst begonnen wird. Der Schwerpunkt wird auf energieverbrauchende Geräten gesetzt. Buy Smart+ wird zur Beschaffung Helpdesks in allen 15 Ländern aufbauen, die in den jeweiligen nationalen Sprachen Beratung, Trainings, gute Beispiele und getestete Tools anbieten. Außerdem soll es technische Leitfäden zu mehreren Produkt-
gruppen sowie Leistungsbeschreibungen, Programme zur Kalkulation der Lebenszykluskosten and Trainingsmaterialien geben. Das neue Projekt kann auf das Vorgänger-Projekt Buy Smart aufbauen und u.a. die Tools auf der Website weiternutzen.
http://www.buy-smart.info



Naviki

Mit dem im Mai 2011 begonnenen IEE-Projekt soll das internetbasierte Fahrradnavigationssystem Naviki von Deutschland auf Europa ausgedehnt werden. Naviki wurde vom Labor für Software Engineering der Fachhochschule Münster entwickelt und ermöglicht RadfahrerInnen mit Hilfe eines Smartphones oder eines GPS-Gerätes eine kostenlose Routenplanung. Das Wegenetz in Naviki wird durch einen Wiki-Ansatz, bei dem sich die von den Nutzern und Nutzerinnen hochgeladenen Routen automatisch zu einem immer feinmaschigeren Netz verbinden, kontinuierlich verbessert. Kommunen können mit Hilfe von Naviki ein eigenes Fahrradnavigationssystem anbieten, in dem z.B. Sehenswürdigkeiten verzeichnet sind und bevorzugt auf das offizielle Radwegenetz geroutet wird. In dem Projekt arbeiten neun Organisationen aus Dänemark, Deutschland, Niederlande, Italien und Spanien zusammen.
http:// www.naviki.org



POLIS

Das IEE-Projekt "POLIS – Identification and Mobilisation of Solar POtentials via Local Strategies" (Identifizierung und Mobilisierung solarer Potenziale mittels lokaler Strategien) dient der Unterstützung einer strategischen solarorientierten Stadtentwicklung. Das Klima-Bündnis ist u.a. für die Bildung nationaler Kompetenzgruppen – in Deutschland fanden hierzu Workshops in Hamburg sowie Hannover statt – und für die Erstellung von sowohl länderspezifischen Datenblätter (einschließlich politischer, rechtlicher, ökonomischer und technischer Rahmenbedingungen) als auch Leitlinien für die lokalen Planungsprozesse zuständig. Durch die Zusammenarbeit von mehreren in der solaren Planung engagierter Städte, wie Lissabon (PT), Lyon und Paris (FR), Malmö (SE), München (DE) und Vitoria-Gasteiz (ES), soll das Potenzial europäischer Städte für die Solarenergienutzung mobilisiert werden.
http://www.polis-solar.eu/?lang=de



Remining-Lowex

Unter dem Motto "Alte Bergwerke – neue Energie" steht das im CONCERTO-Programm der EU geförderte Projekt, das die Versorgung von Wohngebieten in ehemaligen Kohleabbaugebieten mit geothermischer Energie aus stillgelegten Bergwerken zur Deckung von Wärme- und Kühlungsbedarf in vier Kommunen erforscht: Heerlen (NL), Zagorj (SL), Czeladz (PL) und Bourgas / Cherno More (BG). Das System basiert auf Niederenergiestandards und wird durch integrierte Bauweisen und Energiekonzepte unterstützt. Das Klima-Bündnis ist für die Öffentlichkeitsarbeit auf europäischer Ebene sowie für die Informationsarbeit mit der Bevölkerung in den Pilotkommunen zuständig und arbeitet an einer Broschüre für politische Entscheidungsträger die 2011 erscheinen wird.
http://www.remining-lowex.org



Frühere Projekte



Smart-e Buildings

Die europäische Kampagne "Smart-e Buildings" trägt dazu bei, das große Potential zur Verringerung des Energieverbrauchs und der CO2 Emissionen im Bausektor stärker wahrzunehmen und auszuschöpfen. Die Kampagne richtet sich insbesondere an Bürger, Gebäudeeigentümer sowie an Behörden und politische Entscheidungsträger der lokalen, regionalen und nationalen Ebene. Das interaktive Portal takeyourenergyback.eu, welches soziale Medien auf innovative Weise einsetzt, stellt die zentrale Plattform der Kampagne dar.
http://www.takeyourenergyback.eu



Energiebrücken

Das durch die EU-finanzierte Projekt ist gemeinsam mit ASTM – Action Solidarité Tiers Monde / Klimabündnis Luxemburg, Védegylet / Protect the Future (Ungarn), Nadace Partnerství (Czech Environmental Partnership Foundation) sowie den Südpartnern Frente de Defensa de la Amazonía, Programa de Formación de Maestros Bilingües de la Amazonía Peruana und Centro de documentacion e informacion Bolivia durchgeführt worden.

Vor allem die Partner aus Tschechien und Ungarn konnten das Thema der Energiegerechtigkeit in der Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen und anderen NGOs in ihren Ländern als neues Thema verankern. Auf einer abschließenden Pressekonferenz, an der auch Camile Gira als Vertreter des Vorstandes des Klima-Bündnis teilnahm, wurde der "Luxemburger Appell" veröffentlicht. Darin werden die EU-Staaten aufgefordert, mehr für den Klimaschutz zu tun, die Entwicklungsländer bei ihren Anstrengungen zur Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen und sich stärker für den Ausbau erneuerbarer Energien einzusetzen. Das Highlight des Projektes war die Delegationsreise nach Ecuador 2009, die alle TeilnehmerInnen nachhaltig beeindruckte und zu vielen Folgeveranstaltungen geführt hat. Auch die vielen Malaktionen in Schulen mit dem Künstler Michael Müller haben zu einer ganz neuen Dimension der Auseinandersetzung mit den Themen der Energiegerechtigkeit und Regenwaldschutz geführt.
http://www.energybridges.eu/



pro-EE (Public Procurement boosts Energy Efficiency)

Das Projekt "pro-EE" ist ein im Rahmen des Intelligent Energy Europe Programms gefördertes Projekt des Klima-Bündnis, das durch gemeinsame Beschaffung die Marktpräsenz energieeffizienter Produkte steigern will. Im Jahr 2010 wurden in allen durch das pro-EE-Projekt abgedeckten Länder (Spanien, Italien, Österreich, Deutschland, Griechenland, Portugal) sowie in Ungarn und der Slowakei  entsprechende Trainings für Kommunen durchgeführt. Innerhalb des Projektes entwickelten fünf Pilotkommunen einen integrierten Energieeffizienzplan – unter Einbeziehung lokaler Interessengruppen und mit Öffentlichkeitsarbeit für Bürger und Bürgerinnen. Im Herbst 2010 fand in Linz, Oberösterreich, die von 200 Beschaffungsexperten sehr gut besuchte Abschlusskonferenz statt, die ein sehr großes mediales Interesse erfuhr. Alle Dokumente des Projektes sind auf der Homepage in sechs Sprachen verfügbar.
http://www.pro-ee.eu


Capacity Building: Kommunaler Klimaschutz Ukraine

Sichere Energieversorgung und Energieeffizienz sind die größten Herausforderungen für die Ukraine. Die im Rahmen des Projekts durchgeführten Aktivitäten beinhalteten die Anpassung und Übersetzung verschiedener Klima-Bündnis-Instrumente für den Einsatz in der Ukraine sowie Trainings und Praktika ukrainischer Energiemanager in deutschen Stadtverwaltungen. Das CO2-Bilanzierungstool ECORegion Ukraine konnte fertiggestellt werden. Die Methoden zur Erstellung von Nachhaltigen Energie- und Aktionsplänen (SEAPs) sind nutzbar. Sechs Energieffizienzplänen wurde erstellt und eine Anzahl weiterer Städte hat mit entsprechenden Aktivitäten begonnen. Gleichzeitig hat das Projekt große direkte Wirkungen auf Folgeaktivitäten in der Region, u.a. wurde eine Energieagentur gegründet. Der „Training of Trainers“-Ansatz zur Erstellung der Pläne und das internetbasierte CO2-Monitoring-Tool haben sich als sehr kosteneffiziente Instrumente bestätigt und können auch für weitere Länder in der Region empfohlen werden. 



Sustainable Now

Das Projekt "Sustainable Now" befasst sich mit nichttechnischen Aspekten bei der Entwicklung einer nachhaltigen Energie- und Klimapolitik in der Kommune. Städte, die mit den entsprechenden Prozessen erst beginnen, sollen von fortgeschrittenen Städten lernen. Das von ICLEI geleitete Konsortium umfasst 15 Partner, u.a. Bourgas (BG), Miskolc (HU), Woking Borough Council (UK), Bologna (IT), Ludwigsburg (DE) sowie Regionen wie die Provinz Siena in Italien. Das Klima-Bündnis leitet den Bereich "Capacity Building" und ist für die Identifikation geeigneter Instrumente für einen nachhaltigen Planungsprozess zuständig. Dazu werden Peer-to-Peer-Austausch, Studienreisen, Trainings und thematische Workshops angeboten. Im April 2010 und Februar 2011 organisierte das Klima-Bündnis u.a. eine Studienreise nach München sowie Workshops zum CO2-Monitoring und zur Datenbeschaffung sowie zur Erstellung von lokalen Energie-Aktionsplänen (LEAPs).
http://www.sustainable-now.eu



Local Governments Climate Partnership

Voneinander Lernen und gemeinsam Handeln im Klimaschutz sind die Grundlage für die Local Governments Climate Partnership Initiative. Deutschland, USA und Japan gehören zu den mächtigsten Industrienationen der G8 und sind für rund 30 Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich. Besonders wirksame Klimaschutzmaßnahmen sind in diesen drei Ländern also notwendig, um die dringend notwendigen Reduktionen zu erreichen. Kommunen spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Unterstützung des aktiven Austauschs zum Klimaschutz zwischen deutschen Kommunen und ihren Partnerstädten in Japan und den USA stehen deshalb im Vordergrund.

Im Februar 2010 organisierte das Klima-Bündnis zum Projektabschluss eine Studienreise in die USA. Sieben deutsche Städte (Esslingen, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Kaiserslautern, Mainz und Stuttgart) trafen ihre amerikanischen Partnerstädte. Die Reise begann mit einem gemeinsamen Experten-Workshop aller beteiligten Städte auf Einladung der Stadt Chicago. Danach besuchten die Gäste aus Deutschland für weitere zwei Tage ihre Partnerstädte.

Das Klima-Bündnis und das Ifeu-Institut waren vom Umweltbundesamt für dieses Projekt beauftragt worden. Neben der Schaffung von Möglichkeiten zur Zusammenarbeit für die Partnerstädte, wurde ein Instrument entwickelt, das das Voneinander Lernen unterstützen soll: Das Benchmark Kommunaler Klimaschutz.



SUPPORT_ERS

Was können EU-Mitgliedsstaaten bei der Förderung erneuerbarer Energien voneinander lernen? Und wie können sie am besten Kommunen unterstützen? SUPPORT_ERS will zur Verbesserung der institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien, insbesondere in den neuen EU-Mitgliedsstaaten, beitragen. Das Projekt beschreibt Optionen für Entscheidungsträger zur Förderung von erneuerbaren Energien und trägt zur Bewusstseinsbildung für die Vorteile von Erneuerbaren bei regionalen Akteuren bei. Das Projektkonsortium bestand aus zwölf Partnern. Ministerien und nationale Energieagenturen mit direktem Zugang zu den entsprechenden Politikprozessen bildeten darin eine Kerngruppe. Es wurden Instrumente und Politikempfehlungen sowie Trainingsangebote für die beteiligten Länder erarbeitet. Die Endergebnisse des Projekts wurden während der European Sustainable Energy Week im März 2010 in Brüssel vorgestellt.
http://www.support-ers.eu
http://www.klimabuendnis.org/index.php?id=471



ECOLISH

Das durch das Intelligent Energy Europe Programm der EU geförderte Projekt soll die Energieeffizienz im Gebäudebestand von Eigentumswohnungen von Menschen mit geringem Einkommen und im Sozialen Wohnungsbau fördern. Für die Gebietskörperschaften Heerlen (NL), Ogre (LV), Pieria (GR) und Pécsvárad (HU) wurden Pilotkonzepte zur Finanzierung, Umsetzung und Beteiligung der BewohnerInnen entwickelt. Das dreijährige Projekt wurde Ende November 2009 abgeschlossen.
http://www.ecolish.com



AMICA – Klimaschutz und Anpassung an Klimaveränderungen

Das EU-Projekt AMICA (Adaptation and Mitigation: an Integrated Climate Policy Approach) wurde Ende 2007 abgeschlossen. Während der letzten zwei Jahre wurden Maßnahmen untersucht, die sowohl das Klima schützen als auch zur Anpassung an den Klimawandel beitragen. Damit wurde den Grundstock für eine integrierte lokale Klimapolitik erarbeitet. Im IPCC-Report wurde AMICA als positives Beispiel erwähnt. Die Ergebnisse wurden u.a. während des Congress of Local and Regional Authorities' zu Anpassung an den Klimawandel (Straßburg, September 2007) und bei Anhörungen der Europäischen Kommission in Helsinki und Lissabon vorgestellt. Im Herbst fand die Abschlusskonferenz in Linz, Österreich, statt. Neben Broschüren mit anschaulichen Beispielen (in Englisch, Italienisch und Deutsch) steht ein (englischsprachiges) Online-Tool für eine integrierte Vorgehensweise zur Verfügung. Auf der Basis von AMICA wurden Empfehlungen an die EU bezüglich des Grünbuchs "Anpassung" formuliert und an EU-Abgeordnete versandt.
http://www.amica-climate.net



Cogen Challenge

Das über drei Jahre laufende EU-Projekt wurde Ende 2007 abgeschlossen. Es unterstützt den Ausbau von Kraft-Wärme- und Kraft-Kälte-Kopplungsanlagen mit einer elektrischen Leistung bis zu 1 Megawatt. In einer internetbasierten Datenbank wurden insgesamt über 1300 KWK-Anlagen erfasst und länderspezifisches Informationsmaterial über KWK bereit gestellt.

Die Projektleitung lag bei Cogen Europe, einer europäischen Vereinigung zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung. Neben dem Klima-Bündnis, das vor allem für die Verbreitung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig war, waren das Städtenetzwerk Energie-Cités sowie das Jozef Stefan Institute (SI), das Institut de Conseil et d‘Etudes en Développement Durable (BE), die Rhônalpénergie-Environnement (FR), die Fundación Asturiana de la Energía (ES), die Stadt Frankfurt am Main (DE) und die Grazer Energieagentur (AT) an dem Projekt beteiligt.
http://www.cogen-challenge.org



PRIME - Private Investments move Ecopower

Initiiert vom Klima-Bündnis und finanziert durch das Intelligent Energy Programme der EU, arbeiteten 14 Partner aus acht Ländern zusammen, um innovative Modelle und Ansätze zur Bürgerfinanzierung von nachhaltigen Energieprojekten weiterzuentwickeln und zu verbreiten. Im Projekt wurde ein Aktionspaket mit Hilfsmitteln, Anforderungen und Beispielen von lokalen PRIME-Projekten erarbeitet. Im Idealfall ist in einem lokalen PRIME-Projekt die rationelle Energieverwendung mit der Nutzung erneuerbarer Energien verknüpft. Die Finanzierung sollte zu mindestens 20 Prozent mit dem Kapital von Bürgerinnen und Bürgern erfolgen. In Zuge von PRIME konnte ein derartiges Projekt in der Provinz Bologna (IT) angestoßen werden. Auch in Antwerpen (BE) und Graz (AT) wurden durch PRIME nachhaltige Energieprojekte angeregt.
http://www.prime-ecopower.net/de/home.htm


Schwarzes Gold aus grünen Wäldern - Erdöl in Amazonien

Das Projekt ist in Kooperation mit dem Klimabündnis Österreich und ASTM - Action Solidarité Tiers-Monde / Klimabündnis Luxemburg durchgeführt und von der Europäischen Kommission gefördert worden. Im Mittelpunkt stand die Abhängigkeit vom Erdöl im Norden und Süden. Die vielfältigen Aktivitäten, Vorträge und Materialien, die in den drei Ländern durchgeführt wurden, hatten die Situation der indigenen Völker in Amazonien bezüglich der negativen Auswirkungen der Erdölförderung in ihren Gebieten im Fokus.

Es gab Informationsveranstaltungen in Kommunen und Schulen. Große Resonanz fanden die Ölkunst-Aktionen, die gemeinsam mit dem Künstler Michael A. Müller in Schulen und sozialen Einrichtungen durchgeführt wurden. Von den Malaktionen in den Schulen wurden ein Kunstkatalog sowie Postkarten von ausgewählten Bildern erstellt.

Im Rahmen des Projektes wurden zwei Delegationsreise mit KommunalvertreterInnen aus Österreich, Luxemburg und Deutschland durchgeführt. Die erste Reise führte nach Peru. Das Ziel der zweiten Reise war das nördliche Amazonasgebiet Ecuadors, wo sich die TeilnehmerInnen von den fatalen Folgen der Erdölförderung der letzten 30 Jahre überzeugen konnten.
http://www.erdoelinamazonien.org


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